Optimale Saitenwicklung E-Gitarre

von Smashcraaft, 25.05.16.

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  1. Smashcraaft

    Smashcraaft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.16   #1
    Hallo zusammen. Diese Frage wurde sicher bereits beantwortet, ich finde die Antwort jedoch leider nicht.
    Wie findet man am besten die optimale Länge für die Saitenwicklung am Gitarrenkopf?

    Viel zu oft habe ich zB die dicke E-Saite zu lange und wickle irgendwann zweilagig.
    Oder man wählt die Länge zu kurz und hat gerade mal nur 2 Wicklungen.
    Oder man wickelt sich an den dünnen Saiten tot, da die Drehung kaum Material anhäuft.

    Also... Im Grunde müsste es doch vielleicht eine einfache Merkregel für Standardsaiten geben, oder?
    So zB tiefes E = +10 cm ab Stellachse und dann jeweils 1 cm weniger bis zur hohen E, die somit +5 hätte?
    So etwas in der Richtung suche ich.

    Und habt ihr auch Tipps zum sicheren Verdrillen der dünneren Saiten an der Stellachse?
    Ich ziehe diese oft am Anfang zweifach durch, aber so richtig stramm zieht sich das natürlich auch nicht.
     
  2. Hans_3

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    Erstellt: 25.05.16   #2
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  3. MOB

    MOB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.16   #3
    grobe richtlinie bei mir: saite durch mechanik und per hand straff ziehen. saite von dieser mechanik bis zur übernächsten führen. so 5-10 mm rum wieder zurück (je nach gitarre halt. sind ja au net alle gleich) und dort abknicken. bis zum knick zurück zur mechanik und aufwickeln. ergibt etwa drei umwicklungen bei den dicken, und etwa 4 bei den dünnen saiten. passt :)

    wer jetzt anmerken möchte, daß das bei einer 3/3 anordnung der mechaniken, oder auch in reihe nicht immer funktioniert - stimmt :great:

    man muß ja aber auch nicht unbedingt durch die mechanik. für die bestimmung reichts auch daneben. das wird dann halt festgehalten und so in position gebracht, daß ich wieder über 2 mechaniken gehen kann ;)

    tip kam mal von meinem ersten gitarrenlehrer. mach das seit 25 jahren so...

    gruß
     
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  4. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.16   #4
    Ja so mach ich das auch. So ähnlich. Ich geh genau 2,5 Mechaniken weit. Hier Schneid ich sie dann ab. Ergibt bei mir 2-3 Wicklungen. Mehr mag ich nicht.
     
  5. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 25.05.16   #5
    Ich sag mal: kommt auf die Mechanik an - bei den Tele-Mechaniken mit Loch zentrisch in der Wickelachse: 2-3 Umdrehungen; bei Locking - Mechaniken 0,5 Windungen, bei Standard-Mechaniken bei den dicken Saiten 2,5-3, bei den dünne 4-5 Windungen (alles für 6L-Mechaniken).
     
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  6. Gast 2356

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    Erstellt: 26.05.16   #6
    Soweit möglich ziehe ich die Saite 2 mal durch die Öffnung der Mechanik.
    Das sitzt nach einer weiteren Windung dann bombenfest und nichts rutscht oder verstimmt sich.
    Zum Saitenwechsel braucht mann dann einen dünnen Schraubendreher oder Saitenschneider.
    Dann noch die Enden abknapsen, dann kann auch nichts mehr ins Auge gehen.

    Die dicke E Saite braucht 2 Wicklungen, da sie nie 2 mal durch das Loch passt,
    aber da fällt mir gerade meine gute alte Bohrmaschine ein.
    (Warum bin ich vorher noch nicht auf diese naheliegende Idee gekommen??)
     
  7. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #7
    Es ist letztlich eine Sache der Erfahrung, und auch der persönlichen Vorliebe. Eine ausgetüftelte "stabile" Geschichte wie von @usdz ist so lange gut, bis einem mal im Gig die Saite reißt und man hektisch wird. ;)

    Ich für meinen Teil gehe eher knapp - bei den ummantelten Saiten reichen knapp 2, bei den blanken Saiten halt 3 bis 4 Wicklungen locker. Wenn man raus hat, wie man bei den Mechaniken der jeweiligen Gitarre gut "abknickt" braucht es nicht viele Windungen bis alles sitzt. Aber die Art der Tuner macht halt schon einen Unterschied - wie gesagt, irgendwann hat man gut raus, wie es am effizientesten geht. In der Regel ist man immer zu vorsichtig und damit zu lang - zu kurz ist mir nur 1-2 Mal passiert und mein Gott, dann greift man halt in den Reserve-Ausschlacht-Saitensatz und korrigiert den Fehler.

    Hilfreich finde ich immer eine Saitenkurbel - kostet nix und ist bei mir in jedem Koffer dabei. Auch ein guter Seitenschneider mit feiner Zange vorne ist Gold wert, wenn man es sauber mag.
     
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  8. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.16   #8
    Nö, dafür gibts eine Ersatzgitarre (oder zwei).
     
  9. Pie-314

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    Erstellt: 27.05.16   #9
    Ich bin mittlerweile ein ziemlicher Fan der Locking Tuner, die Gibson auf meinen beiden Les Pauls verbaut hat:

    Tuner.jpg

    Der Ring unten wird gelockert, die Saite straff durch die Mechanik gefädelt, der Ring wieder zugezogen, fertig.
    Keine einzige Umwickelung mehr nötig und wirklich schön stimmstabil.

    Puristische Fans klassischer Les Pauls mögen diese Mechaniken sicher nicht, aber manche der Neuerungen, die Gibson den aktuellen Modellen spediert hat, finde ich wirklich klasse. :-)
     
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  10. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.16   #10
    Ich schneid vor dem Aufziehen die Saiten erstmal auf Länge, mittlerweile so kurz das maximal 2 Windungen auf den Mechaniken sind, im Idealfall 1.

    Wollknäule sind ein No Go !

    Saitenkurbeln sind gut, aber auch bei Les Pauls oder generell 3l/3R Kopfplatten ist das Aufziehen der rechten Seite damit immer ein Akt, zumindest für mich.

    Deshalb hab ich mir vor einiger Zeit einen Ernie Ball Power Peg gekauft, damit wird Saiten aufziehen zum Kinderspiel.


    Kann ich jedem Gitarristen nur empfehlen !

    Damit bekommt man sehr sauber aufgezogene Saiten hin, Stimmstabilität ahoi !
     
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