Noten aus Midifiles rausschreiben

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klanobo
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Hallo
Ich bin Saxofonist und möchte mir aus den Midifiles die Noten rausschreiben.
Früher war mein Gang so:
Windows XP Rechner ohne Service Pack, Band in a Box, Logic Audio, Sound Canvas.
Damit ging es perfect. Doch in der heutigen Zeit hab ich keine Ahnung welche Programme ich nehmen kann für Win10
Finale und Sibillius sind mir zu schwer (anfänger) zu verstehen.
Hat wer eine Ahnung was ich machen kann??
 
MS-SPO
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Was auf jeden Fall geht, ist Sekaiju: https://openmidiproject.osdn.jp/Sekaiju_en.html . Sieht etwas wirr aus, kann man aber durchaus schnell nutzen. Problem kann ja u.A. die Zuordnung der MIDI-Kanäle zu den richtigen Instrumenten sein.

Sekaiju4.1_en_S.png


Einen Versuch ist auch Musescore wert: https://musescore.org/de .
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Viel Erfolg
 
scenarnick
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Wenn Du doch ein MIDI File hast und das in eines der von Dir genannten Tools (Finale, Sibelius, auch Dorico oder MuseScore) importierst kannst Du in den Tools direkt die Stimme, die Dich interessiert raussuchen und ausdrucken. Das sollte an sich der sehr direkte Weg sein. Mach ich eigentlich immer so - ich hab mich dabei auf Dorico SE eingeschossen.

Was für Fragen oder Probleme tauchen da bei Dir auf? Vielleicht kannst Du die direkt stellen und Dir wird hier geholfen
 
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Da es am Ende um Noten geht, würde ich immer ein Notensatzprogramm bevorzugen, weil es eben den Schwerpunkt auf Notendruck hat, während DAWs oder auch das genannte Sekaju Noten eher als Nebenprodukt anbieten, was bei der Komplexität der Sache nie optimal sein kann.

Andererseits sind MIDI-Daten ja in erster Linie "gespielte" Musik (Artikulation, Timing, Tempo usw.), die nie exakt 1:1 in Noten umgesetzt werden kann - zumindest, wenn das Ergebnis lesbar sein soll.
Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Sekaju da recht weitgehende Möglichkeiten bietet.

Für das Endergebnis würde ich jedoch zweifellos ein dediziertes Notensatzprogramm bevorzugen und MuseScore ist Open Source, läuft auf allen Betriebssystemen und ist mittlerweile sehr gut.


ich hab mich dabei auf Dorico SE eingeschossen.

Bei den kommerziellen Produkten bin ich auch ein großer Dorico-Fan. Der Funktionsumfang mag zwar (noch) nicht an die alteingesessenen Platzhirsche heranreichen, aber das Konzept ist großartig und es wird viel Wert auf ästhetische Ausgabe gelegt.

Aber eine Frage: Ist Dorico SE nicht zu eingeschränkt, vor allem die Beschränkung auf zwei "Players" (also althergebracht: Instrumente/Spuren)?
Wie kann man dann ein MIDI-File mit mehreren Spuren laden, um die gewünschten Spuren auszuwählen?

Leider spinnt bei meinem Dorico-SE wieder der eLicenser, so dass ich es gerade nicht ausprobieren kann und ich habe auch momentan keine Nerven, mich ständig und immer wieder mit diesem galoppierenden Schwachsinn beschäftigen zu müssen. Dann eben nicht!

Viele Grüße
Torsten
 
scenarnick
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Ist Dorico SE nicht zu eingeschränkt
Nun, der TE ist (wie ich) am Sax unterwegs. Da reicht ein "Player" und Dorico zeigt alle an, erlaubt aber nur einen zu editieren. Ich war lange mit SE zufrieden und es war kostenfrei. Letztlich musste ich ein Oktett transkribieren und hab auf Elements aufgerüstet, aber das tut hier nix zur Sache, wenn der TE eine Sax Stimme suchen will.

Dinge wie "Re-Quantisierung" für sub-optimal eingespielte MIDIs existieren auch in SE und damit in der kostenfreien Version.

Nur der Vollständigkeit halber: "Sibelius First" kann das auch
 
DerThorsten
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Ich bin großer Freund von Guitar Pro. Und trotz des Namens taugt das für alle Instrumente. Für meinen Geschmack bietet es den richtigen Spagat zwischen "alles drin was man braucht" und "übersichtlich genug um schnell zurecht zu kommen". Ich bin gerade von Version 5 auf 7 umgestiegen, was die Bedienbarkeit und den Kompfort nochmal stark gesteigert hat.
 
DerAnderl
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Mit Musescore muss man einfach nur die Datei öffnen (*.mid) und schon hat man alle Instrumente als eigene Notenzeile im Zugriff.
Man kann sich die Partitur dann auch anhören und die Instrumente verändern (Mute, Solo...). Auch Transponieren geht quasi mit einem Mausklick.
Nachdem das Programm nichts kostet (Open Source - man muss sich nicht einmal registrieren) und im Netz alle Funktionen prima beschrieben sind (man findet zu jeder Frage eine Antwort), wäre das das Programm meiner Wahl.
+1 für Musescore

LG, Anderl
 
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Nun, der TE ist (wie ich) am Sax unterwegs. Da reicht ein "Player" und Dorico zeigt alle an, erlaubt aber nur einen zu editieren.

Danke, damit ist meine Frage beantwortet.
Dass der TE nur eine Stimme benötigt, war mir schon klar, aber ich wusste nicht, dass man trotzdem alle Stimmen eines MIDI-Files importieren kann und es da keine Beschränkung der Anzahl in der SE-Version gibt.
Denn in der Regel enthalten MIDI-Files mehrere Spuren, die erst einmal in irgend einer Form verarbeitet werden müssen, um die gewünschte eine Spur herauszupicken.


Ich bin großer Freund von Guitar Pro. Und trotz des Namens taugt das für alle Instrumente.

GuitarPro ist aber schon dem Namen nach für Gitarren optimiert, wenngleich es auch andere Instrumente notieren kann.
Aber Notensatz ist eben nicht gerade eine Stärke, erfüllt jedenfalls keine professionellen Ansprüche (auch, wenn es "Pro" heißt).
Aber wer damit gut zurechtkommt und wem die Ausgabequalität reicht, kann es natürlich nutzen. Das vertraute Programm ist immer das schnellste/beste.

Viele Grüße
Torsten
 
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Nun, der TE ist (wie ich) am Sax unterwegs. Da reicht ein "Player" und Dorico zeigt alle an, erlaubt aber nur einen zu editieren.
Dorico halte ich für ein totes Pferd, dass da von Steinberg/Yamaha geritten wird.

Die vollfunktionale Alternative Musescore 3.6x ist derart gut aufgebaut, vielseitig verwendbar bis hin zum DTP und dabei auch noch einfach zu durchschauen... Wer es noch fortgeschrittener im Veröffentlichen will kann die Notation in ein Texterverarbietung mit Libreoffice einfügen.
Nach über 20 Jahren mit diversen Finale Vollversionen und viel Frust wegen der jahrelangen Lernkurve fällt mir bei Musscore einfach nur die Kinnlade runter.

Musescore zeigt mir, wo derzeit bei einem "wysiwyg" Notationsprogramm eigentlich der Hammer hängt.
Mit Vorerfahrung aus anderen Programmen braucht man vielleicht noch ein paar Stunden am Wochenende für die Einarbeitung in die Arbeitsroutinen. Das war's, der Rest ist Freude am Arbeiten.
Nie wieder Ärger über (inzwischen zwangsläufig) ärgerliche Unzulänglichkeiten der jeweils nächsten Finaleversion. Mit V25 war es das für mich, viel lieber fördere ich künftig von gesparten Updatepreisen die Weiterentwicklung von Musescore.

Gruß Claus
 
scenarnick
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Dorico halte ich für ein totes Pferd, dass da von Steinberg/Yamaha geritten wird.
Nun ja - das ist nicht Bestandteil der Frage des TE. Wir haben genug - kostenfreie - Alternativen aufgezeigt, dass die Frage wohl beantwortet ist. Persönlich hab ich Finale, Dorico, Sibelius und Musescore probiert und bin bei Dorico hängen geblieben. Die aktuelle Version 3.5 bietet, was ich brauche und ich komme mit der Philosophie gut zurecht. Musescore sagt mir da nicht so zu, mit Finale komme ich nicht klar und Sibelius ist ein weiteres totes Pferd, riecht mehr als Dorico aus meiner Sicht.

Aber allein schon im vorigen Satz sind 4 Tools drin, die probiert werden können. Jeder nach seinem Gusto
 

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