Pflege für Korpus , Saiten und Griffbrett

von Shavo, 13.12.04.

  1. Shavo

    Shavo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.04   #1
    hi,
    ich hab mir jez nen dean egde hammer mit 4 saitenzugelegt
    [​IMG]
    * Mahogany Neck
    * Mahogany Body
    * Natural Oil Finish
    * 34" Scale & 1-9/16" Nut
    * Black Hardware
    * Grover Tuners
    * High-Output Humbucking Pickups
    * Active 2-Band Preamp
    * Rosewood Fingerboard
    * Dean Bass Clef Inlay
    * 24 Frets

    ich wollte nun gerne wissen was für pflege mittel ihr mir empfehlen würdet ??
    brauch ich da was unterschiedliches für korpus , griffbrett und saiten???
    worauf muss ich sonst noch achten???

    danke schonmal
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 14.12.04   #2
    für unlackierte Bässe empfiehlt sich grundsätzlich Wachs.
    Also z.B. sowas welches Warwick bei seinen Bässen mitliefert - gibts separat zu kaufen. Du kannst aber auch in den Baumarkt gehen und Bienenwachs für unbehandeltes Holz kaufen. Das ist billiger und erfüllt denselben Zweck.
    Wichtig: regelmäßig auftragen und nicht zu dick. Einwirken lassen und nachpolieren und dein Bass sieht nach 20 Jahren noch genauso aus wie aus dem Laden.
    Das kannst du für Korpus und Griffbrett nehmen.

    Bei Saiten? - da gabs neulich schonmal einen Thread.
    Die beste Methode: regelmäßig wechseln
    Die Brutalo-Methode: regelmäßig auskochen
    Die Smart-Methode: ab und zu in Spiritus einlegen (stinkt wie Sau) bzw. nach dem Spielen mit Spiritus abwischen
    Die Tekkie-Methode: bei tchibo einen Ultraschallreiniger für 29,90 Euro kaufen und die Saiten da ab und zu reinlegen (www.tchibo.de)

    übrigens: dein Bass sieht oberscharf aus :great:
     
  3. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 14.12.04   #3
    Absolut! Mehr kann ich zum Thema leider nicht beitragen, aber das musste ich einfach los werden. Ein wirklich schöner Bass. :D
     
  4. Shavo

    Shavo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.04   #4
    hi,
    danke für eure hilfe ... das warwick wachs hab ich auch schon gesehn , könnt ihr mir auch vieleicht noch sagen ob ich das wachs mit einem speziellen tuch auftragen muss???

    cu
     
  5. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 14.12.04   #5
    nein - ein normales, fusselfreies Baumwolltuch
    zum Nachpolieren natürlich ein zweites nehmen
     
  6. Shavo

    Shavo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.04   #6
    hi,
    und wie oft sollte man das machen???
    oder kommt das auf die umgagweise an???
    mein bass liegt immer schön im koffer wenn ich nciht damit spiele ...
     
  7. chebubu

    chebubu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.04   #7
    ich hab zwar keinen tip, aber eine zum thread passende frage:

    was sagt ihr hier zum guten (?) ballistol-waffenöl.

    das nehm ich zum putzen, eigentlich für alles bis auf saiten und elektronik, das zieht auch echt gut den ganzen rotz vom griffbrett und laut beilagenzettel kann man damit metal, holz und leder (und diarrhö, mückenstiche, übelkeit und was weiß ich noch alles) behandeln (und natürlich auch reiten, schwimmen und tennis spielen...)!!
    was fürn bass ich habe, steht ja unten...
     
  8. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 14.12.04   #8
    das kenn ich nicht - wenn es jedoch den ganzen Rotz vom Griffbrett runterhaut, dann stellt sich mir die Frage, ob da nicht irgendeine Säure drin ist und dein Griffbrett demnächst ganz "weggerotzt" wird.
    Schau mal genau nach, ob du irgendwo siehst was da alles drin ist.
    Ich würds nicht nehmen - never !
     
  9. blackout

    blackout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.04   #9
    ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass palisander- und ebenholzgriffbrettern pflegendes öl sehr gut tut, besser als wachs.
     
  10. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.12.04   #10
    Standard zur Griffbrettpflege ist Lemon Oil, bei grätenfreien lohnt sich vielleicht Tung Oil behufs etwas mehr Widerstandkraft. Wachs hat m.E. auf dem Griffbrett nichts verloren, und schon gar nicht ohne vorheriges ölen.
     
  11. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.12.04   #11
    Lass bloss die Finger davon! Ballistol hat als Waffenöl (deshalb natürlich säurefrei) eine enorme Kriechfähigkeit und kriecht (bzw. diffundiert) dahin, wo wir´s nicht haben wollen: In die Tiefe. Löst sogar div. Pigmente.
    Daher passt allerdings auch Dein Witz, denn das hat das 8jährige Mädchen auch gedacht, und sich gewundert, das es nach dem Tamponkauf immer noch nicht reiten, schwimmen und tennis spielen konnte ...
     
  12. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.12.04   #12
    Obwohl ich nicht beim Bund war, habe ich mir sagen lassen, dass dort die meisten Waffen kaputtgeputzt werden ... und Ölwechselinterwalle beim KFZ hängen eigentlich von den Betriebsbedingungen bzw. Einsatzzwecken ab ...
    So - Ende des neurocerebralen Masturbationsmodus (aber ich habe ja Verständnis, wenn Du Dich um Dein gutes Stück sorgst ;) :

    Allgemein: Je nach "Betriebsbedingungen" nach Bedarf alles mit Staubtuch (bzw. nebelfeuchtem Tuch abwischen und sofort trockenwischen)

    1. Korpus (wenn nicht lackiert, satiniert etc.) anfangs monatlich waxen, vielleicht maximal im ersten Jahr. Dann nach Bedarf, wenn das Finish Dir nicht mehr gefällt.

    2. Griffbrett nach Bedarf wenn "Allgemein" nicht mehr funktioniert. Das ist bei mir 2-4x im Jahr. Daher lohnt es sich auch nicht, beim ÖL zu sparen.

    3. Halsrückseite: Sofern Du alle Lagen bespielst: Eigentlich nie ...

    Also: Viel Schmier hilft auch zu diesem Thema nicht viel - lieberdrauf achten, das alles immer gut eingestellt ist und funktioniert. Deshalb hänge ich mein Instrument lieber auf (und erfreue mich am Anblick, wenn ich nicht spiele). Hinstellen ist allerdings auch nicht schlecht.
     
  13. chebubu

    chebubu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #13
    wachs hat ja nun mal die eigenschaft, bei wärme weich zu werden. (deshalb ist es auch nicht unbedingt günstig, eine tischplatte zu wachsen, es sei denn man benutzt dauernd diese spießigen untersetzer für die heiße kaffetasse.)
    wenn beim gig der basser/die basserin wie üblich im heißen rampenlicht steht ;) dann wird das wachs wieder weich und wenn man da dann die töne greift, dann drückt sich der saitenabdruck ins wachs un das wachs bleibt in der seite hängen etc...
    pfui deibel!
    ergo: ich schließ mich heike an.

    @d'averc:
    danke für den hinweis, ich wusste doch, da irgendwas gehört zu haben.
    allerdings säurefrei ist es echt, man kann ballistol sogar trinken, wenn man will.
     
  14. das_fundament

    das_fundament Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #14
    :D:D:D Öl kann nicht in Holz diffundieren. (Es sein denn mann spielt "Luft-Bass", aber lassen wir das...)
    Ich als Ballistol-Benutzer wurde noch nicht von einer Öl-Flut ertränkt, wenn ich mal wieder an meinem Halsstab rumgeschraubt habe. Und mein linker Daumen ist auch noch nicht ölig geworden. Aber jedem das seine...
     
  15. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.12.04   #15
    das fundament hat recht: Falscher Begriff "Diffusion". Was ich meinte: Ballistol dringt relativ schnell und tief ins Material ein. Könnte man ja mal einen Test machen:
    Jeweils 1 Tropfen Griffbrettöl & Ballistol auf griffbrettähnliche Holzoberfläche und gucken, welcher schön gewölbt ist und länger bleibt.
    (der Witz mit dem Luftbass war auch gut :D )
     
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