Neues Mikro, oder neuer Vorverstärker?

von noir91m, 11.07.20.

  1. noir91m

    noir91m Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.20   #1
    Hi!
    Ich habe seit mein SHURE SM7B seit ungefähr 13 Jahren! Und dazu ein Focusrite Saffire 6 USB, welcher nur mit alten Treiber läuft.
    Dazu verwende ich nur einen Musicmaker.
    Erst seit 1 1/2 Jahren versuche ich ERNSTHAFT aufzunehmen und selbst wenn ich Streamer höre, haben die einen schöneren Klang mit dem Mikrofon als ich. Was jetzt bei Metal Cover weniger Probleme macht, aber bei Liedern wo nur gesungen wird sehr auffällig ist.

    Jetzt wollte ich ein wenig upgraden und fragen was am sinnvollsten wäre.
    Besseren Vorverstärker oder ändert das an der Qualität des Klangs her wenig? Oder ein besseres Musikprogramm?
    Ich nutze eigentlich nur Compression, bissi EQ und Echo stellenweise und fand das immer ausreichend.
    Hier Mal eine Hörprobe:

    Das Mikro sollte ja eigentlich immer noch Top sein, wird ja seit Jahrzehnten verwendet.

    Oder vielleicht ist es auch einfach Geldverschwendung und würde an der Qualität grundsätzlich nichts mehr ändern...
    Was auch immer, deswegen wollte ich euch ja fragen. Kenne niemanden in meinem Umkreis der sich mit der Technik selbst gut auskennt. Und ich singe nur rein und versuche so gut es geht zu mischen.

    lg
     
  2. Basselch

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    Erstellt: 12.07.20   #2
    Hallo, noir91m,

    ...was Du von vorneherein schon mal nicht unbedingt brauchst, ist eine neue Aufnahmesoftware. Eine DAW als solche "klingt" nicht! Die Vorteile einer anderen Software als Musicmaker liegen eher schon mal in der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten (einige "kleine" DAWs lassen z. B. nicht den Einsatz von Drittanbieter-Plugins zu...) oder der Qualität der serienmäßig mitgelieferten Plugins oder VSTis. Der persönliche Workflow könnte auch ein Argument sein, sich ggfs. für eine neue Software zu entscheiden.

    Aus Deiner Hörprobe kann ich jetzt nichts entnehmen, was mich direkt als "vom Mikrofon kommend" stören würde... nun sagst Du ja selbst, daß Du bei Metal-Covern das Problem nicht siehst. Das SM7b ist ein Mic, was ursprünglich als Broadcast-Mic gedacht war, sich aber bei der "metallenen" oder Rap-Fraktion hoher Beliebtheit erfreut. Es benötigt allerdings ordentlich Vorverstärkung... könnte sein, daß die Kombi mit Deinem alten Focusrite da nicht so ganz der Bringer ist, leider kenne ich nicht dessen technische Daten.
    Die häufig gehörte Äußerung "Damit hat ja auch Michael Jackson gearbeitet" muß dringend relativiert werden - hinter dem Mic war da eine technische Kette, von der man als Homerecorder nur träumen kann ;)
    Kannst Du genauer spezifizieren, was Dich abseits des Metal am Klang des Mikrofones stört? Wünschst Du Dir mehr "Klarheit"? Ist Dir der Klang zu dumpf? Bekommst Du bei "softeren" Stücken einfach zuvwenig Pegel heraus und deswegen Rauschen 'rein, weil Du das Interface im Eingang voll aufreißen mußt?
    Vielleicht ist Dir mit einem Kondensator-Mikrofon statt des dynamischen SM7b doch besser gedient, aber da wären genauere Angaben, was Du Dir erhoffst, durchaus hilfreich.
    Zur Orientierung mit guten Beschreibungen, falls Du ihn nicht schon gelesen hast, hier der Thread aus dem Recording-Bereich, der sich mit Mics für Fortgeschrittene und Profis befaßt: KLICK

    Viele Grüße
    Klaus
     
  3. Ela78

    Ela78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.20   #3
    Hmmm... mir helfen ja oft solche Videos:

     
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