Palladium P700 mit Samson RS-12

von roman2, 14.02.06.

  1. roman2

    roman2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #1
    Hallo, wir haben uns überlegt, für unseren Proberaum eine kleine Gesangsanlage zusammenzustellen. Und haben uns für eine Samson RS-12 und die Palladium P700 entschieden(wie der Threadtitel ja schon sagt :p).
    Die Box wird hier ja sehr gelobt, aber reicht die Endstufe(sprich: Müssen wir da Brücken, oder können wir da später evtl. eine zweite Box anschließen)
    Unser Proberaum ist recht klein, und mit 2 Gitarren(150 und 30 Watt), einem Schlagzeug und einem Bass bestückt und es wird eher rockigeres gespielt.
    P.S.: Oder meint ihr wir brauchen mehr Leistung
     
  2. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 14.02.06   #2
    Bei der Entscheidung DAP700-DAP1200 geht es weniger um die pure Leistung,als Faktor für die Lautstärke,sondern in erster Linie darum das der Amp nicht so schnell ins Clipping gerät und dabei die Hochtöner zerschiesst.
    Natürlich reicht auch eine DAP 700,wenn man weiss was man macht.
    In eurem eigenen Interesse würde ich euch mindestens die 900 empfehlen.
     
  3. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #3
    Hi,
    grundsätzlich reicht die Ausgangsleistung für einen kleinen Raum durchaus, aber .... !
    Bei Billigprodukten ist eine gewisse Vorsicht geboten, und Skepsis gegeüber den werbewirksamen techn. Daten angebracht, da nicht ersichtlich ist unter welchen Voraussetzungen diese Angaben entstanden sind.
    Qualitativ hochwertigen Boxen verkraften eine kurzfristige Überlastung schadlos, bei Billigboxen sieht es meist anders aus, da kann eine Überlastung recht schnell zu Ausfällen führen !
    Andererseits ist man bei Billigamp´s gut beraten wenn man diese deutlich überdimensioniert, da solche Amp´s meist sehr früh ins clippen geraten, und dadurch die Boxen beschädigen könnten.
    Aus dieser Zwickmühle kommt man nur heraus, wenn man eine ordendliche Portion Sorgfalt an den Tag legt, oder zu höherwertigen Material greift !

    In deinem Fall würde ich dir raten (wenn es denn Dap sein müß) die 1200er zu nehmen, und stehs ein waches Ohr auf die Boxen zu haben, damit du beim ersten Anzeichen von Überlastung herrunter regeln kannst.
    Nutzt du einen kleinen Amp kann es schnell passieren das dieser anfängt zu clippen (was nicht/kaum) hörbar ist, und schon sind die Boxen hin.
     
  4. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #4
    Normalerweise hat man auf dem Mischpult eh einen Pegelmeter. Wenn man den so einstellt, dass bei Spitzenpegeln nach obenhin noch etwas Platz ist, sollte eigentlich nichts schief gehen.
     
  5. sniper

    sniper Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.02.06   #5
    Das "Pegelmeter" interessiert sich nicht dafür wie es den Boxen bei Überlastung geht. Die können auch abrauchen wenn alle LEDs im grünen Bereich sind.
     
  6. roman2

    roman2 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #6
    Besteht das Problem mit dem Clipping auch wenn man die Box im Bridgemode anschließt?
     
  7. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #7
    Hi,
    Boxen kann man nicht im Bridgemode anschließen, man kann lediglich einen Amp durch eine bestimmte Anschlußbelegung im Bridgemode fahren, das macht man aber nur dann wenn viel Leistung gebraucht wird aber kein stärkerer Amp zur Verfügung steht !
     
  8. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #8
    Wenn ihr die Endstufe bridged an die Box hängt, ist sie etwas überdimensioniert, wenn einfach etwas unterdimensioniert. Beides geht, in beiden fällen ist die Box gefährdet, wenn an dem Verstärker die rote clip Lampe angeht (oder die Box durch üblen Klang auf sich aufmerksam macht).

    Da die nächstgrößere Endstufe nur unwesentlich teurer ist, seid ihr damit wohl für die Zukunft besser gerüstet (ohne bridged beschaltung).
    Schaut nach einer Endstufe, die 2x350W / 8 Ohm bringt, das wäre Optimal.
     
  9. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #9
    Die Aussage ist voll daneben, sorry! :screwy:

    Die Endlautstärke ist immer das Produkt aus den Verstärkungen jedes Pegelreglers im Signalweg. Wenn also das Mischpult noch im 'grünen' ist, aber die Endstufe voll aufgerissen, kann das immer noch übersteuern. Einzig sicheres anzeichen ist die 'clip' LED.
    Als Trick: Box von der Endstufe abhängen und dann mal austesten, wann die clip LED kommt. wenn man hinterher die Pegelregler an der Endstufe nicht mehr anfasst, weis man bei welchem Pegel am Mischpult das Verstärker am Ende ist.
     
  10. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #10
    Das hab ich ja so gemeint. Dass man vorher den Amp noch richtig abstimmen muss, fällt unter die Kategorie "Trivialität".
     
  11. WattsNr2

    WattsNr2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #11
    Jetzt muss ich mal ganz "blöd" fragen: Geht das, dass man das volle Programm auf die Endstufe gibt, diese dann dann auch voll aufdreht (um eben diesen Clipping-Punkt herauszufinden) und hierbei die Boxen abklemmt??
    Ich habe mal gelesen, dass man eine Endstufe damit auch kaputt kriegt (wenn also am Ausgang gar nix dran hängt).
     
  12. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.06   #12
    Wenn eine Endstufe sauber entwickelt ist, kann die das.
    Ausnahme (dürften aber auch nicht kaputt gehen) sind Digitalendstufen.

    Für die Stabilität ist die Box nicht relevant, weil die bei der Grenzfrequenz (eineige MHz) eh keine Last ist, Endstufen haben meist außerdem einen HF protect.

    Ich wüsste nicht, was da schief gehen könnte.
     
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