Empfindest Du das als oberflächlich und emotional nicht so richtig ansprechend? D.h. Du suchst eine gewisse Verbundenheit und Tiefe mit anderen
So kann man es ausdrücken. Es geht mir eben
auch um Freundschaften/Bekanntschaften.
meine Frage war eher, ob Du in erster Linie Lust hättest, selbst auch öfters den Ton anzugeben und Dich nicht unterzuordnen. Dich einfach komplett gehen zu lassen. Z.B. bei Deinem Beispiel hier
View: https://www.youtube.com/watch?v=aGZ1T8b2jas würdest Du als Drummer ja einfach einen Beat spielen, der Unterscheid zu anderen Stils ist nicht so gross, was Deine Aufabe betrifft. Das ist schon ein ziemlicher stilistischer Unterschied z.B. zu den beiden Flötenmädchen.
Ich finde beides interessant.
Ich frage das, weil es ev. gar nicht nur um den expliziten Musikstil geht sondern etwas was Du suchst, was man auch in anderen Stils umsetzen könnte, für die es ev. mehr Mitmusiker gäbe. Es ginge dann mehr um das "wie" als um das "was".
Genau, in der Tat geht es mir mehr um das "wie". Die Musikrichtung ist dann eher nebensächlich, da bin ich wie gesagt ja nicht festgelegt.
Das ist sicher auch mehr geworden. Aber eher absolut, nicht unbedingt in Relation. Die "Konzentration des Musikgeschmacks" bei Spotify etc. bedeutet ja nicht, dass es "das Andere" nicht [mehr] gibt, im Gegenteil. (Das man als Musiker nicht unbedingt davon leben kann, steht auf einem anderen Blatt.)
Ja, aber es scheint zunehmend aus meinm Sichtfeld zu verschwinden, egal wo ich mich aufhalte.
Das Experimental-Ensemble, von dem ich oben schrieb, habe ich über Bandnet gefunden. Das hat über ein Jahr gehalten
Ich HASSE es, wenn sich solche Projekte immer so schnell auflösen, und man sich dann immer wieder etwas Neues suchen muss. Genau das ist ja das Ärgernis, was ich habe. Anlaufversuche gab es ja immer wieder mal, aber erstens nur selten und dann eben immer nur sehr kurzlebig, weil dann i.d.R. immer das Interesse der Anderen weggebrochen ist.
wir haben uns regelmäßig getroffen, und es ist dann durch den Wegzug der beiden Hauptakteurinnen und ein paar andere Unpässlichkeiten auseinandergegangen.
Mit einem Wegzug von jemand anderem hätte ich insofern kein Problem, da ich ja wie gesagt auch mit längeren Anfahrtswegen kein Problem habe. Nehmen wir an, ich würde das Glück haben, hier in Solingen jemanden zu finden, der würde aber dann irgendwann nach Stuttgart ziehen, dann würde ich viel lieber regelmäßig nach Stuttgart fahren (und zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln!!! ich habe kein Auto), als mir wieder etwas Neues suchen zu müssen. Bei der Musiker-Suche im Internet bin ich auch schon vor Jahren x-mal geghostet worden, so z. B. als jemand einen Mitmusiker suchte, aber vergessen hatte, seinen Wohnort anzugeben. Auf Nachfrage mailte er mir, dass er in Aachen wohne "und sich deshalb das Ganze vermutlich erledigt hätte". Ich erwiderte, dass ich kein Problem damit habe, regelmäßig 2-3 Stunden Zugfahrt pro Strecke auf mich zu nehmen. Daraufhin wurde ich geghostet. Eine weitere Anfage kam mal, ob ich zufällig im Main-Taunus-Kreis wohnen würde. Ich antwortete, dass ich in Solingen wohne, aber kein Problem hätte, dort regelmäßig hin zu kommen. Und wieder wurde ich geghostet.
Offenbar denken die anderen, dass mit mir "etwas nicht stimmt", wenn ich für eine solche Freizeitaktivität bereit bin, solche langen Fahrstrecken auf mich zu nehmen, und lehnen mich dann vielleicht bereits deshalb ab. Nach Wuppertal (wo derzeit viele meiner Aktivitäten laufen) brauche ich mit dem ÖPNV auch 1,5 Stunden Minimum. Aber wenn es ein öffentliches Lokal ist, interessiert das die anderen ja "einen Dreck". Aber genau da fängt dann auch die von mir bemängelte Oberflächlichkeit an. Abgesehen von einer (in Relation) eher kurzen Session interessiert sich einfach niemand da für den anderen; es läuft "anonym" ab.