Oktavrein?

  • Ersteller OphiuchuS
  • Erstellt am
Der Ton welchen das Stimmgerät auf nimmt ist ja eine elektronischen Schwingung und wenn das Stimmgerät ab Werk minimal anders eingestellt ist kommt es eben zu Differenzen. Ich hab mal meine Epi mit 'nem Korg GA-30 gestimmt und dann bei einem Mulitpedal das Stimmgerät aktiviert, da kam auch was anderes heraus. Also ist da schon eine gewisse kleine Schwankung möglich. Es wird bestimmt bei einem Test keine 100%ige Übereinstimmung vorhanden sein.
 
@Fridolin K.
OK, das denke ich leuchte ein, aber:
Wird denn ein Flageaulett-Ton von einem Stimmgerät anders (falsch) "wahrgenommen" ??
Versteh jetzt technisch nicht warum (bei gleichem und gutem (!)) Stimmgerät die
Oktavreinheit nach o.g Verfahren nicht's taugt ?
(Hab ich ein Brett vorm Kopf ??)
 
Das kann ich so auch nicht erklären. Aber so ein F-Ton kann sicherlich u.U. nicht ganz sauber sein oder irgendwie falsch verstanden werden vom Gerät. Zumal das nicht für diese Stimmfunktion konstruiert ist sondern für einfache normale Töne.
 
@Fridolin K.
OK, das denke ich leuchte ein, aber:
Wird denn ein Flageaulett-Ton von einem Stimmgerät anders (falsch) "wahrgenommen" ??
Versteh jetzt technisch nicht warum (bei gleichem und gutem (!)) Stimmgerät die
Oktavreinheit nach o.g Verfahren nicht's taugt ?
(Hab ich ein Brett vorm Kopf ??)

Damit Akkorde vom (geschulten) Ohr als sauber wahrgenommen werden, wird seit einigen Jahrhunderten die wohltemperierte Stimmung angewendet.
D.h. Intervalle werden nicht, bedingt durch die Bünde, durch mathematische Teilung der schwingenden Saite erzeugt, sondern sie werden etwas gestaucht.
Sehr deutlich wird das, wenn man z.B. einen offenen D-Akkord sauber stimmt.
Alle anderen Griffe klingen danach höchst schief.
Die Stimmung einer Gitarre ist also ein Kompromiß. Minimieren läßt sich der Schiefklang durch
a) geringstmöglichen Kraftaufwand beim Greifen
b) richtig eingestellte Sattelhöhe - sonst läuft die Saite schon zu schräg auf den Bund zu beim greifen. 3. Bund, tiefes G ist zur Demonstration gut geeignet
c) häufiger gewechselte Saiten
Über eine kleine vom Tuner angezeigte Schwebung würde ich mir keine Gedanken machen, solange sie sich spielen läßt und insgesamt sauber klingt.
Das wurde auch schon von meinen Vorrednern erwähnt.
Eine ernstzunehmende Aussage dazu würde ersteinmal auch eine Messung mit einem Strobotuner erfordern. Für das Geld bekommt man aber schon eine recht ordentliche Klampfe :D
 
Also dieser Herr hier http://www.youtube.com/watch?v=GZVRCMJLnm4 macht das genauso, bzw. mache ich es genauso ;)

Ich hole mir heute nen neuen Satz Saiten, bringt das auch keinen Erfolg, gehts ab in den Musikladen. Ich finde schon dass man es hören kann, bei Akkorden hört man so ein Flageolettähnliches "Wabern" bzw "schweben". Dies stört mich.
 
Natürlich kannst du auch einen Flageolett Ton mit dem Stimmgerät stimmen.

Du solltest dein Problem mal im Technik/DIY Bereich posten bzw. von einem Mod verschieben lassen - da wird dir bestimmt geholfen, die Spezis schauen nur nie in diesen Bereich hier rein.
 
Hallo,
so wie du stimmst, ist das schon richtig:

Grundton (leere Saite) mit Stimmgerät
Flageolet (12. Bund) mit Stimmgerät
Oktave (12. Bund gegriffen) mit Stimmgerät

Ich vermute auch eher ein mechanisches Problem beim Saitenreiter oder eben die Saite selbst.
 
@Corny & foxytom:
Danke, ich bin beruhigt.... ;)

@OphiuchuS:
Lass uns auf jeden Fall das Ergebnis Deiner Suche wissen... (viel Glück *daumendrück*)

LG,
Flo
 
Also falls es wen interessiert, ich habs hinbekommen. Die neuen Saiten haben zwar nichts gebracht, aber ich habe den Saitenreiter umgedreht, dann gings. Warum sich das Verhältnis der Missstimmung im Verhälntis zur Reiterposition nicht wesentlich geändert hat weiss ich zwar immernoch nicht, aber es ist mir mittlerweile auch egal. Das Umdrehen bewirkte ein weiteres Verschieben in Richtung Brücke, das mit der vorherigen Reiterrichtung nicht zu erreichen war.

Danke jedenfalls für die lebhafte Diskussion :ugly: :great:
 
Das Umdrehen bewirkte ein weiteres Verschieben in Richtung Brücke, das mit der vorherigen Reiterrichtung nicht zu erreichen war.

Ja das ist schon etwas blöd bei den abgeschrägten Reiterchen. Da schraubt man sie bis zu Ende und es stimmt immer noch nicht. Aber Du hast jetzt ja die richtige Lösung gefunden. Allerdings kann es sein dass bei Verstellung der Höhe von der Brücke du wieder außerhalb des Anschlags bist, weil da das Ende der "Fahnenstange" erreicht.
 

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