Pattern verbinden

von Steppenwolf, 16.04.05.

  1. Steppenwolf

    Steppenwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.05   #1
    Hallo!

    In letzer Zeit hab ich mir Penta major/minor, Blues und major/minor halbwegs eingeprägt und auch schon fleißig herumimprovisiert.
    Jetzt will ich z.B. aber 2 Pattern duch Slides/etc. verbinden und stehe vor dem Problem, dass ich mir alle Pattern einzeln eingepägt habe und keinen wirklichen Zusammenhang zwischen ihnen sehe...

    Daher frag ich mich ob es richtig war, sich die Pattern optisch einzuprägen oder ob es besser wäre, sie anhand von Halbtonschritten (2 2 2 1 2....), Noten (A B C D E ...) oder Intervallen (1 b3 4 b5 5 ...) zu lernen.

    Das Problem ist eben, dass ich nie weiß wie weit ich sliden muss bzw. wie ich im neuen Pattern weiterspielen kann (weil ich nicht schnell genug erkenne in welchem Pattern ich überhaupt bin)

    Ich wär euch sehr dankbar falls ich Ratschläger o.ä. posten würdet damit ich weiter auf dem Griffbrett herumkomme :)

    mfg Steppenwolf
     
  2. Wödan

    Wödan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.05   #2
    Das raff ich net. Was ist dein Problem?
     
  3. AlBundy

    AlBundy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.05   #3
    Hi Steppenwolf,

    die Seite hier könnte die helfen
    http://www.blueslessons.de/g05e.htm

    ach und hier eine Grafik der 5 pentatonik pattern,
    [​IMG]
    (hm schlechte farbe sry)
    Wie du siehst hängen die 5 Patten zusammen, im grunde ist es ein Muster.
    Also ich würde mir das gesamte als Bild einprägen, du musst ja dieses Muster bei jeder pentatonik verschieben und wenn du dieses Bild im Kopf hast klappt das auch. Spiel sie einfach rauf und runter, von links nach rechts irgendwann kannst dus im schlaaf
     
  4. Steppenwolf

    Steppenwolf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.05   #4
    Thx AL, die Grafik kenn ich schon :)

    Aber ich frage mich eben, ob es nicht sinnvoller ist, Noten auf dem Griffbrett zu lernen anstatt nur der "Muster". Wenn man weiß, dass A C D E und G zur Am-Penta gehören und auch weiß, wo die Noten sind erspart man sich die Pattern sowieso.

    Das Problem ist aber, dass ich die Noten nie und nimmer so schnell finde dass ich halbwegs flüssig spielen kann :o

    mfg Steppenwolf
     
  5. AlBundy

    AlBundy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.05   #5
    Achso ja, es ist so

    die Griffbrett bezeichnungen solltest du dir auf jedenfall zulegen,
    (hier eine Grafik, ich würd sie allerdings erst drehen)
    http://www.hochweber.ch/fretboard.gif

    Es ist ganz nützlich zu wissen wo du welche Noten findest, es ist auch gut wenn du weißt welche noten für welche Pentatonik gehen aber mit diesem verschiebaren Muster tust du dir viel leichter.
     
  6. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.05   #6
    Das ist das Problem fast aller Gitarristen. Bei Streichinstrumenten und Fretlessbässen ists noch um einiges schwerer. Die können sich nur nach ihrem Gefühl orientieren und sich an keine "Muster" anhalten.

    Dazu kann ich dir nur eins raten: üben, üben und üben; möglichichst in allen lagen und vielseitige sachen spielen. Instrument-Kopf-Gehör müssen eine Einheit sein. Dann findest du auf dem Griffbrett jeden Ton und kannst die Sachen die du in deinem Kopf stecken auf dein Instrument übertragen.

    Ich spiel jetzt seit ca. 10 Jahren und es klappt schon recht gut. Aber dass ich wirklich jeden Ton treffe, davon ist (hoffentlich noch) keine Rede.
    Wenn es mal vor Puplikum passiert, dass du einen falschen Ton erwischst, dann möglichst schnell benden, dann kanns sein dass es nicht so arg auffällt.
     
  7. Savatage

    Savatage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.05   #7
    Also einfach auf jeder Seite in jedem Bund die Note auswendig lernen halte ich für ziemlich arbeitsaufwendig und es bringt auch nichts, wenn du dauernd erst überlegen musst, welche Note passt? Ist die überhaupt in der Tonleiter? (Es gibt ja neben A moll noch zig andere ;) )

    Orientier dich oben an der Grafik und versuch, dass Schema auf das Griffbrett zu übertragen, einfach das Bild zu visualisieren.

    Such dir den Anfangston, z.B. A moll, A 5. Bund auf E Saite!

    1. Schema (auf E Saite) Tab: 5 - 7 - 8
    2. Schema (DUR Parallele) die geht schon bei 7 los und wird bei 8 - 10 weitergeführt, im 8. Bund fängt schon das nächste Schema an (8 - 10 - 12) bei Bund 12 die moll Tonleiter nach der A Saite (12 - 13 - 15) bei 15 das Schema, welches auch im 3. Bund auftritt (3 - 5), in Bund 17 wiederholt sich das Schema aus dem 5. Bund

    Du musst einfach den Zusammenhang mit der Zeit reinkriegen, ich such mir den Anfangston auf E oder A Saite und dann gehts los, mann arbeitet die Schemen ab und alles läuft soweit...
     
  8. antifacist

    antifacist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.05   #8
    als ich mit dem pentatonik-zeug angefangen habe, hatte ich auch probs...hab den zusammenhang auch irgendwie nich gerafft...die dinger jedoch oft und viel gespielt..nach ner weile ging das wie von selbst und ich musste mich auch nich mehr an den fingersätzen orientieren, sondern wusste einfach wo ich greifen kann..jetzt hab ich mich an die major-scale gewagt und der umstieg ging problemlos vonstatten...also mein fazit is: einfach spielen, das zeug prägt sich von alleine ein.. ;)
     
  9. Blinded by Me

    Blinded by Me Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.05   #9
    Als ich die Penta zum ersten Mal sah, dachte ich auch: OMG, das soll man können?

    Dann hab ich mir aber einfach die erste eingeprägt, diese ein wenig gespielt, dann die zweite eingeprägt und an die erste drangehängt usw. Wenn du das alles nicht zu schnell machst, sondern viell. jede Woche einen neuen Teil, haste das schnell! ;)
     
  10. suse

    suse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.05   #10
    Hi!

    Also, ich hab auch erstmal die einzelnen Penta-Fingersätze gepaukt - das war meine tägliche Aufwärmübung. Irgendwann konnte ich sie blind spielen und bin automatisch dazu übergegangen, quer über das Griffbrett zu klampfen. Die Fingersatz-Bilder haben sich von allein im Gedächtnis zusammengefügt

    Vllt. ist es hilfreich, nicht immer nur vertikal, sondern mal horizontal die Penta durchzuspielen, d.h. nur auf der E-Saite sämtliche Penta-Noten zu greifen und sich nicht an die 5. Lage oder was auch immer zu klammern.

    Aber quäl dich nicht zu sehr; jeder prägt sich so'n Fingersatz anders ein und lernt entsprechend anders. Manche sehen die Fingersätze gleich als Bild vor Augen, andere orientieren sich mithilfe von Bundzahlen und lernen sie erstmal mühsam auswendig. Lohnt aber ...
     
  11. Cursive

    Cursive Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.05   #11
    Hey.
    Um die Noten auf dem griffbrett zu lernen gibts ne relativ gute methode:
    Nimm dir nen Song, über den du mit ner reinen amollpentatonik solieren kannst. dann fang an und überleg die pattern, geh vielleicht mal aus der Pentatonik raus,
    gewinn ein Gefühl fürs gesamte Griffbrett. Dann halt irgendwann mal plötzlich an und versuch möglichst schnell rauszufinden:
    was ist das für ein ton grade?
    was läuft grad fürn akkord?
    wie ist der zusammenhang zwischen beiden?
    (z.B. Gmoll Akkord, du spielst D: quinte)
    wo gibts den ton noch?

    lass dir da ruhig Zeit, spiel viel zu Musik, leiher nich einfach nur die Pentatonik runter!

    lern noch andere Tonleitern, z.B. harmonisch moll oder die bluestonleiter sind sehr beliebt, ansonsten: tonleitern gibts immer noch welche die du noch nich kennst, die bringen dir aber nur was, wenn du weißt, wie sich jetzt welcher ton anhört, wenn du die töne kennst. Du hast bei einem spontanen Solo nicht die Zeit, groß noch zu überlegen was ich jetzt wo für Pattern spiele. Da ist es auch nich wichtig, den ton zu wissen , den du gerade spielst.
    Da kommts darauf an, zu wissen, wie dieser Ton klingt!
    also spiel einfach mal vor dich hin und versuch nebenher mitzusummen, was du spielst, um dir einzuprägen: was klingt wie?

    .greez.
     
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