Patterns der Moll Pentatonik

von Captain Iglo, 08.02.08.

  1. Captain Iglo

    Captain Iglo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #1
    Huhu!

    Ich weiß, mir hängt das Thema Pentatonik zum auch zum Hals raus, aber leider
    muss ich doch fragen:o

    Für alle die jetzt wieder böse werden und sagen sufu usw.
    -- Ich verstehe diese ganzen links einfach nicht!!! --
    Für einen Anfänger ( 14 Monate ) ist das einfach schwierig zu begreifen, wenn man sich
    alles selber beibringt. Wen soll man fragen wenn nicht euch??:D
    Also bitte nicht auf mir rumhacken!!!!

    So aber jetzt zu meiner Frage:

    Wenn ich die Pattern der Moll Penta spiele ( siehe Patterns der Moll Penta ),
    z.B A-Moll, beginnend mit Pattern 1 auch der E Seite im 5. Bund, stellt sich mir die Frage,
    wenn ich das gleiche Pattern 1 auf der E Seite im 3. Bund spiele, ist das denn die G-Moll
    Penta??? Oder Pattern 1 auf A Seite im 3. Bund das C Moll Penta???:screwy:

    Ich bin verwirrt, aber ich hoffe ihr Profis wisst, was ich meine!?
     
  2. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #2
    Genau so isses.

    Ähm ja, nur dass Profis (zu denen ich definitiv nicht gehöre!) noch professioneller verwirrt sind... ;)

    Im Prinzip hast du Recht.
    ABER Vorsicht Falle! Zwischen der G- und H-Saite hast du nur einen Tonabstand von einer Terz statt wie sonst einer Quarte. Wenn du nun einfach dein Pattern 1, das normalerweise auf der E-Saite beginnt, eine Saite höher setzt, passt es auf der H-Saite nicht. Außerdem hast du ja sozusagen keine Töne für die E-Saite.

    Natürlich kannst du jetzt weiter nachdenken und zu dem Ergebnis kommen, dass du auf der H-Saite das Ganze einfach einen Bund höher verschieben musst. Du wirst sicher auch die fehlenden Töne auf der E-Saite ergänzen können. Allerdings besteht die Gefahr, dass das während einer Improvisation doch zu lange dauert.

    Deshalb würde ich empfehlen, ein Pattern zu nehmen, wo der Grundton schon auf der A-Saite liegt. Bei zweien der fünf ist das der Fall. Da brauchst du nur das Pattern nehmen, den Grundton auf C verschieben und gut ist. Ich kann dir jetzt nicht sagen, welche Nummer du nehmen musst, weil diese Patterns in unterschiedlichen Büchern udn von unterscheidlichen Lehrern unterschiedlich geordnet werden.
     
  3. Captain Iglo

    Captain Iglo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #3
    cool! Das nenne ich doch mal eine vernünftig erklärte Antwort! Ich danke dir!
    So habe ich das verstanden!:great::great::great:
     
  4. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 08.02.08   #4
    Ich versuche einen weiteren Ansatz, der vielleicht hilft. Hoffe es ist nicht zu verwirrend. So grundgelegenden Anfängerthemen stelle ich mich gerne per Chat in Skype, das ist effizienter als Frage & Antwort per Mail oder Forum.

    Im Prinzip gibt es nur 5 Pattern (Fingersätze). FÜR ALLE TONARTEN DIE GLEICHEN 5!
    Egal ob Dur oder Moll.
    Lediglich die Lage ("Bund") und der Grundton unterscheiden sich. Wie oben am Beispiel A-Moll und G-Moll schon erkannt.

    Das A-Moll Pattern 1 in der 5. Lage ist identisch mit dem C-Dur Pattern in der 5. Lage, nur ist der Grundton eben nicht das A auf der E Saite, sondern das C auf der E Saite (8. Bund).

    Die "echt coolen Profis" nudeln natürlich nicht nur stur in einem Pattern in einer Lage herum, sondern spielen über mehrere Lagen.

    Dieses geniale Übungsblatt hab ich mal irgendwo im Web gesehen und benutz es als meine Lieblingsfingerübung. Es handelt sich um Läufe ab Grundton E Saite (root 6. string) und A Saite (root 5. string) in G-Dur (Major, oben) und A-Moll (Minor, unten). Selbstverständlich sind auch diese Läufe verschiebbar. Schiebt das A-Moll Übungsbeispiel zwei Bünde nach links und es ist G-Moll, schiebt das G-Dur Beispiel 5 Bünde nach rechts und es ist C-Dur

    Die Pfeile bedeuten: Lagenwechsel, also rauf oder runter "sliden"

    Spielt es vor und zurück, langsam und mit Metronom. Versucht die Noten die ihr spielt laut mitzusingen oder zu sagen. So lernt man das Griffbrett!!!

    Viel Spaß!

    [​IMG]
     
  5. Captain Iglo

    Captain Iglo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #5
    So macht die Geschichte auch Sinn! DAS steht nämlich in keiner
    Beschreibung von Pentatoniken die ich gefunden habe!
    Das Übungsblatt ist genial und ich werde gleich Morgen loslegen!

    Danke für die Mühe!!!:great:
     
  6. Boneyard

    Boneyard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #6
    Hey !

    Mich interessiert das Thema auch!
    Hat vielleicht jemand vielleicht mal eine Adresse mit ner Übersicht oder so was
    von allen "Lagen/ Pattern/ Fingersätzen" ??
    Das wäre super :)
    Müssten dann ja fünf sein ? Wenn ich das hier richtig verstanden habe :p
    Also fünf Stück die man dann beliebig verschieben kann?!


    mfg
    Boneyard
     
  7. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 09.02.08   #7
  8. Boneyard

    Boneyard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #8
    Hey danke, das is cool !
    Aber wie werd ich damit fertig ? xD
    Wenn ich jetzt zB E-Major Scale nehme, stehen da 50.000 Zahlen auf dem Griffbrett xD
    Fange ich dann einer 1 an und gehe weiter bis 8 ? Sind wohl verschiedene Lagen dann oder ?
     
  9. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 09.02.08   #9
    Genau und ein Fingersatz sind immer 4 (selten auch 5) nebeneinanderliegende Bünde.

    Auch hier wieder der bei Gitarristen ungern gehörte Anfängerhinweis: THEORIE LERNEN!!!
    Lernt nicht nur sture Fingermuster, lernt auch die Noten kennen, die ihr "drückt".

    Es gibt nichts peinlicheres, als beim Jam mit anderen Musikern keine Noten oder nichtmal die Tonart nennen zu können sondern daherdazustammeln "warte, ich drück auf der A Saite im 7. Bund, dann..."

    Hier die überlappenden Sätze für A Moll Pentatonik.

    [​IMG]
     
  10. ginod

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    Erstellt: 11.02.08   #10
  11. Alexaug

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    Erstellt: 18.02.08   #11
    sorry das ich das thema nochmal aufgreife aber ich wüsste gern ob es im netz eine seite gibt wo auch empfohlene fingersätze zu pentatonik patterns angegeben sind?
     
  12. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #12
    Sorry für meine Gegenfrage - aber wo genau ist das Problem? Die Abstände betragen maximal vier Bünde, das entspricht dem Intervall Zeige- bis kleiner Finger... jedes Pattern hat zwei Noten pro Saite, das passt also IMMER.

    Lediglich bei Verbindung mehrerer Patterns muss man halt die Lage wechseln. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wo Deine Schwierigkeiten mit dem Fingersatz liegen - musst schon konkreter werden...
     
  13. xanthine

    xanthine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #13
    mal abgesehen davon, dass das jetzt die dümmste antwort ist, die man zu dem thema geben kann:

    spiel einfach so, wie es dir am bequemsten ist.

    aber pass auf, dass du nicht anfängst, nur mit dem zeigefinger über eine saite zu rutschen...
    ...grundsätzlich halte ich mehr davon, in einer lage alle sechs saiten zu nutzen, als extreme sprünge über das griffbrett zu vollführen - ausser natürlich beim lagenwechseln, der u.U. ja nicht ausbleiben kann.
     
  14. Alexaug

    Alexaug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #14
    ok danke, es ist nur so das mir mein gitarrenlehrer manchmal andere fingersätze vorgibt als es hier oder im netz öfters vorgegeben wird... aber werd einfach so spielen wie es für mich am bequemsten und schnellstes erscheint.
    er meint das ich manche patterns eher mit dem zeigefinger anstatt mittelfinger spielen soll...
     
  15. DerZauberer

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    Erstellt: 19.02.08   #15
    Ich interpretiere mal: Jedes Pattern hat ja grundsätzlich 2 Noten pro Saite, einen tieferen und einen höheren. Den tieferen kann man grundsätzlich immer mit dem Zeigefinger spielen, auch wenn rein lagentechnisch der Mittelfinger "korrekt" wäre. Sehe ich auch nix verwerfliches dran. Betonung liegt auf "kann" - jeder, wie er will... :great:
     
  16. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.08   #16
    Jehova Jehova :D


    Wens interessiert zu genau diesem Thema, Pentatonikskalen, Improvisationspattern auf Basis dieser Skalen (das was Hoss gepostet hat), Akkordformen, Akkordpositionen und dem ganzen Zusammenhang dieser Themen gibt es ein recht gutes Buch. (Achtung Englisch!)
    http://www.amazon.de/Fretboard-Logi...ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1203613154&sr=8-1
     
  17. sirsmokealot

    sirsmokealot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.08   #17
    Ähm ich dachte mir vielleicht passt das auch hier rein. Also spielt ihr wenn ihr improvisiert, ich mein jetzt als ihr Beginner wart, einfach nur immer einzelene Töne?

    Ich spiele auf einer akkustischen Gitarre und spiele wenn dann nur auf den Bassseiten oder auf den Diskantseiten. Aber so richtig "groovig" wird das leider wirklich.

    Lg

    Sir Smoked A lot
     
  18. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.08   #18
    Einzelne Töne sind prinzipiell super - wenn man eben mehrere einzelne Töne im richtigen Rhythmus auf die richtige Art und Weise miteinander verbindet und durch Hammer-Ons/Pull-Offs, Bendings etc. noch anreichert. Idealerweise dann eben nicht nur Tonleiter rauf und runter, sondern eine Melodie basteln...

    Das ist nicht einfach... da kommt man aber nur hin, wenn man viel probiert und sich Anregungen holt. Also dranbleiben, dann kommt der Groove schon.
     
  19. stickyfinger

    stickyfinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.08   #19

    ne, is dann Bb-Dur also g-moll.
     
  20. DieGräfin

    DieGräfin Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Hallo Ihr Lieben,
    ich reihe mich in die Schlange der "Pentatonik"-Neulinge ein...
    Ich lerne autodidaktisch, bin Anfängerin, und tu mir am leichtesten, das Gelernte in eigene Worte zu fassen, zum besseren Verständnis.
    Es wäre klasse, wenn mir jemand sagen könnte, ob "meine Worte" in Bezug auf die Pentatonik denn auch stimmen :rolleyes:

    Also, sofern ich das richtig verstanden habe, nehme ich, bei einem Song z.B. in A-Moll, die Moll-Pentatonik mit Grundton A auf der E-Saite, und kann mir dann aus allen Tönen der 5 Pattern dieser Pentatonik diejenigen raussuchen, die mir zum Improvisieren zu diesem Beispielsong "am besten gefallen". Eben weil all das die Töne sind, die zur Tonart des Songs passen. (plus evtl. noch die Blue-Notes...)

    Hab ich das soweit richtig verstanden?
    Vom Improvisieren bin ich zwar noch weit weg, aber das ist eines meiner Fernziele...

    Danke schon mal für Antworten
     
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