Output level regeln

Bp Fasch Beats
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Hallo zusammen,
Ich habe mir vor ein paar tagen das X32 Compact von Behringer gekauft und möchte im Logic etwas aufnehmen.
Jetzt ist es allerdings so. ich habe auf dem lokalen XLR 1 input mein Mikrofon angeschlossen, das Signal über das integrierte USB Interface ins Logic geleitet und nun ist es auch hörbar in der Software.

Mein Problem ist aber nun dass ich den Input im Logic ausschließlich mir dem Gain Channel 1 auf dem Mischpult regeln kann, nicht aber über den Fader von CH 1. Ich habe den Channelstrip am Pult auch auf Post-Fader gestellt, was aber mein Problem nicht gelöst hat... Es funktioniert auch nicht wenn ich CH1 über einen Bus oder eine DCA gruppe leite....

Kann mir jemand Helfen? Ich habe schon 2 Tage lang recherchiert, allerdings ohne erfolg...

Freue mich auf eure Antworten!

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Fasch
 
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Rubbl
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Ist doch prima, da hat der Hersteller mitgedacht.
Du pegelst dein Signal richtig ein und kannst die Lautstärke, die auf die PA läuft unabhängig davon regeln, was in der DAW ankommt. Da hast du dann ein sauber ausgepegeltes Signal, dessen Lautstärke du natürlich in der DAW einstellen willst.
 
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Ist doch prima, da hat der Hersteller mitgedacht.
Du pegelst dein Signal richtig ein und kannst die Lautstärke, die auf die PA läuft unabhängig davon regeln, was in der DAW ankommt. Da hast du dann ein sauber ausgepegeltes Signal, dessen Lautstärke du natürlich in der DAW einstellen willst.

Ist das nun sarkastisch gedacht oder ernsthaft? xD Ich bin mir nicht ganz sicher *grins*
 
Rubbl
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Ernsthaft! Wir hatten erst kürzlich bei jemand das Problem, dass der Output zur PA den selben Pegel hat, wie der Input zur DAW.
Was möchtest du den machen, das den Fader im Weg deines Signals zu Computer erforderlich macht?
 
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Zunächst einmal danke für deine Antwort. :)

Wenn ich es so betrachte ist es eigentlich nicht notwendig dass der Fader auf dem Weg zur DAW dazwischen kommt...

Ich bin mir jedoch immer noch nicht sicher ob es irgendwann zu einem Problem werden könnte wenn ich auf einer Veranstaltung den Mitschnitt in der DAW aufzeichne und ich die entsprechenden Mic's nicht muten kann...
Hast du schon mal erfahrungen damit gemacht?

Gibt es trotz alle dem einen Weg den eingang der DAW mit dem Fader zu regeln? Ich möchte mir im laufe der Zeit alle Funktionen des Pultes kennenlernen.
 
WolleBolle
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Moin!

Wieso willst du zum Input der DAW regeln? Das Signal zur Aufnahme wird einmal richtig eingestellt und dann nie wieder angefasst! Nur so kann man gewährleisten daß das Signal auch immer bei 0dB liegt.

Mutes setzt du erst bei der Nachbearbeitung oder schneidest die Passagen raus.

Greets Wolle
 
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Es gibt da beim X32 den Umweg über Analog Out, P16 Out oder Aux Out. Die kann man alle auf Direct Out der Kanäle routen und den Abnahmepunkt festlegen. Dann muss man diese Outs weiter an die Card Outs routen.
Doch das birgt vielerlei Nachteile beim Livebetrieb in sich und ist zudem, wie die Kollegen schon anmerkten, nicht sonderlich sinnreich. Der vom X32 vorgegebene Weg die Signale direkt nach dem Gain unverfälscht und ungeschnitten (also ohne Mutes) aufzunehmen ist das Beste, das man tun kann. Zum einen heisst "nach dem Fader" auch "nach der Klangbearbeitung im Kanal". Da so etwas live immer etwas dynamisch abgeht und nicht immer nur den optimalen Klang des Signals im Auge hat (Feedbackbekämpfung z.B), will man so etwas nicht mit aufnehmen. Und bei den Mutes ists auch so, dass es schon mal vorgekommen sein soll, dass der Techniker am Pult zu spät den Kanal entmutet. Damit wäre dann die Aufnahme hin.
Ne, ne, es passt alles so wie es ist.
 
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Hallo,

eigentlich ist diese Konfiguration (Einzelkanäle werden pre-Fader und pre-EQ aufgenommen bzw. ans USB-Interface übergeben), für Live-Aufnahmen die richtige Konfiguration.

Im Studio sieht es mitunter anders aus.
Da möchte man gerne mitunter Effekte gleich mitprinten, also mitsamt den Effekten aufnehmen.
Dann wäre post-Fader, also echt nach dem Fader und am Ende des Kanalzugs mitsamt allen Insert-Effekten und EQs, dann schon die richtige Wahl.

Geht das nur über solche Umwege?

Gruss
 
WolleBolle
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Moinsen!

Im Studio sieht es mitunter anders aus.
Da möchte man gerne mitunter Effekte gleich mitprinten, also mitsamt den Effekten aufnehmen.

Wieso sollte man so etwas tun wollen? Wenn man es richtig macht, recordet man immer eine Rohspur und erst danach setzt man FXe, Comps, whatever! Denn im Nachhinein lässt sich mit den aufgenommenen FXen nichts mehr korrigieren.

Greets Wolle
 
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Wenn du nicht weißt, warum man das so machen will, dann betrifft dich das Problem ja gar nicht.

Geht das also gar nicht mit dem X32?

Gruss
 
Basselch
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Hallo,

...ganz trocken gesagt: Warum sollte man das wollen? ;) Im Studio habe ich doch normalerweise Zeit, mir in aller Ruhe die Effekte zurechtzulegen, die ich möchte. Sahne, die ich einmal in den Kaffee geschüttet habe, kriege ich nicht mehr raus... :D Über einen Kompressor oder ein wenig EQ lasse ich da noch mit mir reden, wenn man weiß, was man tut, aber Effekte habe ich lieber nachher extra.

Viele Grüße
Klaus
 
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Wenn du nicht weißt, warum man das so machen will

Es geht darum das man es nicht so macht. Wer so arbeitet, weis nicht was er da tut. Noch nicht mal zu Analogzeiten als Bandmaterial teuer war hat man so gearbeitet. Es ist und bleibt der falsche Weg.

Sahne, die ich einmal in den Kaffee geschüttet habe, kriege ich nicht mehr raus...

Die Aussage trifft es saugut! Klar wenn man mal einen Proberaummittschnitt für eine Auswertung machen will, bitte aber sonst nicht.

Greets Wolle
 
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Zumal der Einsatz von Effekten, die eigentlich Sache des Mixes sind, die Aufgabe des Recordings m.E. ad absurdum führt. Nämlich, Aufnahmen zu machen, die man vor allem mit Instrumentensound und Mikrofonierung so gestaltet, dass man nachher die Fader des Rough-Mixes hochziehen kann und schon ein rundes Gesamtbild hört, das nicht mehr viel Korrekturen braucht. Quasi Aufnahmen erstellen, die sich "fast wie von selbst" mischen.
 
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Na gut,

ihr habt recht.
Wenn ihr aber nicht wisst, warum man das mitunter anders machen will, dann betrifft euch doch weder das Problem noch die Diskussion.

Gruss
 
Basselch
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Hallo, Burkie,

...so, und jetzt statt - wiederum! - einer eingeschnappten Antwort bitte Fakten und Argumente!

Viele Grüße
Klaus
 
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Was zählt ihr denn konkret zu "Effekten"?
Einen vernünftig eingestellten Comp und einen EQ sowie diverse Sättigungs-bis Verzerrungs-Mittel würde ich zwar auch unter Effekte zählen, deren Impact aber durchaus direkt mit recorden.
Dasselbe gilt für Reverbs und Delays, die zum Sound des Instruments gehören.

Gehen wir mal von dem (nicht ungewöhnlichen) Fall aus, dass der nachbearbeitende Misch-Mensch gar nicht direkt am recording bzw. an der Vorproduktion beteiligt ist.
Der muss doch die Instrumente so vorliegen haben, wie sie tatsächlich klingen (sollen).
Das ist häufig Genre-entscheidend.

Idealerweise liefert man da sowohl trockene als auch Spuren mit vollem FX-Einsatz.

Nehmen wir z.B. einen Chicken-Picking-Gitarristen aus dem Country-Umfeld. Der wird nicht auf seinen Dyna-Comp verzichten, nur weil ein Mischer das so will :)
Warum auch, gehört halt zum Sound und zur Spielweise dazu.
 
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Moin!

Nehmen wir z.B. einen Chicken-Picking-Gitarristen aus dem Country-Umfeld. Der wird nicht auf seinen Dyna-Comp verzichten, nur weil ein Mischer das so will :)
Warum auch, gehört halt zum Sound und zur Spielweise dazu.

Ja aber da schicke ich ja die Spur gleich vom Mikro mit den FX in die DAW und mische nicht noch von extern via Pult oder sonstwas dazu. Aber auch da, wenn man es richtig macht, zweigt man sich die cleane Gitarre vor den Tretminen ab um im Nachhinein doch etwas verändern zu können. Ob man es dann macht ist eine andere Sache. :)

Greets Wolle
 
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Das verhält sich doch wie bei allem: Wenn man genau weiß, was man macht und den "Sahnegehalt des Kaffees" vorausschauend und treffsicher dosiert, ist ja alles ok.

Aber grundsätzlich ist beim Recording vor allem wichtig, was vor dem Mikrofon passiert und was das Mikrofon (und der Pre-Amp) damit macht, nicht das, was danach passiert. Das wird auch umso wichtiger, je weitreichender die Aufgaben auf verschiedene Leute verteilt sind, damit keiner dem anderen ins Handwerk pfuscht. Ist beim Mastering ja ähnlich: Der Mastering Ing. will im Normalfall einen Mix, der wenig oder gar keine Summenbearbeitung und auch kein Limiting gekriegt hat.

Auf www.soundonsound.com gibt es viele umfangreiche und sehr informative Interviews mit "den ganz Großen". Also da, wo die Tonproduktion von 3 verschiedenen Studios (Recording, Mixing, Mastering) realisiert wird und wo neben dem Produzent noch sehr viel man-power am Start ist.

Die großen Mixing Studios bekommen heutzutage meistens komplette Pro-Tools Projekte. Dort sind dann oft schon ein paar Sachen gemacht worden, so wie sich das die Recording Leute und Produzenten vorstellten, aber der Mixing Engineer hat freie Wahl, was er davon wie übernimmt oder nicht.
In einem Interview hatte ich mal gelesen, dass der betreffende Mixing Engineer sogar versucht zu vermeiden, sich vom Rough-Mix zu sehr beeinflussen zu lassen und sich lieber selbst nach und nach an der Konsole ein Bild über alle Spuren verschafft.
Ich kann mich auch noch erinnern, dass heutzutage, aufgrund der grenzenlosen Spuren-Anzahl, oft verschiedenste Gitarren Sounds / Spuren an das Mixing Studio ausgegeben werden, damit dieses noch freie Wahl hat. Und das wurde vom Mix-Engineer stark kritisiert.
Als man zu Tonband Zeiten noch auf 24 Spuren beschränkt war, konnte die Recording Fraktion ihre Entscheidungen eben nicht teilweise auf den Mix-Engineer abwälzen.

Der gesamte Produktionsprozess besteht jedenfalls aus unzähligen Entscheidungen, die getroffen werden müssen, und wenn sich dabei jeder auf seinen eigenen Bereich konzentriert funktioniert die Sache wahrscheinlich am besten.
 
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