Moin Jens!
Ich glaube da hast du mich falsch verstanden:
Ich bin gerade am Überlegen mir eine Neue Box zuzulegen, die mehr oder minder einer PA Box entspricht. Der Grund hierfür ist eben das von dir beschriebene Problem, dass eine Bassbox mal ganz anders als eine PA Klingt.
Das mit "kein Post-EQ-Signal" mag funktionieren, wenn der Bassist kein Effektboard hat, oder wenn der Sound nicht besonders speziell ist. Wenn aber beispielsweise einen Basssynth oder ein Wah verwende, dann muss man den mit reinnehmen. und da liegt der Hund begraben.
Wenn ich die Effekte jetzt auf meine Bassbox einstelle, dann sind sie fürs FOH viel zu höhenreich, wenn ich es fürs FOH passend einstelle, dann kommt aus meiner Box nur Mulm.
Bisher bin ich so Gefahren, dass ich Post EQ raus bin (übrigens habe ich allen Mischern bisher immer angeboten auf Pre EQ umzuschalten, bisher hat es keiner gewollt, manche haben beide Signale angehört und sich dann für Post EQ entschieden) allerdings Habe ich vorher auch den DI Out an die Proberaum PA angeschlossen und entsprechend eingestellt. Bühne ist dann halt wieder Mulm, weil die Bassbox eben vollkommen anders klingt.
Ich will hier keinesfalls den Job des Mischers in Frage stellen, und beim besten Willen auch nicht sagen, dass ich soundtechnisch mehr als der Mischer am Kasten hätte. Mir geht es darum, dass ich die Qualität vom Livesound und die Arbeit vom Mischer unterstützen möchte, daher wollte ich die Frage auch mal im PA Forum haben.
Bzw. Gegenfrage: Wie binde ich live ein Effektboard mit angenommen Synth, EQ (Umschaltbar für Slap und Line), Wahpedal und Distortion ein ohne ein "Quasi-Post-EQ-Signal" zu liefern?
Gruß Sebi