Was technisch möglich ist, ist die eine Frage, aber was man damit (erreichen) will, ist für mich die andere und wesentliche Frage.
Wähle ich eine Tonhöhe (Frequenz), weil ich es technisch kann?
Für mich wird die Tonhöhe dadurch bestimmt, was gut klingt und auch durch "Randbedingungen", wie, in welcher Tonart ich mich befinde, z.B. wegen Fähigkeiten und Sound (bei bestimmten Tönen) einer Gesangsstimme. Jede reale Gesangsstimme hat nämlich einige Töne, die mit einem besonderen Sound daherkommen. Wenn ich den haben/treffen will, muss die Tonart entsprechend angepasst werden.
Aber auch ohne Gesangsstimme wirkt eine Melodie oder ein Song nicht in jeder Tonart gleich (das gilt natürlich auch mit Gesangsstimme).
Und dann kommt noch die Melodie "im Bass" für sich und an speziellen Stellen. Wenn ich einen bestimmten Ton will, kann ich den natürlich in verschiedenen Oktaven wählen. Meine Erfahrung ist, dass es gar nicht so gut wirkt, wenn man immer "nach unten" und an die Grenzen der Wahrnehmung geht - das wirkt i.d.R. eher stressig als angenehm.
Letztlich stellt sich für mich noch die Frage, was denn tatsächlich frequenzmäßig noch ein Ton ist? Dazu hat ja @WorkingMusician schon beigetragen.
Geräte, um quasi beliebig "tief" zu kommen, sind in meinem Synthesizer-Bestand genügend vorhanden. Ach ja, was praktikabel und sinnhaft ist, sehe ich auch dadurch bestätigt, dass man LFOs zur Tonmodulation und nicht zur Tonhöhenerzeugung verwendet.
Insofern halte ich also die Themenfrage nicht für relevant, sondern es ist für mich eher interessant, Praxisbeispiele mit entsprechend möglichst niedrigen Tönen zu sammeln und zu vergleichen und die Wirkung von besonders tiefen Tönen sowie mit Alternativen (z.B. 1 Oktave höher) in Stücken zu betrachten.