One Man Army & The Undead Quartet / 21st Century Killing Machine / 2006 / CD

von Wödan, 11.02.07.

  1. Wödan

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    Erstellt: 11.02.07   #1
    [​IMG]

    Genre: Grooviger Deathmetal

    Tracklist:
    01. Killing Machine
    02. Devil on the red Carpet
    03. Public Enemy No. 1
    04. No Apparent Motive
    05. Hell is for Heroes
    06. When Hatred Cones to Life
    07. So Grim So True So Real
    08. Behind The Church
    09. Branded By Iron
    10. Bulldozer Frenzy
    11. The Sweetness of Black
    12. Mary's Raising the Dead

    Spieltzeit: 59:46 min

    Line Up:
    Johan Lindstrand - Vocals
    Pekka Kiviaho - Rhythm Guitars
    Mikael Lagerblad - Lead Guitars
    Marek Dobrowolski - Drums
    Valle Adzic - Bass (mittlerweile ersetzt durch Robert Axelsson)

    Vorweg: Ich habe versucht auch eine bisschen sachlich zu sein, aber die Bewertung meinerseits ist natürlich rein subjektiv.

    Killing Machine, der Titeltrack, beginnt mit einem recht langen groovigen Intro nach 2min unterbrochen von einer Break und bald danach setzt auch der Gesang ein.
    "The Beast is rising | 21st century killing machine..." kein abartiges Gegrunze sondern einfach fies klingende Vocals.
    Bei ca 4 min setzt nach einer Break ein sehr melodisches Solo ein. Nach einer Bridge kommt noch ein schnelles mit unter auch bluesiges Solo.

    Auch Devil on the red Carpet geht sofort in den Nacken. Für mich einer der besten Songs der Albums hier auch komplett zum Donwload. Der eingängige Refrain setzt dem ganzen die Krone auf.
    Nach der Bridge kommt hier ein schnelles metallicamäßiges (man hört wer Mikaels Vorbild ist ;)) Solo.
    Zum guten Abschluss nochmal der Refrain.

    Public Enemy No. 1 ist auch kein Bruch im Lauf. Grooviger Mid Tempo Death/Thrash zum haarewackeln. Allerdings nicht ganz auf dem Niveau der beiden vorigen Songs.

    No Apparent Motive beginnt als reinrassiger Thrasher im Up Tempo bereich. Dann wird der Song allerdings wieder ziemlich groovig. Besonder zu beachten die Double Bass Attacke unter den beiden Soli. Zum Ende hin wird die Nummer wieder schneller und endet, wie sie begonnen hat.

    Hell is for Heroes beginnt mit einiger verzerrten Arpegios, die eine Spannung erzeugen bis das ganze sich in einem Typisch groovigen Riff auflöst.
    Die Stophe ist sehr ruhig. Nur mit Schlagzeug, Bass und einer cleanen Gitarre, die nur einige zerlegte Akkorde spielt. Der beinahe geflüsterte Gesang passt gut in die Stimmung.
    Der Refrain ist allerdings wirde groovig und nach ca. 3 min zieht das Tempo merklich an und es kommt ein Solo. Dieser zweite Part gefällt mir besser als der erste.

    When Hatred Cones to Life ist etwas schneller als der Großteil der Albums, fällt aber nicht aus der Rahmen.
    Das Solo ist sehr melodisch und passt gut in das Ganze.

    So Grim So True So Real ist auch wieder etwas schneller und ein weiteres Highlight. ein recht brutaler Song, mit viel Double Bass und Double Time gedrumme.
    Auch die Soli ist wieder schnell und technisch.

    Behind The Church auch hier darf wieder gebangt werden. Wieder recht schnell und fast durchgehen mit Double Bass ist das auch ein Song, der auf meiner Hitliste des Albums ganz ober steht. Ein etwas langsamerer Mittelteil stellt einen willkommenen Kontrast dar, bevor es wieder weiter geht wie zu Beginn.

    Branded By Iron ist etwas langsamer als die meisten Songs und wirklich sehr groovig. Viel mehr gibts nicht zu sagen. Solider Song.

    Bulldozer Frenzy Bulldozer passt gut als Titel, der schnellste und brutalste Songs des Albums walzt alles weg. Auch das Solo lässt kein Auge trocken. Das Ende kommt ziemlich abrupt

    The Sweetness of Black ist auch wieder ein Mid Tempo Groover. Teilweise finde ich diesen Song etwas langatmig, nicht schlecht, aber auch nicht so gut wie viele andere Tracks des Albums.

    Mary's Raising the Dead ist am Anfang ein relativ schwerer, langsamer Song wird aber später schneller. Recht abwechslungsreich und niemals langweilig, da immerwieder schnell - langsam Wechsel kommen.



    Zum Schluss noch etwas Zur Band:Gegründet wurde sie von Johan Lindstrand nachdem er bei The Crown ausgestiegen war. Im Sommer 2004 begann er damit Songs zu schreiben und er holte sich Valle Adzic zu Hilfe um die Demo "When hatred comes to live" aufzunehmen. Im Dezember war die Band offiziell.
    Im Januar wird Mikael als Lead Gitarrist hinzugeholt um Soloi auf deiner Promo CD einzuspielen. Valle hatte ihn irgendwann einmal mit eine Metallica Tribute Band spielen sehn.
    Pekka melet sich nach einem Aufruf auf der Band Homepage und bekommt den Job als Rhythmus Gitarrist.
    Auch Marak ein alter Kumpel von Pekka meldet sich und wird Drummer.
    Die Band ist komplett.
    Dann bekommen sie einen Deal bei Nuclear Blast. Das Album wird aufgenommen und eine Tour mit CoB und Ektomorf steht an. Valle steigt aus, weil er zu viele andere Verpflichtungen hat und ein neuer Bassist wird gesucht. Robert Axelsson bekommt den Job.
    Mittlerweile ist nach einigen Touren auch schon das zweite Album Error In Evolution auf dem Markt, das ich allerdings noch nicht habe. Werde es mir aber definitiv kaufen.

    So Grim, So True, So Official One Man Army and the Undead Quartet Website

    ____________________________
    Unterm Strich (man beachte den Strich!) ist das ein wirklich grandioses Album und wirklich zu empfehlen wenn man auf groovigen Metal steht. Ich finde das Album richtig gut, es ist so ziemlich das Beste, was ich in 2006 gekauft habe.
    Auch live kann ich euch die Jungs wirklich ans Herz legen. Ich sah sie auf ihrer Tour in SB und das hat mir wirklich gut gefallen.

    Ich hoffe das Review hat euch auch gefallen und damit bedanke ich mich noch fürs Lesen und beende das hier!

    MfG Wodän
     
  2. msoada

    msoada Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.02.07   #2
    Die Cd war einer der besten im Jahre 2006, imo.

    "Devil on the Red Carpet" und "So grim, so true, so real" sind einfach nur geil. Wobei der Refrain vom ersten der beiden bei mir immer eine Mitgrühlphase bewirkt

    Looove and romaaaance, just a dreeeam in the shadoooows uf chriiiist
    deviiiiil on the reeed caaaarpet, singing out the preasuuuure of siiiiiin.

    :D , geile Textstelle.

    Ich hab immer noch Johans Ansage im Kopf:" DO you want some groovy, or some thasy?"... "trashiiiiii"..."Ok, her is so griiiiiim, so truuuuuuuuue, so reaaaaaaaaaaaal.".... noch nie wurde ich Live so erschlagen. Man war mir schlecht danach. :D

    Das Review ist ein bischen zu spartanisch gehalten. Du hättest noch was zur Band sagen können, z.B. das die Band nicht gerade aus DEN ubekanntesten Personen im Metal Biz besteht.

    Ahja und die Soli finde ich eher Kirk Hammet- like. Was vll. auch daran liegt,d ass ich mich näher mit denen beschäftugt habe und daher weiss das Mikaels größtes Vorbil Körk ist. :D
     
  3. Wödan

    Wödan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.07   #3
    Die geilste aufm ganzen Album wenn du mich fragst!


    Stimmt, ich werde mal noch nen Absatz einfühgen.

    Da hast du allerdings recht Mikael spielte ja in einer Metallica Coverband.
     
  4. msoada

    msoada Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.02.07   #4
    Mit dem ersten Vers von "So Grim, So True, So Real"
    Maaaaster searchiiiiing, plaaaaying masturbaaaaaatiiiiing usw. :D



    Tu das. :great:


    Das wusste ich nocht nciht, danke für die Info. :)
     
  5. NicoTiN

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    Erstellt: 13.02.07   #5
    Ohja, Hammeralbum.
    Mal sehen ob sie mit "Error In Evolution" das beibehalten können. Es gibt keinen Song, den ich nicht mag auf der Scheibe.

    Live sind sie auch ne Wucht, wie ich finde, hab sie als Support bei Bodom gesehn. (Und Autogramme geben sie auch gerne ^^)

    Sollte ich dieses Jahr noch zum WWF fahren, dann gehören die zu den "must see" Bands.
     
  6. Wödan

    Wödan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #6
    Das stimmt. Ich bin normalerweise keiner, der rumbangt und mosht wie ein wilder. Aber bei denen war ich kurz davor in Raserei zu verfallen, war richtig gut!:great:
    Und danke für die Punke
     
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