Passende Kabelqualität?

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Heyho,

ich werde mir demnächst die Schecter C-7 Hellraiser zulegen. Da das mit Abstand die teuerste Gitarre ist, die sich dann in meinem Besitzt befindet, hab ich überlegt, ob es wirklich hörbare Unterschiede bei Instrumentenkabeln gibt.
Mein Amp ist ein Line6 Spider III mit 2x 12" Speakern und 140 Watt.

Ist es jetzt sinnvoll was anderes als z.B. ein Snake für 6 Euro zu kaufen? Und wenn ja, was könnt ihr mir für Kabel empfehlen und was sind dann die Unterschiede zu den billigen Kabeln?
Bisher hatte ich eigentlich keine Probleme mit den biligen Snakes, außer, dass die ziemlich schnell kaputt gehen.

Achso, falls ihr Empfehlungen habt - das Kabel ist zum üben zu Hause und im Proberaum. Also 5 oder 6 Meter reichen völlig aus.
 
Eigenschaft
 
Zum Thema Klang:

hilarious.jpg


Ich glaub beim Preis gehts es eher überwiegend um Qualität und die jeweils verschieden hochwertig verwendeten Komponenten/Materialien.

Das benutz ich, einfach weil es sehr robust ist und sich schwer verdreht. Da kann man auch mal richtig hinauftreten ohne das es kaputt geht.
 
Ich kenne die Snake Kabel, dir Pro Snakes, Cordial und Sommer Kabel.

Wenn du ein wirklich TOP Kabel willst das den Sound optimal überträgt (kommt frischer und die Höhen bleiben imho besser erhalten) und sehr stabil verarbeitet ist hol dir ein Sommer The Spirit Kabel.

https://www.thomann.de/de/sommer_cable_the_spirit_xxl_instr_60.htm

oder hier 9m
https://www.thomann.de/de/sommer_cable_the_spirit_xxl_instr_90.htm

Lohnt sich wirklich der Aufpreis ! Kein Vergleich mit den billigen SSSnake Kabeln.
 
Hallo! Vovox Sonorus Protect A nicht ganz billig, aber mit Abstand das beste Kabel, das ich spiele. Ich habs mir gebraucht über Ebay geholt und bin absolut zufrieden
damit. Sauberer, sehr schöner Klang, Mitten und Bässe kommen auch sehr gut rüber. Für eine 150 Euro Klampfe übertrieben, aber für deine Hellraiser
sicher eine gute Kombi.
Grüsse, Norry

https://www.thomann.de/at/vovox_sonorus_protect_a600_klikli.htm
 
167€ ist aber wirklich ne Menge Holz, haben die da Gold verarbeitet ?
 
Wenn du keine solchen (semi)professionellen Kabel wie oben vorgeschlagen benötigst und auch keine kurzfristigen Studio-Aufnahmen planst, ist deine Kabelidee absolut ok.
Es sollte halt PROsnake sein und kein Einfach-sssnake.
 
Ich muss hier mal eine Lanze für Cordial brechen ;)
Hab in meiner 5-jährigen Gitarrenerfahrung mindestens 4 SSSnake Kabel kaputt gemacht, wieder gelötet, wieder kaputt gemacht, .. Cordial sind ordentlich verarbeitet und mit 13€ oder so wird man da auch nicht arm, hab jetzt 2 davon im Dauereinsatz auch bei Auftritten und die sind zuverlässig :)

Zum Sound..: Harte Billigkabel, dies manchmal geschenkt dazu gibt, machen echt den Sound kaputt, SSSnake sind da schon akzeptabel, d.h. sowas wie Stimmgeräte oder abgeschaltete Effekte sind viel schlimmer als die geringen Höhenverluste im Kabel..
 
Moin,

so jetzt muss ich mich auch mal einklinken....
Ich bin erst vor kurzem von der Akustischen zur E-Gitarre gekommen und ich frage mich jetzt wirklich wo man denn da auch nur einen besseren Klang ausmachen soll.
Ich kann es durchaus nachvollziehen dass man in ein gutes Kabel mehr investiert. Aber sind es da nicht hauptsächlich Haptik und Haltbarkeit!?!?!
Mir sind die Kabeldiskussionen eigentlich nur von Lautsprecherkabeln von Hifi etc bekannt, und da sagt man doch, so wie ich es gehört hab, schon länger dass das alles Überbewertet wird...
Demzufolge ist es doch nur sinnvoll ein sehr viel teureres Kabel zu kaufen wenn die Haltbarkeit und auch die Haptik damit verbessert wird oder?
 
Danke für die Antworten.
Ich denke ich werde mich mal an das Sommer Cable The Spirit XXL Instr. in sechs Metern Länge wagen.
20Euro ist noch okay, finde ich und ich bin echt mal gespannt ob ich einen Unterschied zu meinen anderen Kabeln feststelle.

170 Euro für ein Kabel ist mir dann doch ein bisschen zu krass. :D
 
wenn ich das richtig gesehen habe, hast deine Gitarre aktive PUs, das heisst, das Kabel gehört nicht mehr zu dem klangformenden Schwingkreis, was man bei passiven PUs hat. Daher hat das Kabel klanglich nicht so furchtbar großen Auswirkungen, wichtig wäre da vor allem die mechanische Haltbarkeit
 
Demzufolge ist es doch nur sinnvoll ein sehr viel teureres Kabel zu kaufen wenn die Haltbarkeit und auch die Haptik damit verbessert wird oder?
Nein, abgesehen von Qualität etc. wirken sich differente Kapazitäten und damit Bedämpfungen durchaus recht hörbar aus.
Allerdings höre ich diese deutlichen Unterschiede auch nur bei direkten Vergleichen zwischen 6 Euro Billigstrippen vom Grabbeltisch und, sagen wir, 30 Euro Kabel vom Markenhersteller. Was danach noch kommt, kann ich nicht beurteilen.
 
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Ich muss sagen dass ich teilweise die Diskussion um 160€ Kabel mit einer fantastisch nidrigen Kapazität sehr abwegig finde. Zumindest dann, wenn die Leute gleichzeitig auf dem Vintage Zug mit fahren und hunderte Euro für POI Caps und PAFs ausgeben. Die Spiralkabel die in den glorreichen 60ern von Lokalgrößen wie Jimi Hendrix usw verwendet wurden können messtechnisch sicher nich mit nem Vovox oder so mit halten...
Ich selbst verwende seit Jahren Klotz oder Cordial Cabel. Aber immerimmerimmer mit Neutrik steckern. Hab nie Probleme gehabt. Und wenn ich das Gefühl hab zu wenig Höhen oder Presence zu haben regel ich das am Amp rein. Is billiger... ;)
 
Hallo, nochmal!
Über´n Preis lässt sich immer streiten.......dem einen langt eine 300 Euro Gitte, beim anderen fängts bei 2000 Euro an.....
Wurstsemmel mit 2 Scheiben drin........der andere will halt 6 Stück........
und zur Haltbarkeit von "Markenkabeln" (und Vovox ist halt mal eins) noch soviel..... ein Kabel von meinem Gitarrenlehrer ist mittlerweile 28!!! Jahre alt, sieht schon recht
abgenutzt aus, klingt aber noch immer wie am ersten Tag. Preis damals: 800 Schilling, 100 Mark umgerechnet. Fazit für mich......im ersten Moment eine Menge Holz,
aber wenn dann so viele Jahre Freude und Nutzen daran hast, Why not?
Grüsse, Norry
und noch was......das Kabel hat mich bei Ebay 63 Euro + 3 Euro Versand gekostet
 
Also ab Cordial (wobei man da von den billigsten Failine Kabeln auch die Finger lassen solle) würde ich ins Geschäft einsteigen....alles darüber ist eine Frage der Geldbörse.
Das Sommer ist sicher eine solide Wahl und wird dir treue Dienste leisten.
 
Hallo, nochmal!
Über´n Preis lässt sich immer streiten.......dem einen langt eine 300 Euro Gitte, beim anderen fängts bei 2000 Euro an.....
Wurstsemmel mit 2 Scheiben drin........der andere will halt 6 Stück........
und zur Haltbarkeit von "Markenkabeln" (und Vovox ist halt mal eins) noch soviel..... ein Kabel von meinem Gitarrenlehrer ist mittlerweile 28!!! Jahre alt, sieht schon recht
abgenutzt aus, klingt aber noch immer wie am ersten Tag. Preis damals: 800 Schilling, 100 Mark umgerechnet. Fazit für mich......im ersten Moment eine Menge Holz,
aber wenn dann so viele Jahre Freude und Nutzen daran hast, Why not?
Grüsse, Norry
und noch was......das Kabel hat mich bei Ebay 63 Euro + 3 Euro Versand gekostet

Im Endeffekt is natürlich immer erlaubt was gefällt. Will das auch keinem ausreden. War nur als kleiner Denkanstoß gedacht ;)
Grüße Michi
 
Der Sound von billigen Kabeln ist meiner Meinung nach zu vergleichen mit dem Sound hart abgerockter Saiten. Wenn die Saiten runtergespielt sind werden die ganzen tollen Obertöne verschluckt, die deine Gitarre zum singen bringen und sie klingt eher dumpf und langweilig. Da hilft auch reindrehen von Presence oder Treble nichts. Dadurch wird der Sound nur dünn und spitz. Den die komplexe Obertonstrucktur ist schlicht weg und durch reindrehen verstärkt man lediglich die letzten verbliebenen Höhen, was aber niemals die Komplexe Struktur zurück bringen kann. Ich neige sogar dazu je abgerockter meine Saiten sind immer mehr Höhen am Amp rauszudrehen weil ich dieses Trauerspiel nicht aushalte :p
Benutzt du nun Billige Kabel, kannst du dir also gleich auch noch das Geld für neue Saiten sparen ;)

Soweit allgemein. Im harten Leben sieht es so aus, dass das wichtigste Kabel im ganzen Setup das, zwischen Amp und Gitarrre bzw. wenn du Effekte vorm Amp hast das zwischen der Gitarre und dem ersten Effekt. Der erste Effekt ist aber noch lange nicht der erste auf deinem Bord sondern der erste mit integriertem Buffer bzw. ein Buffer höchstselbst. Dieser ominöse Buffer wandelt die Impendaz deines Signals zu neidrig Ohmig. Das heißt konkret: verhindert, das vor ihm viele Höhen verloren gehen und nach ihm gehen überhaupt keine flöten. Ein Pedal mit Buffer drin ist IMMER OHNE True-Bypass z.B. der gute, alte Tubescreamer oder die BOSS Pedale. Wah Wah zählt soweit ich weiß nicht da es auch ohne True Bypass kein Buffer hat, was ziemlich sinnlos ist :p . Problematisch wird es wenn du nur True Bypass Geräte hast, nämlich dann addieren sich die Kapazitäten aller verwendeten Kabel zwischen Amp und Gitarre. Also kannst du dich von deinen Höhen verabschieden XD
Da du aber in deinem Beitrag nichts von Pedalen gesagt hast ist das nur der Vollständigkeit halber^^
Alles in allem gilt: Wenn du deine Gitarre direkt in den Amp steckst kann dein Kabel fast garnicht so schlecht sein ,dass du etwas hören würdest :D

In dem beschriebenen Setup spielt das Kabel soweit ich das beurteilen kann überhaupt keine Rolle. Zum einen weil die Gitarre direkt in den Amp geht. Und zum anderen, ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber mit einem Line 6 Amp wirst du sowieso keinen Unterscheid zwischen irgendetwas hören. Ich weiß das Modelling immer besser wird und Line 6 unverschämt gute Produkte hat. Aber ein Röhren Amp (und damit meine ich keine solche Dampfwalze wie ein Rectifier oder ein Powerball^^) reagiert sehr empfindlich auf alle Nuancen und dazu gehört auch das Kabel. Also solange du dir nicht ein Fender Twin Reverb oder Marshall Plexi anschaffst musst du dir über Kabel zumindest Soundtechnisch keine Gedanken machen.

Zur Verarbeitungsqualität will ich mich nicht äußern weil ich das immer für sehr Subjektiv empfinde :)

Als Konkrete empfehlungen kann ich aber allgemein Klotz Kabel empfehlen. Ich meine mal gelesen zu haben die "LaGrange" Serie hätte die niedrigste Kapazität von allen. Ich persönlich greife beherzt zur halb so teuren "kik" Variaten mit etwas mehr Farad und bin damit voll zufrieden.
Leider gibts die Teiler nicht auf Thomann.de .

Wer bis hier meinen Text gelesen hat kriegt als leckerbissen nen Denkanstoß :p Ich hab irgendwo mal gelesen der legendäre Stevie Ray Vaughan hat immer möglichst schlechte Kabel verwendet, damit sein Sound noch wärmer und cremiger wird...
 
Da braucht es keine Fledermausohren, um Unterschiede bei den Instrumentenkabel hören zu können.

Die Kapazität des Kabels addiert sich in passiven Systemen einer Gitarre zum Gesamtsystem [Pickup-Elektronik-Kabel] hinzu und verändert so die Resonanz des Pickups. Solch eine Absenkung kann gewünscht sein bei z. B. zu spitz klingenden Pickups, welche dann mit "billigen" Kabeln ggf. besser [=wärmer] klingen.

Ich nehme gern MTI TP70 Instrumentenkabel mit einer geringen Kapazität von 70 pF/m [wie beim Klotz La Grange] und schaue, dass ich nach der Gitarre und dem ersten Kabel direkt einen Buffer habe, der die anschließenden Kabelkapazitäten einflusslos macht.

Gruß,
Dietmar
 

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