Ich bin glaub ich einer der wenigen Leute, die nicht von der Gitarre oder einem anderen Saiteninstrument zum Bass kamen.
Bei uns zuhause stand von meiner Oma noch ein Grothrian - Steinweg - Flügel, den sie zur Hochzeit von meinem Opa geschenkt bekommen hat. Als wir das Haus 2001 verkauft haben
(riesen Hütte, viel zu groß für mich und meinen ersten Sohn, 300 m² Wohnfläche, 12 Räume, 2 Bäder, "Rauchzimmer", "Esszimmer", ein Herrenhaus eben...), hab ich die Rechnung von
dem Flügel gefunden: 10.000 Goldmark! Ja, und ich hatte das Vergnügen, nach dem Motto "der Kerl ist musikalisch, und ein Flügel steht hier herum", Klavierstunden verpasst zu bekommen.
DAs hat mir in meinem damals noch recht jugendlichen Alter von 10 Jahren nicht sooo gepasst.... Mit 14 habe ich dann das Klavierspielen geschmissen. Am Besten gefielen mir die tiefen
Töne, die so glockenähnlich, eben wie bei einem klaren, geslappten Basssound, kommen. Daher war mir schnell klar: Ich möchte Bass spielen!
Noch mit 14 hab ich mir einen gebrauchten Bass gekauft und hab angefangen. Der größte Vorteil an den Klavierstunden war, dass ich Noten lesen und nach ihnen spielen kann. Auch mein
Gehör war dadurch recht gut geschult. So hab ich mir so gut wie alles selbst beigebracht und hatte bald auch schon Auftritte mit zwei Schülerbands. Vor 2 Wochen habe ich mein 35-Jähriges
Bühnenjubiläum gefeiert, kurz nach meinem 50. Geburtstag. Soweit, so gut.
Die Band, die mich dann beeinflusst hat, trat seinerzeit im Rockpalast auf, das war am 4. März 1978, und es war Mothers Finest! Die Art, wie Wizzard den Bass spielt, hat mich vom Sound und
der Rhytmik, dem Groove her, sehr beeinflusst. Die dazugehörige Platte war für mich "Niggiz can't sang Rock'n Roll".
Heute beeinflussen mich eher Rex "Rocker" Brown, der Basser von Pantera, Platte: Cowboys From Hell ,
Reginald "Fieldy" Arvizu von Korn, Platte: Live Is Peachy,
aber auch John Myung von Dream Theater, Platte: Images And Words,
und Eddie Jackson von Queensryche, Platte: Empire.