Notebook oder MacBook? Nachtrag: Was noch zum Einstieg?

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Titel auf Userwunsch um "Nachtrag..." ergänzt, da weiterer Beratungsbedarf erkannt wurde ;) MfG. Basselch

Hallo liebe Recording-Freaks! :)

Ich betrete gerade Neuland und wäre für ein wenig Hilfestellung sehr dankbar.

Ich möchte mir einen Laptop kaufen, mit dem ich eine oder mehrere Gitarre(n) aufnehmen kann, über verschiedene Spuren Drums, Bass, etc. hinzufügen kann, die eben nicht eingespielt werden, sondern über ein evtl. Musikprogramm abrufbar, bzw. programmierbar sind... Ich versuche nun schon seit ein paar Tagen Recherchen anzustellen und komme auf keinen grünen Zweig. Was ich mitbekommen hab ist:

- ich brauche ein Laptop (am liebsten mit Laufwerk um CD's einzulesen) und weiß nicht genau wie ich mir die Mindesanforderungen vorzustellen habe
- ich brauche ein Interface um die Gitarre an den Laptop anzustöpseln (jedoch gibt es hier eine große Auswahl und ich weiß nicht was nötig ist um eine gute Qualität der Aufnahmen zu erreichen)
- ich brauche ein Bearbeitungsprogramm (hier ist die Frage ob bei Mac z.B. Garage Band ausreichend ist oder ob ProLogic nötig sein wird... Bei einem anderem Notebook ist wieder die Frage, ob nun Cubase oder Magix oder was es alles gibt, eine gute Wahl ist

Das wären wohl erstmal die Fakten.

Dann kommt die Frage auf, ob Mac oder Normal-Laptop. Ich hab nun schon öfter gehört, dass ein Mac für die Musikbearbeitung einfach stabiler läuft. Ich möchte den Laptop aber z.B. nicht nur für das Musikmachen verwenden, sondern eben auch um Filme zu streamen, Online-Banking zu betreiben oder Briefe zu schreiben. Daher wieder die Frage nach den Anforderungen... Wenn ich mich bei Apple so umsehe, komme ich schnell auf ein MacBook Pro mit 15"-Display. Dann liege ich aber direkt mal um die 2.000,- €. Wenn ich jetzt wüsste, dass das Teil 10 Jahre seine Leistung zuverlässig bringt, wäre mir das den Betrag auch wert. Was mich jedoch immer wieder von Apple abschreckt ist, dass ich dieselbe Hardware (abgesehen vom schicken Gehäuse und dem Retina-Display) bei nem gängigen Laptop für ca. die Hälfte des Betrages bekommen würde. Auf der Gegenseite steht aber die Behauptung vieler Nutzer, dass ein normaler Laptop eben gerne Latenzprobleme und ähnliches haben kann, wenn die Hardware nicht genauestens aufeinander Abgestimmt ist. Ich bin nun ziemlich planlos, da ich schon sicher gehen will, dass sich die Investition, egal zu welchem Produkt es führt, wirklich lohnt und ich richtig gut recorden und bearbeiten kann, ohne mich über irgendwelche Soft- oder Hardwarekomponenten zu ärgern.

Ich hoffe, Ihr habt Tipps oder Richtlinien, an denen ich mich orientieren kann.

Vielen Dank und viele Grüße
Chrisi
 
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Hi Crisi,

viele Fragen auf einmal. Zuerst mal zum Notebook. Ein Macbook ist schon ein gutes Teil und kommt auch von der Software Seite her gut ausgestattet daher. Damit kannst Du so, wie Du es aus dem Laden holst schon alles machen, was Du angegeben hast. Was mich an denen abschreckt ist der eklatante Mangel an Schnittstellen. Das dauert nicht lange und dann brauchst Du noch eine Docking Station für ein paar Hundert Euro. Mal von der Adapter Sammlung abgesehen. Wenn da nur ein Audio Interface dran soll, ok, dann mag das gehen. Aber sonst. Na ja....

Windows Rechner gehen genauso gut für Audio wie Apple Rechner. Für Büroarbeit und auch Audio muss man erst mal Software besorgen. Aber richtig ausgewählt bekommt man da für weit weniger Geld mindestens genauso leistungsfähige Geräte.

Die Software, die Du für Audio verwenden willst ist eine andere Frage. Musik Stil und auch persönliche Vorlieben, was die Bedienung angeht sind da Kriterien. Das weisst aber nur Du, weshalb Du das wohl auch selbst ausprobieren musst.

Audio Interface, für Deine Zwecke reicht wohl ein kleines 2 Kanal. Wenn Gitarre aufgenommen werden soll Focusrite Scarlett 2i4 oder Steinberg UR22. Damit bist Du sicher gut bedient. Die gibt es auch im Bundel mit Mikrophon und Kopfhörer bei manchen Anbietern und da liegt auch Musiksoftware bei.
 
Rainybruce
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Danke für die Antwort Adrachin!

Also zum MacBook... Bei den Pros sind folgende Anschlüsse vorhanden: 1x Magsafe 2, 2x Thunderbolt, 1x Kopfhörer, 1x HDMI, 2x USB 3.0, 1x Mikrofon
Was hier fehlt ist ein Laufwerk. Die älteren MacBooks hatten noch eins. Da kann aber dann ein externes über USB Abhilfe schaffen... Wäre eh nur hin und wieder im Einsatz um eben CD's zu speichern oder was zu brennen... Interface würde auch über USB angeschlossen, denke ich, oder? Ist die Frage, welche Geräte da in Zukunft noch hinzukommen könnten, die nicht über USB laufen... Ein Midicontroller oder so, sollte da ja auch kein Problem sein.

Bei den Windowsrechnern wäre ich über Erfahrungswerte mit Windows 10 froh. Für mich stellt noch immer Windows 7 das beste aktuelle Betriebssystem da, was aber eben nicht mehr so einfach mit Rechner zu bekommen ist. Zudem würde ich gerne mal wissen, welche Specs so ein Rechner haben sollte.

Und wie gesagt wäre mir noch die Zukunftsorientierung der Hardware wichtig... Wenn ein Mac doppelt so lange nutzbar bleibt, was die Aktualität angeht wie ein Windows-Notebook, dann darf es auch das doppelte Kosten.

Ich bräuchte vielleicht noch ein paar mehr Denkanstöße oder Infos zu den Unterschiedlichen Vor- und Nachteilen...

LG
Chris
 
rbschu
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Hallo liebe Recording-Freaks! :)

Ich betrete gerade Neuland (...) die Behauptung vieler Nutzer, dass ein normaler Laptop eben gerne Latenzprobleme und ähnliches haben kann, wenn die Hardware nicht genauestens aufeinander Abgestimmt ist. Ich bin nun ziemlich planlos (...).

Vielen Dank und viele Grüße
Chrisi
Naja, zunächst mal grüße ich zurück. ;-)

Dein Problem ist sicher weit verbreitet, aber letztlich ist das nur eine Glaubensfrage, ob Mac oder PC. Die entscheidenden Kriterien hast Du ja bereits genannt: den Preis. Wenn Dir die Ausgabenhöhe schnurtz ist, bist Du mit beidem gut bedient, zahlst aber für gleichgute Macs das doppelte. Da zahlst Du für Design und das Apple-Logo. Ich habe an beiden Systemen gearbeitet und finde außer dem ästhetischen Aspekt keinen Vorteil beim Mac, d.h., ich bevorzuge die preislich günstigere Variante, also die PC/Notebook-Richtung. Mir scheint auch, dass die Software für die Nutzung am Mac letztlich teurer ist, aber das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Auf PC-Basis (ich nenn das mal so) findest Du viel an günstiger oder kostenloser Software. Zudem musst Du keine 1000 oder gar 2000 € ausgeben, um vernüftig Recording zu betreiben. Wenn ich mir morgen ein neues Notebook kaufen würde, dann bliebe das preislich sicher bei 600 €. Mehr braucht`s gewiss nicht. Wenn Du Geld über behälst, dann gebe es lieber für ein gutes Interface aus oder für Peripherie (Kopfhörer, Boxen, etc.) Du kannst ja ebenso 140 € für einen 27" Sekundärmonitor ausgeben, an dem Du mit der DAW deutlich besser arbeiten kannst.

Was die Stabilität der Systeme anbelangt, so halte ich die Unterschiede für ein Gerücht. Bei den Macs habe ich den Eindruck, dass sie den User sogar mehr bevormunden als auf PC-Basis... Du siehst also, das ist eine Glaubensfrage.

Wieviel Geld hast Du für alles zur Verfügung? Und was verstehst Du unter "alles?" Welche DAWs kennst Du?
 
Rainybruce
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Also, ich würde bei entsprechender Hardware und den zugehörigen Programmen bis zu 2.000,- € ausgeben können. Natürlich wäre ich auch froh, wenn es günstiger wird... Kommt eben darauf an, was ich für mein Geld bekomme...
Jetzt mal eine etwas blöde Frage... :) was sind DAWs?????????? Anscheinend kenne ich also keine... :)
Boxen ist die Frage... Ich habe eine wirklich gute Stereoanlage... Oder sollte ich dann lieber aktive Studiomonitore nehmen? Alles komplett neu für mich... :)
 
rbschu
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Ich verstehe, dass Dein Gesamtbudget ca. 2000 € beträgt. Schon deshalb wäre es verfehlt, viel Geld in einen Mac zu stecken, weil Du mit dem "Rest" von 1400 € - unter Annahme einer Ausgabe in Höhe von 600 € für ein Notebook (PC-Basis) - ohnehin alles bestreiten musst. Und das ist sicher realistisch.

User @adrachin hat ganz recht, wenn er zunächst mal Deine musikalischen Interessen abfragt. Willst Du "Beats bauen" oder singen oder elektronische Musik machen oder mit Gitarren anrbeiten?...

Natürlich habe ich eine Empfehlung für eine DAW (= Digital Audio Workstation) im Hinterkopf, aber schön wäre es, wenn Du etwas zur bevorzugten Arbeitsrichtung sagst. Spielst Du Gitarre, Drums, Keys und willst das nutzen oder soll das meiste als VSTi eingespielt werden? Mit welchen akustischen Instrumenten inkl. Stimme willst oder wirst Du arbeiten? Wie bist Du räumlich prädestiniert? Soll das alles an Deinem Schreibtisch geschehen oder wieviel Platz steht Dir zur Verfügung? Hintergrund ist die (anschließende) Frage, was an akustischer Raumoptimierung nötig/empfehlenswert ist. Das kostet nämlich auch Geld... (usw.)
 
Rainybruce
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Also... Es soll vorrangig ein Gitarrensignal aufgenommen werden. Ich möchte den Laptop zum üben, recorden und analysieren von Musikstücken nutzen. Evtl. käme irgendwann noch ein Keyboard, bzw. Midicontroller zum Einsatz, aber das hat keine Priorität.

Wenn ich über die Gitarre nachdenke, fällt mir im Zusammenhang mit dem Interface die nächste Frage ein. Lässt sich ein Effektboard einbinden oder bearbeitet man ein aufgenommenes Signal später nach?

Zu den räumlichen Möglichkeiten... Es ist kein Studio vorhanden. Leider bleibt mir nur der Schreibtisch, bzw. Wohnzimmertisch als Arbeitsplatz. Daher auch die Frage nach Nutzung der Stereoanlage als Ausgabegerät...
 
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Danke, das hilft (mir) schon ein bißchen weiter. Daher gehe ich erstmal von einer "lautlosen" Arbeitsweise, also ohne Verstärker für die Gitarre, aus. Sei Dir gewiss, dass es eine Menge Alternativvorschläge seitens anderer User geben wird, auch Ergänzungen, aber mir kommt es erstmal darauf an, dass Du ein Gefühl dafür kriegst, was alles nötig sein könnte. 1400 € wollen wir erstmal nicht planerisch auf den Kopf hauen, aber das geht dann schon von alleine. ;-)

a) Windows 7 basiertes Notebook, ggf. auch Win 8. Win 10 ist aus Stabilitätsgründen (noch) zu vermeiden inkl. Betriebssystem 680 €
b) DAW "Reaper" 60 €
c) DI-Box LD Systems LD02 Active 50 €
d) USB 2 - Interface Focusrite Scarlet 6i6 200 €
e) Kopfhörer Beyerdynamic DT-990 Pro 160 €
f) Nahfeldmonitore (2 Stck.) Yamaha HS 8 560 €
g) Virtuelle Verstärker/Boxen/Effekte IK Multimedia Amplitube 200 €
h) Monitorstative (2 Stck.) Millenium BS-500 50 €

Das ist nur ein Überblick. Hinzu kommen noch Kabel, etc., aber da ist ja noch Luft...

Gruß,
rbschu

PS: HiFi-Boxen solltest Du zum Abhören von CDs nutzen, für Studioanwendungen brauchst Du etwas anderes.
 
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Da habe ich also jetzt schonmal was greifbares... Ich werde mir die Produkte einfach mal anschauen und dann tauchen wohl die nächsten Fragen auf...

zu e) Kopfhörer sind vorhanden (Sennheiser HD555), ich hoffe die reichen aus... :)
zu f) nochmals die Frage, warum ich dafür nicht meine Stereoanlage nutzen kann...

den Rest muss ich mir mal in Ruhe angucken...

Danke soweit, rbschu!!!
 
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Zu den Boxen der Stereoanlage: Das kannst Du natürlich machen, aber HiFi-Boxen färben Deine Aufnahme im Sinne von "schönen". Eigentlich wären im Studioalltag neutrale Ausgabegeräte erwünscht, was solche Boxen sicher nicht sind. Du wirst schnell feststellen, dass Deine Aufnahmen beim Abhören auf HiFi-Boxen gut klingen mögen, an anderen Anlagen klingt das dann völlig verwegen und Du ärgerst Dich, dass Du Deine HiFi-Anlage zum Mixen benutzt hast. Das Ergebnis ist meistens Schrott, bzw. nicht zu gebrauchen. Ähnlich verhält sich das beim Mix über Kopfhörer. Deshalb solltest Du zum Abmischen Boxen verwenden und keine KHs, seien sie auch noch so gut.
 
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Also Interface würde ich mir mal das ansehen:

https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i4.htm

hat auch Midi. Für Keyboard wenn es soweit ist. Und Cinch out. Damit geht es dann an die Stereo Anlage. Und klar, das geht schon auch. In dem Fall ja anscheinend sowieso ohne Alternative. Effektboard kannst Du dazwischen hängen. Für üben ist das in Ordnung. Für Aufnahmen, die man weiter bearbeiten will eher nicht. Wobei man da dann auch einmal den Effektweg direkt aufnehmen könnte und parallel über DI Box den Pickup. Würde mit dem Interface gehen.

Wenn Windows PC würde ich mich nach einem Business Modell umsehen. Da ist nicht so viel Schnickschnack drauf und die sind doch erheblich zuverlässiger und auch wertbeständiger. Und die gibt es mit Win 8.1 oder 7. Von Win 10 würde ich derzeit abraten. Für das was Du machen willst, reicht ein Durchschnittsrechner mit i5 Processor. SSD würde ich mir dann aber doch gönnen. Wer will schon auf den Rechner warten?

zum Abmischen Boxen verwenden und keine KHs, seien sie auch noch so gut

Ich mische aus verschiedenen Gründen ausschliesslich mit Kopfhörer. Dass da nur Schrott bei rauskommt hat aber noch keiner gesagt.

Und zum üben gehen auch Hifi Lautsprecher. Hört sich ja nicht so an, als ob da ein semi professionelles Tonstudio zusammengestellt werden soll. Ich persönlich hatte jahrelang JBL Control One. Kein Geld für was anderes. Ging auch......
 
rbschu
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Beim Scarlett 2i4 hat @adrachin sicher recht, wenn es um die Cinch-Ausgänge und den Anschluss an die HiFi-Anlage geht. Was das Mixen per KH anbelangt, spricht aus mir ein "Geschädigter", der wertvolle alte Aufnahmen seiner Band mit KHs gemixt hat und nur noch die Stereo-Masters besitzt und nicht das Ausgangsmaterial. Daher bin ich eines guten Mixes verlustig gegangen und kann das nie wieder hinbiegen, obwohl ich gute (offene) Sennheiser KHs verwendet habe. Auf KH klingen die Sachen auch gut, aber auf Boxen wirklich suboptimal. Ich will niemandem unterstellen, dass er/sie das nicht besser kann als ich, aber wer will schon so ein Risiko eingehen? Ich würde sowas nie mehr machen. Ganz ehrlich.

HiFi-Boxen und KHs für Mixe/Mastering sind ganz dünnes Eis, auf dem man sich da bewegt...
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
(...) Wenn Windows PC würde ich mich nach einem Business Modell umsehen. Da ist nicht so viel Schnickschnack drauf und die sind doch erheblich zuverlässiger und auch wertbeständiger. Und die gibt es mit Win 8.1 oder 7. Von Win 10 würde ich derzeit abraten. Für das was Du machen willst, reicht ein Durchschnittsrechner mit i5 Processor. SSD würde ich mir dann aber doch gönnen. Wer will schon auf den Rechner warten? (...)
Ich würde einen Win-Rechner ohne jede Software kaufen. Nackt. Das Betriebssystem 8.1 dazu kaufen oder 7 und alle Software, die man sonst noch so braucht, gibt es als OpenSource kostenfrei. CD-Brenner, PDF-Reader (bitte kein Adobe Acrobat! Viel zu lahm!), Office-Pakete (OpenOffice.org), Multimedia-Player, etc. Alles kostenlos und besser als die Standardsoftware, die Otto Normalverbraucher so nutzt. Aber das ist ein separates Thema.

Einen Intel i5 Prozessor brauchst Du nicht mal. Mit wesentlich bescheideneren Prozessoren kommst Du ebenfalls hin. Und eine SSD ist erst dann sinnvoll, wenn Du mit (umfangreichen) Bibliotheken hantierst. Nur um ein paar Sekunden beim Start zu sparen, wäre mir das den Spaß nicht wert. Umfangreiche Sampling-Bibliotheken brauchst Du aber erstmal nicht. Sinn macht hingegen eine externe Festplatte, um Deine Werke auch unkompliziert für die Zukunft im Zugriff zu behalten.
 
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Hallo,

...ich erlaube mir zur Software - also jetzt aufnahmemäßig - noch die Anmerkung, daß bei fast allen Interfaces eine light-Version eines der "Großen" beigepackt ist, das reicht für den Anfang auf jeden Fall. Bei Reaper stimme ich zu - sehr günstig bei voller Funktionalität... dann wäre da auch noch das oft zitierte Sonderheft der KEYS mit Cubase LE auf der Beipack-DVD (ca. 15 €, wenn ich das noch richtig intus habe).

Weitere Frage: Wird auch mal ein Mikrofon benötigt?

Viele Grüße
Klaus
 
G
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Ich erlaube auch meinen Senf dazuzugeben. :)

... Laptop eben gerne Latenzprobleme und ähnliches haben kann, wenn die Hardware nicht genauestens aufeinander Abgestimmt ist ...
Das ist "prinzipiell" richtig. Aber nur, wenn du die interne "Soundkarte" verwendest. Die hat oft, gerade bei Windows Rechnern, eine wirklich sehr hohe Latenz. Meist über 100 ms. (außer mit ASIO4ALL). Da du aber schon ein externes Audiointerface angedacht hast, welches dann ASIO unterstützt (https://de.wikipedia.org/wiki/Audio_Stream_Input/Output), solltest du mit zu hohen Latenzen keine oder weniger Probleme bekommen.

Was rbschu empfiehlt, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Warum beim Scarlet Interface eine DI-Box? Die Eingänge sind direkt mit einer Gitarre betreibbar, da Hi-Z. Also direkt mit E-Gitarre, aber auch mit A-Gitarre per unsymmetrischem Klinkenkabel nutzbar. DI-Box ist somit völliger Quatsch. Beim auch schon empfohlenen Steinberg UR22 USB Audio Interface ist Cubase AI, eine stark abgespeckte Version des großen Cubase Sequencers, bereits dabei. Für die ersten Gehversuche durchaus brauchbar. Dort lässt sich der Input 2 ebenfalls auf Hi-Z, also für passive E-Gitarre, umschalten. Außerdem ist das Interface etwas günstiger. Für den Einstieg in diesem Fall, so wie ich das sehe möchte der Threadsteller sich an Recording herantasten, besser, da günstiger.

Die Beyerdynamic sind geil. Hab die 990 Pro Version (halboffen). Ob er die aber braucht, ist eine andere Frage. Für den Anfang tun's sicher auch die bereits vorhandenen Sennheiser HD555. Sind zwar nicht sooo toll, aber zum einen ist das Geschmackssache und zum anderen will er ja, wie er bereits sagte, erstmal damit anfangen. Auch empfiehlst du die Yamaha HS8. Ich selbst habe die Yamaha HS7, ICH finde die besser als die HS8. Die HS8 sind MIR zu voluminös im Sound. Aber das ist meine Meinung. Ich möchte auch nicht die HS7 empfehlen. Ich finde die zwar geil, aber wer mit welchen Monitoren gut klarkommt, sollte jeder lieber selbst testen. Am besten kann man empfehlen, einfach mal zu einem größeren Musikladen zu fahren und ausgiebig zu testen. Hier hilft kein "kauf das" oder "kauf das".

Zu Virtuelle Verstärkerracks und PlugIns. Hier lohnt sich, für's erste, vielleicht mal ein Blick auf die Homepage www.kvraudio.com. Sicherlich, da du offensichtlich Gitarrist bist, wirst du bezüglich Gitarreneffekte und Amp Simulationen hier nicht so wirklich fündig (große Soundfrage), aber vielleicht für andere PlugIns wie Dynamics, Effekte usw. Hier aber einfach Amplitube zu empfehlen ist eigentlich auch wieder falsch. Es gibt auch noch andere Softwarehersteller, die PlugIns dieser Art anbieten. Darunter Waves und Native Instruments. Auch hier wäre es vielleicht empfehlenswerter, dass er sich ein bisschen auf den Seiten solcher Softwarehersteller umsieht, evtl. das ein oder andere Youtube Video schaut und, bevor er kauft, erstmal die Testversionen testet. Jeder Hersteller bietet von seiner Software Testversionen an, womit man die Software erstmal testen kann, ob sie einem vom Workflow, Aussehen und Sound gefällt. Und zu deiner Frage
... lässt sich ein Effektboard einbinden ...
Ja, lässt sich. Einfach den oder die Ausgänge deines Effektboards mit dem oder den Audio Inputs des Interfaces verbinden. Ich gehe mal davon aus, dass du mit Effektboards so in die Richtung GT10 oder so meinst. Du kannst aber auch ein vorandenes analoges Floorboard nutzen. Gleiches Prinzip, nur bräuchtest du dann wieder eine Software für die Amp Simulation. Außer, du verwendest einen SansAmp oder ähnliches.

Bei den Monitorstativen muss ich gleichzeitig auch die "Raumakustik" erwähnen. Sich in diesem Stadium Gedanken um Raumakustik zu machen finde ich Quatsch. Viel wichtiger wäre die Lautsprecher "besser" zu positionieren. Die optimale Lautsprecheraufstellung (mal abgesehen vom Stereodreieck, welches wirklich sehr wichtig ist), ist eigentlich VOR dem Rechnermonitor, da sonst der Schall vom Monitor abgelenkt/abgefangen/aufgehalten/verfälscht wird und es zu ungewollten Reflexionen kommt (Rückwand/EarlyReflecions). Da er, wie er ja schreibt, mit Laptop arbeiten möchte sollte er die Studiomonitore lieber auf den Tisch stellen, um eben vor den Laptopmonitor zu kommen und sich nicht durch den Laptop den Sound zu verfälschen. Natürlich sollte der Lautsprecher dabei auf Ohrenhöhe und im Stereodreieck (https://de.wikipedia.org/wiki/Stereodreieck) stehen. Zum entkoppeln der Lautsprecher dann entsprechende ISO-Pads (das sind Schaumstoffpads, die die Vibrationen der Lautsprecher abfangen und nicht auf den Tisch übertragen) zu verwenden.

Um mal auf deine Frage mit der Stereoanlage zu kommen. Eine Stereoanlage ist dafür da, um einen HIFI-Sound zu "erzeugen". Das ist eher ein "geschönter" Sound. Ich erinne mal an Defeat- bzw. Loundness-Schaltungen usw. HIFI-Lautsprecher und auch HIFI-Verstärker färben den Sound. Beim Mixen möchte man das allerdings nicht. Hier sollte man Lautsprecher verwenden, die "linear" sind. Linear steht hier bewusst in "", da (auch durch den Raum, Möbelaufstellungen, Fenster, und auch hier die Lautsprecher selbst) keine 100%ige Linearität realisierbar ist. Studiomonitore sind aber definitiv linearer, wie eine Stereoanlage. Zumindest sollte das so sein. Es gibt auch Studiomonitore, die in meinen Ohren eher nach HIFI klingen. :) Also, Studiomonitore sind ein Muss.

Auch die Aussage, man könnte mit Kopfhörer nicht mischen ist eigentlich Quatsch. Habe ich auch schon oft gemacht, wenn's mal nachts schnell sein musste. Ging auch. Klingt auch. Wenn man sich gut "eingehört" hat, geht auch das. Man muss sich nur im Klaren sein, dass man eben "absolut Stereo" auf den Ohren hat. Hier helfen dann Messgeräte, wie Goniometer.


Soweit und viele Grüße,
kahero
 
rbschu
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Nach den vorstehenden Ausführungen möchte ich an dieser Stelle nochmal anmerken, dass es in diesem Thread um die Entscheidung geht, ob es ein Mac- oder Win-basiertes System sein sollte. Die anstehende Frage wäre jetzt wohl eher: Wie sollte ein Notebook im Kostenbereich von 600-700 € konfiguriert sein, um die anstehenden Aufgaben sauber und zukunftssicher zu erfüllen. Ob man den ein oder anderen Effekt (und wofür?) bei Waves, Native Instruments oder andernorts ersteht, das interessiert erstmal unter ferner Liefen.
 
Rainybruce
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Danke, das hilft (mir) schon ein bißchen weiter. Daher gehe ich erstmal von einer "lautlosen" Arbeitsweise, also ohne Verstärker für die Gitarre, aus. Sei Dir gewiss, dass es eine Menge Alternativvorschläge seitens anderer User geben wird, auch Ergänzungen, aber mir kommt es erstmal darauf an, dass Du ein Gefühl dafür kriegst, was alles nötig sein könnte. 1400 € wollen wir erstmal nicht planerisch auf den Kopf hauen, aber das geht dann schon von alleine. ;-)

a) Windows 7 basiertes Notebook, ggf. auch Win 8. Win 10 ist aus Stabilitätsgründen (noch) zu vermeiden inkl. Betriebssystem 680 €
b) DAW "Reaper" 60 €
c) DI-Box LD Systems LD02 Active 50 €
d) USB 2 - Interface Focusrite Scarlet 6i6 200 €
e) Kopfhörer Beyerdynamic DT-990 Pro 160 €
f) Nahfeldmonitore (2 Stck.) Yamaha HS 8 560 €
g) Virtuelle Verstärker/Boxen/Effekte IK Multimedia Amplitube 200 €
h) Monitorstative (2 Stck.) Millenium BS-500 50 €

Das ist nur ein Überblick. Hinzu kommen noch Kabel, etc., aber da ist ja noch Luft...

Gruß,
rbschu

PS: HiFi-Boxen solltest Du zum Abhören von CDs nutzen, für Studioanwendungen brauchst Du etwas anderes.

Puh... Danke für die ganzen Antworten!!! Das Thema ist ja umfangreicher als ich dachte... Ich versuchs also erstmal die Vorschläge kurz aufzuarbeiten:

zu a) Entscheidung steht noch aus... Kommt auf die zusätzlichen Kosten an
zu b) verstehe ich das richtig, dass Reapter einfach nur ein gutes Programm ist um einzelne Tonspuren aufzunehmen und anzupassen? Ist sowas nicht auch Cubase oder Logic Pro enthalten?
zu c) Brauche ich eine DI-Box, wenn mein Marshall einen D.I. Out hat? Somit könnte ich doch eigentlich darüber dann die Gitarre einspeisen, oder? Problem ist dann nur, dass ich ja ne Last (Box) an den Amp anhängen muss oder eben ein Powersoak... Sonst kann ich den Amp kaum zu Hause nutzen... Aber, irgendwie scheue ich mich davor bei AmpliTube eine nachprogrammierte Version des Amps zu kaufen, den ich eh schon habe... Ich dachte zudem, dass solche Amp-Simulationen auch schon in diversen Programmen, wie z.B. Cubase drin sind... Falls nicht, würde sich in meinen Augen eher ein Effektboard mit Ampsimulation und Boxensimulation, z.B. Boss GT-10, lohnen. Aber eigentlich bin ich bei Effekten auf einzelne Bodentreter umgestiegen, weil ich mit dem Sound des Multieffekts (Boss GT-8) damals nicht zufrieden war...
zu e und f) Ich bin wie gesagt, am Einstieg... ich möchte mich aufnehmen um zu üben und um ein paar eigene Ideen zu doppeln, mit Drums und Bass zu unterlegen... Ich möchte (noch) keine Studio- oder Demoreife Produktion einzelner Tracks an den Start legen oder eine Band aufnehmen... Es muss sich erstmal nur für mich gut anhören... also stelle ich die Ausgabegeräte erstmal hinten an
zu g) nochmals die Frage ob es nicht generell Programme gibt, die solche Amps beinhalten... hier mal die Info meines ehemaligen Gitarrenlehrers, der seit Jahren erfahrungen mit dem üben/recorden seines, bzw. dem Gitarrensignal seiner Schüler hat:

"Ich arbeite mit einem Macbook pro 2011 und Logic pro. Bin damit sehr zufrieden. Die neueren Macbooks haben kein cd-Laufwerk an Bord....würde mir fehlen.... Solltest Du vorhaben ein älteres Gerät zu kaufen, achte darauf, dass es mind. 4Gb Arbeitsspeicher hat. Wenn Du mit Windows arbeiten willst, teste mal die Software von Magix an. Da gibts verschiedene Programme wie Musicmaker, Musicstudio( hab ich früher benutzt) oder Samplitude. Diese Programme sind recht "einfach" zu bedienen. Gibts leider nicht für Mac. Auf der Website von Magix kannst Du sämtliche Programme als Testversion laden. Taste it!"

Ich bin also erstmal von EINEM Programm ausgegangen und eigentlich auch von EINEM Interface... :) Deswegen bin ich nun etwas geplättet von dem ganzen Drumherum...

zu h) siehe e/f... :)

Ich sehe gerade... d) habe ich vergessen... und das hat auch seinen Grund... das Verständnis meinsterseits... Wozu brauche ich eine D.I. Box UND ein Interface? Was macht hier was? Ich dachte... ich brauche ein Interface, also entsprechende externe Soundkarte um meine Gitarre einzustöpseln und das Signal in guter Qualität an ein Ausgabegerät weiterzureichen... Ich bin da völlig ahnungslos... Komme mir gerade vor, wie damals, als ich zum ersten mal meine Gitarre in der Hand hatte und nicht wusste, wie ich sie bedienen soll und was ich damit machen kann... :) HILFE!!! Ich dachte ich hätte technischerseits ein wenig Ahnung... Aber das Wort Ahnung kann man hier dann getrost streichen und das "wenig" ganz groß schreiben...


Dann zu Frage von Basselch... Mikro ist momentan nicht vorgesehen... Wirklich nur üben und ein paar Ideen aufnehmen und damit spielen...


kahero wirft mit seinem Beitrag dann einige Fragen auf, die ich oben auch schon aufgegriffen habe... Aber auch er spricht von Amp-Simulationen... Also auch hier nochmal die Frage... Gibt's die nicht schon eingebaut in Programme wie Pro Logic, Cubase und wie sie alle heißen? Gerade nochmal geguckt... Also auf der Cubase-Seite ist die Rede von: "Cubase enthält ein beeindruckendes Arsenal virtueller Instrumente für kreative Musikproduktionen. In der Pro Version warten über 3000 fantastisch klingende Preset Sounds auf ihren Einsatz"... Darunter dann zu finden:
  • VST Amp Rack
  • VST Bass Amp
  • AmpSimulator
  • Quadrafuzz v2
  • Tone Booster
  • Distortion
  • SoftClipper*
  • DaTube
  • Grungelizer
  • Bitcrusher
und weitere Effekte zur Gitarrenmodulation... Ist die Frage wieviel bekomme ich davon in der Elements-Version, die eben 100,- € kostet... Sind in Reaper denn auch schon Amp-Simulationen vorhanden oder müssen die dort dann noch einzeln implementiert werden?


Die Frage ob Mac oder Windows ist für mich durch die ganze erweiterte Diskussione erstmal wieder in den Hintergrund gerückt. Ich hab einfach zu wenig Plan von der Materie und muss das Ding anders herum angehen... Also erstmal wissen welche Programme und welches Zubehör ist wirklich brauche und dann hingehen und den richtigen Rechner dafür aussuchen...

Hilfe und Danke!!!!!!! :)
 
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Hi,

ich muss mal meine Meinung zwischen Mac und Windows-Notebook ablassen ;-)

Ich habe jahrelang mit Windows PCs und Notebooks gearbeitet (Support bei diversen Herstellern) und muss sagen: Kauf dir ein Macbook.
Ich war ewiger Verfechter der Windows-umgebung allein schon wegen der Preis/Leistung.
For zwei Jahren habe ich jedoch günstig (geschenkt) ein älteres Macbook Pro (Mid 2010) und kurz darauf einen 27" iMac (Ende 2009) bekommen.
Also Hardware die 5, bzw. 6 Jahre alte ist.
Ich sehe jedoch immer noch keinen Grund, die beiden zu ersetzen.
Bei Windowsrechnern, war ich immer auf der Suche nach dem schnelleren Speicher, der besseren Grafikkarte, den neuesten Festplatten etc., wollte also jedes halbe Jahr die Hardware aufrüsten.
Das ist jetzt vorbei.
Zwar schon gezwungenermaßen, weil es läßt sich kaum etwas aufrüsten, aber es ist auch nicht nötig.
Die Macs laufen besser/flüssiger/absturzfreier als es Windows Rechner es jemals getan haben.
Hinzu kommt, das Microsoft ständig am Windows rumschraubt und alle paar Jahre das Design komplett über den haufen wirft um ein neues, "besseres" design auf den Markt zu werfen.
Beim Mac hab ich jetzt schon vier Betriebssysteme gehabt, alle sehen im großen und ganzen gleich aus und lassen sich genauso bedienen wie vorher.
Wenn du also sämtliche Software die du einsetzen willst auf dem Mac kriegen kannst, investier das Geld und Kauf dir den Mac.
Im Zweifel kannst du auch ein günstigeres Modell nehmen und halt eine SSD und Speicher aufrüsten (Das einzige was ich gemacht habe), das direkt bei Apple zu kaufen ist tatsächlich viel zu teuer.

Zum rest kann ich leider nicht wirklich was sagen, aber das was bereits gesagt wurde klingt so als ob es hand und fuss hat ;-)

Viel erfolg beim Recording.
 
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netstalker
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Was hier fehlt ist ein Laufwerk. ..... Da kann aber dann ein externes über USB Abhilfe schaffen... Wäre eh nur hin und wieder im Einsatz um eben CD's zu speichern oder was zu brennen...

kann ich Dir voll zustimmen. Habe auch bei 2 meiner Windoof Laptops kein eingebautes CD Laufwerk mehr. Ich habe es nicht 1x vermisst.

zur Dockingstation:
kann ich nur empfehlen wenn Du den laptop auch artgerecht mal mobil einsetzten willst. Du musst dann nicht immer alle kabel einzeln Aus- und wieder einstecken sondern einfach den Laptop aus der Docking station nehmen und dann wieder einlegen.

Gruß

Fish
 
adrachin
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Also erstmal wissen welche Programme und welches Zubehör ist wirklich brauche

Um das mal auf den Punkt zu bringen, das einzige was Du brauchst ist ein Interface. Alles andere hast Du. Gitarre, Kopfhörer, Lautsprecher und einen Rechner anscheinend auch.

Ein Steinberg UR22 oder Saffire 2i4 kaufen, die beiliegende Software installieren, Kabel in Gitarre und Interface stecken, Quickstart Guide lesen und schon kannst Du den ersten Track aufnehmen und hinterher auch anhören. Sollte alles in allem kaum mehr 30 Minuten dauern.

Autofahren lernt man ja auch nicht in der Theorie, das lernt man indem man fährt.

Allles andere ist erst mal überflüssig, verwirrt nur unnötig und bringt Dich Deinem Ziel kleinen Schritt weiter. Ist das geschafft, weißt Du dann auch schon eher, was Du brauchst oder nicht brauchst.

Eins noch, bevor Du das Interface kaufst, sie nach, wie Du das an Deine Stereoanlage anschließen kannst. Das ist sonst ärgerlich, wenn alles geht und bereit ist aber man kann nichts über Lautsprecher hören, weil irgend ein Adapter fehlt.

Ach ja, noch was, es gibt doch den ein oder anderen Gitarristen, der gerne mal ein iPad nimmt zu Übungszwecken. Sollte das eventuell eine Option sein, sollte das Interface auch am iPad betrieben werden können. Ich persönlich würde mir das überlegen. Hast Du eventuell schon ein iPad? Wenn nicht, bei Deinem Budget sollte das drin sein. Erweitet doch die Möglichkeiten enorm und kann prima auch für andere Zwecke eingesetzt werden.....
 
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