Neue Tonabnehmer für Hagström Supeer Swede

von kiron, 10.04.12.

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  1. kiron

    kiron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #1
    Hallo!

    Ich habe zurzeit die Originalen Tonabnehmer in meiner Hagström SuperSwede.
    Zurzeit habe ich das Problem das wenn ich auf den Steg Tonabnehmer schalte
    der Ton ganz leise wird. Wenn ich dann mehrmals hin und her schalte wird der Ton dann auf
    einmal wieder laut.
    Laut Mitarbeiter des Gitarrenlades ist der Toggle Switsch (so nennt man den Schalter ja wenn ich mich nicht irre)
    defekt. Aber auch der Humbucker ist nicht ganz koscher. Das war jedenfalls die Aussage des Mitarbeitser
    im Gitarrengeschäft.


    Da ich sowieso schon einmal daran dachte mir neu Tonabnehmer einzubauen dachte ich könnte man
    gleich alles in einem machen. Meine bevorzugte Musikrichtung ist Blues und das relativ Clean.
    Ich wollte vorallen einen wirklich differenzierten Sound im Clean Bereich. Die Originalen Tonabnehmer
    sind etwas matschig besser kann ich es nicht ausdrücken.

    Habe mich daher für folgende Tonabnehmer interessiert.
    Gibson P-94T Black/Chrome === Steg Position === Single Coils im Humbucker Format
    Gibson P-94R B/C Pickup === Hals Position === Single Coils im Humbucker Format

    Seymour Duncan SSPH90-1N Chrome === Phat cat === Hals Position Single Coils im Humbucker Format
    Seymour Duncan SSPH90-1B Chrome === Phat cat === Steg Position Single Coils im Humbucker Format

    Jetzt habe ich folgende Auskunft bekommen.
    Egal welche der beiden Tonabnehmer ich einbauen lasse es muss fast die Komplette Elektronik ausgewechselt
    werden. Auch die Potis für die Lautsrärkeregelung und die Tonhöhe müssen ausgetauscht werden,
    da bei den neuen einen anderer Wiederstand benötigt wird.

    Vorallen aber Preislich hat es mich fast umgehauen.

    Wenn ich die Gibson P94 nehme dann Kostet es mich 379€
    Wenn ich die SSPH90 nehme dann würde es mich 480€ kosten.

    dabei sind neue Seiten und ein normaler Service.

    Funktionieren würde dann natürlich nur noch das Umschalten von Steg auf Hals.
    Und natürlich beide Tonabnehmer zusammen.
    Splitten geht nicht mehr da es ja keine Splittbaren Humbucker sind.
    Ist diese Aussage richtig?

    Was mich interessieren würde, ist der wechsel auf diese neuen Tonabnehmer wirklich so teuer.
    Die Gitarre habe ich gebraucht um 280€ gekauft und jetzt müsste ich mehr als das eineinhalbfache
    für neuen Tonabnehmer bezahlen.
    Mir kommt der Preis einfach recht hoch vor.
    Kann mich natürlich auch täusche und bin für jede Information dankbar.
    Z.B. Was ihr so für den wechsel bezahlt habt.

    gruss
    Kiron
     
  2. Azriel

    Azriel Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.04.12   #2
    Zu den P90 im Humbuckerformat: Gerade die Gibsons finde ich sehr schön, dir sollte aber klar sein dass a) der Ton nicht mehr so fett ist, wie bei Humbuckern und b) es brummt. Nur die Mittelstellung der P-94er ist brummfrei.

    Die Potis kannst du getrost erstmal drin lassen. Es gibt zwar die Faustregel Humbucker = 500K und SC = 250K, aber das ist am Ende reine Geschmackssache. Ich fahre auch dünnere PUs, wie P-90er, Filtertrone-mäßige oder Singlecoils mal gern mit 500K Potis. Probiers aus und wenn es nicht gefällt, kannst du immer noch wechseln.
    Und ja, splitten geht nicht mehr. P-90 sind, genau wie normale Singlecoils nur einspulig.

    Zum Preis: Deine Gitarre kostet neu über 500 Euro. Insofern kann sich so ein Tausch schon deutlich lohnen. Ich hatte auch mal eine Swede und fand die Werks-PU einfach schlimm.

    Aber ich sehe gerade, der Kollege will 380 Euro? Das sind 200 Euro nur für den Einbau? :eek: Das finde ich extrem fragwürdig.
    Ganz ehrlich, ich bin fast in Versuchung zu sagen, fahr mal bei mir vorbei. Ich mach das für einen Fuffi.
     
  3. Anchorboy

    Anchorboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #3
    Ja, da hat Azriel vollkommen recht!

    Du kannst natürlich auch die neuen PUs selbst einlöten. Wir haben alle mal bei Null (Tonabnehmer) angefangen. Beim ersten war ich mir auch noch ziemlich unsicher. Jetzt freu ich mich auf jeden PickUp den ich verlöte.. ;-)
     
  4. kiron

    kiron Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.12   #4
    Hallo!

    Vielen dank für eure Antworten.

    Würde ich ja gerne aberr von Österreich nach Frankfurt ist es mir dann doch zu weit.

    Es brummt ja nur wenn ich nicht spile sehe ich das richtig?

    Falls ich mich entscheiden würde selbst die neuen Pickups einzulöten und mir die 500K Potis
    nicht passen und ich die auswechseln möchte welche könnt ihr mir hier empfehlen?


    Was könnt ihr mir hier für Potis empfehlen.
    Kann ich dann die Potiknöpfe die ich jetzt auf der Gitarre habe weiterverwenden
    oder müsste ich die dann auch auswechseln? Wenn ja wie weissich welche Potiknöpfe
    zu welchen Potis passen?

    Vielen dank schon im voraus fürjede Hilfe!

    gruss
    Kiron
     
  5. Anchorboy

    Anchorboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.12   #5
    Also brummen werden sie SCs immer, nur du hörst es nicht beim Spielen. Wird quasi übertönt. ;-)

    Du kannst eigentlich alles an 250k-Potis nehmen was es so für Gitarren gibt. Ich denke nicht dass die Qualitätsunterschiede so gravierend sind. Also wie hier zB Göldös für 2,50 bis 5,40€ bei Thomann:
    https://www.thomann.de/de/search_dir.html?gk=&bn=&sw=poti+250&oa=pra

    Deine Potiknöpfe solltest Du weiterverwenden können. Sind heutzutage ziemlich standartisiert.

    Aber versuch es erstmal mit den Potis die du schon drinn hast. Ich lass die alten auch immer drinn wenn ich zB einen P-94er verlöte.
     
  6. Azriel

    Azriel Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 11.04.12   #6
    Die Göldos aus Japan sind gut und auch mit CTS-Potis machst du nix falsch.
    Mess aber vor dem Bestellen die Länge und den Durchmesser des Schafts (Gewinde) der verbauten Potis aus. Nicht dass du noch feilen musst, weil die neuen im Durchmesser zu dick sind.
     
  7. bagotrix

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    Erstellt: 12.04.12   #7
    Hi,

    die beiden Tonabnehmerpärchen sind auf jeden Fall eine gute Wahl für Deine Zwecke, wobei ein Pärchen Humbucker aber auch nicht verkehrt sein muss (und die könnte man dan wieder splitten).

    Nicht jeder HB klingt matschig und ist nur verzerrt zu ertragen, tradtioneller ausgerichtete HB á la PAF können auch sehr schöne Cleansounds erzeugen und haben auch genug Höhen und Transparenz. Gibson Burstbucker 1 und 2 oder Duncan AlNiCo 2 Pro wären da z.B gut geeignet. P-90 haben natürlich ihren ganz eigenen Sound, eher etwas mittiger und rauher als clean im Sinne einer Fender Strat (nur ein kleine Warnung, falls Dir das etwa vorschweben sollte). Ich würde vielleicht doch nochmal verschiedene Gitarren mit unterschiedlichen PUs bzw. PU-Typen antesten, um mir ein abschließendes Bild zu machen. Auch ein Hinweis auf YT-Videos bzw. bekannte Gitarristen, deren Sound Dir gefällt, wäre nicht verkehrt, dann könnte man Dir auch hier noch Tipps geben.

    Die Potis würde ich so oder so erst mal drin lassen, 500 KOhm sind bei P-90 und deren Verwandten völlig in Ordnung. Einen P-94 hab ich selber schon so bei einer Gibson mit 500 KOhm-Potis verbaut und es klang erstklassig.

    Was den Einbau angeht, so kann ich nur dringend zum Selbermachen raten, löten sollte man als Stromgitarrist einfach können, finde ich. Zwei Singlecoils einzulöten ist wirklich simpel, und für den Einstieg ideal. Im Web findest du auf jeden Fall genug Hilfen, wie etwa hier:

    http://www.elexs.de/loet1.htm

    Du sparst ne Menge Geld und kannst dann später auch mal was reparieren oder einen neuen Stecker an ein Kabel löten, wenn erforderlich. Womöglich packt Dich auch das PU-Wechselfieber, Du kaufst mal auf ebay einen neuen PU und willst den ausprobieren... Das wird arg teuer, wenn man da jedesmal zum Techniker rennt. Also, nur Mut!

    Gruß, bagotrix
     
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