Neu lackieren und Ersatzteile

von BlackKnight, 22.03.06.

  1. BlackKnight

    BlackKnight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.06   #1
    Hallo,

    ich hab mir überlegt, meiner kleinen mal was gutes zu tun, nach einer unfreiwilligen Begegnung mit nem Bassisten auf der Bühne, hat die nämlich einen Lackschaden am unteren Horn.
    Also Gitarrenbauer angerufen und vom Stuhl gefallen!

    Nun mal zu meinem Plan: Ich zerlege das ganze (bzw. lasse Zerlegen) und lackiere den Korpus neu, wieder in schwarz. Ich hab dafür auch schon die Suche hier im Forum bemüht usw. bin aber nicht zum gewünschten Ergebnis gekommen. Ich hab da nämlich mal ein paar fragen: Es gibt ja diverse Effektlacke unter anderem z.B. Flipflop- und Perlglanzlacke für PKW und andere KFZ, da die sich auch mit mehreren Oberflächen vertragen, ist nun die Frage, wie die zu Holz stehen oder ob jemand da Erfahrung mit hat.

    Wenn dann würde ich das ganze nicht selber machen, sondern von einem Freund der lackierer ist, machen lassen. Da kommt die nächste Frage, dass Lackdicke nicht den Klang beeinträchtig ist klar, wie sieht es denn aber mit Füller usw. aus ?

    Dann habe ich überlegt ihr noch ein Pickguard zu spendieren, allerdings bin ich bei den Fertigvarianten noch nicht zu einem Ergebnis gekommen und hab mir Überlegt aus Riffelblech soetwas selber zuschneiden, allerdings ist das auch an einigen stellen 1,5 mm dick, wie wirkt sich das auf den Klang aus und wie sollte man das am besten zuschneiden, hat da jemand Erfahrung?

    Und zu guter letzt suche ich noch Webshops für Zubehörmaterial, Sprich Potis (und -Knöpfe), Schrauben und Floyd Rose zubehör (Klötze, Federn, etc.), sowie Mechaniken(-zubehör) halt so was man so an Ersatzteilen braucht, da der örtliche Händler solche Sachen nicht führt.

    Das ganze ist dann für eine Ibanez RGR - 320 (das ältere Modell mit den Mechaniken unten)

    wäre euch sehr verbunden

    der schwarze Ritter
     
  2. Tropic of Cancer

    Tropic of Cancer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.06   #2
    Hallo,BlackKnight,
    Jo,meine aller erste Gitte war son billigbausatz und die hab ich selber lackiert mit BMW Brillant-Rot Metallic.Kein Problem,dies gilt auch fürs füllern.Das einzigste worauf du achten musst,wenn du einen neuen Body lackieren willst ,ist das du ihn vorher einmal dünn mit Spachtel bearbeitest,da sonst der Lack immer wieder die Maserung und Poren im Holz wiedergibt.Brennkammer war auch kein Problem,aber vorsichtig mit der Dauer der Einbrennung.So kurz halten wie möglich.Falls jetzt einer kommt von wegen der hat sie nich alle:" Gitarre in der Brennkammer,der spinnt wohl". Ich bin selbst Kraftfahrzeuglackierer.
    Bei den andern angesprochenen Punkten kann ich dir nicht viel sagen.Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.
    greetz an alle
     
  3. -Martin-

    -Martin- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.03.06   #3
    Also von wegen Pickguard kann ich dir nur beipflichten das selber zu machen.
    Habs auch gemacht und ich find es sieht geil aus :rolleyes: . Nimm dir einfach ein (nach möglichkeit nicht anlaufendes, rostendes) Stück Metall, nicht zu dick, leg das alte für die Bohr- und Pickuplöcher drauf, übertrag das und zeichne dir die gewünschte Form um die Schraubenpunkte rum. Musst natürlich drauf achten, das du da, wo das pickguard etwas abdeckte, auch wieder n pickup hinmachst!
    Aussägen geht gut mit der Stichsäge, musst allerdings aufpassen, wenn du zu enge Kurven sägst, verkantet sich das Sägeblatt und die Säge fängt an zu hüpfen.
    Wenn dem so ist:
    - den Radius mit Bohrern grob bohren (lieber zu wenig als zu viel!)
    - nicht alle Löcher nach einander Bohren, sondern immer nur jeden zweites Loch bohren, so dass du danach der Rest, den du nich weggebohrt hast, ein bischen kleiner ist als der Radius des Bohrers (wenndu das noch nich verstanden hast schick mir ne PM)
    - Körnern nicht vergessen, dass gibt sons keine ordentliches Loch!
    - danach die Reste wegfeilen
    - unter umständen das Pickguard noch lackieren, wobei ich gebürstetes Metal sehr schön finde, is nur n bisl arbeit
    - daruaf achten das nichts zu heiß wird (langsam sägen, niedrige Hubzahl)

    Wenn du dein Pcikguard aus Plastik machst, ist das mit dem Springen der Stichsäge nicht so ein großen problem, allerdings musst du darauf achten, dass du keine zu hohe Hubzahl hast, sons schmilzt dir das Plastik!

    Wie gesagt, wenn jmd. noch fragen hat schickt mir ne PM

    Edit: ach ja guck ma in meiner Sig das siehste meinen Bass, da hab ich auch n metallpickup gesächt, hat sich nicht auf den Kland ausgewirkt (soweit ich das beurteilen kann)
     
  4. BlackKnight

    BlackKnight Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.06   #4
    ich würde das halt auch von einem Kraftfahrzeuglackierer machen lassen...(da ich einen kenne, der mir das Günstig lackiert)

    Altes Pickguard hab ich leider nicht, werde mich da eher an meinem Strat Pickguard orientieren und das so umbasteln wie ich es gerne hätte.

    Mal ne Frage zum Lack, kommt der Perlglanzeffekt denn auch schön rüber und gibt es nen Klarlack, der etwas Kratzfester ist, (wird ja schließlich benutzt das teil) wo schonmal ein lackierer da ist, der mir die Fragen beantowrten kann :D
     
  5. BlackKnight

    BlackKnight Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #5
    wie finde ich denn raus, was für einen Poti ich mir besorgen muss?
     
  6. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 23.03.06   #6
    Wenn Du das mit Autolack machen läßt, ist das eingentlich hinreichend kratzfest. So'n Autolack muss ja auch ne Menge aushalten. Du musst das lackierte Teil nur ein paar Tage liegen lassen (besser ne Woche) bevor Du daran rumwerkelst.
    Pickguard: Gerade Kanten am Pickguard sehen nicht so besonders gut aus, da schleift/fräst man normalerweise eine Fase (Schräge) an. Bei Metall is das nicht ganz so trivial. Wenn Du doch ein Pickguard aus Kunststoff machst geht das leichter. Das Verfahren ist immer identisch:
    Man fertigt eine Schablone des Pickguards aus Holz 1-1,5cm dick (ich nehme meistens Pappel Multiplex, das läßt sich super bearbeiten).
    Der Pickguard-Rohschnitt wird mittels der normalen Schraublöcher auf die Schablone geschraubt.
    Mit einer Oberfräse mit eingesetztem Fasenfräser m. Anlaufrolle (die fährt dann an der Schablone entlang) fräst man dann die schöne Fase an das Pickguard.

    /V_Man
     
  7. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 23.03.06   #7
    Garnicht!
    Hast Du Single Coils, nimmst Du entweder 250kOhm oder 500kOhm Potis.
    250kOhm hat man früher immer eingesetzt. Heuter eher 500 kOhm.
    Für Humbucker immer 500kOhm.

    Gibt's z.B. www.rockinger.de oder im Gitarrenshop um die Ecke.

    /V_man
     
  8. BlackKnight

    BlackKnight Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #8
    wozu gibts die Megaohm Potis?
     
  9. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 24.03.06   #9
    Gute Frage. Angeblich sollen sie den Verstärkereingang noch weniger belasten und noch mehr Höhen durchlassen, was aber physikalisch/hörphysiologisch kaum nachvollziebar ist.
    Schau Dir mal hier http://www.fender.com/support/diagrams/index.php die verschiedenen Verschaltungen der Fender-Gitarrenmodelle an. Das ist ganz aufschlussreich.

    /V_Man
     
  10. Tropic of Cancer

    Tropic of Cancer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #10
    jaaa,BlackKnight !

    Ich kann dem Vintage Man nur zustimmen was den Lack angeht.Wieso sollte der Perlglanzeffekt nicht rüber kommen ? Fläche ist Fläche,wenns nich grad ein Schwamm is.
    Also: keine Panik.
    Außerdem : wenn du einen Lackierer an der Hand hast,dann sollte er dir eigentlich auch diese Auskünfte geben können und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen (soll mal was für sein Geld tun,zwinker).

    Metallische Grüße an alle
     
  11. BlackKnight

    BlackKnight Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.06   #11
    wollte nur mal vorher abklären was so geht und was man machen kann.
     
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