Nach 2 Jahren neuer Versuch - Dancing on my own

von RaiToR, 12.01.20 um 14:05 Uhr.

  1. RaiToR

    RaiToR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20 um 14:05 Uhr   #1
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  2. vokarin

    vokarin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.20 um 00:40 Uhr   #2
    Hey Du,
    das ist hübsch, Deine Klangfarbe ist sehr angenehm-sympatisch!
    Besonders gut gefällt mir, dass das sehr glaubhaft, ehrlich, ausdrucksstark gesungen ist. Habe ich mir gerne angehört.
    Falls dich interessiert, was ich für Anregungen zur Verbessrung ich am Vielversprechendsten fände:

    Du kannst an deiner Intonation arbeiten: Am meisten Bedarf, finde ich, gibts da auffälligerweise immer in den ersten zwei Phrasen einer Strophe. Singst du nach Noten? Dann üb die erst mal sauber EINZEL Ton für Ton. Singst du ohne Noten? Dann hör dir jeweils den ersten Satz einer Strophe an und sing ihn sehr oft nach! Wenn du das ganze Lied singst, versuch dir vorallem den ersten Ton nach jeder Pause genau VORZUSTELLEN. Wie willst du ihn hören? Höre die ersten Töne in deiner inneren Vorstellung, bevor der Satz beginnt.
    Du kannst an deinen „Füllsen“ arbeiten:
    Damit meine ich die Uhuhuhs. Bei denen ist die Intonation unsicher, aber vorallem hast du kein „Motiv“ für das uhuhuh, du singst es halt, weil im Lied steht. Schade, Das geht viel besser!
    Gib dem uhuhuh’s eine BEDEUTUNG! Es kann jeweils die Selbe sein. Noch spannender ist es, wenn die eine unterschiedliche Bedeutung haben, je nach Satz vorher oder nachher.
    ein uhuhuh kann zum beispiel heißen:
    ich bin so allein oder
    ich bin gespannt, was als nächstes kommt, oder ich hab Sehnsucht, oder ganz vieles anderes...
    könnte sein, dass die dann „stimmig“ werden, sowohl musikalisch gestalterisch als auch bzgl der intonation...
    als letzte Anregung wäre es an einigen stellen noch hilfreich fürs verständnis, wenn du die konsonanten am ende deutlicher absprichst, aber insgesamt versteht man dich schon sehr gut. ( Ich bin nämlich ein Textversteh-Fetischist, musst du wissen).

    Falls du so viel gar nicht hören wolltest,
    „tanz gerne allein weiter“. das macht ja auch total viel Spaß! Ich hab dir auch so gerne zugehört!!!

    Viele Grüße
    Karin
     
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  3. drowo

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    Erstellt: 14.01.20 um 17:24 Uhr   #3
    Da sind intonationsmäßig noch ein paar Baustellen offen, nicht nur an den Strophenanfängen. Der Song ist dir an einigen Stellen auch zu tief, drum fängst du da zu wackeln an (ca 0:35). Ich kannte den Song nicht und hab kurz in der Original reingehört: es ist nicht dieselbe Tonart, das Original dürfte eine Sexte oder Septe höher liegen. Hast du die Möglichkeit es in einer anderen Tonart zu singen?
     
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  4. drowo

    drowo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.01.20 um 23:06 Uhr   #4
    Hi @RaiToR

    ich habe das mal am Klavier gecheckt:
    • Dein Backingtrack ist in E dur
    • Du bewegst dich in der Strophe überwiegend zwischen G#2 und C#3 mit Abtauchern auf E2. Schöner Gesangsbereich für einen gestandenen Bass, aber du hörst dich nicht wie einer an.
    • Prechorus dann bis G#3, A3
    • Chorus dann bis C#4
    Fazit: der Song hat einen Ambitus von knapp 2 Oktaven (genauer 1 Oktave und eine große Sexte). Eine Tessitur (nicht Range) in diesem Umfang hast du leider noch nicht ganz, daher hast du entweder bei den Tiefen oder bei den Höhen Probleme. Im mittleren Bereich gefällst du mir eigentlich ganz gut.

    Mein Rat: such dir vorläufig mal einen (bezüglich Ambitus) weniger anspruchsvollen Song aus. Wenn du mal deine Tessitur auf knappe 2 Oktaven aufgebohrt hast, würde ich dir den Song in Ab dur empfehlen (Ab2 bis F4). Da kann man als Bariton ordentlich punkten.

    Der Originalsong steht übrigens in Db dur, Ambitus natürlich gleich groß (8 + 6), aber von Db3 bis Bb4. Gala für Tenorveranlagung.

    LG Robert
     
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  5. antipasti

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    Erstellt: 14.01.20 um 23:19 Uhr   #5
    Ich empfehle einen Vergleich zur Version von vor zwei Jahren. Die ist auch noch in der Soundcloud.
     
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  6. drowo

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    Erstellt: 14.01.20 um 23:26 Uhr   #6
    Hab kurz reingehört. Ist Originaltonlage Db dur, aber eine Oktave tiefer gesungen (Db2 - Bb3). Das Db2 kommt logischerweise gar nicht, der Refrain klingt in der kleinen Oktave dafür ganz anständig.
     
  7. RaiToR

    RaiToR Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.20 um 17:11 Uhr   #7
    Oh man so viel feedback :D schon mal vielen Dank an alle.
    Ich muss sagen ich hab von Tonlagen und Noten keinerlei Ahnung und versuche einfach zu Singen.

    Ich merke selbst das ich vielen Bereichen sehr unsicher bin. Besodners wenns nach unten in die teifen Töne geht. Was du sagst Vokarin ist vollkommen richtig gerade der Anfang ist meistens ein Problem weil ich den ersten Ton meist nicht genau treffe und dann dort hin korrigiere.
    Ich betreibe das ganze erst seit 2 Jahren. Evtl sollte ich dann endlich doch mal zum Gesangsunterricht nehmen damit ich mal verstehe von was ihr da überhaupt alles redet :D

    @drowo Hast du evtl ein paar Songs die du mir empfehlen könntest die eher so in meiner Range liegen und leichter sind?

    Grüße,
    Marcel
     
  8. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 16.01.20 um 17:22 Uhr   #8
    Musst du nicht unbedingt. Du musst nur merken, ob du es in der einen oder der anderen Tonart besser hinkriegst.

    Jetzt hast du einen User getaggt, der seit 8 Jahren nicht mehr hier war. Er wird dir kaum antworten und hat auch nur einen einzigen Beitrag verfasst. Du meintest sicher @drowo

    Ich wurde dir vorschlagen, bei zB karaoke-version.de den Song in mehreren Tonarten zu kaufen (2,99) und auszuprobieren, mit welcher du ihn am besten hinkriegt.

    Du musst auch nicht alle gleich kaufen: Es gibt die Möglichkeit, den Track auszugsweise vorzuhören.
     
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