Nonen greifen?

von mohr, 14.07.08.

  1. mohr

    mohr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #1
    Hallo,
    ich versuche mich momentan an einem Stück von Bartok, in dem ziemlich viele Nonen vorkommen. In der rechten Hand ist das kein Problem, aber die linke...
    Da ich aber nur ungerne Noten fallen lassen will, frag ich mich ob man das trainieren kann (in der rechte Hand funtkionierts ja schließlich auch)
    Ich hab vorallem Probleme mit so Sachen wie Fis-G, bzw. G-Gis, will mir selbt bei größter Anstrengung nicht gelingen.
    Was meint ihr? Hat jemand Tips?

    Liebe Grüße,
    Mohr :rolleyes:
     
  2. sketch1002

    sketch1002 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #2
    Weiß nicht, ob dir das jetzt weiterhilft, aber ich hab mir für die linke Hand eine Oktavhaltung angewöhnt, also das mein kleiner Finger und der Damen je eine Oktave einschließen, wenn ich die Hand ohne drüber nachzudenken auf die Tastatur lege.

    Auf die Weise ist das mit den Nonen auch kein Problem mehr. Du könntest als Übung mal nen ganz normalen Walking-Bass im schnellen Wechsel auf zwei Oktaven üben - ist vom Prinzip her stinknormales Dehnen wie beim Sport...

    Gruss, Sketch
     
  3. TJ82

    TJ82 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #3
    Um welches Stück handelt es sich denn ?
    Normalerweise ist das Greifen von Nonen kein Problem. Selbst ich habe nicht gerade eine große Handspanne und bei mir klappt das problemlos.

    Gruß Thomas
     
  4. mohr

    mohr Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #4
    Hallo!
    Danke schon mal für die Antworten :)

    @sketch1002: Oktaven greifen, auch im Wechsel funktioniert wunderbar. Ich komm nur eben diese paar Millimeter nicht weiter, die ich für ne None brauche, besonders wenn die eine Taste schwarz ist.

    @TJ82: Das Stück heißt "Im Freien. Mit Trommeln und Pfeifen" von Bartók 1926. Für die rechte Hand ists bei mir auch kein Problem. In der linken hab ichs bis jetzt noch nie gebraucht, aber es geht selbst dann nicht, wenn ich den einen Finger aufsetzte und und dann versuche mit dem anderen die andere Taste irgendwie (bei maximaler Dehnung) zu erreichen....

    Handspanne einfach zu klein?? Rechts hab ich dafür nie extra geübt. Da gehts einfach
     
  5. sketch1002

    sketch1002 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #5
    Ja, das wird schon schlicht und einfach an der Handspanne liegen. Geht aber trotzdem. Versuch mal, dich nicht so sehr am Basston "festzubeißen". Man tendiert schnell dazu, die Taste auf keinen Fall verlassen zu wollen, damit man genau weiß, wo sie ist. Beweg deine Hand einfach im Rhythmus deines Spiels leicht hin und her.
    Das kannst du zum Beispiel üben, indem du dir eine von den Nonen vornimmst, mit denen du Probleme hast und sie ganz langsam in Stakkato spielst - leg dabei deine Hand aber nicht auf die Tastatur, sondern halt sie leicht dadrüber. Fängst wie gesagt, ganz langsam an und wirst dann immer schneller. Diese leichte Bewegung, die du dann mit'm Handgelenk machst, kriegst du irgendwann gar nicht mehr mit...

    Gruss, Sketch
     
  6. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #6
    Wenn du in einer band spielst, brauchst du als Keyboarder/Pianist/Organist die Grundtöne/Basstöne oft überhaupt nicht...das machen Bassisten und Gitarristen schon...
     
  7. mohr

    mohr Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #7
    Ok! Ich muss einfach geduldiger sein und das ganze mal langsam anpacken...vielleicht krieg ich meine Hand ja doch noch überzeugt sich ein wenig weiter zu dehnen

    @Orgelmensch: ich spiel eigentlich nur Klassik und für die Stimmung in dem Stück wärs ja schon schön alles zu spielen...trotzdem Danke!

    Wird schon werden :o
     
  8. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #8
    OK, bei Klassik solltest du vergessen, was ich gesagt habe!
    Cheers
     
  9. V.Ludwig

    V.Ludwig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.08   #9
    dieses stück hab ich auch gespielt, ich weiss also welche stelle du meinst.

    seltsam, in der regel ist die linke hand diejenige, die weiter greifen kann, weil sie in der regel die bassoktaven zu spielen hat. vielleicht (ich weiss nicht, wie lange du schon spielst) fehlt dir einfach die routine. die nonen sind aber extrem wichtig, brechen solltest du auf keinen fall, da dieses stück ein sehr sehr rhythmisches ist. wichtig ist der richtige fingersatz, d.h. nicht irgendwie 'nen 2. finger reinbringen.
     
  10. emanuel

    emanuel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.08   #10
    Hallo mohr

    eine weitere Möglichkeit:
    probier's mal mit täglich mehrmaligen Dehnübungen auf einer Tischplatte.
    Nicht Kraft anwenden, sondern langsam dehnen. Dies über mehrere Tage oder Monate. Wenns dann nix nützt, musst du dich leider damit abfinden.

    :(Bei mir ist das gleiche Problem mit den Dezimen. Die konnte und werde ich nie als harmonisches Intervall greifen, schade.

    mit freundlichem Gruss Emanuel
     
  11. dirk_keys

    dirk_keys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.08   #11
    Geh mal davon aus, dass es Übungssache ist. Führe also wie schon vorgeschlagen Dehnungsübungen durch. Mein Opa erzählte, dass er Korken zwischen die Finger gesteckt bekommen hat und die Hand dann über Nacht bandagiert wurde, um die Dehn-/Spreizfähigkeit zu erhöhen *grusel*.

    Ich denke, zur Verbesserung der Gesamtspreizfähigkeit solltest du Dehnungsübungen für alle nebeneinander liegenden Finger durchführen, nicht nur versuchen die Daumen/kl. Finger-Spreize zu erhöhen. Aber hab' Geduld ...

    Achso, und lies auch mal hier:http://foppde.uteedgar-lins.de/c1iii7d.html#c1iii7e

    Grüße
    Dirk
     
  12. mohr

    mohr Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.08   #12
    Sorry, dass ich nicht mehr geantwortet habe, hatte gar nicht mehr hier geguckt...

    @Ludwig: Ich spiel jetzt 5 Jahre, also noch nicht übermäßig lange. Mein Lehrer hat mir jetzt empfohlen die Oktaven einfach mitzugreifen. Also z.B. C'-C''-D'' anstatt C'-D'' und C''-D'' beide mit dem Daumen anschlagen. Wenns ichs innerhalb des Jahres nicht anders hinkriege, werd ichs wohl so machen, auch wenns schade ist...
    Was meinst du mit Brechen? Töne zum Intervall hinzufügen, Noten weglassen oder die Töne nacheinander anschlagen??

    Der Link war sehr hilfreich. Ich scheine glücklicherweise noch lange nicht an meiner maximalen Spannweite angelangt zu sein (Daumen-kleiner Finger auf einer Linie). Also vielleicht hilfts Dehnen ja, wär schön....

    Nochmal Danke für alle Tipps
     
  13. Westwind

    Westwind Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.08   #13
    @mohr

    Nonen trainieren? Hm... Ungewöhnliche Disziplin.
    Ich trainiere als Jazzer eher Dezimen für den Spann und für eine gute Stimmführung "links".

    Für einen sauberen Spann und gepflegten Fingersatz kann ich dir "Der junge Pianist, Bd. III, Die Technik" wärmstens empfehlen.
    Binär, ternär und im richtigen Tempo (je nach Leistungsstand) geübt, bringt dich das Heftchen in kurzer Zeit technisch schwer nach vorn. ;)
     
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