persönlichen Switcher selber bauen

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Hi,
Ich habe da so ein „kleines“ Gedankenprojekt zusammengeschustert. Ich hoffe, ihr könnt mich in die richtige Richtung weisen, entweder in Form von „Lass es bleiben/Lies dich in die Thematik dort und dort weiter ein“ oder „dort ist der und der Fehler, welcher so und so zu beheben wäre“. Ich muss, glaube ich, ein wenig ausholen, um alles verständlich zu schildern.

Erst einmal zu meiner Situation / Person: Dieses Projekt würde sich zeitlich in die Länge ziehen, da ich zurzeit nicht in einer Band bin aber gerade das ist in Planung, soll heißen, das Produkt des Projekts soll im Live-Betrieb mit einer Band eingesetzt werden. Außerdem bin ich im Allgemeinen beim Anschaffen von Geräten langsam, da ich darauf jeweils sparen muss… Von daher: keine Hektik, lieber länger überlegen / Rat holen.

Ich selber spiele Geige (E-Geige sowie akustische Geige), spiele Gitarre (E- und A-Gitarre) und singe gerne ab und an. „Front-Sänger“ war ich bereits im vorherigen Bandgefüge und bin keinesfalls vom „Background-Gesang“ abgeneigt.

Ich habe bereits angefangen, ein Racksystem aufzubauen. Die ersten Geräte sind von mir getestet und gekauft.

Das Ziel: Ich möchte mittels Fußschalter meine Presets und alles Sonstige umschalten können. Klar, kommt man da zu MIDI. Meine Wahl der MIDI-Fußleiste wäre das FCB 1010. Und was soll umgeschaltet werden? Hauptsächlich zwei Geräte:
° Digitech GSP1101 = PreAmp/Multieffektgerät für Instrumente
° Digitech Vocalist Live Pro = PreAmp/Multieffektgerät für Gesang
Zum Gesgangs-Effektgerät ist folgendes zu erwähnen: Es hat einen „Gitarreneingang“, mit dessen Hilfe man durch gespielte Akkorde korrekte Harmoniestimmen dem Gesang hinzufügen kann. (Klappt auch sehr gut.)

Das Projekt: Ich möchte einen „Switcher“ für mich bauen. Der Grundgedanke: Nutze ich die E-Geige, soll die E-Geige zum GSP1101 durchgegeben werden, analog E-Gitarre, A-Geige und A-Gitarre. [Neben-Problematik: Wenn ich Gitarre spiele, würde ich im GSP1101 per Preset z.B. auf dem rechten Kanal spielen (links also gemutet) und wenn ich Geige spiele, alle jeweiligen Presets auf den linken Kanal legen. So kann ich Gitarre und Geige getrennt zur PA/FOH geben. In meinen Augen eine gute und geldsparende Lösung, was meint ihr?]

Dieser Switcher, den ich mir gerne bauen würde, soll aber auch entweder E-Gitarre, A-Gitarre oder das Signal eines Bandkollegen (sei es ein Keyboard oder eine weitere Gitarre) an das Gesangseffektgerät VLP (Vocalist Live Pro) geben. Zum veranschaulichen habe ich eine kleine Skizze angefertigt, die ich hier mit anhänge.
UmschaltungEinfach.jpg
EG = E-Gitarre
AG = A-Gitarre
EV = E-Violine
AV = A-Violine
ExS = Exernes Signal, also vom Bandkollegen

Da Umschaltung mittels MIDI anscheinend zu kompliziert oder teuer ist (man sieht ja die Preise eines einfachen ENGL Z11, Nobels MS4, usw.), habe ich mir gedacht, man kann die Schaltbuchsen des FCB1010 verwenden. Durch richtiges anordnen, so glaube ich, könnte man mittels zwei solcher Schalter (die grünen eingekreisten Zahlen) alles umschalten. Dazu müsste die Schaltbuchse 1 gleichzeitig drei eigentliche Schalter kontrollieren, und die Schaltbuchse 2 zwei eigentliche Schalter. Und hier ist ein Knackpunkt für mich: ist das zu realisieren? Ich würde an 2 Relais denken, welche von der FCB1010 gesteuert werden und jeweils selber dann die gewünschten Schalter betätigen.

Damit das Ganze überhaupt funktionieren kann, würde ich alle Signale vorverstärken müssen (die akustischen Instrumente ja sowieso). Das heißt, ich habe bereits einen zweikanaligen PreAmp („SM Pro Audio TB 202“ mit Kompressor und EQ-Sektion) für die akustischen. Dann würde ich mir evtl. einen vierkanaligen (z.B. „SM Pro Q-Pre“) für die elektrischen Instrumente und das externe Signal besorgen. Damit hätte ich auf jeden Fall die Möglichkeit alle Quellen im Lautstärkeverhältnis zu regeln und zusätzlich einheitliche Impedanzen.

So, nun bin ich an einem weitern Knackpunkt. Ich habe mich gefragt, wie könnte denn das Schaltbild denn aussehen. (Dazu habe ich mir das Programm „TinyCAD“ runtergeladen und versucht damit zu arbeiten.) Falls es bis hier hin soweit in Ordnung wäre, hätte ich 5 gleichwertige Signale an XLR-Buchsen anliegen, d.h. sogar symmetrisch. Ich hatte den Gedanken, die Symmetrie zu missachten und aus einem symmetrischen Signal gleich zwei unsymmtrische Signale zu gewinnen. Das soll heißen, dass ich zum Beispiel von der XLR-Buchse des E-Gitarren-Signals Pin 2 zum GSP1101 leite, und Pin 3 zum VLP route. Die unterschiedliche Phase stört mich ja nicht, da das Signal im VLP sozusagen in einer Sackgasse endet und man es nicht hört. Adäquat dazu Pin 2 der akustischen Gitarre zum GSP1101 und Pin 3 zum VLP. Ich füge einfach mal mein Schaltbild mit an, besser gesagt, eine Variante mit, und eine Variante ohne Masse (mit Masse wird’s auf’m ersten Blick unübersichtlich).
Schaltung ohne Masse.jpg Schaltung mit Massse.jpg

Kommen wir zum nächsten Knackpunkt: Masse und die Problematik Brummschleifen. In der Schaltung ist ja zu sehen, dass ich mir Gedanken gemacht habe, was passiert wenn ich mehrere Geräte über diesen (noch fiktiven) Switcher verbinde. Anscheinend ist die Sache ja nicht gegessen, wenn alle Geräte an einer Steckdose hängen und / oder in einem Rack verbaut sind. Reicht es aus, wenn man ein Ground-Lift-Schalter für beide akustischen Instrumente, welche von einem PreAmp kommen, verbaut? (siehe Schaltskizze) Bzw. das Gleiche beim Vierfach-PreAmp? (Der Q-Pre von SM Pro Audio hat eine Ground-Schraube. Könnte die mir evtl. helfen, wenn ich die Masse des Q-Pres mit der Signalmasse des GSP-Effektgeräts verbinde?!?)

Um die beiden Effektgeräte GSP1101und VLP zu trennen, könnte ich den am VLP eingebauten Ground-Lift-Schalter nutzen oder zwischen deren Masse in meinem geplanten Switcher noch einen Ground-Lift einbauen. Allerdings wäre das ja irgendwie doof, dann habe ich nur irgendein Signal ohne jeglichen Bezugspunkt zur Masse. Geht das überhaupt bei unsymmetrischer Signalführung? Kann ich mir schwer vorstellen.

Tja, soweit erstmal. Ist vielleicht bissl viel aber sehr viel kürzer ging’s nicht. Als kleine Zusammenfassung meiner Probleme:
° Kann man mit den Schaltbuchsen des FCB1010 Relais ansteuern, welche selber drei bzw. zwei Schalter kontrollieren?
° Kann man ein symmetrisches Signal einfach so in zwei unsymmetrische Signale trennen (Phasenproblematik mal missachtet)?
° Wie könnte ich Herr über die Massenproblematik werden?

Es sind bestimmt noch jede Menge weiterer Probleme zu klären, bevor so ein Projekt wirklich in Angriff genommen werden kann. Aber das ist erst ein Mal der Anfang und die Frage an euch, ob es sich überhaupt lohnt.

Die Fragen würden sicherlich von euch noch kommen, also beantworte ich gleich etwas davon:
Löten: Ja, das dürfte klappen. Und bei Problemen hätte ich jemanden zum Helfen.
das erste Mal? Nicht ganz, ich habe schon ein paar kleinere Sachen gemacht, die waren aber im Vergleich eher simpler.
technisches Verständnis: Ein wenig: die schulische Ausbildung und ein paar weitere Sachen.
Gerne eigne ich mir auch Neues an!

Ich würde mich über Meinungen / Anregungen und sonstiges freuen.

Joe
 
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Hallo,

mal schnell in aller Kürze:
... Als kleine Zusammenfassung meiner Probleme:
° Kann man mit den Schaltbuchsen des FCB1010 Relais ansteuern, welche selber drei bzw. zwei Schalter kontrollieren?
Ich würde mit den Schaltbuchsen einen Transistor ansteuern, der in der Lage ist, mehrere Relais (oder andere Schalter) zu schalten.

Evtl. kannst Du in der Anleitung zum FCB herausfinden, wieviel Strom die Schaltbuchsen liefern können. Vermutlich reicht er nicht aus, um mehrere Relais direkt zu schalten.
Dann muss ein Transistor dazwischen, der so viel Strom liefern kann.

Such dazu mal im Web nach ungefähr "relais schalten mit transistor" ...


... ° Kann man ein symmetrisches Signal einfach so in zwei unsymmetrische Signale trennen (Phasenproblematik mal missachtet)? ...
Ja, wenn die Phase beim Vocalist und dem Zusammenmischen später tatsächlich keine Rolle spielt.
... ° Wie könnte ich Herr über die Massenproblematik werden? ...
Meine Empfehlung (in der angegebenen Reihenfolge):
1. Entweder verwendest Du möglichst konsequent symmetrische Linepegel-Signale, die Du durch Übertragertrafos (trafosymmetrische Lineübertrager) masseunabhängig weitergeben kannst.
2. Oder Du arbeitest auch mit unsymmetrischen Signalen und möglichst konsequentem Prinzip "Sternmasse" - d.h. alle Signalmassen werden in 1 (und nur 1 !!!!) Punkt zusammengeführt, weitere Masseverbindungen darf es dabei nicht geben (und nur für die, die gleich wieder auf dumme Gedanken kommen: die evtl. vorhandenen Schutzleiter der Geräte dürfen dabei natürlich auf keinen Fall unterbrochen werden!!).


Gruß
Ulrich
 
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Tja, die Bedienungsanleitung hatte ich auch schon durchstöbert; ohne Ergebnisse. Jetzt habe ich Bilder des Geräteinneren aus'm Internet (da ich das Gerät nicht habe) gesucht und eine wage Vermutung. Ich habe den Firmennamen erkannt und anhand der Bedruckung ein Relais der Firma Shinmei gefunden. Das Datenblatt ist hier mit den Angaben 2A 30V DC, 1A 125V AC zu finden
http://info.tactnet.co.jp/shinmei/e/product/pdf/E_RSB.pdf

Ok, nun habe ich versucht mich im Internet zu belesen. Für eine Anwendung am PC gabs das Projekt "Relaisplatine", was hier recht gut passt. (Im Anhang ist’s für mich noch Mal bissl allgemeiner gezeichnet, wobei ich D2 weggelassen habe. Warum allerdings R3 dort so platziert ist, verstehe ich noch nicht.)
transistorschaltung.jpg

Bei der Massenproblematik würde ich zur Sternmasse tendieren. Und ich hege keine Ambitionen, den Schutzleiter zu unterbrechen. (Wäre es in dieser Schaltung eine Sternmasse, oder ist das immer noch eine „gewöhnliche“?)
Schaltung mit Massse2.jpg

Die beiden Signalempfänger (GSP & VLP) nehmen nur unsymmetrische Signale. Da wäre es zu viel des Guten, alle Eingänge mit Übertrager auszustatten und alles symmetrisch zu verarbeiten. Oder habe ich dich da falsch verstanden?

Phasenprobleme bekomme ich nicht, da man das Signal, was in den VLP geht, nicht hört. Das wird nur vom Gerät analysiert, um die Tonarten zu erkennen.

Gruß, Joe
 
elkulk
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Hallo,
Tja, die Bedienungsanleitung hatte ich auch schon durchstöbert; ohne Ergebnisse. Jetzt habe ich Bilder des Geräteinneren aus'm Internet (da ich das Gerät nicht habe) gesucht und eine wage Vermutung. Ich habe den Firmennamen erkannt und anhand der Bedruckung ein Relais der Firma Shinmei gefunden. Das Datenblatt ist hier mit den Angaben 2A 30V DC, 1A 125V AC zu finden
http://info.tactnet.co.jp/shinmei/e/product/pdf/E_RSB.pdf

Ok, nun habe ich versucht mich im Internet zu belesen. Für eine Anwendung am PC gabs das Projekt "Relaisplatine", was hier recht gut passt. (Im Anhang ist's für mich noch Mal bissl allgemeiner gezeichnet, wobei ich D2 weggelassen habe. Warum allerdings R3 dort so platziert ist, verstehe ich noch nicht.)
ach, wunderbar, im FCB sind die Schaltausgänge bereits jeweils über ein Relais geschaltet!

Dann sollte es eigentlich funktionieren, an diese Ausgänge die Schalter/Relais zum Umschalten der Signale direkt anzuhängen (ohne Transistor).
Im von Dir verlinkten Datenblatt ist die nominelle Schaltleistung angegeben: "Nominal switching Capacity 2A30VDC , 1A125VAC*"

Also benötigst Du als Signalumschalter Relais, welche insgesamt max. 2A Strom aufnehmen :)eek: - so viel braucht kein "normales", für solche Zwecke geeignetes Relais) und mit max. 30VDC sauber schalten.
Auf jeden Fall sollten die Relais für Audiosignale geeignet sein, so dass es möglichst nicht knackt beim Umschalten.

Knackfrei kann man auch über JFET-Transistoren oder Photomos-Relais schalten ...


... Bei der Massenproblematik würde ich zur Sternmasse tendieren. Und ich hege keine Ambitionen, den Schutzleiter zu unterbrechen. (Wäre es in dieser Schaltung eine Sternmasse, oder ist das immer noch eine "gewöhnliche"?) ...
Ja, das ist soweit Sternmasse.

Aber Problem: Die Geräte hängen auch jeweils am Stromnetz und häufiger mal sind über diese Verbindung die Signalmassen zusätzlich miteinander verbunden.
Das kann dann immer noch zu Brummschleifen führen ... - ausprobieren.



... Die beiden Signalempfänger (GSP & VLP) nehmen nur unsymmetrische Signale. Da wäre es zu viel des Guten, alle Eingänge mit Übertrager auszustatten und alles symmetrisch zu verarbeiten. Oder habe ich dich da falsch verstanden? ...
Der Sinn von Übertragertrafos ist nicht allein die Symmetrierung, sondern noch viel mehr die galvanische Trennung*.
Ob man symmetrisch oder unsymmetrisch rein- und/oder rausgeht, ist dabei nicht nur eine Frage der Störungsunempfindlichkeit der Signale, sondern auch eine Frage des Pegels.

Da solltest Du Dich (u.a. hier im MB) mal noch weiter einlesen*.


Gruß
Ulrich


*wikipedia ist auch keine schlechte Quelle.
 
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Hej
Das ist gut für mich, dass die Schaltrelais im FCB so "kräftig" sind - weniger Arbeit für mich :)
Wenn man so guckt, brauchen relevante Relais wirklich geringe Stromstärken (so im 10ner-Breich der mA). Da könnte ich also auch ne Status-LED am Switcher anbauen.:cool:

Nun habe ich nach möglichen Relais geguckt. Es gibt hauptsächlich welche mit 6, 12 oder 24 V Nennspannung. Allerdings dann immer nur maximal 2-Wechsler, es sei denn man sucht bei den Industrierelais. In meinem Fall bräuchte ich aber auch einen 3-Wechsler. Ich habe mich gefragt, wenn ich 2 Relais (damit ich auf die benötigte "Schalter-Zahl" komme) gleichzeitig schalten möchte, müsste ich sie in Reihe schalten. Das basiert auf dieser Wikipedia-Aussage:

"Die Reihenschaltung von Relaiskontakten realisiert eine UND-Funktion." im Artikel "Reihenschaltung"

Wenn ich also 2 Relais (2-Wechsler jeweils) nehme, komme ich auf meine gewünschte Schalterzahl in dieser Instanz (elektrische // akustische Instrumente). Dabei muss ich drauf achten, dass sich die Spannungen in der Reihenschaltung addieren. Würde heißen dass ich, wenn ich zwei Relais mit 12 V Nennspannung nutze, 24 V zum Schalten der Relais benötige (und 30 V habe ich max zur Verfügung).

Audiogeeignete Relais... ok, ich habe gelesen, Relais mit Gold oder Silber sollen geeignet sein. Die oft genannten Reedrelais gibt es so, wie die von dir erwähnten PhotoMOS-Relais, nur als Schließer oder evtl. Öfnner. Aber nicht als Wechsler.

Übertrager und Entkopplung ist für mich noch schwammig. Würde es zur Entkopplung nicht reichen ein Kondensator einzubauen? Oder wäre das vom Klang nicht transparent?
Wenn ich das richtig verstehe, ist die Entkopplung dazu da, Potentialdifferenzen auf den Signalleitungen als Sörungs-/Brummquelle auszuschließen. Wird denn bei einem Ausgang eines PreAmps nicht gleich galv. entkoppelt? Oder kommt das auf's Gerät (Hersteller, Preis, Qualität) an? Aber sicher wäre wohl, wenn ich selber entkoppeln würde. Gilt das für meinen Eingang, Ausgang oder sogar beides?

Ich dachte auch, dass gute Übertrager (ich dachte wenn dann an 1:1) recht teuer sind.

So, ich werde in den nächsten 1 1/2 Wochen weniger im Musiker-Board rumschwirren. Also nicht wundern wenn ich plötzlich weg bin. Danach bin ich wieder da.

Vielen Dank außerdem für die Hilfe. :great: Es ist wirklich sehr schön, wenn sich jemand für meine Ideen Zeit nimmt. Dafür bin ich dankbar.

Joe

Nachtrag: zwei Relais, die in meinen Augen geeignet wären: Relais 12V und analog Relais 24V
 
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Hallo,
... Ich habe mich gefragt, wenn ich 2 Relais (damit ich auf die benötigte "Schalter-Zahl" komme) gleichzeitig schalten möchte, müsste ich sie in Reihe schalten. Das basiert auf dieser Wikipedia-Aussage:

"Die Reihenschaltung von Relaiskontakten realisiert eine UND-Funktion." im Artikel "Reihenschaltung" ...
Parallelschaltung sollte auch funktionieren. Dabei auf jeden Fall die Freilaufdiode nicht vergessen!!

... Audiogeeignete Relais... ok, ich habe gelesen, Relais mit Gold oder Silber sollen geeignet sein. Die oft genannten Reedrelais gibt es so, wie die von dir erwähnten PhotoMOS-Relais, nur als Schließer oder evtl. Öfnner. Aber nicht als Wechsler. ...
Ja richtig, das bedeutet dann eben erhöhten Schaltungsaufwand.

... Übertrager und Entkopplung ist für mich noch schwammig. Würde es zur Entkopplung nicht reichen ein Kondensator einzubauen? Oder wäre das vom Klang nicht transparent?
Wenn ich das richtig verstehe, ist die Entkopplung dazu da, Potentialdifferenzen auf den Signalleitungen als Sörungs-/Brummquelle auszuschließen. Wird denn bei einem Ausgang eines PreAmps nicht gleich galv. entkoppelt? Oder kommt das auf's Gerät (Hersteller, Preis, Qualität) an? Aber sicher wäre wohl, wenn ich selber entkoppeln würde. Gilt das für meinen Eingang, Ausgang oder sogar beides? ...
Galvanische Trennung bedeutet, dass sowohl beim Signalleiter und bei Signalmasse keine leitende Verbindung besteht. Ein Kondensator kann Gleichspannung auf dem Singalleiter abblocken, nicht aber Wechselspannung (bzw. diese nur frequenzabängig).
Brummen/Rauschen etc. aber ist Wechselspannung (muss eine Änderung der Spannung über die Zeit = Frequenz aufweisen, sonst kann man nichts hören ;)).

Und die Masseleitung, über die das Störsignal ("Brummen") zustande kommt (kommen kann), kann man sowieso nicht mit Kondensatoren "entkoppeln".

... Ich dachte auch, dass gute Übertrager (ich dachte wenn dann an 1:1) recht teuer sind. ...
Auf Linepegelniveau müssen die nicht teuer sein, z. B. http://www.monacor.de/produktdetailseite/?artikelid=2651


Gruß
Ulrich
 
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Ich melde mich doch noch ein Mal:
Höhö, ich hatte bereits in meinen Skizzen einen Vermerk gemacht, wofür die Schutzdiode (Freilaufdiode) da ist und dass sie deswegen wichtig ist. Trotzdem gut, dass du's noch Mal sagst.

Meinst du, dass es wahrscheinlich beim Umschalten knallen wird, wenn man die Relais nimmt, die ich verlinkt habe? Sie sind doch immerhin aus Silber, Palladium und Gold - und sie sind waschfest! :rolleyes: Würdest du an meiner Stelle dir eher Gedanken machen, einen zeitverzögerten "Mute-Schalter" einzubauen oder alles auf Öffner/Schließer zu basieren?

Es würde doch reichen, wenn ich nur am Ausgang entkoppel, falls meine PreAmps selber am ihrem Ausgang entkoppeln, oder? In dem Falle halten sich die Kosten wirklich in Grenzen.

Ciao erst Mal...
Joe
 
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Hej,
Ich habe gestern mal wieder bissl gestöbert und bin doch tatsächlich auf einen Line-MIDI-Switcher [G-Lab] gestoßen. Ich nehme an, der funktioniert auch mit Line-Signalen (wie's der Name auch sagt), alle Abbildungen und Beschreibungen sind allerdings auf Gitarre, und somit auf hochohmige Signale bezogen... 140 € kostet eins – ich persönlich bräuchte zwei plus weitere Gerätschaften, um mein Ziel zu erreichen. Ich bin zurzeit der Meinung, dass das mittels DIY zu unterbieten ist. Ob es allerdings von der Qualität gleichwertig sein wird, kann ich nicht einschätzen.

Ich habe inzwischen beim Forum von „Musik-Ding“ weiter gelesen und habe sogar „ähnliche“ Projekte gefunden. Daher wurde ich bestätigt, es doch erst mal bei den Wechslern zu belassen, auch wenn du (elkulk) mir zu den PhotoMOS geraten hast. Anscheinend sind die Relais der Serie 30 von der Firma Finder häufig in DIY-Projekten genutzt und für gut empfunden – Grund für mich das auch erst mal so auszuprobieren.

Das verlinkte Relais (24 V; 0,2 W) gibt im Datenblatt eine maximale Nennspannung von 36 V an (1,5 * 24 V). Das ist doch super geeignet, um mit den 30 V zu schalten, die vom FCB1010 kommen, nech?

So, ich habe mal wieder gezeichnet:
personalSwitch3.png
So sieht bis jetzt meine Schaltung aus. Ich denke, jeden Eingang mit einem Übertrager zu versehen ist übertrieben. Die Ausgänge der meisten MicPreAmps sind bestimmt trafosymmetriert und so schon galvanisch getrennt. Der von dir vorgeschlagene Übertrager hat aber wieder den Vorteil, dass zwei sekundäre Spulen vorhanden sind und ich so meine zwei Signale der (z.B.) E-Gitarre vom Trafo bekomme. (Der Gedankengang ist doch folgerichtig, oder?)

Allerdings bin ich jetzt wieder an einem „Knackpunkt“ angelangt: Widerstände als so genannte „Pulldowns“ – oder doch um mit den Impedanzen klar zu kommen? Eigentlich hat doch der Übertrager ja schon eine Eingangimpedanz von 600 Ohm, dann müsste es doch schon mit der Impedanz passen. Passt das dann auch so mit der Ausgangsimpedanz? Eine Ausgangsimpedanz hat kleiner zu sein, als die jeweilige Eingangsimpedanz. (600 Ω Ausgangs- und Eingangsimpedanzen von 1 MΩ GSP // 2,2 MΩ bzw 4,4 MΩ VLP bei dessen Ground Lift -> aus den Datenblättern der beiden Geräte.)

Pulldowns sind ja eigtl. dazu da, auf eine bestimmte Art und Weise solche Schalt-Knaller zu unterdrücken. Da muss ich mich noch weiter belesen...

So, und nun noch eine andere kleine Frage: Würde es stören, wenn ich beide Massen des Schaltsignals (von dem FCB1010 kommend) zusammenlegen würde? Und wenn man mal weiter spinnt auch noch die Masse der MIDI-Leitung und noch weiter gesponnen, die Masse einer Phantomspannung zur Versorgung des FCB1010-Boards? Oder gibt's da Komplikationen?

Gruß,
Joe
 
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Hi,

leider hast Du etwas missverstanden:
Das FCB1010 liefert an den Schaltausgängen keine Spannung/ keinen Strom. Die Schaltausgänge werden von Relais gesteuert, die nur eben Schalter sind - sie schließen bzw. öffnen einen Schaltkreis.

Die Spannung, die Du zum Schalten benötigst, musst Du von außen an diese Schaltausgänge anlegen, wobei die Relais eben lt. dem von Dir oben verlinkten Datenblatt eine nominelle Schaltleistung/ "Nominal switching Capacity" von 2A30VDC , 1A125VAC haben.

Du benötigst also eine Spannungquelle (z. B. ein eigenes Netzteil), wobei Du jede Spannungsquelle verwenden kannst, die unter den 30VDC bzw. 125VAC bleibt; und die damit geschalteten Relais inkl. LEDs dürfen eben dann max. 2A bzw. 1A Strom ziehen (was locker zu schaffen sein sollte :D).

Gruß
Ulrich


edit: Bildchen
Unbenannt.GIF
 
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Oh, wenn du's so sagst, fällt es mir auch auf. Naja - dürfte ja nicht das Problem darstellen, eine Spannung bereitzustellen. Zudem habe ich sowieso angedacht, in das "Switcher-Gehäuse" eine MIDI-Buchse einzubauen, aus der auch Phantomspannung für's Board kommt. (+ MiIDI-Through-Buchse...) Mit einem entsprechend dimensionierten Netzteil dürfte das ja auch zu kombinieren sein.

Kannst du mir auch deine Meinung zum Zusammenlegen der ganzen Massen sagen? (Masse von MIDI, Switch 1, Switch 2 und der Spannungsversorgung für FCB1010). Dürfte doch kein Problem darstellen, oder?
(Hast du auch 'ne Anregung zu den Widerständen/Impedanzen? Wenn nicht sag einfach wieder: "wiki hilft / Internet&Literatur hilft")

Joe
 
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Hallo,

ob Pull-down-Widerstände überhaupt auf der von den Instrumenten kommenden Seite erforderlich werden, hängt davon ab, wie diese Ausgänge konstruiert sind.
Für eine passive E-Gitarre benötigst Du kaum einen PD-Widerstand.
Für Preampausgänge, so A-Gitarre, E-Violine und A-Violine so etwas haben, könnten PD-Widerstände erforderlich sein, da dann häufig direkt am Ausgang Kondensatoren verbaut sind, die beim Schalten Knacken verursachen können. Hier müsste man die Kapazität der Kondensatoren kennen, um die Widerstände optimal anpassen zu können (PD-Widerstand bildet zusammen mit dem Ausgangskondensator einen C-R-Hochpassfilter!).


An den Eingängen der nachfolgenden Geräte können auch Kondensatoren verbaut sein. Hier sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht die Ausgangsimpedanz der daran angeschlossenen Instrumente zu sehr herunterziehen (PD-Widerstand ist genauso wie die Eingangsimpedanz nachfolgender Geräte parallelgeschaltet zur Ausgangsimpedanz der Instrumente und verringert diese dadurch). Für passive Gitarren und Bässe werden häufig 2,2MOhm oder größer empfohlen. Bei Piezotonabnehmern sollte der PD-Widerstand noch größer sein, häufig im Bereich von 10MOhm, was aber auch nicht mehr viel bringt, wenn die Eingangsimpedanz des nachfolgenden Geräts auch nicht allzu hoch ist.

Gruß
Ulrich
 
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Ui, so langsam wird's kompliziert für mich... jetzt schon :redface:
Was ich von deinem Post (2. Absatz) nicht verstehe ist, wieso meine Ausgangsimpedanzen der Instrumente durch den letzten Empfänger (GSP/VLP) beeinflusst werden soll. Immerhin hängen beim jetzigen Design Übertrager dazwischen. Zusätzlich kommen die Instrumentensignale (passive als auch aktive) von einem (Mic)PreAmp, der vor meinem Switcher hängen soll.
Instrument -> (Mic)PreAmp -> Switcher -> GSP/VLP

Die passive E-Gitarre würde entweder über 'ne aktive DI-Box oder evtl. über Funk in den MicPreAmp gehen.
Die aktive E-Violine geht auch in den MicPreAmp.
Die beiden akustischen Instrumente werden mittels Klebekondensatormikros abgenommen und gehen auch in den MicPreAmp.
Mit dem externen Signal würde ich ganz ähnlich verfahren, damit ich einheitliche Impedanzen und Lautstärken habe bzw. die Lautstärken meinen Anforderungen anpassen kann.

Das bedeutet, alle meine Signale beziehen sich auf deinen ersten Absatz:
Für Preampausgänge, so A-Gitarre, E-Violine und A-Violine so etwas haben, könnten PD-Widerstände erforderlich sein
...

Wo liegt gerade der Hase im Pfeffer? Knallt die jetzige Schaltung beim Umschalten? Oder wirbelt es mir die Impedanzen durcheinander?

Sollte ich mich beim Hersteller der MicPreAmps erkundigen, was an deren Ausgängen verbaut ist? (Also ob und wenn ja, welche Kondensatoren.)

:great:
Joe
 
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Hey Joe,

sry, das mit den Übertragern und Preamps war mir nicht mehr ganz präsent - schon etwas her und schon so viel geschrieben hier. Aber Du hast es ja nun nochmal geklärt.

Ob es knackt, ist leider nicht gut vorauszusagen. Und es muss auch nicht allein von Kondensatoren im Signalweg kommen.
Auch z. B. LEDs können Knacken verursachen.

Spricht etwas dagegen, zunächst mal auf PD-Widerstände zu verzichten und die notfalls bei Bedarf nachzurüsten. Wenn Du auf Platine aufbaust, kannst Du and den entsprechende Stellen einfach Platz lassen bzw. bei PCBs die Lötpunkte und Bohrungen bereits einplanen und vorerst frei lassen.


Gruß
Ulrich
 
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Hi.
Hier ist erst Mal der derzeitige stand der Schaltungsplanung:
personalSwitch3.png
Inzwischen habe ich die Schaltung teilweise aufgebaut. Bis jetzt steht alles, bis auf die Buchsen und LEDs. Gestern Abend wollte ich einfach das Schalten der Relais kontrollieren, also habe ich manuell meine Spannung auf die Relais gegeben. Leider schaltet nur ein Relais von den 4 verbauten :(

Ich hatte fünf Finder-Relais 30.22.9 für 12V bestellt, und auch fünf 30.22.9 12V bekommen. Allerdings steht auf zwei ein "B 49" und auf den restlichen drei "C 06".:gruebel:
B49.png C06.png
Damit konnte (und kann) ich nichts anfangen. Gut, dachte ich mir, das wird nur eine Chargenbezeichnung oder dergleichen sein. Beim Bestellen war darüber auch kein Wort verloren. Tja, also habe ich die drei "C 06" verbaut und einen der "B 49". Und leider schaltet nur das "B 49". Zwischen den Pins, an die man die Nennspannung anlegt, messe ich auch unterschiedliche Widerstsände:
"C 06" und "C 06" parallel: 180 Ohm
"C 06" und "B 49" parallel: 360 Ohm
("B 49" allein: 360 Ohm)

Im Datenblatt was in 'nem vorigen Post verlinkt ist, finde ich nichts dazu, geschweige denn im Internet / Finder.de...

Im Augenblick habe ich auch nur ein relativ schwaches Universal-Netzteil mit der Aufschrift "300mA3.6VA(max)" dran. Das ist auf 12 V eingestellt. Ohne Last, liegt eine Spannung von 14,8V an. Wenn ich das "B 49" schalten lasse, fällt die Spannung auf 14,2V ab. Wenn ich die beiden "C 06" schalten lassen will, passiert mit der Spannung gar nichts und bleibt so, wie sie ist (genauso wie der Schaltzustand der Relais). Sonst hängt nichts an an der Spannungsquelle, also auch keine LEDs oder so.

Somit steh ich wieder vor einem Problem, bei dem ich Hilfe bräuchte. Kalte Lötstellen oder gebrochene Leiter konnte ich nicht finden. Und die Polarität dürfte doch bei Relais egal sein, oder etwa nicht?:eek:

Joe
 
elkulk
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Hey Joe,

es könnte sich bei den unterschiedlichen Relais einmal um die "sensitive" und einmal um die "normale" Ausführung handeln (Widerstandswerte s. in dem von Dir verlinkten Datenblatt S. 3).

Das erklärt aber nicht, weshalb sie nicht schalten.

Ich würde es mal mit einem anderen, und zwar einem "stabilisierten" Netzteil probieren.
Dazu kannst Du auch eines verwenden, das mit 9V angegeben ist (vgl. wiederum die Tabelle auf S. 3 im Datenblatt: Umin = 8,4V, Umax = 18/18,9V). 9V-Netzteile hat man ja als Gitarrist eher mal ...


Gruß
Ulrich
 
joe_fisch
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Die sensitive Version ist mit der 7 und nicht mit der 9 betitelt (wäre also 30.22.7). Es sind aber alles 30.22.9. Ich werde das mal mit einem stabilisierten Netzteil versuchen. Das heißt, wenn ich eins finde... (Bin bis jetzt nur E-Geiger, A-Geiger und A-Gitarrist - die E-Gitarre kommt aber demnächst :) )
Zur Not würde doch auch ein voller 9V-Block reichen... ich probiere mal. Falls sich nichts ändert werde ich mich telefonisch mal beim Versand melden.
Danke soweit.
Joe
 
elkulk
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Hi,
Die sensitive Version ist mit der 7 und nicht mit der 9 betitelt (wäre also 30.22.7). Es sind aber alles 30.22.9. ...
Zur Not würde doch auch ein voller 9V-Block reichen... ich probiere mal. Falls sich nichts ändert werde ich mich telefonisch mal beim Versand melden. ...

oh ja, das mit der anderen Codenummer hatte ich nicht beachtet. :rolleyes: - Es hat eben so schön mit den höheren Widerstandswerten gepasst ...;)

Batterie müsste zum Test gehen, wenn sie wirklich voll ist und tatsächlich 9V hält (Akkus haben oft voll geladen nur 8,4V, da könnte es schon Probleme geben).


Gruß
Ulrich
 
joe_fisch
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Habe gerade mit dem Versandhaus telefoniert. Nach ein paar Minuten Warten hat der Service mir sagen können, dass diese Bezeichnungen doch Chargenbezeichnungen bzw. Codierung für das Herstellungsdatum sind. Nun werde ich wohl auf die neuen Relais warten und dann ausprobieren müssen.
 
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Die neuen Relais sind eingebaut und die ersten Tests konnte ich durchführen - das heißt, die alten Relais waren wirklich defekt. Nun schaltet alles fein - das freut mich. Was jetzt noch fehlt, ist die Frontplatte vom Gehäuse bzw. die LEDs. Ich habe die Platine und den vierkanaligen PreAmp in ein 19''-Leergehäuse gebaut. Das bedeutet allerdings, dass ich zwei Hohlsteckerbuchsen für die Stromversorgung verbaut habe: 12 VDC für den Switcher und 17 VAC für den PreAmp.

Auffälligkeiten & Phänomene, die auftraten:
a) Beim Umschalten ist ein recht leises Knacken/Ploppen zu hören. Das stört sehr wahrscheinlich nicht. Was mich wundert ist, dass anfangs ein recht lautes Brummen zu hören war, dann habe ich an der Stromversorgung des PreAmps (AC!) gewackelt, dann verschwand es...
b) Bei extrem lauten Signalen kommt es zum Übersprechen vom "gemuteten Kanal" auf den "offenen Kanal". Das scheint aber nicht praxisrelevant zu sein, da es erst dann auftritt, wenn der PreAmp schon lange im Clippen ist.
c) Das andere Phänomen hängt auch mit dem PreAmp zusammen. Wenn ich vom normal eingepegelten Signal mit dem Volume runter gehe, wird das Signal wie erwartet leiser, bis gar nichts mehr zu hören ist. Aber im letzten Füntel (Volume 0-20%) gesellt sich Rauschen hinzu. Das tritt nicht auf, wenn ich allein den PreAmp (ohne Switcher) nutze. (Komperssor oder dergleichen hatte ich nicht genutzt - also als Fehlerquelle auszuschließen.)

Das sind meine Zwischenergebnisse. Falls es Gedanken/Anregungen dazu gibt, einfach posten.
 

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