Pickup wechsel was brauch man denn so?

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Hi,

da der lokale Preis für den Wechsel von Tonabnehmern in einem Bereich liegt, der sagen wir mal unzumutbar ist, möchte ich sehr gerne dies selber machen. Und die Schaltung meiner ES Gitarre gleich selbst wechseln. Neben neuen Humbuckern sollen Push Pull Potis rein. Die Schaltung habe ich schon aber was brauch man so an Werkzeug und Mitteln? Ich hab mir bereits eine Liste erstellt aber wäre super wenn ihr mal einen Blick drauf werfen könntet ob was fehlt.

Lötkolben
Lötzinn(irgendein spezielles nötig oder empfehlenswert?)
Schrumpschlauch
Kabel
2 Push Pull Poti
Saitenschneider
kleine Zange

das wars oder? VIel mehr brauch man doch eigtl. nicht oder? Naja gut außer Fingerspitzengefühl;)

Schonmal im Voraus DAnke und Viele Grüße
 
Eigenschaft
 
:bang:
...bei manchen Fragen hier bekomme ich wirklich Kopfschmerzen.

Bist Du Dir sicher, dass Du das hinbekommst?:confused:
 
@Threadersteller

Du bist doch nun schon lange genug im Forum, um Deine Beiträge im richtigen Sub zu erstellen, oder?

*Schubs*


Daddy
 
Hallo,
- Lötkolben max. 30 Watt
- Lötzinn ("Modellbauqualität" reicht), 1mm und Flussmittel, wenn der Zinn nicht richtig haften will,
- Schmirgelpapier mittel (anschleifen von Potigehäusen, Kontakten, damit der Zinn auch haftet)
- Kabel (1-adrig, abgeschirmt ca. 0,2 mm, evtl. noch in mehreren Farben)
- Volumen oder Tonpoti, logarithmisch oder linearer Regelweg mit Push/Pull ON/ON
evtl. ON.ON, ON)
- Klemme aus Metall um den Gegenstand der "belötet" zu fixieren und nicht wackelt.
(Klemme kann auch eine Feststellzange sein, sorgt gleichfalls, das die Hitze des Lötkolbens
abfließen kann; Kondensatoren sind sehr hitzeempfindlich)
- Strom/Widerstandsmessgerät ist nicht schlecht, damit die Lötstellen und Lötverbindungen
auf Fehler durchgemessen werden können.
- Kupfer- oder Aluminiumfolie um den/die Höhlräume abzuschirmen
- Abisolierzange
- Isolierband
- evtl. Lupe (die Pinnchen an den Push/Pull-Potis sind sehr klein
- evtl. Holzfräsaufsätze, Metallfeile, Holzfeile, schmaler Stechbeitel, Holzbohrer, Holzschmirgelpapier, Laubsäge, kleine Eisensäge
(wenn die Pickups nicht passen)
evtl. habe ich noch etwas vergessen?!

Gruß
Jo
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls ich das ES richtig interpretiere und es keine verunglückte ESP ist: Es braucht viel Geduld und Draht zum Einfädeln der ausgetauschten Potis etc.
 
Viel Glück bei dem Unterfangen !

Im Ernst: Von einer dermaßen umfangreichen Bastel- Aktion würde ich bei einer Semiakustik die Finger lassen, wenn ich noch nie bei irgend einer E-Gitarre was an der Elektrik gemacht hätte.
Nur die Pickups wechseln ließe sich vielleicht noch halbwegs bewerkstelligen, indem du die alten Kabel gar nicht weglötest, sondern einfach nur abschneidest (das hat mir der Typ aus dem örtlichen Gitarrenladen erzählt, naja... ich hab das selber noch nie gemacht bei einer Semi und werde es auch nicht tun.)

Aber gleich die ganzen Potis wechseln ?
Bauartbedingt hast du ja bei einer Semi das Problem, dass es kein E-Fach gibt, dessen Blende du einfach abschrauben könntest wie bei einer Strat oder Les Paul (ja nee, is klar....) Ergo gibt das eine toll Fummelei.

Also wenn das jetzt keine Klampfe für unter 200 Euro oder so ist, würd ich die Finger ganz davon lassen an deiner Stelle (aber sowas wolltest du jetzt wahrscheinlich nicht hören.....)
 
Nur die Pickups wechseln ließe sich vielleicht noch halbwegs bewerkstelligen, indem du die alten Kabel gar nicht weglötest, sondern einfach nur abschneidest (das hat mir der Typ aus dem örtlichen Gitarrenladen erzählt.
Fauler Sack der. :D

Diese Methode wäre für mich das Letzte, aber wohl deshalb warten schon seit mindestens 2 Jahren Tonabnehmer auf den Einbau in meine Riviera.

Dieses Video ist der Einsprung in eine Vorzeige-Serie mit diesem Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=mS9ZB_Sgi6Q
 
hab ich gestern erst gemacht mit dem abschneiden, hat prima funktioniert ;) sollte man natürlich nur tun, wenn man die Original-PUs nicht mehr verkloppen will. Hab ich ansonsten was von Schraubenziehern gelesen? Schlitz und Kreuz, braucht man beides, möglichst keine allzu großen.
 
Wenn man mit dieser Ausrüstung anfängt ...

- Lötkolben max. 30 Watt
- Lötzinn ("Modellbauqualität" reicht), 1mm und Flussmittel, wenn der Zinn nicht richtig haften will,
- Schmirgelpapier mittel (anschleifen von Potigehäusen, Kontakten, damit der Zinn auch haftet)

... dann ist es kein Wunder, dass außerdem noch das hier ...

- Strom/Widerstandsmessgerät ist nicht schlecht, damit die Lötstellen und Lötverbindungen
auf Fehler durchgemessen werden können.

... notwendig ist.

Ich empfehle einen ordentlichen Lötkolben (30W ist unbrauchbar für Potigehäuse und die Lötzeiten werden VIEL zu lang. Da bruzzelt ihr alles kaputt!) sowie ordentliches Lötzinn (ELEKTRONIK-Lötzinn, nix mit Modellbau!).

Dann brauchts auch kein Schleifpapier zum Entfernen der Oxidschichten und kein Messgerät zum Testen der schlechten Lötstellen ;). Ahja und zusätzliches Flussmittel braucht man sowieso nicht.

@Threadersteller: Bei DEM Wissensstand würde ich das bei einer ES lassen. Ich würd sowas bei einer ES nichtmal für Geld machen...

MfG Stephan
 
Hallo Stephan, du scheinst ja wirklich ein "alter Hase" im Lötgeschäft zu sein.
Ich bin auch schon 54 und spiele seite über 30 Jahren Gitarre und löte seit dem
mit dem ach so unprofessionellen 30 Watt Lötkolben immer noch herum.
"Und wenn die 30W nicht reichen, dann klemme ich doch einfach noch
einen 30W in Reihe dazu (30 + 30 = 60) (oder mach ich da was falsch) :))

Dabei habe ich natürlich immer sämtliche Potis total verbrannt, dass es nur
so prutzelte und köchelte. (Von Göldo habe ich sogar die goldene Ehrennadel
bekommen, da ich Potis immer in 100Stück Verpackungen kaufe)

Endlich weiß ich aber jetzt, was ich all die Jahre falsch gemacht habe.
Und ein Messgerät ist doch wirklich nichts für Profis. Die löten lieber,
übersehen dabei ein Adernhaar vom Massekabel, das sich an die
Signalleitung angeheftet hat, bauen alles ordentlich zusammen, ziehen
wohlmöglich neue Seiten auf und merken dann erst, das etwas nicht stimmt.
Da bleib ich doch lieber bei meinem 30-Watter und Messgerät.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, da fühlt sich wohl einer auf den Schlips getreten... :rolleyes:

Kleiner Tipp:

Dabei habe ich natürlich immer sämtliche Potis total verbrannt, dass es nur
so prutzelte und köchelte. (Von Göldo habe ich sogar die goldene Ehrennadel
bekommen, da ich Potis immer in 100Stück Verpackungen kaufe)

Nimm das nächste Mal CTS Potis - die halten mehr aus ;)
 
bei einer es-bauweise braucht man mehr geduld. machbar ist das aber natürlich und auch nichts anderes als bei strats oder paulas oder sonstwas. über wekzeug kann man sicher streiten. brauchen tust du aber nichts als schraubwerkzeug, lötkolben und lötzinn.
also wenn du ein wenig geschickt bist und weist wo du was löten musst: gar kein problem

MfG
 
Hallo, aber dann bekomme ich ja von Göldo nicht mehr die Platinnadel
für den tausendsten verbrannten Poti. :) Wäre doch Schade.

Aber Spaß bei Seite - natürlich sind manchmal die Fragestellung,
insbesondere die der Einsteiger, etwas naiv.
Aber dazu ist dieses Forum ja auch da. Und wie ist der denn,
(bin selber nur Laie) der sich über die Fragen u. Tipps
anderer, mit völlig wirrem Gelaber lustig macht?

Da versuche ich doch, so gut es geht und nach meiner Kenntnis zu helfen!
Und Korrekturen, von Usern mit mehr Erfahrung, sind mir immer herzlich
willkommen! Dazulernen sollte man nicht abweisen.

Gruß
Jo
 
Falls ich das ES richtig interpretiere und es keine verunglückte ESP ist: Es braucht viel Geduld und Draht zum Einfädeln der ausgetauschten Potis etc.

Jau, so langsam glaube ich auch, dass der Kollege schlicht das "P" bei "ES" vergessen hat und sich jetzt (peinlich berührt ?) wegduckt, während andere über die Schwierigkeiten mit Semiakustiks philosophieren bzw. sich das Maul zerreißen....

;-)
 
....laut Profil besitzt der TE : Epiphone ultra 339

Um die wird es hier wohl gehen.

Lass die Gitarre bitte so wie sie ist ;).
 
Hallo,

zum notwendigen Werkzeug:

ich würde zum Entlöten generell eine Lötpumpe empfehlen. Die kostet echt fast nichts und erleichtert das Leben beim Entlöten von Potis, usw. ungemein. Ich habe mir so ein Teil vor kurzem gegönnt um die Potis an meinem Preamp vo der Platine zu entlöten und möchte es seitdem nicht mehr missen. Alternativ gibt es auch Entlötlitzen, damit habe ich aber noch keine Erfahrungen gemacht.
Auf jeden Fall ist bei solch einer Arbeit ganz viel Geduld nötig. Ich würde mir die momentan vorhandene Schaltung genau aufzeichnen. Notfalls kann man damit ja die gesamte Elektronik wieder auf den ursprünglichen Zustand zurückbauen.
 
....laut Profil besitzt der TE : Epiphone ultra 339
Glaube ich nicht, da steht nur was von seinem letzten Beitrag in einem Ultra 339-Thread.

Eine 339 Ultra umzubauen, wäre wohl sehr unsinnig. ;)

Andererseits auch wieder einfacher, da ma ja durch den Zargen Zugriff hätte:
4549862_800.jpg
 
oh, da bin ich zu flüchtig rübergeflogen, sorry ! :rolleyes:
 
Schick finde ich ja, daß Ihr wie die Wilden postet, helfen möchtet und Vermutungen anstellt, der TE sich seitdem aber nicht mehr gemeldet hat. Böse Falle, sowas merkt man sich für gewöhnlich.....;)


Greetz,

Oliver
 

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