Plek-Pick-Anschlaghand: frei schwebend oder befestigt?

von Korittke, 04.10.05.

  1. Korittke

    Korittke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.05   #1
    Moin! Also, ich wunder mich, was ich mit meiner Anschlaghand machen soll, wenn ich zum Beispiel ein Solo spiele, also etwas was primär über Picking funktioniert.

    Das Problem: Ich spiel bisher so ziemlich alles frei, aber ich komm damit nicht über 16tel bei 95 bpm. Mit frei oder frei schwebend meine ich, dass die Hand nirgends die Gitarre berührt und nur am Unterarm eine Befestigung für den gesamten Arm vorliegt. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob das frei spielen überhaupt irgendwelche Vorteile hat gegenüber den folgenden 2 Möglichkeiten, die ich mir überlegt habe.

    1. Für die D bis e Saite, die oberen 4 also, liegt der Handballen auf der A und der E.
    => Das funkioniert recht gut, aber die unteren beiden Saiten sind natürlich nicht benutzbar. Das ist allerdings nicht so schlimm und man kann notfalls ja abheben.
    2. Mit Ring- und/oder kleinem Finger hak ich mich an einen Pickup oder befestige ihn einfach am Schlagbrett oder an der hohen e.
    => Das funktioniert auch, da habe ich sogar alle 6 Saiten frei. Es ist aber immer noch halb-schwebend und scheint mir nicht so sicher wie die erste Möglichkeit.
    3. 1 und 2 zusammen ist auch möglich. Dann bleibt man immer noch in Befestigung, wenn man auf die A oder E Saite zugreifen will.

    Mit der ersten Variante komme ich ohne Übung auf konstante 16tel bei 160, mit der zweiten habe ich ziemlich wenig Kontrolle ab 16tel bei 120 bpm.

    Ich poste, weil ich hoffe, dass vielleicht jemand gute Ratschläge hat oder weiß, ob ich vielleicht etwas verpasst habe, was eigentlich alle so machen ;) Ich weiß nicht, welche Möglichkeit welche Vor- und Nachteile hat, vielleicht könnt ihr mir sagen, wie ihr das regelt.
    Ist es überhaupt möglich mit schwebender Anschlagshand z.B. auf 110 bpm zu kommen? Sowohl übers Handgelenk als auch über den Unterarm kriegt man doch da nie eine ausreichend schnelle Bewegung hin, oder?

    Was ich auf jeden Fall ausschließen will, sind Gelenkkrankheiten o.ä.. Was kann zu ihnen führen? Im Zusammenhang mit der Haltung der Anschlaghand hab ich da ab und an was gehört, weiß aber nichts genaueres.
    Danke schonmal für alle Tipps. Oh und die Suche hab ich benutzt, und nix gefunden.
     
  2. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.05   #2
    ich spiel persönlich frei schwebend, bei mir kommt's aber auch nicht auf geschwindigkeit drauf an :cool:
    schau zu dem thema auch mal hier rein...
     
  3. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.05   #3
    ich hab eigentlich meistens die hand irgendwo auf den saiten liegen. ist auch nötig, wenn man mit verzerrung spielt, sonst kriegt man nur soundmatsch, weil die restlichen saiten mitschwingen bzw. feedback erzeugen.
    außerdem halte ich mich auch oft mit dem kleinen finger am pickuprahmen oder der hohen e-saite ein.

    frei schwebend spielen bringt eigentlich nur vorteile für (sweeping-)arpeggios oder so. jazzer spielen meistens so (z. B. mein lehrer)
     
  4. luke_

    luke_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.05   #4
    Meines Erachtens ist es besser die schlaghand auf den Saiten abzulegen, da daduch ein ineinanderklingen der Töne vermieden wird und man einfach wesentlich mehr Kontrolle beim Anschlagen der Saiten hat. Gerade beim Solieren ist das Ablegen der Pick-Anschlaghand unerlässlich, besonders beim Sweepen führt eine schwebende Hand oftmals zu ungleichgmäßigen anschlägen und Unsauberkeiten

    an Stifflers Mom: Zeig mit mal einen Gitarristen der Sweeps offen spielt!!
     
  5. Korittke

    Korittke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.05   #5
    Jo danke, auflegen scheint gut zu sein! :) Will jetzt nicht noch nen neuen Thread aufmachen; wenn es nur um Technik geht, was hab ich dann vergessen?:
    Arpeggios, Speed, Lagenwechsel, Harmonics, Vibrato/Bends, Intonation
    thx
     
  6. sleepwalker361

    sleepwalker361 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.05   #6
    Ich habe die Hand auf der E und A Saite aufliegen. Komme damit auch recht gut klar. Aber wie verändere ich die Handposition am besten um die E Saite zu spielen. Abgedämpft brauch ich gar nix verändern, das ist sehr praktisch. So bis 120-130 BPM 16tel geht der Wechsel auch problemlos. Ich schieb die Hand immer nach oben, so dass der Handballen dann oberhalb der E-Saite aufliegt. Ab 130 BPM aufwärts bekomme ich aber mit genau diesem Wechsel des Auflagepunktes Probleme.
     
  7. Korittke

    Korittke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.05   #7
    Kann noch jemand was dazu sagen, was zu Gelenk- oder Muskelproblemen führen kann? Verkrampft spiel ich schon mal nicht..
     
  8. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.05   #8
    hm, ein jazzer, der nur clean spielt?;)

    ne, hast schon recht. mit sweeping hab ich mich noch nie so richtig beschäftigt...
    ich mach solche sachen sowieso immer intuitiv ohne groß drüber nachzudenken
     
  9. Farbenfinsternis

    Farbenfinsternis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.05   #9
    mhh ... wenn cih meine erg121 (ui toll^^) spiel hab ich den handballen eigentlich (wenns clean is) auf der Trembrigde oder af den saiten E A etc wies halt passt..ich variiere das halt so wie ichs brauch. Ansonten wenns fix gehen muss triolen oder sowas... muted dann hab ich den kleinen oder ringfinger meistens anner e oder am PU. Hat sich für MICH als komfortabelsten herausgestellt.

    :edit: schrammel akkorde (punk etc ^^) oder thrash und sowas spiel ich eigentlich frei , das muting der unteren seite tu ich mit der geifhand und wenn ich ab der A saite spiele dämpfe ich die E mit der fingerkuppe meiner zeigefingers. sollte es noch höher gehen dämpfe ich die jeweils überliegende saite mit der fingerkuppe und schlag halt so an das ich die E nich erwische ^^ ab nem bestimmten punkt is das natürlich schwachsinn (solieren) da kommt den halt wieder das dämpfen mit der schlaghand ,

    bis dende
     
  10. Simge04

    Simge04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #10
    Hallo!

    Wenn ich verzerrt spiele habe ich meistens die Hand irgendwo auf den Saiten liegen und wenn ich nicht verzerrt spiele hat mein kleiner Finger immer Kontakt mit der hohen e-Saite oder er liegt am Korpus auf.
    Besonders wenn ich mich beim spielen anstrenge brauche ich dieses "abstützen":)

    mfg
     
  11. Korittke

    Korittke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #11
    Habe mich jetzt auch dafür entschieden, außer bei Sachen mit vielen oder großen String-Skips oder wenn fast nur die E- und A-Saiten genutzt werden.
     
  12. Korittke

    Korittke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.05   #12
    Man man.. hab doch nochmal alles geändert und gerade festgestellt, dass es dohc am besten funktioniert, wenn ich die ganze hand total locker lasse. je lockerer desto besser, hätte ich erst gar nicht gedacht.. ich hab's jetzt so, dass mittel, ring und kleiner finger einfach locker hängen und sich automatisch an der e-saite anhängen, wenn ich die bass-saiten spiele und automatisch nach unten rutschen, wenn ich zu den hohen saiten gehe. dafür liegt dann der handballen leicht auf den tieferen saiten auf. Damit komm ich locker auf 200 bpm, das is schon nobel und es kostet überhaupt keine kraft. kann ich nur empfehlen!
     
  13. nettman42

    nettman42 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #13
    Man braucht beides, ganz klar.

    Gerade das Abstoppen mit der rechten Hand ist bei fuzzy Sounds oft nötig bzw. ein schöner Effekt. Beim Arpeggio sollte man dagegen schon "abheben", und schnelle Läufe spielen sich frei oft besser.

    Verkrampfen sollte die rechte Hand aber nie. Kraft braucht man allenfalls beim Saitenziehen...
     
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