PA-Anlage für kleine Gigs (bis. ca. 1000 , Rock-Coverband)

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Hallo. Unser Band (Rockwerk) gibt es nun schon seit 7 Jahren und die Überlegungen sind mehr geworden, dass wir kleinere Gigs bis ca. 100qm, (200 Leute) mit eigenem Equipment abmischen und beschallen wollen. Für die Beschallung unseres Proberaums stehen uns ein 16 Kanal Mackie
vlz_1604 mit Equalizer, Kompressor und ein Yamaha spx 90 Effektgerät sowie 3 MA120 MK II Aktiv-Monitore zur Verfügung. Da in Sachen PA Equipment keiner bei uns in der Band den absoluten Durchblick hat hoffen wir, dass Ihr uns da ein bisschen Licht ins Dunkle bringen könnt :)

1.) Anwendung

a) Musikart:

[ ] DJ- und Playback-Anwendungen
[ ] Sprache
[ ] Verlei​h
[x] Livemusik (Band / Orchester)

Stil: Cover-Rock (AC/DC, KISS, BON JOVI, ÄRZTE, HOSEN, etc.)

Bandbesetzung / was soll über die Anlage gehen:
2x Gitarre (mit Gesang)
1x Bass (mit Gesang)
1x Keyboard
1x Schlagzeug

Über die Anlage soll natürlich der Gesang und das Keyboard gehen. In wieweit das Schlagzeug, Gitarren und Bass mit abgenommen werden müssen sind wir offen bzw. nicht sicher. Bei den Gitarren und beim Bass haben wir jeweils ein Half-Stack. Beim Schlagzeug-Set wäre es denk ich sinnvoll zumindest die Base-Drum evtl. Snare (?) mit abzunehmen.

b) Größe und Location der Veranstaltungen:
Bitte hier die Personenzahl angeben, die aktiv beschallt werden soll - also nicht die Besucher mitrechnen, die eigentlich nur an der Bar stehen und sich unterhalten wollen.

[ ] nur Proberaum, Gigs bis ca. 50 Leute
[ ] ...bis ca. 100 Leute
[x] ...bis ca. 200 Leute
[ ] ...bis ca. 300 Leute
[ ] ...bis ca. 500 Leute
[ ] ...bis ca. ____ Leute...

Übliche Größe der Locations, in m²:

[ ] 50 m²
[x] 100 m²
[ ] 200 m²
...

[ ] genaue Abmessung (falls bekannt): ______

obige Angaben für [x] Indoor oder [ ] Outdoor/Zelt.


c) Anzahl und Art der Boxen:

[x] komplettes Front-System
[ ] Mid/High-Speaker
[ ] Subwoofer
[ ] Monitore: Anzahl:____
[ ] komplette PA: Front und Monitore


d) aktiv / passiv

[ ] aktiv
[ ] passiv
[x] egal denke jedoch, dass passiv sinnvoller sein wird.



2.) Budget

erwünscht:1.000 €
absolutes Maximum: Es soll auf jeden Fall keine "billig" Lösung sein falls das Budget nicht reichen sollte denk ich könnte Spielraum nach oben noch vorhanden sein.



3.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):
- Mackie vlz 1604 (16 Kanal Mischpult)
- dbx 266 xl (Kompressor)
- yamaha spx 90 (Effekt)
- 3 * MA120 MKII
___

[ ] weitere Nutzung erwünscht.
[ ] Verkauf, eine Option, um das Budget aufzustocken



4.) Klangliche Ansprüche:

[ ] sollte halt zum Proben reichen
[x] sollte klingen
[ ] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)



5.) Zukunftsfähigkeit:

[ ] wir wechseln eh ständig die Belegschaft
[ ] mittelfristig sollts schon halten
[x] wir halten ewig!



6.) Zustand des zu kaufenden Equipments:
[ ] neu
[ ] gebraucht
[x] egal


Wir sind jetzt mal echt gespannt was für Vorschläge kommen und sind euch dafür sehr dankbar.
 
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Rockopa
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Ich will euch ja nicht sofort jede Illusion nehmen aber eine Front PA für 1000€ in eurem angepeilten Rahmen ist unmöglich.
Zwei gute brauchbare 12" Tops ob nun aktiv oder passiv kosten schon deutlich mehr.
 
Mickymaus112
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so was in der Art habe ich befürchtet...

ich denke dass es auf jeden Fall sinnvoll ist etwas vernünftiges zu kaufen, mit dem man in 2-3 Jahren auch noch zufrieden ist. Stellt sich nur die Frage in welchem finanziellen Rahmen wir etwas vernünftiges bekommen, das unsere Vorstellungen entspricht oder ob wir uns generell über unsere Anforderungen Gedanken machen sollten.
 
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Es gibt da deutlich mehr Fragen die im Vorfeld von euch geklärt werden sollten.
1. wie viele Gigs im Jahr wollt ihr bestreiten.
2.kommt dabei Kohle rum oder sind das Low/No Budget Nummern
3. sollte man mal beim örtlichen /Umgebung Verleiher nachfragen was denn eine brauchbare Front im Verleih kostet,dann kann man sich immer noch die Frage stellen leihen oder selbst kaufen.
4.Hierbei aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen,die Anlage des Verleihers ist bestimmt deutlich professioneller als das was ihr für schmales Budget selbst kauft.
5:Lagerung und Transport müssen geklärt werden.
6.Soll von der Bühne oder im Saal/Kneipe wo auch immer vom FOH aus gemischt werden dann kommt da noch ein Multicore dazu.
7. Soll die Anschaffung von der Band oder von einem einzelnen getätigt werden,was wenn Derjenige aussteigt.
und noch ein dutzend andere Fragen.
 
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Hanseat
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Der freundliche Rockopa hat völlig recht. - man könnte dennoch schon mal mit zwei ganz vernünftigen kleinen Tops anfangen - vorzugsweise aktiv - und dann später mit Bässen ergänzen. Ist aber schon die Frage, ob das bei dem Band-Programm dann ohne Bass-Unterstützung Sinn macht. Wenn ihr z.B. den Bass auch über einen eigenen fetten Amp spielen könnt, dann erspart ihr den Tops schon mal einiges an Arbeit.

Möglich wären z.B. 2x RCF ART 310A / 312A oder die Behringer B812Neo / B815Neo sowie die db technologies Cromo-Serie. Für 1000€ gibt's dann aber eben nur die Tops und zwei Hochständer - das war's dann schon.
 
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Bruce_will_es
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Möglich wären z.B. 2x RCF ART 310A / 312A oder die Behringer B812Neo / B815Neo...
Damit ist aber später(wenn es mehr wird), bei eurer Musikrichtung, kein Blumentopf mehr zu gewinnen;)

...sowie die db technologies Cromo-Serie
vergiss es... zu leise,... kein besonderer Klang

Stil: Cover-Rock (AC/DC, KISS, BON JOVI, ÄRZTE, HOSEN, etc.)
[x] ...bis ca. 200 Leute
Fangt mit zwei von denen an:
https://www.thomann.de/de/rcf_art_722a.htm
und rüstet dann nach und nach um 1-4 von denen auf:
https://www.thomann.de/de/rcf_4pro_8003_as.htm

alles darunter ist "kalter Kaffee":eek:
 
Rockopa
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Bruce_will_es
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Ruck zuck sind wir dann mal ebend bei 8000€ ganz schön weit weg vom ursprünglich angedachten Preisrahmen und nicht mal ebend aus der Hosentasche bezahlt.
ich sagte
ist zwar auch schon mehr als 1000Eus
aber
...falls das Budget nicht reichen sollte denk ich könnte Spielraum nach oben noch vorhanden sein.
und damit geht schon was
in der Richtung des TE
Über die Anlage soll natürlich der Gesang und das Keyboard gehen. In wieweit das Schlagzeug, Gitarren und Bass mit abgenommen werden müssen sind wir offen
Bei den Gitarren und beim Bass haben wir jeweils ein Half-Stack. Beim Schlagzeug-Set wäre es denk ich sinnvoll zumindest die Base-Drum evtl. Snare
 
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Jens Droessler
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Zwei Art722A und zwei 4pro 8003AS würden es für den Anfang auch tun, da ist man bei ca. 5500 Euro. Alternativ, vielleicht ein kleines Bisschen weniger leistungsfähig, aber billiger, wäre die Yamaha DSR-Serie eine Möglichkeit. Zwei DSR112 und zwei passende 18er dazu. Später eventuell nochmal zwei der 18er, das sollte für den angepeilten Bereich mehr als ausreichend sein.
 
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Danke erst mal für die vielen Infos. Damit können wir uns schon mal ne Grobe Vorstellung machen, was denn eigentlich auf uns zu kommt. jetzt aber erst mal zu deinen Fragen Rockopa:

Es gibt da deutlich mehr Fragen die im Vorfeld von euch geklärt werden sollten.
1. wie viele Gigs im Jahr wollt ihr bestreiten.
2.kommt dabei Kohle rum oder sind das Low/No Budget Nummern
3. sollte man mal beim örtlichen /Umgebung Verleiher nachfragen was denn eine brauchbare Front im Verleih kostet,dann kann man sich immer noch die Frage stellen leihen oder selbst kaufen.
4.Hierbei aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen,die Anlage des Verleihers ist bestimmt deutlich professioneller als das was ihr für schmales Budget selbst kauft.
5:Lagerung und Transport müssen geklärt werden.
6.Soll von der Bühne oder im Saal/Kneipe wo auch immer vom FOH aus gemischt werden dann kommt da noch ein Multicore dazu.
7. Soll die Anschaffung von der Band oder von einem einzelnen getätigt werden,was wenn Derjenige aussteigt.
und noch ein dutzend andere Fragen.

zu 1. + 2. Ich hätte mal gesagt, dass pro Jahr vielleicht 3-4 Auftritte anstehen, bei denen wir selber unserer zukünftige Anlage stellen und eine Gage von ca. 200 - 300 Euro verlangen werden. Bei den restlichen Auftritten gehen wir davon aus, dass die P.A. gestellt wird.
zu 3. +4. Von den örtlichen Verleihern wissen wir natürlich auch was da verlangt wird. Wenn bei den kleineren Gigs gut abgemischt wird, dann bleibt meist von der Gage nicht viel übrig, oder die Veranstaltung fällt ins Wasser, weil es zu teuer ist. Von semi-professionellen Hobby Anlagen haben wir in den letzten Jahren meist sehr schlechte Erfahrungen machen müssen.
zu 5. Platz wäre für die Anlage vorhanden
zu 6. abgemischt soll in der nähe/ auf der Bühne werden. Ein Multicore kann bei bedarf zu einem Späteren Zeitpunkt ergänzt werden.
zu 7. Bislang war angedacht, die Kosten bei den Bandmitgliedern aufzuteilen, sprich 200 Euro/ Person. Da wir aber, wie ich eingesehen habe, unser Budget aufstocken müssen, kann ich mir vorstellen, dass einige einen größeren Betrag in den Topf schütten. Da wir keine zusammen gewürfelte Band sind sondern zuvor schon befreundet waren habe ich bei diesem Punkt eher kein Sorgen.

was mich generell auch interessiert ist, ob es nicht sinnvoller ist ein passives System zu wählen um das im Nachhinein leichter ergänzen und erweitern zu können? Wahrscheinlich wird die Variante aber anfänglich teuerer sein als ein aktives? Uns bzw. mir liegt es sehr am Herzen, dass wir ein vernünftiges System haben mit dem wir auch langfristig (Erweiterbarkeit) zufrieden sind. Wenn ich überlege, was für Summen für das persönliche Equipment investiert wurde, sollten denk ich auch höhere Summen für die P.A. möglich sein. Dafür müssten wir uns aber allerdings (Bandintern) noch mal über die Finanzierung unterhalten.
 
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Für 3-4 Einsätze pro Jahr würde ich persönlich nicht so viel Geld in die Hand nehmen - klingt mir wirtschaftlich nicht sinnvoll. Außer ihr macht eben DEUTLICHE Kompromisse bei der Leistungsfähigkeit und haltet den Preis niedrig. "Amtlich" wird es so dann natürlich nicht. Wenn ihr die Gage dieser Auftitte in eine größere Anlage investieren würdet, dann kämt ihr pro Jahr auf 1000€... also müsstet ihr die Gage der nächsten 5-10 Jahre komplett investieren... ob die Band ganz sicher so lange zusammen bleiben wird? Auch Freunde können umziehen, sich unterschiedlich weiter entwickeln... unter diesen Voraussetzungen könntet ihr ja auch die komplette Gage dieser Gigs in eine Miet-Front-PA investieren. Bei einem Verleiher in der Nähe gibt's unterhalb eures Gagenrahmens immerhin ein Dynacord Cobra-System (mit je einem Top + Subs).
 
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Schwierig das Thema.
2 Punkte von mir zu dem Thema:
1. Wenn Ihr die PA zusammen kauft klärt vorher wie es geregelt wird wenn einer von Euch irgend wann mal aus der Band aussteigt.
2. Ich wäre auch für mieten! Wir machen es so, daß wir eine eigene kleine PA für Gigs bis ca. 100pax haben. Für größere Gigs vereinbahren wir mit dem Veranstalter entweder das er die PA stellt oder wir haben 2 Verleihfirmen an der Hand die uns schon gut kennen weswegen das buchen 30 s (hallo wie gehts, wo, wann, wie groß, tschüs) dauert.

Eine dritte alternative währe das Ihr eine hochwertige PA kauft und die kosten über den Verleih für andere Events wieder einspielt.

Gruß
Fish
 
Rockopa
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was mich generell auch interessiert ist, ob es nicht sinnvoller ist ein passives System zu wählen um das im Nachhinein leichter ergänzen und erweitern zu können? Wahrscheinlich wird die Variante aber anfänglich teuerer sein als ein aktives?
Das ist Jacke wie Hose,jedes System lässt sich bis zu einem gewissen Grad ergänzen.
Passiv,Aktiv ist auch Glaubens und Geschmacksache.
Vergleichbare Qualität wird auch in etwa das selbe kosten.
Brauchbare aktive Subs kosten richtig Geld.
Wenn man z.B die RCF 8001-8003 nimmt dann kosten zwei aktive 18" ca.3000€ für den Preis bekommt man natürlich auch zwei passive Subs plus Endstufe.
Nachteil aktiver Boxen man muss zu jeder Box noch Strom legen.
Nachteil passiver Boxen,man hat ein Amprack an der Backe.
Aber es gibt noch deutlich mehr Vor und Nachteile bei beiden Systemen.


zu 3. +4. Von den örtlichen Verleihern wissen wir natürlich auch was da verlangt wird. Wenn bei den kleineren Gigs gut abgemischt wird, dann bleibt meist von der Gage nicht viel übrig, oder die Veranstaltung fällt ins Wasser, weil es zu teuer ist.
Das ist dann aber Voll Support.
Ich meinte damit das man sich eine Anlage ausleiht,selber abholt ,aufstellt und wieder zurückbringt.
Eine PA im Rahmen von 200 Pax sollten dann 2 x12" Tops und zwei 15"-18" Subs sein das kann so teuer nicht sein.

Für 3-4 Einsätze pro Jahr würde ich persönlich nicht so viel Geld in die Hand nehmen - klingt mir wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Ich denke mal das spielt bei vielen HKS (HobbyKistenSchlepper) auch keine Rolle.
Wenn es wirtschaftlich sinnvoll wäre dann würde es warscheinlich 90% der Anlagen gar nicht geben.
 
C_Lenny
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bei denen wir selber unserer zukünftige Anlage stellen und eine Gage von ca. 200 - 300 Euro verlangen werden
Ich meinte damit das man sich eine Anlage ausleiht,selber abholt ,aufstellt und wieder zurückbringt.
Eine PA im Rahmen von 200 Pax sollten dann 2 x12" Tops und zwei 15"-18" Subs sein das kann so teuer nicht sein.
...Schluck-Schluck.......bei der avisierten Gage bliebe aber auch bei "Dry & Hire" tatsächlich nicht mehr gross etwas übrig...:(....

Ich denke, bei 3-4 Gigs pro Jahr mit eigener PA kann man unter der Zielsetzung "wir möchten gerne eine eigene PA-Anlage unser eigen nennen" eine wirtschaftliche Betrachtung generell ausschliessen :gruebel:.
Da muss man diese Investition wohl eher unter dem Gesichtspunkt Hobbyismus und sich gegönnter Luxus betrachten und entscheiden, ob unter Einbeziehung aller Konsequenzen (Wiederverkauf/Auflösung der Band/Mitgliederwechsel etc.pp) es "die Sache unter Freunden wert ist" ;).

Greetz

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...Schluck-Schluck.......
Ja, aber so is es doch im Hobby-Bereich. Da laufen doch viele Sachen noch deutlich drunter (bis hin zum Kostenfreien Probespielen, um überhaupt in einem gängigen Laden unterzukommen).
 
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Das muss man dann aber unter Werbung verbuchen. So billig zu spieln sollte nicht die Norm sein. Denn es gibt nur zwei Möglichkeiten dafür: Entweder legt man selbst dabei drauf, weil man anständiges Equipment kauft, belohnt also noch die "Ihr kriegt ein Butterbrot als Gage"-Attitüde der Veranstalter oder man kauft Schrottgerümpel als Equipment, kann so finanziell sinnvoll auftreten, auch hier freut sich der Clubbetreiber, aber die Gäste bekommen das mit, wenn auch teils nur unterschwellig, indem die Stimmung schlechter ist. Das kommt im Endeffekt auch auf die Band zurück. Beides ist nicht sehr fair den Bands gegenüber, die ordentliches Equipment haben und dafür einen angemessenen Preis verlangen. Denn der Veranstalter nimmt nur zu oft lieber die billigere Band, auch wenns bei denen aus verschiedensten Gründen nicht wirklich passt. Im Prinzip machen es sich die 300 Euro all inclusive Bands nur selbst schwer, denn aus dieser Art der Preisgestaltung kommt man so schnell nicht raus. Die Veranstalter reden untereinander, keiner, der gestern fur dich 300 bezahlt hat, wird morgen 600 zahlen. Die Gäste reden untereinander, keiner wird wiederkommen, wenn Klang und Spiel nicht stimmen. Es sei denn, die Band an sich ist eh ohne Bedeutung...
 
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...Im Prinzip machen es sich die 300 Euro all inclusive Bands nur selbst schwer, denn aus dieser Art der Preisgestaltung kommt man so schnell nicht raus. ...
Jooh, ein seit gut 30 Jahren neben den (oder besser: wegen der ?) stagnierenden bis zurückgehenden Auftrittsmöglichkeiten für immer mehr Bands zu beobachtender Trend :mad:. Blöderweise wird der nebenan auftreten....ähem auflegende Konserven-Verwender fürstlich entlohnt, lieber und häufiger gebucht und braucht das Salär nur durch 1 teilen :bang:.

Greetz

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Im Prinzip gebe ich Dir Recht, Jens. Aber für Hobby-Band sind selbst die 300 € nicht einfach zu bekommen. Hier in der Gegend gibt es unzählige Bands jeder Kategorie, immer mehr Proberäume und immer weniger Läden mit regelmäßiger Livemusik, wo man mal einfach so spielen kann. Ich mach das jetzt schon 14 Jahre. Wo bekommt man denn üblicher Weise deutlich mehr als 300 € für 'n Club-Gig? Vielleicht sollten wir mal touren...
 
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Jens Droessler
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Es geht nicht darum, dass ihr in einer anderen Region mehr bekommt, sondern euch vielleicht mit den anderen Bands absprechen solltet, um ein Minimum zu etablieren, unter das keiner drunter geht. Wenn da viele mitziehen, vor allem Bands, die Zuschauer in den Laden bringen, dann können die Veranstalter gar nicht anders als das Geld zu zahlen.

Im Übrigen ist der bei Weitem größte Teil der Bands "nur" Hobby. Selbst die Beatsteaks sind erst seit ein zwei Jahren professionell.
 
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Absprache mit den anderen Bands? Wir sind kein Dorf und keine Kleinstadt. Sowas funktioniert noch nicht einmal kleinteilig in einer verschworenen Ü-Raum-Kommune, wie ich bei meiner Zweitband mitbekommen habe. Wie soll das bei weit über 100 Bands in der Region funktionieren?

Um etwas näher zum Thema zurück zu kommen: Eine Band braucht schon irgendwas, um 'n 100-150 Leute Gig in der Kneipe oder private Feier irgendwie zu beschallen. Wir haben am Anfang auch weniger als umgerechnet 1.000 € investiert. Und das war schwer genug, obwohl wir alle schon mitten im Leben standen und beruflich etabliert waren. Und den Kickhack um weggehende und neu dazu gekommene Musikanten hatten wir ebenfalls.

Aber ohne den im Grunde unbrauchbaren Krempel (wir haben wirklich schlimme Dinge gemacht...:rolleyes:), gäbe es gar keine Band...
 

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