Die Elastizität hat erstmal keinen Einfluß in der von
@Blazer81 zitierten Formel, aus der bei gegebener Mensur, Saitenstärke (Dichte) und Tonhöhe, die Saitenspannung ermittelt werden kann.
Diese Relation ist auch Grundlage für die Online Saitenzugberechnungstools wie z.B.
Musiksaitenrechner
Diese Rechner arbeiten auch ohne Angaben der Saitenlänge vor und hinter Sattel und Steg, weil das eben irrelevant für den Saitenzug ist.
Die Elastizität hat einen Einfluß darauf, um welche
Länge ich eine Saite dehnen muss, um z.B. einen Halbton höher, bzw. eben auf die dazu notwendige Zugkraft zu kommen.
Das Elastizitätsmodul gilt für die jeweilige Saite „komplett“. D.h. da dehnt sich in der Tat auch die Saite hinter dem Sattel und so gibt sich hier zwischen „Normal“ und Reversed Headstock ein minimal unterschiedlicher
Weg beim Benden. Die notwendige
Kraft ist aber wegen der Taylor Gleichung für unterschiedliche Anordnungen der Mechaniken die selbe. Wir sind für die notwendige Kraft aber viel sensibler, als wenn hier 1/100stel mm mehr oder weniger Saitenauslenkung aufzulösen sind.
Daher ist allgemein eher die Wahrnehmung idR: „Merkt man nicht“.
Viel mehr Einfluss hat hier z.B. ein floating Tremolosystem, das beim Benden auch nachgibt und eher spürbar den notwendigen Weg beim Benden verändert.
Doch auch hier „fühlen“ sich Hardtail und Tremologitarren nicht grundsätzlich so unterschiedlich an.
(Das da ungleiche Doubelstops Bendings (B-Bender Licks…) auf Tremologitarren nicht ordentlich funktionieren ist dann wieder ein anderes Thema…).