P- und J-Bässe von Harley Benton und Jack&Danny

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burstbucker
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Sehr geehrte Bassgemeinde, ich habe folgendes Problem:

ich spiele eigentlich Gitarre, will aber den E-Bass ausprobieren. Ich würde gerne wissen, ob folgende Modelle für ihre Preise was taugen:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Jack-Danny-PB-Vintage-1963-FSR-Fiesta-Red/art-BAS0007157-000

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Jack-Danny-JB-Vintage-1975-NA-Natural/art-BAS0004371-000

https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbb1975_na.htm

https://www.thomann.de/de/harley_benton_jb_40fl_sb.htm

Vor allem ist mir die Stabilität der Konstruktion wichtig, weil ich würde auch einen Quarter Pound und neue Mechaniken zum Preci dazu kaufen, wenn sein Hals nicht die Tendenz dazu hat, sich zu verformen und in der Halstasche zu wackeln. In dem Fall würde ich die PUs zwar rausnehmen aber nicht wieder verwenden können, denn der nächstgünstige Erlen-Preci kostet gleich das Fünffache und das wäre mir zu teuer. Mit anderen Worten: wenn ich jetzt Tonabnehmer und Hardware für weitere 100-150€ dranhänge, der Bass selbst sich aber zusammenklappt, habe ich Geld weggeschmissen.

Für die Jazz-Bässe gilt eigentlich die gleiche Frage, aber da ist die Auswahl ein wenig größer und im Zweifelsfall ( wenn die Bentons und Dannies doch nichts taugen ) kann man ja eine Ahorn-Squier kaufen.
https://www.thomann.de/de/fender_squier_vint_mod_jazz_nt.htm

Also ich würde mich sehr freuen, wenn Bässe bis 150€ auch passables Tonholz haben, aber am Wichtigsten sind mir Stabilität und Zuverlässigkeit und ich würde mir gerne ein Paar Meinungen dazu anhören.

Danke im Voraus:)
 
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d'Averc
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wenn ich jetzt Tonabnehmer und Hardware für weitere 100-150€ dranhänge, der Bass selbst sich aber zusammenklappt, habe ich Geld weggeschmissen.
warum soll der "zusammenklappen"? ich würd allerdings nen bass nur ziegerecht pimpen i.s. geld reinstecken, wenn die substanz ausdrücklich gut ist. alles fragwürdig, ob sich das beim neuen "billigbass" rentiert. wenn du das geld eh übrig hast, den squier. ich persönlich würd, im umgedrehten fall, ´ne gebraucht e-gitte kaufen. da gäbe es einiges interessantes für unter 300,00.
 
burstbucker
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Naja, ich dachte, der Saitenzug wäre stärker, als bei einer E-Gitarre. Ich habe hier eine sehr günstige Klampfe, die ich irgendwann mal gekauft habe, und ihr geschraubter Hals sitzt nicht mehr richtig fest. Ok, Gebrauchtkauf könnte ich mir vorstellen. Eine Squier würde eben nur als J-Bass gehen, weil alle Precis sind entweder aus Aghatis oder Linde. J&D ist ja bei dem Preis aus Erle.
 
mk1967
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Naja, ich dachte, der Saitenzug wäre stärker, als bei einer E-Gitarre. Ich habe hier eine sehr günstige Klampfe, die ich irgendwann mal gekauft habe, und ihr geschraubter Hals sitzt nicht mehr richtig fest.
Ich würde zwar nicht unbedingt darauf brennen, die beiden Hausmarken der Großversender zu spielen - aber ich glaub, solche Klöpse wie Instabilität könnten die sich dann nun doch nicht leisten. Das würde arg am Image kratzen, wenn sich so was dann rumspräche :rolleyes:...
Deshalb würde ich mal davon ausgehen, daß die Konstrukteure bei allen Einsparereien den Brot-und-Butter-Punkt Saitenzug im Griff haben.

Ok, Gebrauchtkauf könnte ich mir vorstellen.
Das würde ich auch in den Blick nehmen. :great:

Schon zu Vor-Internet-Zeiten war das ein guter Weg. Mein allererster Bass war Mitte der 80er eine gebrauchte Precision-Kopie von Pearl, 400 Mark, also umgerechnet 200 Ocken - gut, wahrscheinlich wären das heute 300.
Die PUs waren es nicht so, aber die Holzkonstruktion war sehr solide, wahrscheinlich nicht so arg weit weg von den heute gesuchten Tokai-Bässen. Man hätte also einfach bessere Tonabnehmer einbauen können. (Ich hab ihn dann verkauft, weil ich damals total auf Jazz Bass gepolt war ;).)
 
burstbucker
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Ok, das mit dem Image klingt eigentlich überzeugend:D. Mein Problem ist, dass ich bis zum Kauf erstmal kein Bassspieler bin, von daher kenne ich keine Geheimtipps in den jeweiligen Preissegmenten und so weiter. Das wird den Gebrauchtkauf erschweren.
 
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Wenn du eh 300 Ocken übrig hat dann nimm den Squire - der macht auch ohne Basteln sofort Spaß. Vorausgesetzt, dir gefallen Jazz Bässe.

Die J&D sowie HB Teile sind in der Regel ihr Geld wert und reichen für viele Zwecke - richtig Spaß haben mir die beim Anspielen aber selten gemacht. Wenn es dir ums Basteln geht sind die eine Überlegung wert, wenn du vor allem Spaß beim Musizieren haben willst dann würde ich den Squier empfehlen.

Noch besser aber ist es zum Music Store oder nach Thomann zu fahren uns da die Teile abzuspielen. Wenn dir dann ein HB oder J&D gefällt dann greif zu, nehme aber genau das getestete Ausstellungsstück mit, nicht irgendein Teil aus den Lager, da in der Preisklasse große Fertigungsschwankungen quasi Program sind.

Ist es übrigens Absicht, dass da ein frettless Bass dabei ist?

Zum Thema Klanghölzer schaust du dir am besten das hier mal an:

 
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Wenn du eh 300 Ocken übrig hat dann nimm den Squire - der macht sich ohne Basteln sofort Spaß. Vorausgesetzt, die gefallen Jazz Bässe.

Die J&D sowie HB Teile sind in der Regel ihr Geld wert und reichen für viele Zwecke - richtig Spaß haben mir die beim Anspielen aber selten gemacht. Wenn es dir ums Basteln geht sind die eine Überlegung wert, wenn du vor allem Spaß beim Musizieren haben willst dann würde ich den Squier empfehlen.
Ich denke auch, dass ich mit einer bleischweren Squier auf der sicheren Seite bin, aber warum machen die bloß keine Precis aus gleichem Ahorn:weep:

Aber Basteln ist auch so eine Sache: da juckts früher oder später in den Fingern
Noch besser aber ist es zum Music Store oder nach Thomann zu fahren uns da die Teile abzuspielen. Wenn dir dann ein HB oder J&D gefällt dann greif zu, nehme aber genau das getestete Ausstellungsstück mit, nicht irgendein Teil aus den Lager, da in der Preisklasse große Fertigungsschwankungen quasi Program sind.
Leider ist mir Thomann etwas zu weit.
Ist es übrigens Absicht, dass da ein frettless Bass dabei ist?
Es ist schon Absicht. Sollten die billigen Bässe was taugen, dann würde mehr als einen holen-dachte ich mir:D
Zum Thema Klanghölzer schaust du dir am besten das hier mal an:

Von Gitarren her bin ich zwar ein gemäßigter, aber dennoch ein Mojo- und Voodooist. Also keine Pappe, Plexiglas, Arium, Richlite usw:D
 
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Ich denke auch, dass ich mit einer bleischweren Squier auf der sicheren Seite bin, aber warum machen die bloß keine Precis aus gleichem Ahorn

Der von dir verlinkte Squier ist aus Ahorn und ganz und gar nicht Sack schwer.

Und: Wenn dir Tonhölzer wegen Mojo und so wichtig sind, dann ist ein leichter Prezi ein glattes Sakrileg. :cool:
 
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Ich Spiele auch in erster Linie Gitarre und habe mir als Bass neben bei dieses Set geholt:


Damit bin ich total zufrieden, der Bass ist super verarbeitet, stimmstabil und angenehm zu spielen.

Grüessli und gutes Neues.
 
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Gibts nicht, oder wie?:D

Geben schon. Irgendwer zaubert bestimmt etwas Prezi ähnliches mit gewichtsoptimiert Hohlkammerkorps, super schlankem Hals und einem luftigen, höhenreichen Sound.

Traditionell ist der Preci jedoch ein eher schweres Teil mit fettem Hals und mächtigen Sound.
 
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Gibts nicht, oder wie?:D
klar. leo hat m.w. zuerst erle verbaut. recht preiswert und gut zu bearbeiten. esche kam erst später dazu. und nicht wenige bassisten mögen gerade esche beim jazzi lieber. obwohl gerade der aufgrund seines größeren korpus damit sackschwer wird. 4,5kg sind nix. linde beim preci kommt u.u. auch gut. ich hatte mal einen japaner. bei gut unter 4kg wird´n preci allerdings zunehmend kopflastig.

hast du gesehen? damit ist thomann schon einige jahre am markt. jetzt 111,00. durchgängig verrissen wurde der nie ;)
 
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Stimmt, der ist ganz passabel, auch vom Gewicht.
 
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Vor kurzem habe ich zwei Shortscale-Precis gekauft. B-Ware - man merkt schon, dass es da Exemplarstreuungen gibt (die Tonabnehmer saßen schief). Aber Hals wirklich ok, Halstasche ebenfalls. Verbaut ist da die "China-Einheits-Hardware", die man immer und überall bei billigen Instrumenten findet. Der Tonabnehmer klingt ein wenig arg badewannig. Die Bespielbarkeit ist gut.

Ach ja, die Elektronik: das Lautstärkepoti war umgekehrt logarithmisch, wirkte daher eher als Ein/Aus-Schalter, das Klangpoti normal logarithmisch. Wenn man das umlötet - also das Log-A-Poti als Lautstärkepoti nutzt, ist alles ok.
 
Ted Logan
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Sehr geehrte Bassgemeinde, ich habe folgendes Problem:

ich spiele eigentlich Gitarre, will aber den E-Bass ausprobieren. Ich würde gerne wissen, ob folgende Modelle für ihre Preise was taugen:

...

https://www.thomann.de/de/harley_benton_jb_40fl_sb.htm

:)

Hatte vor 4 Wochen einen solchen in der Hand. Klang war wirklich gut, die Verarbeitung bis auf ein paar Kleinigkeiten wirklich in Ordnung.
Die Bespielbarkeit war auch einwandfrei. Hat richtig Spaß gemacht mit dem rumzududeln.
Wollte ich einen Fretless für wirklich wenig Zaster dann wäre der hier meine Wahl.

Wenn du mehr Geld einsetzen kannst / willst dann würde ich doch eher zu einem Squier raten.
 
burstbucker
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Danke für die Antworten.
Also die Hausmarkenbässe bleiben schon irgendwie interessant. Danke für den PJ, aber laut Bonedo ist der aus Linde.

Ich weiß halt nicht, ob es mit mir und den Bässen was wird, ansonsten hätte ich einfach einen Nate Mendel Preci und den mikro-Kühlschrank von Ampeg genommen:D. Also kaufe ich einen günstigen oder zwei sehr günstige und dazu einen HoTone Thunderbass.
 

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