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Vocal Voyage

Vocal Voyage

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Hallo Songtexter :)

ich möchte euch meinen neuen Song "Offline" vorstellen.
Es geht mir hier um den Gesamteindruck, Mix, Lyrics usw.
Der Solopart mit der Flöte ist (noch) schwach - ich arbeite dran.

Der Plot:
Der Song spielt am Küchentisch, wo einer unentwegt am Handy scrollt und der andere wie ein Satellit um die Beziehung kreist. Er erzählt davon, wie Nähe verschwindet, obwohl man sich eigentlich berühren könnte.
Wenn du gleich beim Hören Dein Handy weglegst, ist das keine Selbstoptimierung – das ist der Plot ;-)

Ich freue mich auf eure Kritik, die war immer sehr hilfreich bislang :cool:

Offline

[Verse 1]
Wir zwei allein am KĂĽchentisch
Du hältst dich am Handy fest
Scrollst durch endlose Feeds
Siehst nicht, dass ich neben dir sitz

Der Stuhl neben mir ist leer
Kein Blick von mir erreicht dich mehr
Ich fĂĽhl mich wie ein Geist
Der wie ein Mond um die Erde kreist

[Chorus]
Komm geh mal wieder offline
Komm lass uns raus zu zweit
Dein Herz ist meine Lifeline
schenk mir deine Zeit
Ich will kein Profilbild sein
Kein Like
kein Chat
lass uns echt zusammen sein
bevor wir uns verlier'n

[Verse 2]
Wir waren uns ein sich´rer Hafen
ha´m gelacht, gechillt, geträumt,
wir lieĂź'n uns einfach treiben
und die Sonne wärmte meeehr als heut'.

doch Dein Boot scheint nun verlassen
es driftet weg ins Grau
Was ist passiert? Ich will's versteh'n!
bitte lass uns weitergeh'n.

[Chorus]
Komm geh mit mir jetzt offline
Komm lass uns raus zu zweit
Dein Herz ist meine Lifeline
komm schenk mir deine Zeit
Ich will kein Profilbild sein
Kein Like
kein Chat
lass uns echt zusammen sein
bevor wir uns verlier'n


[Bridge (ruhig!)]
Erinnerst du dich noch daran,
wie wir Hand in Hand spaziert?
kein Handy das uns stören kann
Nur wir zwei, ganz ungeniert.

Wir tanzten durch die Stadt,
haben so viel gelacht,
ich möchte nuuuur ein Stück
von unser'm Leben zurĂĽck.

[Chorus]
Komm geh mal wieder offline
Komm lass uns raus zu zweit
Dein Herz ist meine Lifeline
schenk mir deine Zeit
Ich will kein Profilbild sein
Kein Like
kein Chat
lass uns echt zusammen sein
bevor wir uns verlier'n

[Chorus-repeat / Outro]
Komm geh mit mir jetzt offline
Komm lass uns raus zu zweit
Dein Herz ist meine Lifeline
komm schenk mir deine Zeit
Ich will kein Profilbild sein
Kein Like
kein Chat
lass uns echt zusammen sein
bevor wir uns verlier'n

Komm lass uns jetzt berĂĽhr'n
 

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Gefällt mir gut!
Aber warum hast du das 2x gepostet.
LG Jörg
 
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Aber warum hast du das 2x gepostet.
LG Jörg
Gut dass Du fragst!
Ich wusste nicht, wo es eher hingehört.

Im anderen Unterforum Singer Songwriter ist direkt unter mir der Song "Lila-weiß". Da ist zweimal angemerkt worden, dass das eher hierhin gehört. Das hat mich verunsichert.
 

Da du ja nicht nur zu den Lyrics sondern auch zum Gesang und Musik Rückmeldung haben möchtest, habe ich mit Link aus dem Lyrics Forum ins Singer Songwriter Forum verschoben, da kann man eher über "alles" reden :great:
 
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  • #5
Well done!

Ich habe alles nochmal ĂĽberarbeitet, mehr Punch reingebracht, alles neu eingesungen usw. Ist wesentzlich transparenter und auch expressiver geworden.
"Offline" ist jetzt online gegangen :)



View: https://youtu.be/MGAoD3buuAM
 
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Das Lied finde ich sehr schön.

Zum Text hätte ich noch eine Anmerkung gehabt. Dabei geht's aber nicht darum, dass du was überarbeiten musst (das wirst du eh nicht mehr machen), sondern darum einen allgemeinen Gedanken für die Zukunft zu formulieren.

Was mir beim Text stark auffällt, ist ein Schwanken zwischen zwei verwandten aber nicht deckungsgleichen Themen:

Das eine ist moderne Medien und das Sich-Verlieren drin, das andere Routine, Entfremdung, weniger Aufmerksamkeit in Liebesbeziehung.

Das Ergebnis kann das gleiche sein. Weniger Zeit miteinander, weniger direkter Kommunikation, Frust. Die beiden Themenfelder fĂĽhlen sich aber trotzdem unterschiedlich an und die verwendete Sprache ist eine andere.

In deinem Text gibt es irgendwann den Showdown. Da stehen Zeilen von Thema Nummer eins abwechselnd neben solchen von Thema Nummer zwei. "Rausgehen", "Zeit zu zweit" und "offline", "Profilbild".

Ich glaube der Text hätte, bei gleichem "Material", noch intensiver werden können, wenn du die Entscheidung getroffen hättest, eins der beiden Themen in den Vordergrund zu stellen.

Ist es das traurige Gefühl einer vernachlässigten Liebe oder eher das lockere humorvoll-seufzende "Ach, wir hängen wieder viel zu viel am Handy rum".

Das jeweils andere Thema mĂĽsste dabei nicht verloren gehen, ganz im Gegenteil.
Fokussierst du dich aufs "Moderne Medien"-Thema, dann hast du für den Schluss als finale Steigerung und große Trumpfkarte die Möglichkeit anzuhängen, dass dieses Thema nicht technisch-abstrakt bleibt, sondern sehr viel tiefer geht bis rein in persönliche Beziehungen.

Schreibst du über die persönliche Beziehung, dann könnten diese technischen Begrifflichkeiten eingesetzt werden als humorvolle Hook, du könntest schreiben über "Zeit zu zweit", "an den See gehen", Natur erleben und dann in der letzten Zeile quasi all das in der Formulierung "offline sein" zusammenfassen (und dann nach dem zweiten Refrain weiterspinnen mit diesem Offline-Gedanken und was sonst dahintersteht).

In beiden Fällen hättest du das Potenzial für einen Titel, der erstmal überrascht und verwirrt und dann einen Text mit interessanter sich-steigernder Auflösung. Das wäre ein anderer Verlauf als der jetzige, wo diese zwei Themen von Anfang bis Ende ohne Veränderung behandelt werden.
 
  • Ersteller
  • #7
Das Lied finde ich sehr schön.
Zum Text hätte ich noch eine Anmerkung gehabt. Dabei geht's aber nicht darum, dass du was überarbeiten musst (das wirst du eh nicht mehr machen), sondern darum einen allgemeinen Gedanken für die Zukunft zu formulieren.
Was mir beim Text stark auffällt, ist ein Schwanken zwischen zwei verwandten aber nicht deckungsgleichen Themen:
Das eine ist moderne Medien und das Sich-Verlieren drin, das andere Routine, Entfremdung, weniger Aufmerksamkeit in Liebesbeziehung.
Das Ergebnis kann das gleiche sein. Weniger Zeit miteinander, weniger direkter Kommunikation, Frust. Die beiden Themenfelder fĂĽhlen sich aber trotzdem unterschiedlich an und die verwendete Sprache ist eine andere.
In deinem Text gibt es irgendwann den Showdown. Da stehen Zeilen von Thema Nummer eins abwechselnd neben solchen von Thema Nummer zwei. "Rausgehen", "Zeit zu zweit" und "offline", "Profilbild".
Ich glaube der Text hätte, bei gleichem "Material", noch intensiver werden können, wenn du die Entscheidung getroffen hättest, eins der beiden Themen in den Vordergrund zu stellen.
Ist es das traurige Gefühl einer vernachlässigten Liebe oder eher das lockere humorvoll-seufzende "Ach, wir hängen wieder viel zu viel am Handy rum".
Das jeweils andere Thema mĂĽsste dabei nicht verloren gehen, ganz im Gegenteil.
Fokussierst du dich aufs "Moderne Medien"-Thema, dann hast du für den Schluss als finale Steigerung und große Trumpfkarte die Möglichkeit anzuhängen, dass dieses Thema nicht technisch-abstrakt bleibt, sondern sehr viel tiefer geht bis rein in persönliche Beziehungen.
Schreibst du über die persönliche Beziehung, dann könnten diese technischen Begrifflichkeiten eingesetzt werden als humorvolle Hook, du könntest schreiben über "Zeit zu zweit", "an den See gehen", Natur erleben und dann in der letzten Zeile quasi all das in der Formulierung "offline sein" zusammenfassen (und dann nach dem zweiten Refrain weiterspinnen mit diesem Offline-Gedanken und was sonst dahintersteht).
In beiden Fällen hättest du das Potenzial für einen Titel, der erstmal überrascht und verwirrt und dann einen Text mit interessanter sich-steigernder Auflösung. Das wäre ein anderer Verlauf als der jetzige, wo diese zwei Themen von Anfang bis Ende ohne Veränderung behandelt werden.

Vielen Dank fĂĽr deinen ausfĂĽhrlichen und sehr durchdachten Kommentar!
Ich weiß genau, was du meinst, und im Grundsatz hast du damit auch völlig recht.

Genau diese Frage haben wir am Anfang tatsächlich besprochen: Soll der Text klarer auf eines der beiden Themen gehen, also entweder stärker auf Medienkonsum oder stärker auf die Entfremdung in der Beziehung? Wir haben uns am Ende bewusst dafür entschieden, beides miteinander zu verbinden.

Für uns stand dabei vor allem die Frage im Zentrum: Warum entfernt sich ein Mensch in einer Beziehung aus dem Kontakt? Dafür gibt es natürlich viele mögliche Ursachen. Das können persönliche Probleme sein, Suchtverhalten, eine Krise in der Beziehung selbst oder ganz allgemein eine Form von innerem Rückzug.

Das Handy bzw. diese endlosen Feeds war für uns dabei kein rein technisches Thema, sondern eher ein sehr gegenwärtiges Beispiel für genau so einen Rückzug. Man sieht das ja inzwischen überall: auf Spielplätzen, an Haltestellen, in Cafés, selbst in Gruppen ist oft jeder für sich am Bildschirm. Ich halte es durchaus für plausibel, dass ein sehr frühes und ständiges Abtauchen in mobile Medien zulasten von Aufmerksamkeit, Präsenz und auch sozialer Kompetenz gehen kann.

Und genau diesen Blickwinkel wollten wir im Lied treffen: nicht einfach nur „moderne Medien sind schuld“ und auch nicht nur „eine Liebe entfremdet sich“, sondern den Punkt dazwischen. Also die Frage, wie digitale Dauerablenkung in einer Beziehung zur Ausweichbewegung werden kann — oder, selbst wenn grundsätzlich noch etwas da ist, wie man sich darin trotzdem langsam verliert.

Dass eine stärkere Zuspitzung auf nur eines der beiden Themen den Text an manchen Stellen noch pointierter oder intensiver gemacht hätte, sehe ich aber absolut. Insofern finde ich deinen Hinweis sehr berechtigt.
Dank und viele GrĂĽĂźe!
Micha


PS. Ich habe gerade eine ander Lyric-Baustelle ("Ohne Dich"). Das ist wirklich noch 'ne SKizze.
Mich wĂĽrde Deine Sicht sehr interessieren!
 
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Ich weiß, es ist zu spät, aber mein innerer Monk stört sich irgendwie an dem
Reim "Lifeline" auf "Offline" :LOL:
Ich persönlich hätte da auf deutsch weitergemacht, es gibt ja mehr als genug Wörter mit "...ein"

Ansonsten finde ich den Text gut gelungen!

Ah übrigens halte ich es für unnötig, das "nuuuuuuuur" so lang zu ziehen, schreib einfach "nur" in den Songtext usw. :)
 
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wow! sehr gut, sehr traurig/schön. Tolle Emotionen. Das Duet ist auch super. Abmischung finde ich sehr gut, höchstens ein wenig Hall auf die Vocals (oder etwas mehr)? die Flöte finde ich auch gut, aber auch hier vielleicht ein wenig Hall, dann wirkt sie größer. Man könnte auch Delay hinzufügen, aber das ist Geschmackssache. Die Vocals sind etwas laut im Verhältnis zur Musik, aber wenn das gewollt ist, ist das vollkommen ok. :)
 
  • Ersteller
  • #10
Vielen Dank Julian! Ja, die Vocals sind mir auch zu laut. Aber ich habe hier wenig zu sagen ;-)
Das andere mit dem Sound hängt natürlich auch am Ausgabegerät und evtl. EQ-IENstellungen.
Das wirtd bei jedem etwas anderssein. Hier / fĂĽr unsere Ohren klingt zumindest dieser Punkt ausgewogen :)

Viele GrĂĽĂźe
Micha
 
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