Sehr schnell sehr überfordert!

von F.Meier, 23.09.10.

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  1. F.Meier

    F.Meier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #1
    Hi! Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt und habe mir überlegt als totaler Anfänger mit dem E-Gitarre spielen zu beginnen. Ich habe seit heute auch endlich mein Equipment zusammen. Üben wollte ich mit dem Buch "Garantiert E-Gitarre lernen".
    Die ersten Übungen, in denen nur die rechte Hand benötig wurde hab ich noch locker geschafft [​IMG]
    Jetzt kommt aber dummerweise auch noch die linke Hand ins Spiel... Dort fällt es mir schon recht schwer eine Saite mit dem Zeigefinger im 3. und dem Ringfinger im 5. Bund zu greifen. Die Übung 5 habe ich aber trotzdem noch einigermaßen hinbekommen. Dann aber kommt Übung 6... Thema ist abdämpfen einer gegriffenen Saite. Das Abdämpfen ist hier nichteinmal mein größtes Problem.. In der Übung müssen nämlich zusätzlich noch ständig die Saiten umgegriffen werden (also von d auf g etc.) was zuvor überhaupt nicht geübt wurde. Ich hänge seit ca. 1 Stunde an der Übung und werde kein Stück besser. Mit der linken Hand greife ich die falschen Saiten und mit der Rchten schlage ich die falsche Saite an. Ich bin wirklich komplett überfordert... Ich weiß jetzt nicht ob meine Hände einfach zu klein sind (sie sind wirklich sehr klein) und ich deshalb mit der linken Hand einfach nicht besser greifen kann oder ob ich einfach zu blöd bin [​IMG]
    Wie gesagt, es ist noch mein erster Tag, aber das ich so überfordert sein werde, hätte ich nicht gedacht. Oder gehe ich einfach zu schnell vor?
    Ich hoffe mir kann da jemand helfen und evtl. ein paar aufbauende Worte finden [​IMG]
    Wer hat denn noch mit dem Buch gearbeitet und hatte evtl. ähnliche Probleme?

    PS: Ich bin nicht unbedingt sehr geschickt mit meinen Fingern, da diese sich auch nicht immer so bewegen wie sie sollen [​IMG] , aber das 10 Finger System an der Schreibmaschine/Tastatur z.B. habe ich recht schnell erlernt und beherrsche es auch sehr gut.
     
  2. klaatu

    klaatu E-Gitarren Moderator

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    Erstellt: 23.09.10   #2
    Dass man am ersten Tag nicht immer die richtigen Saiten erwischt, ist eigentlich ganz normal. Sofern du morgen Enter Sandman spielen kannst, ist noch alles im Rahmen.

    Vielleicht versuchst du erstmal, die Saiten mit der linken ODER der linken Hand richtig zu erwischen. Das ist nicht ganz einfach und dauert seine Zeit. Als Anfänger darf man auch durchaus auf die Finger schauen, ob sie ihren Weg finden. Also hab etwas Geduld mit dir.
     
  3. F.Meier

    F.Meier Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #3
    Das Problem ist halt das die Übung ganz plötzlich kommt, obwohl es vorher sehr einfach war. Das mit dem auf die Finger schauen mache ich ja schon. Bin aber dann überhaupt nicht im Takt, greife trotzdem noch falsch und bis ich dann gecheckt habe welche Saite ich anschlagen muss vergehen Minuten ;-)
     
  4. TheMystery

    TheMystery Gitarren - MOD Moderator

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    Erstellt: 23.09.10   #4
    Hi F.Meier,
    erstmal ein herzliches Willkommen im Musikerboard!
    So hart das jetzt auch klingen mag, aber Gitarrespielen ist in seinen motorischen und semantischen Anforderungen zu Anfang schon ein relativ komplexer Lernprozess (jeder der schon länger Gitarre spielt kann das auch immer wieder feststellen, wenn er einfach mal die Greif- und die Anschlaghand wechselt;-).
    Gerade die motorische Koordination braucht dabei gerne mal etwas Zeit. Sich also nach einem Tag (sic) Sorgen über Überforderung zu machen, halte ich für verfrüht. Ein guter (und in meinen Augen der einzig Wahre) Tipp dazu, ist weiter zu Üben, dann wirst du diese "Problematik" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bald überwunden haben!

    Gruss
    TheMystery
     
  5. Thhherapy

    Thhherapy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #5
    sowas lernt man nicht in einen Tag, schon gar nicht in einer Stunde.
    Die Finger sind auch noch gar nicht für solche Griffe trainiert. Bei fast keinen alltäglichen Griff muß man die Finger spreizen und dann auch noch so przise führen. Das ganze dann auch noch mit 2 Händen in unterschiedlichen Bewegungen.
    Wei beim Muskelaufbau muß man diese Fingerhaltungen auch erst trainieren und das geht auch nicht an einem Tag.
    Irgendwann ermüden die Hände durch die ungewohnten Haltungen auch, dann geht gar nichts mehr.
    Mal ne Pause einlegen oder erst am nächsten Tag weiter machen.
     
  6. refl3xiv

    refl3xiv Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #6
    Mach dir mal kein Stress... das ist ganz normal das am Anfang alles beschwerlich läuft ;-) und erwarte am ersten Tag keine Wunder ... ;-) Das wird besser... glaube mir, aber es hat auch sehr viel mit Übung zu tun.

    Ich empfehle dir auch nicht zu schnell vorzugehen und lieber eine Übung evtl. zu variieren oder so und die Übung so umzusetzen, dass sie einfach und locker aus der Hand geht....und dabei am besten noch sauber ;-)

    Also kein Stress, mach langsam und bleib dabei ;-) Dann wird das mit der Zeit...

    Und das du ausm Takt kommst ist wohl ganz normal oder? Du hast Probleme mit der Koordination deiner rechten und linken Hand...wie sollst du dann im Takt bleiben ;-) Auch die Koordination wird besser... üben üben üben ;-) ... ich übe leider zu wenig :p

    Falls du mal etwas nachspielen willst mit MP3 oder so und du nicht hinterher kommst, weil du zu langsam bist kann ich dir nur empfehlen: Lerne es langsam und steigere dann langsam dein Tempo... nicht 100mal schnell probieren ...das führt erfahrunggemäß nicht so schnell zu einem Erfolg. Das nur schonmal nen Tip für die Zukunft.

    Btw: Lass sich vorallem nicht durch irgendwelche Youtube Videos beeinflussen. Dort wird immer gepostet ...bla... spiele seit nem halben Jahr und dann hauen sie mega die Riffs raus, die manche Leute nach 2 Jahren oder länger
    nicht können ... ich mein schrieben kann man viel, ob es der Wahrheit entspricht sei mal dahin gestellt... ist auch sehr viel gepose bei Youtube dabei!!!
    Außerdem musst du bedenken, das die Aufnahmen bei Youtube meistens nicht der 1st Try ist ... die werden sicherlich nicht die beschissenste Aufnahme online stellen ;-)

    ... auch wenn es wirklich ein paar Wunderkinder gibt.... die sind aber wirklich die Ausnahme.

    Grüße und noch VIEL ERFOLG ;-)

    P.S Wie mein Vorposter geschrieben hat: Es ist auch sinnvoll mal eine Pause einzulegen und nach ner Stunde geht es plötzlich ... kommt alles vor... man fängt irgendwann an zu verkrampfen und versucht etwas zu erzwingen ;-) Nach ner Pause ist man wieder locker und kann meiner Meinung viel effizienter weiter Üben... gerade als Anfänger
     
  7. LESPAULORDEATH

    LESPAULORDEATH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #7
    Hab ich es überlesen?!........

    Hat noch niemand den Tip gegeben das sich der TO einen Lehrer nehmen sollte?!

    Ist wirklich ein gut gemeinter Rat:
    Such dir einen Lehrer.
    Was Du dir falsch angewöhnst ist erstmal drin.Und ein Lehrer und das 1:1 Feedback ist durch nichts zu ersetzen.
    Kein Video,kein Buch ...nichts ersetzt dir das.
    Dazu kommt noch etwas:Autodidaktisches lernen erfordert ein Höchstmaß an Disziplin wenn man nicht nur Lagerfeuergitte spielen möchte.Und selbst DAS ist schon eine Aufgabe!
    Da lässt man gerne mal "fünfe gerade sein". "Och...passt schon" Ja nee is klar.
    Gaaaaanz schlecht wenn man etwas erreichen möchte auf dem Instrument.
    Gitarre --so wie jedes Instrument- muss man sich erarbeiten.Diese Erkenntnis ist gerade am Anfang unheimlich niederschmetternd für viele Rookies.
    Da verabschiedet man sich ganz schnell von Liedern die man gerne mal spielen möchte.
    Und gerade in DER Phase ist ein Lehrer wichtig der dir in den Rektalbereich mit 5 Buchstaben tritt,dir Mut macht und zuspricht.Wenn das dein Buch alles kann: Glückwunsch!

    Peace

    Ingo
     
  8. Gast 2898

    Gast 2898 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #8
    Hab ich es überlesen?!........

    Hat noch niemand den Tip gegeben das sich der TO einen Lehrer nehmen sollte?!

    Ist wirklich ein gut gemeinter Rat:
    Such dir einen Lehrer.
    Was Du dir falsch angewöhnst ist erstmal drin.Und ein Lehrer und das 1:1 Feedback ist durch nichts zu ersetzen.
    Kein Video,kein Buch ...nichts ersetzt dir das.
    Dazu kommt noch etwas:Autodidaktisches lernen erfordert ein Höchstmaß an Disziplin wenn man nicht nur Lagerfeuergitte spielen möchte.Und selbst DAS ist schon eine Aufgabe!
    Da lässt man gerne mal "fünfe gerade sein". "Och...passt schon" Ja nee is klar.
    Gaaaaanz schlecht wenn man etwas erreichen möchte auf dem Instrument.
    Gitarre --so wie jedes Instrument- muss man sich erarbeiten.Diese Erkenntnis ist gerade am Anfang unheimlich niederschmetternd für viele Rookies.
    Da verabschiedet man sich ganz schnell von Liedern die man gerne mal spielen möchte.
    Und gerade in DER Phase ist ein Lehrer wichtig der dir in den Rektalbereich mit 5 Buchstaben tritt,dir Mut macht und zuspricht.Wenn das dein Buch alles kann: Glückwunsch!

    Stimme mit dir total über ein!!!!!!!!!!!!
     
  9. refl3xiv

    refl3xiv Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #9
    Ja stimmt ..ihr habt Recht (@lespaulordeath/scoff81)... mir ist gerade auch eingefallen das ich eine Lehrer habe:p

    Also.... mit einem Lehrer machst du sicherlich nichts falsch!!! und die ersten 1-2Jahre wahrscheinlich mehr richtig ;-) da du dann ungefähr weisst auf was es ankommt und die Basics erlernt hast ...
     
  10. Supra

    Supra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #10
    Nach gerade mal einem Tag jammerst du schon rum :gruebel: - Es dauert bei ziemlich jedem so ca. 6-12 Monate, bis man der Gitarre einigermaßen ertragbare Töne entlocken kann, das geht nicht von heute auf morgen, sonst wäre ja jeder ein Rockstar :D. Immerhin bist du nun schon zu der Erkentnnis gelant, dass es viel schwerer ist, als es aussieht ;). Einfach jeden Tag üben, immer weitermachen. Ich behaupte jetzt mal, wenn man es schafft, das ganze mal ein Jahr lang durchzuziehen, dann hat man das Gröbste hinter sich und ab da macht es dann auch richtig Spaß. Also, immer weitermachen!
     
  11. F.Meier

    F.Meier Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #11
    Nein, so ist es ja nicht. Ich hatte mich nur gewundert, das ich bei so einer frühen Übung schon extrem überfordert bin. Da ich aber ja mittlerweile weiß, das es diese Übung schon in sich hat, ist das ja ok!
     
  12. emilmaier2

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    Erstellt: 23.09.10   #12
    Hiho!

    Vor allem ein leher kann einem zeigen effektiver zu lernen ... musste ich die Woche schmerzhaft feststellen ... 5 Wochen Akkorde ineffizient und eine besch*** Handhaltung ... darf jetzt alles umlernen (geht aber dank neuer Lerntechnik anscheinend recht gut).

    Cu
    Emil
     
  13. Morgalf

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    Erstellt: 23.09.10   #13
    als ich damals mitm bassspielen angefangen habe, hab ich mir über solche sachen überhaupt keine gedanken gemacht, da hat einfach die leidenschaft die überhand gehabt, auch wenns grausam für andere geklungen haben mag, für mich klangs einmalig - und es fühlte sich noch besser an, und darum gehts eigentlich oder?
     
  14. videokasette

    videokasette Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.10   #14
    So jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu ab ;-)

    Es ist ganz klar ein Gitarrenlehrer bringt eine Struktur in dein Gitarrenspiel und überprüft ob du alles richtig machst. Ich bin aber der Meinung, dass du es erst mal selber versuchen solltest! Ich habe meine erstes Jahr auch ohne Lehrer verbracht. Die "Garantier Gitarre" lernen Bücher finde ich auch echt für Anfänger sehr geeignet, die habe ich selber verwendet. In denen ist auch alles sehr schön erklärt. Einfach so weiter machen und abwarten wie viel Spaß es dir macht. Und Jungs, so viele halten die Gitarre unterschiedlich, und greifen unterschiedlich. Da gibt es kein "Richtig" und nur ganz wenige "Falsch´s". Nicht verzagen und einfach Spaß haben. Und glaub mir das dauert alles seine Zeit.

    lg kasette
     
  15. Hovenbitzer

    Hovenbitzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.10   #15
    Hallo F.Meier,

    ich hatte am Anfang ganz ähnliche Bedenken. Ich spiele auch erst seit 12 Monaten und habe mit 39 Jahren (!!) begonnen. Vorher habe ich kein Instrument gespielt. Klar, das dauert alles seine Zeit. Deine Finger sind nicht so beweglich wie bei einem 12-jährigen, und dein Hirn ist (so wie meines) randvoll mit Lebenserfahrung gefüllt und beschäftigt sich mit vielen vielen anderen Dingen, sodass sich die für Gitarre zuständigen Windungen erst mal gegen die anderen durchsetzen müssen ;). Auch das geht bei Teenies schneller als bei Erwachsenen.

    Aber: Es geht, auch wenn es erst mal nicht so aussieht. Um nicht gleich komplett gefrustet zu sein habe ich ganz bewußt vor einem Jahr mit den Macks'schen Fingerübungen angefangen. Die sind erst mal sehr easy, und vermitteln ein Gefühl für das Grundsätzliche, also Saite drücken und gleichzeitig zupfen. An Melodien oder gar Akkorde habe ich mich erst nach 2 Monaten gewagt. Dafür waren dann die Fortschritte aber recht schnell.

    Daher mein Rat: Gehe es bewusst langsam an, bekomme erst mal ein Gefühl für das Instrument und freue dich über jeden kleinen Fortschritt.
    Und konkret: Gute Lehrer sind wichtig (haben andere ja schon gesagt), und übe mit Metronom. Das hilft beim Timing, und du erkennst deine Fortschritte schneller.
    Spielst du mit Plektrum? Nun ja, wenn, so ist das eine zusätzliche Herausforderung. Ich habe das Plektrum erst nach einem halben Jahr dazugenommen. Das hat mich zwar ein wenig zurückgeworfen, dafür konnte ich mich beim Spielen ganz auf den Umgang mit dem Plektrum konzentrieren, ohne mir Gedanken um Saiten und Akkorde machen zu müssen. Ist aber individuell verschieden, ich lerne halt gerne sequentiell, also eins nach dem anderen (Motto beim Führerschein: Erst lernen wir Gas geben, Bremsen kommt ab Lektion 5). Andere mögen das ganzheitlicher angehen, also mit allen wichtigen Komponenten auf einmal. Du wirst bestimmt schnell merken welcher Weg für dich der bessere ist.


    Viele Grüße

    Christian
     
  16. band-olero

    band-olero Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.10   #16
    Wer nach 1 Stunde schon entmutigt ist, der lernt nie ein Instrument.
    Ich spiele seit über 20 Jahren (mit großen Pausen dazwischen), und manche sachen lerne ich in Wochen oder gar Monaten.
    Und sweepen kann ich bis heute nicht.
    Am Ball bleiben ist die Kunst. Die zweite Kunst ist, dann aufzuhören, wenns nicht mehr weiter geht und später wieder weiterzumachen, wenn der Kopf wieder frei ist.


    PS: ich persönlich halte es für nicht gut, als Totalanfänger ohne Lehrer zu beginnen.
    Zumindest in den ersten ein, zwei jahren halte ic heinen Lehrer, der grobe Fehle rkorrigiert, für sehr sinnvoll. Hat man mal eine saubere Basis, kann man auch prima ohne Lehrer weitermachen. Aber die Basis muss stimmen, und ohne Lehrer gewöhnt man sich zuweilen am Anfang grobe fehler an, die man später kaum noch loswird.
     
  17. Supra

    Supra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.10   #17
    Extreme Frusterlebnisse sind einfach völlig normal, gerade am Anfang. Was meinst, wie oft ich die Gitarre in den ersten Wochen gefrustet aufs Bett gefeuert hab (zum Glück steht gerade das Bett genau neben mir, wenn ich übe *g*) und geschworen hab, das Mistding nie wieder anzufassen! :mad: :D. Es ist, wie bei einer neuen Sportart, du forderst von deinen Fingern bewegungen ab, die sie nicht gewohnt sind, die wissen auch erstmal nicht, was los ist. Es werden plötzlich Muskeln beansprucht, die vorher 27 Jahre lang nichts zu tun hatten, das dauert eben alles seine Zeit. Wenn man heute mit Bodybuilding anfängt sieht man auch nicht nach 2h aus wie Ronnie Coleman.

    Die ersten Monate sind halt die schwere Zeit, in der sich die Spreu vom Weizen trennt sozusagen. Wers wirklich lernen will, der gibt nicht auf und beißt sich durch. Wer nur mal schnell Gitarre lernen wollte weils cool ist und um Mädels zu beeindrucken, der gibt in dieser Zeit auch recht schnell wieder auf.

    Der Mensch kann eben das gut, was er häufig macht. Also einfach jeden Tag (und das ist entscheidend, ausschlaggebend ist hauptsächlich die Häufigkeit, nicht die Dauer, es muss einfach Alltag werden, selbstverständlich - und nichts, was man halt so alle paar Tage mal zwischenreinschiebt)üben, selbst wenn es nur 30 Minuten sind pro Tag (übertreiben soll und braucht man auch nicht), in paar Wochen lachst du dich über diese Übung nur noch kaputt. Garantiert :great:.
     
  18. hack_meck

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    Erstellt: 24.09.10   #18
    Steht da irgendwo im Buch, dass man an Tag 1 bis Übung x kommen soll ?

    Lass dir Zeit, die vermeintlich einfachen Übungen am Anfang sind nicht dafür da, um mal schnell durch zu huschen, sondern um deine Motorik anzuregen. Scheiterst du an einer Übung, ist es ein sicheres Zeichen, dass du zu schnell vorgegangen bist.

    Ansonsten würde ich zumindest die Kombination aus eigenem Spieltrieb (Buch, Internet....) und Lehrer (der dich auf den Boden der Tatsachen zurück holt und Grundsätze festigt) empfehlen.

    Gruß
    Martin

    P.S. deine Wahrnehmung - hui, doch schwer - ist völlig normal und ich kann mich noch gut dran erinnern (da es erst 1 1/2 Jahre her ist). Dann widmest du dich einem neuen Thema z.B. Single Notes und Skalen und die Unbeholfenheit geht von vorne los - aber auf einem insgesamt höheren Level !!!!
     
  19. F.Meier

    F.Meier Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.10   #19
    Nein, Zeiteinheiten, also bis wann wieviel gelernt sein sollte sind nicht angegeben.
    Habe die Übung gestern Abend noch wiederholt und heute noch jeweils 2x ca. eine halbe Stunde und es klappt auch
    schon besser. Werde mir jetzt auch mehr Zeit lassen und langsam vorgehen.
     
  20. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Ich hoffe, ich wiederhole jetzt nicht zu viel von dem, was die Anderen schon geschrieben haben.

    Am besten überlegst du mal, wie so ein Buch im Unterricht abgearbeitet wird: Eine Lektion pro Woche, wenn die Woche dafür ausreicht. Man kann sich ohne weiteres wochenlang mit Anschlagen und Greifen befassen; daneben lernt man vielleicht noch ein Stück pro Woche oder ein halbes, je nach dem. Du machst ja gerade die allersten Schritte, die dauern etwas länger. Dafür kann man den Fortschritt später kaum noch sehen, obwohl es mit Sicherheit immer voran geht, solange man dran bleibt.

    Falls du trotz der vielen Vorschläge weiterhin Probleme hast, solltest du doch mal über Unterricht nachdenken. Die meisten Anfänger haben wenigstens einen Bekannten, der ihnen die ersten Dinge beibringt. Und als Anfänger erwartet man natürlich auch viel zu viel von sich selbst und sieht gleichzeitig alles viel zu kompliziert.

    Oh, und wenn man eine Stunde lang mit einer Übung nicht weiter kommt, macht man vermutlich etwas sehr Grundlegendes falsch oder die Übung ist einfach noch zu schwer.
     
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