Nord Elektro 5: Keyboard-Split und Percussion

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ulzman
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Beim Spielen einer Orgel mit Percussion besteht das Problem, dass immer nur die zuerst gespielte Note die Percussion erhält.

Ich versuche, das Stück "Tarkus/Eruption" von Emerson, Lake und Palmer zu spielen.
Da ich vermeiden möchte, dass die linke Hand (Lower Part) der rechten Hand (Upper Part) die Percussion "weg zieht", habe ich den Keyboard Split eingeschaltet.
Leider lässt sich dann die Percussion aber nur auf den Upper Part legen - nicht auch gleichzeitg auf den Lower Part.

Hat jemand eine Idee, wie sich das lösen ließe ?

Bei manchen Keyboards gibt es wohl eine Funktion namens "Percussion on every note".
So eine Einstellung konnte ich aber bei dem Nord Elektro 5 nicht finden.
 
Beides ist anscheinend normal. Ich habe zwar noch nie eine Hammond B3 gespielt. Aber auch die hat a) die Percussion nur im oberen Manual und b) die Percussion nur bei einzeln gespielten Tönen, nicht bei Noten, die legato gebunden werden. Das ist nichts, was man "lösen" muss, sondern bei der eigenen Spielweise berücksichtigen. Die Orgel-Engine von Nord ist wenigstens in diesen Punkten originalgetreu - und beim Electro 5 im Gegensatz zu späteren Implementierungen auch beim Ausfall des 1'-Riegels bei Nutzung der Percussion.
 
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Tja, da ist Nord einfach konsequent und macht es wie das Original - Percussion nur im oberen Manual und nicht bei Legato-Spielweise.
Ganz korrekt wäre es noch wenn es nur beim rechten Zugriegelsatz gehen würde und der letzte Zugriegel bei aktivierter Percussion 'abgeschaltet' wird.
Da hilft einfach nur sauber spielen - egal ob mit original Hammond oder irgendeinem Clone. Wenn du Dich daran wagst sollte das aber kein Problem sein.
K. Emerson spielt bei Tarkus auch kein Legato.
 
Danke für die Antworten.
Trotzdem ist mir nicht ganz klar, warum man die früheren Limitierungen einer Hammond unbedingt auf ein modernes, digitales Instrument übertragen muss ?

Es geht doch nur darum, bei einem Keyboard-Split, sowohl die linke als auch die rechte Hand gleichzeitig percussiv spielen zu können.
Meines Wissens nach hat die Fa. Nord das bei ihrem aktuellen Modell Stage 4 auch so umgesetzt und ermöglicht.

K.E. spielt die Melodie bei Tarkus/Eruption sicher "Note für Note" (nicht legato).
Aber wenn man sich das Ostinato der linken Hand von Tarkus/Eruption auf CD anhört, ist dort ganz klar auch die Percussion erkennbar.
Das konnte er damals vermutlich nur erreichen, in dem er die Spuren hintereinander eingespielt hat.

Es wäre doch schön, wenn man mit den technischen Möglichkeiten von heute, beide Manuale bzw. die gesplittete Tastatur beidseitig mit Percussion belegen könnte.
 
Das ist bei vielen Orgelclones so, meine Legend macht das auch, die hx3 glaube ich auch. Beim aktuellen Stage bin ich mir nicht sicher, müsste ich testen. Die Frage warum ist müßig, ist halt ein Glaubensgrundsatz der Hersteller, Kopie des Originals mit allen Fehlern etc. authentisch halt.
 
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Dafür hast du mit dem Electro 5 eine ziemlich geile Orgelsektion. Ich hab den NS 4 und den 5. Der Orgelsound vom Electro 5 gefällt mir besser.
 

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