Piano Noten für Keyboard mit 61 Tasten?

von svennn, 27.05.07.

  1. svennn

    svennn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #1
    Hallo,
    ich will wieder ein tasteninstroment erlernen und hab mir deshalb schon mal ein paar noten besorgt (modernere Brit-Pop Lieder). Nun weiß ich nicht, ob ein normales 61 Tasten Keyboard ausreicht um die Stücke zu spielen oder ob mir die zwei oktaven links und rechts fehlen werden (Damals spielte ich Keyboard mit Keyboard Noten).
    kann mir jemand sagen, ob das Keyboard wohl reicht, oder ob ich schmerzlicherweise ein 88 Tasten Keyboard bzw. ein E-Piano kaufen muss?

    Danke
    svennn
     
  2. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.05.07   #2
    Es gibt zwei Methoden, Keyboard zu spielen: linke Hand nach Noten oder linke Hand Akkordgriffe+Begleitautomatik. Welche Methode verwendest du? Davon hängt ab ob 61 Tasten ausreichen.

    Wenn du mit der linken Hand nach Noten spielst: Die 61 Tasten reichen im Regelfall für die üblichen Songbook-Ausgaben aus. Es kann durchaus sein, daß speziell die linke Hand schon mal tiefer spielen soll, aber dann spielt man sie eben in dieser Passage eine Oktave höher - bei vielen Songs kein Problem.

    Harald
     
  3. svennn

    svennn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #3
    also ich hab:
    rechte Hand: (Pause)-f+a+d (1/4)-f+a+d (1/8)-f+a+d (1,5/4)
    linke Hand:---h (1/2)----------------h (1,5/4)--------------------h (1/8)

    was ist das für ne art?

    da spiele ich einfach nach noten, oder?
     
  4. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.05.07   #4
    Das hängt davon ab, was du mit deinen Zeichen meinst. Repräsentieren sie Noten, Fingersätze, Tonleiterstufen, Notenwerte? Entscheidend ist, ob du mit der linken Hand nach Akkordsymbolen oder Baßschlüsselnoten spielst.

    Harald
     
  5. svennn

    svennn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.07   #5
    rechte Hand: (Pause)-f+a+d (1/4)-f+a+d (1/8)-f+a+d (1,5/4)
    linke Hand:---h (1/2)----------------h (1,5/4)--------------------h (1/8)

    rechte hand is der normale violinenschlüssel
    linke hand is n bassschlüssel

    ich meine mit f+a+d einen dreiklang aus den drei tönen wobei jeder 1/4 takt (4/4) lang is, also steht in den klammern immer die länge im takt.


    bsp:
    http://www.sheetplaza.com/sheets/Coldplay_-_The_Scientist.pdf

    wie kann ich eigentlich erkennen, wie viele oktaven zwischen rechter und linker hand liegen?
     
  6. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.05.07   #6
    Ich erkenne in deinem Beispiel für LINKE Hand den D-Moll Akkord und für rechte Hand die Melodie die teilweise zweistimmige Vorschläge ausweist....
     
  7. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.05.07   #7
    Okay, also spielst du mit der linken Hand nach Noten, nicht nach Akkordsymbolen. Dann kann es bei einigen Notenausgaben schon sein, daß du mit der linken Hand tiefer spielen mußt als C, sodaß du mehr als 61 Tasten bräuchtest. Das kommt aber selten vor. Wichtiger beim Klavierspielen sind aber gewichtete Tasten - das wäre noch eher ein Grund, auf 88 Tasten umzusteigen.
    In diesem Beispiel ist der tiefste Ton der linken Hand das c der kleinen Oktave, also eine Oktave über dem C. Von daher ist das vollkommen unproblematisch auf einem 61-Tasten-Keyboard spielbar. Allerdings ist das auch ein extrem einfacher Klaviersatz, im Regelfall sind Klavierstücke etwas komplexer und können auch mal mehr als 61 Tasten erfordern.

    Im Violinschlüssel (Violin, nicht Violinen) liegt das g' (also das g der ersten Oktave) auf der zweiten Linie von unten. Davon kannst du alle anderen Töne ableiten, wenn du die Grundlagen des Notenlesens beherrschst. Im Baßschlüssel liegt das f (also das f der kleinen Oktave) auf der 4. Linie von unten. Davon kannst du auch dort alle anderen Töne ableiten.

    Wie viele Oktaven in einem speziellen Stück an einer bestimmten Stelle zwischen linker und rechter Hand liegen, hängt also davon ab, welche Noten dort aufgeschrieben sind. In deinem verlinkten Beispiel "The Scientist" fängt die rechte Hand z.B. in Takt 5 mit dem f' an, der tiefste Ton der linken Hand ist d. Das ist ein Abstand von einer Oktave und einer kleinen Terz. Dies ist somit der Abstand zwischen tiefstem und höchstem Ton in beiden Händen.

    Harald
     
  8. svennn

    svennn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #8
    vielen vielen dank, du hast mir echt weitergeholfen!!!
     
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