Neues Interface für Plugins gesucht

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flobudi
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Guten Morgen zusammen,

ich möchte mir ein neues USB Interface zulegen und zukunftssicher aufgestellt sein. Dafür bin ich bereit in den mittleren bis oberen Bereich zu investieren.

Meine bisherigen Kandidaten:
RME Babyface Pro FS
UA Apollo Solo oder Twin X

Meine Anforderungen:
- Ich spiele nur Gitarre über Standalone Plugins (Tonocracy, Neural DSP, etc)
- Ich benötige keine zusätzlichen Plugins
- Ideal wären mindestens 2x2 Ausgänge (Für Studiomonitore und FRFR Box)
- Software einfach und stabil aufgebaut
- wenig Latenz (frei)
- Anschlüsse auf der Rückseite wären gut
- Geile Optik und Bedienung an der Oberseite wäre ein Plus

Ich habe mich bereits etwas eingelesen und habe es so verstanden, dass die Apollo´s eigentlich nur Sinn machen, wenn man auch deren Software Kosmos nutzt. Das Babyface kommt überall sehr gut weg, allerdings stören mich die vielen seitlichen Anschlüsse. Beiden haben auch nur einen Ausgang.
Vielleicht hat jemand noch einen Tipp für ein Interface, bei dem die Anforderungen erfüllt werden? Bitte keine Billigheimer wie Focusrite und so weiter.

Besten Dank
 
Geile Optik wäre ein Plus
Das liegt natürlich im Auge des Betrachters 😉

Eine Option, die fast alles (außer Anschlüsse exklusiv auf der Rückseite, hier sind auch welche vorne, was auf einem Tisch aber ein Vorteil sein kann) erfüllt, wäre beispielsweise
Arturia AudioFuse Studio


Oder etwas in die Richtung?
Antelope Zen Quadro Synergy Core

Da sind die Anschlüsse noch etwas besser aufgeteilt, da sowohl eine Verkabelung von der Rückseite möglich ist, bestimmte Verbindungen (Headphones, Gitarre) vorne zugänglich sind.

Mein persönlicher Favorit wäre allerdings das Motu UltraLite:
Vielleicht ja auch interessant für dich?
 
Mein persönlicher Favorit wäre allerdings das Motu UltraLite:
Vielen Dank für die Tipps. Das Arturia hatte ich nicht auf dem Schrim.
Antelope soll sehr gut sein, allerdings Software seitig eine Katastrophe. Motu geht ja auch immer. Gibt es bei dem Ultralight einen Unterschied zu der M Serie (M4, M6) von Motu oder sind es nur die vielen Ausgänge?
 
Gibt es bei dem Ultralight einen Unterschied zu der M Serie (M4, M6) von Motu oder sind es nur die vielen Ausgänge?
Im Vergleich zur M-Serie hat das UltraLite noch: ADAT und S/PDIF, integrierte DSP (dazu die Software CueMix 5), höherer Mic Preamp Gain.
 
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RME Babyface Pro FS
Geile Qualität der Wandler, super Signalqualität über Monitore und Kopfhörer, stabilste Software die immer aktualisiert wird. Ja, je nach Kabelbelegung kommen einige Kabel auch seitlich raus, bei mir hält sich das in Grenzen. Auch haptisch und von der Bedienung her klasse, das gibt einem wirklich ein sicheres und gutes Gefühl bei der Bedienung. Die Software ist sehr flexibel und wenn man verstanden hat, dass man sie von unten nach oben verstehen muss, auch leicht zu bedienen. Latenz übrigens auch super.
Arturia AudioFuse Studio
Hatte ich hier vor dem RME. Super Teil, klingt sehr gut, tolle Bedienung. Habe dann eine Woche später auf Mac OS Tahoe upgegradet und schon gab es erste Probleme mit der Software. Ich habe dann auf der Website geschaut aber bis heute steht dazu das gleiche:
Da ist mir schmerzlich bewußt geworden, dass ein Interface dieser Klasse nur so gut wie seine Software ist und Arturia noch nicht mal genau sagen kann welche Geräte sie in Zukunft weiterhin unterstützen. Es wäre ja nicht das erste Interface, dass in die Tonne getreten wird weil es keine aktuellen Treiber mehr gibt. Für ein Gerät für knapp 900,- € ist das für mich ein absolutes No-Go, schade weil das Gerät an sich echt super ist. So kam ich zu RME, eine Firma die auch noch 20 Jahre alte Interfaces unterstützt.

Falls dich das arg stört mit den Kabeln, kann man den Babyface auch über ADAT erweitern bwz. eine externe Controllerbox verwenden für mehr Ausgänge. Oder halt zum nächsthöheren RME greifen, den RME Fireface UCX II. Dieser wird ja oft mit dem RME ARC USB Controller erweitert, mir hat deshalb auch die Bedienung des handschmeichlerischen Babyface besser gefallen. Falls es mehr wird mit den Kabeln, würde ich mir überlegen Kabeldurchlässe nach unten in die Arbeitsplatte einzubauen (in Verbindung mit Winkelstecker), neben dem Babyface. Alternativ kann man das Babyface auch auf einem Stativ montieren. Na ja, ich wollte ihn nicht mehr missen..

Das Babyface hat zwar nur zwei Ausgänge für Monitore aber man kann auch einen der zwei Kopfhörerausgänge als Line-Ausgang verwenden (für die FRFR-Box).

Das Apollo-Universum hat mich dagegen nie angezogen aber es wäre sicherlich eine Alternative wenn man deren (teure) DSP-Erweiterungen nutzen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Vergleich zur M-Serie hat das UltraLite noch: ADAT und S/PDIF, integrierte DSP (dazu die Software CueMix 5), höherer Mic Preamp Gain.
Danke Dir. Da scheint das Motu eine gute Wahl zu sein
 
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hier nochmal zum Motu M2:
ich hatte das mal, damals als es neu rauskam unter Windows 10 und da hatte ich durchgängig probleme mit Windowstreibern, da hatte was mit der Samplerate nicht gestimmt, 44kHz aufgenommen als 48khz gespeichert, erst nach neustart des PCs ist dann aufgefallen, dass Tonhöhe udn geschwindigkeit nicht passt.

soweit ich weiß sind diese Treiberprobleme aber behoben, bzw. falls du Mac nutzt wohl nicht existent


an sonsten war das M2 aber ultrageil,
- super haptik,
- klein,
- MIDI,
- wirklich sehr gute Preamps
- tolle aussteuerungsanzeige
- guter Kopfhörerverstärker

btw. Julian Krause hat ein sehr umfangreiches Ranking verschiedener Interfaces gemacht, das M2 schneidet mit Excellent ab

View: https://youtu.be/ki3siARB2sc?si=aFEulN_lITOzsoeC&t=1444
 

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