Nord Stage 3 - Klangvergleich neo vent 2 vs. interne Sim

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Moin,

Aktuell habe ich den Neo Ventilator 2 zum Testen in meinem Setup. Bisher habe ich ihn nur im Studio angehört, demnächst geht's auch in die Bandprobe damit. Der Sound in der Band ist schließlich das wichtigste.

Mich würde interessieren, wie die Erkenntnis andere stage User ist, die das Teil getestet haben.


Grundsätzlich finde ich den Klang besser als die interne Sim, es gibt aber einige Einstellungen, in welchen der Klang nahezu deckungsgleich ist.
Mir gefällt die hölzerner Klangcharakteristik, frage mich aber noch ob dies im Rock-Band Kontext positiv oder negativ ist.
Was mir besonders auffällt, ist, dass in den tiefen Lagen der Sound mit der Stage Sim druckvoller bleibt, also er direkter klingt. Durch den Ventilator klingen die tiefen Töne dreidimensionaler aber auch weniger druckvoll. Da ich noch nie ein echtes Leslie gehört hab, also selbstspielend, weiß ich nicht ob das normal ist und der Nord Stage die ist ergo falsch simuliert. Vielleicht hat mir da jemand einen hint.

Der drive vom Ventilator erscheint mir eine Ecke runder als der am Stage, wobei der am stage auch schon sehr gut ist.
Die Sache mit den Drive ist auch ein Thema, dass mich umtreibt. Am stage habe ich diverse Orgel Sounds voreingestellt mit unterschiedlichen Drive Einstellungen, für verschiedene Songs eben. Den drive am Boden nachzustellen, empfinde ich als ziemlich ungünstig. Wie habt ihr denn das gelöst?
Auch bei der internen sim nutze ich zusätzlich den Drive der amp Sektion für mehr Biss. Bei meinen bisherigen Experimenten überfahre ich den input des Ventilators mit solchen Aktionen allerdings. Hier bin ich noch nicht zufrieden.

Was mir in der Tat am besten gefällt und für mich auch der Grund war, den Ventilator zu probieren, ist die deutlich stärker hervorhebbare Horn Charakteristik. Ich mag es, wenn man den swirl des Horns sehr deutlich hört und dadurch ein sehr intensiver Dopplereffekt entsteht. Das hat mir beim stage immer etwas gefehlt.


Insgesamt ist der Sound des Ventilators echt top, ich hadere um ehrlich zu sein aber noch wegen des Mehraufwands bezüglich Verkabelung und Bedienung eines weiteren Geräts, dass ich neben spielen und singen und "Performance" bedienen muss. Aber das ist mein Problem.
Wie man den Ventilator unterschiedlich ansteuern könnte, diskutiere ich ja aktuell in einem anderen Thread. Am liebsten wäre es mir den fast Slow button des stages weiter benutzen zu können, da dies in über die rund 10 Jahre ich stages nutze in Fleisch und Blut übergegangen ist. Dies wäre aber relativ kompliziert und würde weitere rund 200 € Investition erfordern... wobei es mir nicht wirklich um das Geld geht, das ist schließlich mein Haupthobby, sondern um den Mehraufwand und die damit verbundene potenzielle Ausfallgefahr. Aktuell ist mein Trend hier ein mit Klett befestigt Drachen und switch von Hammond. Dann kann man sagen, man nutzt eine Hammond...


Wir sind eure Eindrücke und warum habt ihr euch gegebenenfalls für oder gegen den Ventilator entschieden?

Danke und beste Grüße,
Randy
 
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Ich kann weder zum NS noch zum Vent etwas sagen, aber dafür viel zu den Themen GAS und zwanghafter Soundoptimierung durch ergänzendes Equipment.

Ich hatte mir auch für meine Crumar Mojo noch ein Modulationspedal gekauft, da die Mojo für E-Pianos nur 2 Effekte vorsieht, die man dann auch nur per WLAN editieren kann. Die klingen gut, sind aber nicht sehr vielseitig konfigurierbar.
Das Pedal (Positive Grid Bias Modulation Pro) kann das natürlich von der Qualität her noch ein bisschen besser. Aber eigentlich hatte ich mir das Mojo ja gekauft, WEIL es alles schon selbst an Bord hat. Dann noch hier ein Modulationspedal, da eine Zerre, da ein Filterpedal... und vielleicht noch ein Delay? Nur um das letzte My rauszuholen und dafür dann noch zwei Pedalcases mehr mitzuschleppen?

Diese Frage habe ich persönlich für mich mit NEIN beantwortet! Ich gehe davon aus, dass der Venti die Leslisim der Crumar auch aussticht, aber auf der anderen Seite ist die Sim der Mojo für meinen Geschmack gut genug (im Gegensatz zur Lesliesim meiner alten VR-09/Vox Continental), warum also das ganze?

Im Grunde kannst nur du dir die Frage beantworten, ob du dir den Mehraufwand antun willst.
Bist du wirklich unzufrieden mit deinem Sound? Probiere vielleicht erst einmal aus, ob man den Venti im Bandgefüge überhaupt wahrnimmt.
 
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Selbender Sing
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Ich benutze den Vent 2 schon lange und liebe ihn.
Mich hat tatsächlich eher die Orgel vom Nord genervt.
Für Rock ist sie gut, aber für Jazz nicht. Hängt allerdings auch sehr stark davon ab, wie man die Verzerrung einstellt.

Ich würde an deiner Stelle den Vent zur Probe mitnehmen und dann abwechslend mal mit interner Nord-Sim und mit Vent spielen und schauen, was in der Band besser funktioniert.

Vor allem auch mit verschiedenen Registrationen ausprobieren. Die Orgel hat ja ein riesiges Potential an verschi. Sounds. Und die Leslie Simulationen reagieren unterschiedlich auf Höhen und Tiefen.

Und natürlich auch mit den verschiedenen Genres, wo man eine Orgel verwendet.
 
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Puls
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Hi, ich hab das Prozedere schon durch (sowohl Venti als auch Leslie).

Ich hatte einen Venti (der sicher die Beste Hardware-Sim ist) an der Nord-C2 (gleiche Sound-Engine) und wieder verkauft. Klar, er klingt etwas besser und es kommt auch auf den musikalischen Konzext an. Aber der zustätzliche Verkabelugnsaufwand (+submixer) ist es mir nicht wert gewesen. Dazu kommt, du musst alles richtig auspegeln, sonst ´passt der Drive nicht.
Ich find auch den Drive, und auch die 122er-Sim an den Nords ganz gelungen. Die Nord-B3 funktioniert im Bandkontext bei Rockbands oder ähnlichem sehr sehr gut, egal ob Mono oder Stereo-PA. Profis in aller Welt kommen damit klar und mir persönlich ists nicht wert gewesen, da überwiegen deutlich die Vorteile des plug&play vom Stage so wie er ist.
Mit einem echten LEslie ist der Aufwand und die Abhängigkeit vom Mischer noch um ein vielfaches höher.
 
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danielw
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Hi, ich hab das Prozedere schon durch (sowohl Venti als auch Leslie).

Ich hatte einen Venti (der sicher die Beste Hardware-Sim ist) an der Nord-C2 (gleiche Sound-Engine) und wieder verkauft. Klar, er klingt etwas besser und es kommt auch auf den musikalischen Konzext an. Aber der zustätzliche Verkabelugnsaufwand (+submixer) ist es mir nicht wert gewesen. Dazu kommt, du musst alles richtig auspegeln, sonst ´passt der Drive nicht.
Ich find auch den Drive, und auch die 122er-Sim an den Nords ganz gelungen. Die Nord-B3 funktioniert im Bandkontext bei Rockbands oder ähnlichem sehr sehr gut, egal ob Mono oder Stereo-PA. Profis in aller Welt kommen damit klar und mir persönlich ists nicht wert gewesen, da überwiegen deutlich die Vorteile des plug&play vom Stage so wie er ist.
Mit einem echten LEslie ist der Aufwand und die Abhängigkeit vom Mischer noch um ein vielfaches höher.

Kann ich alles zu hundert Prozent bestätigen, was Puls oben schreibt. Habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Tipp: Nord Leslie Sim auf jeden Fall auf „Close“ stellen.
 
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hervshahn
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Hi,

ich hatte das Prozedere auch schon durch:

a) Nord Stage 3 Compact ohne Vent 2
b) dann mit Vent 2
c) Vent 2 wieder zurückgegeben weil ich gedacht habe dass es doch auch ohne geht
d) genervt weil mir an der Leslie Sim des Nord doch zuviel gefehlt hat je länger ich spielte
e) Vent 2 wieder gekauft und seitdem sehr zufrieden

Ich behaupte mal dass 99,9% der Zuhörer im Publikum keinen Unterschied zwischen der internen Sim und dem Vent 2 feststellen, aber meine Band spielt nicht nur für das Publikum sondern auch für uns selbst, und meinen Bandkollegen und vor allem mir selbst gefällt der Sound über den Vent 2 deutlich besser als ohne Vent 2. Ich gehe Mono in den Vent rein (über den Output 3 des Nord der nur das Orgelsignal rausgibt) und Stereo raus zum Mischer, habe aber vor den Vent 2 noch einen Hall of Fame Mini gesetzt der mir den Reverb für die Orgel liefert.

Was den Drive angeht: ich spiele in der Regel mit 2 Keyboards, den Stage 3 Compact auf der oberen Etage und darunter ein 88 Tasten Keyboard mit Hammermechanik für meine Piano Parts, inzwischen ist das auch ein Nord Stage 3 88 geworden. Der hat auf der linken Seite neben dem Pitch Stick genug Platz um den Ventilator abzustellen, d.h. ich habe diesen direkt im Zugriff und kann so den Drive direkt regeln. Das ist sicher ein Problem wenn der Vent 2 am Boden steht, da ginge das wahrscheinlich nur indem man die Orgel vom Nord mit einem Volume Pedal spielt und die Signalkette bis zum PA Mischer so abstimmt dass der Drive mit ansteigendem Volume so reinkommt wie man sich das vorstellt.

Ist allerdings schon alles etwas aufwändiger was die Verkabelung etc angeht, mir ist es das für mein persönliches Klangerlebnis wert aber das ist sicher nicht jedermanns Sache.
 
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Was den Drive angeht: ich spiele in der Regel mit 2 Keyboards, den Stage 3 Compact auf der oberen Etage und darunter ein 88 Tasten Keyboard mit Hammermechanik für meine Piano Parts, inzwischen ist das auch ein Nord Stage 3 88 geworden. Der hat auf der linken Seite neben dem Pitch Stick genug Platz um den Ventilator abzustellen, d.h. ich habe diesen direkt im Zugriff und kann so den Drive direkt regeln
Ich mache es ähnlich: Oben Stage EX insbesondere für A/E-Piano und Orgel, unten Motif ES für Synth, Brot und Butter, Samples etc. Der Motif hat Platz für den Vent, so dass ich situativ und händisch zugreifen kann.

Ebenso nutze ich im Proberaum/auf der Bühne für das Orgel-Signal das Routing über NS Output 3 => Input Vent (mono) => Stereo zum Submixer => PA (via DI-Box).

Die Geschwindigkeit regel ich über einen günstigen Leadfoot Fussschalter FS-2. Damit Slow/Fast sowie Stop möglich sind, musste jedoch der Lötkolben eingesetzt werden. Eine schnelle und unkomplizierte Aktion (ich brauchte allerdings einen Helferlein:redface:).

PS: der Verkabelungsaufwand hält sich m.E. in Grenzen.

Grüsse
 
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Von einem Mehraufwand bezüglich Submixe, und Kabel u.s.w. würde ich mich an deiner Stelle nicht abschrecken lassen.
Das wäre die falsche Einstellung für einen Musiker.
Entscheidend ist, dass das Resultat stimmt.
 
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randy666
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Ich habe das Teil zurück geschickt.

Aufwand und Kosten stehen für mich nicht in Relation zu den 10 Prozent besseren Sound.
Im Bandgefüge hat sich das Solo tolle swirlverhalten genervt und störte beim Solieren.

Was mich neben dem schwindenden Klangvorteil am meisten vom Kauf entfernte, war der Umstand, dass das rausschicken der Orgel auf Out 3 und 4 nur ohne Hall geht. Orgel ohne Hall mag ich nicht. Außerdem soll der Hall ins Leslie und nicht danach.
Orgel raus auf 1 und 2 verhindert mix-sounds.
Damit war es besiegelt.

Ich werde mich nun noch mehr mit dem Sound des stages beschäftigen und so noch mal ein paar Prozent rausholen.

Die 500 eur stecke ich jetzt in Gesangsstunden oder in dem stage 4. :)


LGR
 
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Helmut
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Was mich neben dem schwindenden Klangvorteil am meisten vom Kauf entfernte, war der Umstand, dass das rausschicken der Orgel auf Out 3 und 4 nur ohne Hall geht. Orgel ohne Hall mag ich nicht. Außerdem soll der Hall ins Leslie und nicht danach.
Orgel raus auf 1 und 2 verhindert mix-sounds.
Damit war es besiegelt.
das kann man natürlich so sehen und die Soundvorstellungen eines jeden sind halt unterschiedlich. Trotzdem der Hinweis bei den Originalen, die wir immer gerne als Richtwert nehmen, ist zunächst kein Hall vorhanden (B3 + 122er oder 147er) und wenn doch, wie bei der z.B. bei der A100 dann wurde der Hall nie durchs Leslie gejagt, sondern immer über einen separaten Kanal bzw. stationäre Lautsprecher im Leslie. Dies gefällt mir im Übrigen immer besser als ein verquirltes Hallsignal.
 
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Was mich neben dem schwindenden Klangvorteil am meisten vom Kauf entfernte, war der Umstand, dass das rausschicken der Orgel auf Out 3 und 4 nur ohne Hall geht. Orgel ohne Hall mag ich nicht. Außerdem soll der Hall ins Leslie und nicht danach.
Orgel raus auf 1 und 2 verhindert mix-sounds.
Damit war es besiegelt.

Das ist der Grund warum ich für den Signalweg der Orgel einen Hall of Fame Mini einsetze, damit habe ich einerseits auch über den Out 3 einen Hall und andererseits auch einen Halleffekt der unabhängig von den anderen Engines des Stage 3 (Piano, Synth) ist

das kann man natürlich so sehen und die Soundvorstellungen eines jeden sind halt unterschiedlich. Trotzdem der Hinweis bei den Originalen, die wir immer gerne als Richtwert nehmen, ist zunächst kein Hall vorhanden (B3 + 122er oder 147er) und wenn doch, wie bei der z.B. bei der A100 dann wurde der Hall nie durchs Leslie gejagt, sondern immer über einen separaten Kanal bzw. stationäre Lautsprecher im Leslie. Dies gefällt mir im Übrigen immer besser als ein verquirltes Hallsignal.

Das stimmt - das verquirlte Hallsignal könnte ich vermeiden ich indem ich die Orgel auf Out 3+4 route, mit Out 3 in den R/Mono Eingang des Vent2 gehe und den Out 4 in den Hall of Fame Mini gebe und von dort in den L Eingang des Vent 2. Der benutzt ja nur das Signal am R/Mono Eingang für die Leslie Simulation, d.h. das "verhallte" Signal am linken Eingang geht nicht durch den Rotor sondern kommt am Ausgang "unverquirlt" raus.
 
randy666
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ja... Das sind alles tolle Möglichkeiten.

Wenn ich das GAS nüchtern weglasse, habe ich mir dem Etage gekauft weil ich mein Bühnensetup einfach haben will.

Mit dem neo - der zweifelsohne geil ist - kommt für mich eben neben dem Gerät an sich noch mehr Kabel, Schalter, Boardumbau und weitere Zusatzeffekte dazu. Nö.

Wäre ich nur Keyboader würde ich ihn behalten und würde ohnehin ein ganz anderes soundoptimiertes Setup fahren.
Ich bin aber in erste Linie Sänger. ..

LG R
 
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Das ist der Grund warum ich für den Signalweg der Orgel einen Hall of Fame Mini einsetze, damit habe ich einerseits auch über den Out 3 einen Hall und andererseits auch einen Halleffekt der unabhängig von den anderen Engines des Stage 3 (Piano, Synth) ist



Das stimmt - das verquirlte Hallsignal könnte ich vermeiden ich indem ich die Orgel auf Out 3+4 route, mit Out 3 in den R/Mono Eingang des Vent2 gehe und den Out 4 in den Hall of Fame Mini gebe und von dort in den L Eingang des Vent 2. Der benutzt ja nur das Signal am R/Mono Eingang für die Leslie Simulation, d.h. das "verhallte" Signal am linken Eingang geht nicht durch den Rotor sondern kommt am Ausgang "unverquirlt" raus.

Vergesst es, das war Blödsinn was ich da geschrieben habe - der Vent 2 bringt das Signal am linken Eingang nur dann raus wenn er auf Bypass steht wie ich grade festgestellt habe. Die Benutzeranleitung ist da nicht ganz klar
 
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das kann man natürlich so sehen und die Soundvorstellungen eines jeden sind halt unterschiedlich. Trotzdem der Hinweis bei den Originalen, die wir immer gerne als Richtwert nehmen, ist zunächst kein Hall vorhanden (B3 + 122er oder 147er) und wenn doch, wie bei der z.B. bei der A100 dann wurde der Hall nie durchs Leslie gejagt, sondern immer über einen separaten Kanal bzw. stationäre Lautsprecher im Leslie. Dies gefällt mir im Übrigen immer besser als ein verquirltes Hallsignal.
Hallo Helmut, eine Idee, wie man mit einem Clone den Hall quasi „separat“ erzeugt, also ähnlich wie z.B. Beim 251er Leslie mit dem separierten Hall? Müsste dann so ähnlich sein wie weißes Rauschen, nur eben als (regelbarer) Hall
 
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Also, mich hat der Ventilator 2 weder am Viscount Legend, noch am Stage 3 überzeugt - über Kopfhörer. Für Rockartiges war da einiges Interessantes dabei, aber ... der Vent macht doch Alles eine Spur dumpfer ... Das mag auf einer Bühne anders sein :)

Am Stage 3 kann man alternativ versuchen, dem B3 weitere Instrumente mit kleinerer Amplitude zu überlagern, z.B.:
  • weiteres B3 mit wenigen Zugreglern
  • Synth, Sinus: Grundfrequenz, 2., 3., ... Harmonsiche
  • Synth: andere Waveforms oder Samples
  • Piano
  • weitere
Da ist viel mehr klanglich drin, als vom Tweaking mit Effects, EQ oder Settings ;-)


Letztendlich hat jedes Instrument seine Vorzüge, Schwächen und Grenzen. Daraus etwas Klangvolles und Musikdienliches zumachen, das ist eben die Aufgabe ;-)
 
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Hallo, Zusammen

wie ich auf mehreren Hammond-Sound-Foren weltweit nachgeforscht habe, werden z.Z. auch bei Original-Hammond-Instrumenten überall die Leslie-Cabinets losgeworden, und zwar durch Neo Vent 2 ersetzt.
Also, es gilt nun nicht nur eine Original-Hammond zu haben, aber eher verbunden mit dem Vent 2.
Denn der Trend ist zum Supernatural-Sound.
D.h., es wird entschieden zugunsten eines Hammond-Plus-Sounds.
Das kollektive Unbewußte
macht heutigentags zeitgemäße supernaturale Klänge erforderlich; wie die originale Hammond mit Leslie zu klingen vermag, wissen nunmehr schon ganz wenige, um gar welche Vergleiche anstellen zu können, aber auch dies hat nur eine begrenzte Bedeutung kraft des angedeuteten Trends für supernaturale und gar neuere Klänge.
Neo Vent. 2 ist somit zu einem neuen Hammond-Sound-Standard der Realität geworden auch bei Eigentümern von den Hammond-Instrumenten.
Wer zweifelt, der hat es schon "in".
Nun muss ich aber sagen, dass der Preis von Neo Vent 2 mind. 1,5- bis 3-fach übertrieben zu sein scheint, denn dies ist ja der Preis eines Laptops, während im Neo Vent 2 nur wenige Chips und relativ wenige billige Armaturen verbaut sind; also, die Nachfrage auf dem Markt verhilft zur dessen Preissteigerung.






Hieraus leite ich ab, dass die Hammond = jedwedes Drawbars-Instrument + Ventilator 2 )))))))))))))))))

Der Nord sim scheint ein bisserl nachzustehen ))))))))))))))))))))
 

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Dies könnte doch ja auch ein Amateur mit Lötenkolbe und Oszillograph in der Garage verbauen;
alle Bestandteile sind doch nur Logik- und Verstärker, digitale Revers (klar, relativ teuer) Chips, keine Prozessoren wie im Laptop (viel teuerer).
Ich habe mir neulich einen neuen Acer Aspire 3 mit 8 Gb RAM Pentium Silver 3050U 17 Zoll für 486 EUR mit Versand zugelegt. - Nicht vergleichbar.

))))))))))))))))))))))))
 
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Dies könnte doch ja auch ein Amateur mit Lötenkolbe und Oszillograph in der Garage verbauen
Na, verbauen vielleicht, aber wenn das alles so einfach zu entwickeln wäre, müssten die günstigeren Mitbewerber ja mindestens genauso gut klingen.
Der Preis wird einfach akzeptiert, weil der Vent die meisten Konkurrenten immer noch sehr sehr alt aussehen lässt.
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Das kollektive Unbewußte macht heutigentags zeitgemäße supernaturale Klänge erforderlich
Was möchtest du (oder der Google Translator?) damit eigentlich sagen? Ist mir nicht ganz klar...
 
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Aber die Bauteile sind doch sowieso dieselben, und zwar aus China; ich meine, dies seien sowieso bestellbare Bauteile (Chips). Andere Produzenten machen ihre Geschäfte durch größere Volumen der Produktion und niedrigere Preise. Die hohe Q ist heute gar kein absolutes Kriterium. Keine Standards mehr im heutigen Postmodernismus. Das ganze Musikstück z.B. verwendet nur 1 Akkord oder gar nur 1 Note: so ist ja geläufiger im Rap. Der Anfang war angedeutet von Marcel Duchamp im Jahre 1917 mit seinem Pissoir. )))))))))))))))))))))
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Was möchtest du (oder der Google Translator?) damit eigentlich sagen?

Wat is dich uff de Zunje jefalln?
 
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