Munharmonika erlernen

von San, 28.06.08.

  1. San

    San Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.08   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage an Euch.
    Ich überlegte schon seit etwas längerer Zeit welches Musikinstrument ich erlernen möchte.
    Entschlossen habe ich mich jetzt für die Mundharmonika.

    Die Ausgangssitutaion ist nicht die Beste, ich kann keine Musiknoten lesen ;-)

    Muss ich jetzt erst einmal zur Musikschule gehen um das Notenlesen zu erlernen?

    Welches Modell soll ich mir als erstes kaufen? (bitte geaue Modellbezeichnung)

    Vielen Dank für Eure Antworten.

    LG
     
  2. t-tris

    t-tris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.08   #2
    Hallo, kauf dir am besten ne Blues- Harp von Hohner am besten c-dur. in die Musikschule brauchst du nicht zu gehen, weil kein Mensch dieses Instrument nach Noten spielt, entweder du probierst einfach nach Gehör oder du kaufst dir ein Lehrbuch mit Tabs- sprich du spielst dann nach Zahlen.
    gruß t-tris
     
  3. bluesmash

    bluesmash HCA Bluesharp HCA

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    Erstellt: 14.07.08   #3
    Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich der 412te Thread zu diesem Thema ist ;):

    Kauf dir am besten KEINE Blues-Harp von Hohner! Für das Geld (oder sogar weniger) kannst du auch was Vernünftiges kriegen. In einschlägigen Harp-Foren (z. B. JackBlack) werden da gerne die Harps von Seydel und Lee Oskar empfohlen, aber natürlich auch von Hohner - dann allerdings eher die Special 20, die Marine Band Deluxe (ist allerdings teurer) oder die Big River Harp (günstig und für Anfänger mehr als ausreichend). Die Blues-Harps dagegen leben hauptsächlich vom Namen, sind den vorgenannten Modellen in Bespielbarkeit, Ton und Wertigkeit aber unterlegen.

    C-Dur ist für den Anfang eine gute Empfehlung. Viele Tabulaturen, insbesondere aber auch die Übungsstücke auf Lern-CDs und/oder in Lernbüchern, sind der Einfachheit halber in C-Dur gehalten.

    Woher haste denn die Weisheit??? :screwy: Klar, kann man die Harp ohne Noten spielen - das gilt allerdings genauso für Klavier und Saxophon..... Es schadet aber niemandem, wenn er weiß, was er da spielt. Wenn nämlich jeder Musiker so denkt, gibt's hinterher im Proberaum diese denkwürdigen Gespräche z. B. mit dem Gitarristen:
    "Was spielste denn da für ne Tonart?"
    "Fängt an im dritten Bund auf der zweitobersten Seite."
    "Aha...??!! Was passt da wohl für ne Harp bei?"
    "Ich glaub, irgend sowas halbtiefes...?!"....;)

    Aber mal im Ernst: Natürlich brauchst du nicht die kompletten Dirigentenkenntnisse, was Noten- und Harmonielehre angeht. Aber spätestens, wenn du mit anderen zusammen spielen willst, solltest du zumindest wissen, wie der Quintenzirkel funktioniert, welche Töne im jeweiligen Blues-Schema vorkommen usw. Auf diese Dinge geht ein gutes Lehrbuch in der Regel aber auch ein.

    Ich empfehle sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Spieler immer gern die Lee Oskar Major Diatonic Harps - sehr robust, ab Werk 1a gestimmt und mit leichter Ansprache. Für den Anfang natürlich auch in C-Dur (s. o.)....

    Viel Spaß und Erfolg:great:
    Matz
     
  4. t-tris

    t-tris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #4
    Klar schadet es niemanden in die Musikschule zu gehen, aber nenn mir mal einen alten Bluesspieler der je in einer Musikschule war? :D
    Hohner Harp war nur ne Idee- damit hab ich mal angefangen...
     
  5. bluesmash

    bluesmash HCA Bluesharp HCA

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    Erstellt: 14.07.08   #5
    Ja, ja - die alten Bluesspieler.....die haben zum Zähneputzen allerdings auch noch zerkaute Zweige genommen und sind zum Sonntagsgottesdienst auf dem Eselkarren mitgefahren....:D

    Es muss ja auch wirklich nicht die Musikschule sein - da gibt's eh nur selten was brauchbares in Richtung Harpspiel. Was das angeht, sind Workshops von "gestandenen" Bluesharpern (z. B. über die VHS) schon Erfolg versprechender. Mir ging's da eher um (Grund-) Notenkenntnisse - sollte man eigentlich gerade beim Erlernen eines Instruments nicht komplett außer Acht lassen. Nicht ganz umsonst gibt's einen praktischen und einen theoretischen Führerscheinteil...:p (nee, nicht für Eselkarren)

    Und was die Bluesharps von Hohner angeht: Damit habe ich damals - mangels Alternativen - auch anfangen müssen. Ich hätte mich bei vielen Dingen - insbesondere beim Erlernen der Bendings - wesentlich leichter getan, wenn ich damals schon eine Lee Oskar gehabt hätte. Aber wenn man unbedingt will, kann man natürlich auch auf einem Ochsen zum Springreiten gehen......;););)
     
  6. Skelletman666

    Skelletman666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #6
    Tja wie man es nimmt Bluesmash aber wenn du Musiker bist solltest du es doch wissen das man Kein genaues Instrument nennen kann was man als erstes nehmen sollte.
    Denn jeder muss sein eigenes Instrument finden. Falls du nicht glaubst das ich davon Ahnung habe Ich selbst bin auch Musiker und das sogar Beruflich. Nicht als Lehrer was ich eigentlich werden wollte aber dennoch bin ich für andere Bands als Springer da und auch noch als Einzelner Musiker oder Alleinunterhalter. Falls die frage aufkommen sollte warum ich nicht Lehrer geworden bin. Liegt an meinem Alter. Ich bin 18 Jahre und im Grunde genommen doof gewesen. Aufgrund meines Könnens habe ich nämlich eine Einladung bekommen im Hohner Konservartorium Trossingen. Habe dieses aber abgelehnt da ich es nicht geschenkt haben wollte sondern mir eigentlich erarbeiten wollen.Heisst meinen Realschulabschluss nachmachen und dann erst dahin. Aber des is jetz hin. Genauso ist es was du sagst mit dem Notenlesen. Klar hast du recht was du sagst mit gewissen Notenkenntnissen sollte man schon gewappnet sein, aber dennoch geht es auch ohne. Viele der heute noch Großen Bands wie z.b.: Rolling Stones, John Fogerty oder auch etwas neuer wie Tokio Hotel haben angefangen und können keine Noten lesen. Und sie fahren nicht im sogenannten Eselswagen wie du sagtest zu ihren Konzerten oder? Sollte ich vielleicht drauf achten beim Nächsten mal.

    Gruß Skelletman
     
  7. Nirian

    Nirian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #7
    Es gibt auch die Möglichkeit eine chromatische Harp zu erlernen.
    Ich verkaufe eine Hohner 270/48 C ( gekauft im April 2008 ) inkl. 2 Hohner Musikschulen ( Band 1 und 2 ) inkl. 2 Lern zum lernen und mitspielen ( von Katrin Gass ) CDs und einen N. Tobler Lehrgang mit Lern CD und Playback CD alles insgesamt fuer sage und schreibe 125 € inkl. Porto. und Garantiebeleg fuer die Chromatische Harp. Die Harp wurde lediglich einmal 1 Minute angespielt um Klang zu testen. Der Preis ist unter Originalpreis !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Beide Schulen sind hervorragend fuer den Selbstunterricht geeignet zum erlernen von Noten oder / und spielen nach Tabs.
     
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