Mysterium Swing manuell vs Swing Templates

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paulgreen
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Hallo erstmal, ich habe ein Logikproblem zum Thema Swing: Wenn ich 1/8 mit einer bestimmten Menge an Swing in meinem Sequenzer versehe, z.B. mit 75%, passt es nicht mehr zu den 1/16tel Noten. Wenn ich die aber nun auch swingen lasse, finde ich keinen Wert, dass sie zu den 1/8 dazupassen. Wie passt man die Subdivisions an, dass auch die zu den höheren geswingten Noten passen? Anscheinend geht es ja, denn wenn ich Swingtemplates verwende, dann passen die unterschiedlichen Subdivisions ja auch zusammen. Kann mir das bitte Jemand erklären?
 
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für Swing kannst du Sequenzer vergessen :)
 
Das möchte ich entschieden verneinen ! Es ist lediglich eine Frage des Knowhows und der investierten Zeit.

Aus der Grafik, die ich grade gebastelt habe, kannst Du - Paulgreen - glaube ich, wenn Du sie lange genug studierst, ersehen, worin genau das Problem liegt bzw. liegen könnte ....

LG - Thomas

RhythmScreenshot.jpg
 
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das logische Problem ist klar (auch ohne Grafik schon^^), es ist nur verwunderlich wie sie das laut TE mit der "template" hingekriegt haben sollen.
Entweder Triolen oder 16tel. Die %-Nachkommastellen machen das komplexer, aber lösen nie den Widerspruch.

Ich find halt, es klingt synthetisch immer furchtbar. Egal, wieviel % Swing du einprogrammierst.

Swing ist was Lebendiges und der richtige Groove eine hohe Kunst. Wahrscheinlich auch gerade, weil Sachen gegeneinander eingepegelt werden, die sich bei genauer mathematischer Betrachtung eigentlich widersprechen.
 
das logische Problem ist klar (auch ohne Grafik schon^^),

Ja. DIR. Aber dem TE vielleicht noch nicht so ganz ...

Ich gebe Dir darin recht, daß der richtige Groove eine hohe Kunst ist. Aber das hat nicht zwingend etwas damit zu tun, ob man sowas im Computer simulieren kann, oder nicht.

Wie gesagt ... mit der Eingabe einer Zahl in das %-Swing-Feld ist es bei weitem nicht getan. Um Swing möglichst realistisch am Computer nachzubauen, bedarf es viel Geschickes, Wissens und vor allem viel, VIEL Zeit (für die "händische" Nachbearbeitung einzelner Noten - eben damit die NICHT der Maschiengewehr-Problematik zum Opfer fallen).

Aber gehen tut das schon.

Thomas
 
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danke turko, für die grafik! (und wie macht man einen zeilenumbruch?) Eine Frage noch: Ich spiele ein gerades Pattern aus 1/16tel, 1/8tel und 1/4tel ein. Dann setze ich 80% Swing auf dieses Pattern mithilfe eines Swingtemplates. Leider sieht man die Auswirkung nicht im MIDI Sequenzer, welche Noten nun betroffen und welche nicht. Tatsache ist aber, dass es gut und groovig klingt, wie Swing eben klingen sollte. Wenn ich aber nun auf eigene Faust versuche Swing in die Sache zu bekommen, dann klingt es nicht mehr gut, sobald ich Subdivisionen einspiele, bei geswingten 1/8 Noten sind das gerade 1/16 Noten. Wenn ich nun versuche, das ganze irgendwie gerade zu biegen, dann will das nicht. Da schweitert es mit meinem Verständnis...
 
ad zeilenumbruch: das habe ich in einem "grafik-programm" erstellt und das ganze dann als EIN jpeg exportiert ...

ad Swingprogrammierung: Aus der Grafik kannst Du ersehen, daß die "Rasterungen" Swing-Achtel, Sechzehntel, und Swing-Sechzehntel nicht kompatibel sind, zumindest nicht, was die Offbeats angeht. Du mußt Dich daher für EINES davon entscheiden, wenn es automatisiert (quantisiert) geschehen soll. Andernfalls kannst Du immerüber eines der vorhandenen Raster manuell nach eigenem "Empfinden" d´rüberspielen - aber dabei ist äußerste Vorsicht geboten. Da spielt das Tempo und der Musikstil eine große Rolle, und der Grat zwischen rhythmisch spannend und "daneben" ist sehr schmal ... und außerdem der Hinweis: Das Maß an "Zusammenhalt" innerhalb eine melodischen Phrase, an logischer Konsistenz, ist oft entscheidender für die Akzeptanz durch das Ohr, als die tatsächliche rhythmische Genauigkeit ...

LG - Thomas
 
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Du kannst allerdings auch die 16tel in einem 12/8-Takt answingen. Den 12/8-Takt musst dir dann als 4/4-Takt mit Achteltriolen vorstellen.
 
das Problem mit den triolischen Achteln zu den Straighten Achtel ist die Verschiebung von 1/24, da das keinem gängigen Notenwert entspricht, wirds halt theoretisch blöd, was praktisch gut möglich ist.
...und das sind nur die 100%, wenn sich die triolischen Achtel bei schnelleren Tempi den straighten Achtel mehr annähern, dann ist die Verschiebung noch undefinierter.

Was ich jetzt noch nicht so ganz verstehe: wenn Du einen Automaten hast, der das kann, dann laß den doch machen??!
 
Wenn Du einen Automaten hast, der das kann, dann laß den doch machen??!
Genau das will ich nicht! Ich will es selbst verstehen, selbst anwenden können und mir nicht als alles vorkauen lassen. Das bringt mich unheimlich weiter, für jedes musikalische Problem einen "Automaten" zu engagieren...

Mod-Anmerkung: Thread geschlossen, da der User schon mehrfach gesperrt wurde und weiterhin Mehrfachaccounts eröffnet./klaus111
 
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