Nickel Wound = Nickel Plated Steel

von metvirus, 05.05.08.

  1. metvirus

    metvirus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #1
    Hi, ich wollte mir mal neue Saiten kaufen und da viele Ernie Ball empfehlen wollte ich die nehmen.
    Natürlich std. mäßig Nickel Plated Steel Saiten aber es gibt von Ernie Ball nur Nickel Wound Saiten.
    Hab in google leider nicht viel darüber gefunden, nur eine Seite die besagt das Nickel Plated Steel Saiten besser klingen als Nickel Wound, also demnach nicht das gleiche sind oder irre ich mich da? :screwy:

    Das wären die Saiten: Platz 1 bei Thomann, muss wohl gut sein!
    https://www.thomann.de/at/ernie_ball_2221_regular_slinky.htm
     
  2. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #2
    Ich weiss es nicht genau wie es bei Ernies ist, aber ich weiss dass es Saiten gibt die komplett Nickel sind und beschichtete. Ich könnte mir vorstellen dass es darum geht. Plated heisst ja beschichtet....
     
  3. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #3
    Nickel wound und Nickel plated ist dasselbe: Die umwickelten Saiten haben eine Stahl-Seele, die mit einem feinen, Nickel-beschichteten Stahldraht (deshalb wohl "plated") umsponnen ist. Die Aussage, das eine sei besser als das andere, ist deshalb unsinnig.

    Ansonsten sage ich es hier einmal mehr: Bei gleicher Stärle und gleichem Material sind die klanglichen Unterschiede zwischen den renommierten Marken-Herstellern verschwindend gering. Wer beispielsweise D'Addario und Ernie Ball am Klang auseinanderhalten will, muss wirklich das Gras wachsen hören.

    Also: Kauf' dir die Saiten, die die hübscheste Verpackung haben, die das netteste Werbe-Model haben oder whatever. Klanglich ist es letzten Endes ziemlich egal.

    EDIT: Ja, es gibt Saiten, die komplett aus einer Nickel-Legierung bestehen (Handelsbezeichnung "pure Nickel" o.ä.). Das sind aber Spezial-Saiten für Jazz udn Vintage-Sounds.
     
  4. 7#9

    7#9 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #4
    Blue Gator schrieb:
    Stimmt definitiv. Allerdings bin ich zu der Einsicht gelangt, dass sich Saiten renommierter Hersteller von Nonames doch gehörig unterscheiden können. Gar nicht primär vom Klang, sondern in der Bespielbarkeit. Trotz gleicher Saitenstärken alssen sich die Ernie Balls, die ich seit neustem nutze (Super Slinky) viel besser benden als Nonames.
    Deshalb hat Blue Gator völlig recht, solange Du einigermaßen bekannte Ware holst aus qualitativer Herstellung. Zwischen Nonames und Marken ist jedoch imho ein wesentlicher Unterschied spürbar (obwohl das natürlich nicht per se gilt)

    Viele Grüße
     
  5. rog_72

    rog_72 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.08   #5
    Das es beim Klang wenig Unterschiede gibt, da bin ich mit Euch einig - eine bessere Bespielbarkeit von Marken-Saiten ist mir allerdings nie aufgefallen... Was mir jedoch aufgefallen ist, dass es vor allem bei der Beständigkeit Unterschiede gibt: so halten bei mir D'Addario-Saiten viel länger als Nonames und auch als z.B. Dean Markleys gleicher Stärke - aber das kann natürlch zu einem gewissen Grad auch Zufall sein - aber ich glaub da gibts schon Unterschiede....
     
  6. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.05.08   #6
  7. Fridolin K.

    Fridolin K. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.08   #7
    Als ich mir einen Satz .10er Elixier nach den bisherigen .10er D'Addario Sätzen mal aufgezogen habe war der Klang doch merklich mehr klarer, drahtiger, definierter als wie wenn ich lediglich neue D'Addarios aufgezogen habe. Die Elixier kosten natürlich schon eine Winzigkeit mehr, aber man hört das jedenfalls schon. Auch wenn sie sich anfangs komisch anfühlen, man kann an dem Klang echt gefallen finden.
     
  8. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.08   #8
    Der Unterschied ist hörbar, über die komplette Nutzungsdauer der Saiten. Mit Graswachsen hat das nichts zu tun, wer seinen Amp und seine Treter kennt weiss warum manche Saiten damit nicht klingen ;) Soll kein Witz sein, es fällt extrem auf, wenn man darauf achtet.

    Besser: Mal 1-2 Packs von jedem Hersteller und dann testen, über 7€ müssen die aber nicht kosten.


    Vintage heisst demnach 60er Jahre (pure nickelwound/wrap = Der Draht für die EAD Saiten aus Nickel), in den 70ern wurde es Höhenreicher im Klang (nickelplated/nickelwound = nickelbeschichteter Stahldraht um die EAD Saiten), in den 80ern, wo gitarristen noch mehr hau drauf wollten noch wesentlich mehr (Saiten ohne Nickel, purer Stahl). Wem der brilliante Klang von Nickelüberzogenen Saiten sowieso nur nervt kann gleich zu PureNickel greifen, schon angeblich obendrein noch etwas die Bundstäbe. Wer's glaubt, ich vermute nicht das die 99% Nickel verwenden, zu teuer und wahrscheinlich auch wenig haltbar, das sind eher Tendenzen wie die Legierung aussieht.
     
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