portable PA für Akustik Duett

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fsultra
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Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer guten portablen PA Für eine Akustik-Gitarre plus Sängerin und Background-Sänger. Ich hab noch recht wenig Erfahrungen mit PAs, brauch ich den in der Formation einen Monitor für die Musiker, bekomme ich unter 1000 Euro auch schon was oder lohnt es sich mehr auszugeben. Das System sollte leicht und portabel sein.
Lohnt es sich einen Akkustik-Gitarrenverstärker anzuschaffen?

Zu beschallen wären schätzungsweise < 100 Leute, lieg ich mit nem aktiven System richtig?
 
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Bilius
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Hi,

Ich würde dir ein aktives System empfehlen. Haste letztlich einfach weniger aufwand und weniger Kabel rumliegen. Nachteile: Boxen sind schwerer und sie brauchen immer Strom. Ich würde auch in gutes Zeug investieren.
In meinem Akustiktrio spielen wir mit Behringer Boxen: Ein Fehler, den ich keinem rate.
Als Mixer würde für euch schon was kleines reichen z.B. Soundcraft Notepad (http://www.musik-service.de/soundcraft-notepad-124-fx-prx395772137de.aspx). Die gibt es dann auch noch in größeren Varianten (EPM, EPX). Ansonsten braucht ihr noch gute Mikrofone (z.B. Shure SM 58, Neumann KMS195). Besonders für Frauen ist das Sennheiser e856 zu empfehlen.

So... das waren zumindestens meine Ratschlage. Bin für Diskussionen immer offen :D
 
mHs
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Akustische Gitarre + 2x Gesang, das klingt nicht nach Pegelorgien.

Da solltet ihr für max. 100 Leute mit 12"-Boxen hinkommen. Ein Subwoofer ist da nicht notwendig. Eine A-Gitarre kommt bis ca 80 Hz runter, dass können ordentliche 12" gut abbilden. Im Allgemeinen kommt man mit einem aktiven Set günstiger weg als mit passiven Boxen, Endstufe und Case. Auf einen Monitor würde ich nicht verzichten. Wenn die Musiker sich gut hören und dann auch gut kontrollieren können, was sie tun, dann kommt das im Allgemeinen der Performance deutlich zu gute.

Die Mischpultempfehlung von Basser-Franz kann ich nicht unterstützen. Ohne mindestens eine parametrische Mitte gehe ich nicht vor Publikum.

Front, Monitor und Mischpult für unter 1000€, das wird kaum klappen. Wie sieht's mit Mikros, Kabeln, Stativen aus? Brauchst du die auch noch?
 
Harry
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Die Standard Boxenempfehlung für so kleinere Sachen wäre da mal wieder die Mackie Thump:
http://www.musik-service.de/mackie-thump-th-15-prx395770093de.aspx
Davon 2 Stück. Eine Box wiegt grade mal 17 kg. Noch leichter geht auch, allerdings kommst du dann mit deinem Budget nicht klar.

Als Mischpult käme ein kleines Yamaha MG in Frage - die CX-Version mit integrierten Effekten:
http://www.musik-service.de/Search-yamaha mg-SECx0xI-src0de.aspx

oder auch ein kleines Soundcraft:
http://www.musik-service.de/soundcraft-efx-8-prx395761422de.aspx

Dazu noch 2 Boxenständer und Kabel.
Einen A-Gitarrenverstärker brauchst du nicht.
Wegen Mikrofonen kannst du hier mal gucken:
https://www.musiker-board.de/live-mikrofone-vocal/206016-vocal-mikros-standard-empfehlungen.html
 
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deschek
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Hallöchen,

den Pultempfehlungen von Harry würde ich mich anschliessen, aber bitte darauf achten, daß die Yamahas erst ab dem MG124 einen durchstimmbaren Mitten-EQ haben.
Für ein Akustikduo würde ich aber keine 15"-Aktivbox empfehlen, da tuts ne brauchbare 10" oder 12"-Box genauso und hat in der Mittenwiedergabe eher Vorteile (in Plastik beispielsweise die LD Systems Revolver 10" oder in Holz die LD Systems Stinger 10" oder 12").
Wenn Monitor, dann lieber zwei kleine als einen grösseren, z.B. TC-Helicon Voicesolo - sorry, leider habe ich gerade euer Budget gesprengt... ;)

Ciao, Deschek
 
fsultra
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Vielen Dank! 1000 Euro würden eigentlich nur für die PA alleine festgesetzt. Ich möchte mir das LEXICON MX400 Effektgerät zulegen und brauche daher keine Effekte im Mischpult, nur frage ich mich mit welchen Mischpult ich das Routing realisieren kann? Das Effektgerät hat 2 Prozessoren (für Gitarre und Gesang, ujnabhängig) und zumindest mit dem Gesang muss ich vorher ins Mischpult :/
 
deschek
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Hallöchen,

die Pulte gibt es ja auch ohne Effektgerät.
Wenn du den Effekt bei der Gitarre vor dem Pult einschleifst, reichen dir die zwei Aux-Wege des MG-124 oder des Soundcraft EPM-8 aus. Ein Weg für den Gesangs-Fx, ein Weg für das gemeinsame Monitoring.

An Aktivboxen gibt es natürlich noch mehr Auswahl als die bisher genannten, guck dir einfach auch mal die Standardempfehlungen im Board zu diesem Thema an.

Ciao, Deschek
 
Harry
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An Aktivboxen gibt es natürlich noch mehr Auswahl als die bisher genannten, guck dir einfach auch mal die Standardempfehlungen im Board zu diesem Thema an.

Für ein Akustikduo würde ich aber keine 15"-Aktivbox empfehlen, .....
ich auch nicht - er wollte aber
1. was günstiges
2. was leichtes

und da passt die Mackie Thump

Ich frag mich jetzt bloß, warum es bei 1000 Euro PA-Budget ausgerechnet ein Lexicon MX400 sein muss. In meiner letzten Band hatten wir das auch - und das war eine große und gut gebuchte Partyband - aber die Möglichkeiten des MX400 haben wir NIIEE gebraucht und genutzt.
Das kleine Soundcraft-Pult hat die Lexicon-Effekte drin - zwar spartanisch, aber es sind Lexicon. Und wenn du noch einen zweiten unabhängigen Lexicon-Effekt brauchst, dann schleifts du halt ein externes MX200 ein.
Allerdings sind die Möglichkeiten des kleinen EFX-Pultes dann erschöpft. Weil es besitzt nur EINEN Aux-Weg - d.h. die Möglichkeit eines Monitorweges besteht dann nicht mehr. Da braucht ihr dann das etwas teurere MFXi-Pult:
http://www.musik-service.de/soundcraft-mfxi-8-prx395763008de.aspx

Ein externes Lexicon MX400 halte ich hier für etwas "dekadent" - oder was habt ihr sonst noch damit vor?
Spart euch das Geld und legt euch lieber noch eine ordentliche Monitorbox zu. Ich kann mir eine Bühnenperformance ohne Monitor gar nicht vorstellen.
 
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Ein externes Lexicon MX400 halte ich hier für etwas "dekadent" - oder was habt ihr sonst noch damit vor?
Na ja, das MX400 bietet im Vergleich zum MX200 halt 4 Ein- und Ausgänge, sind halt 2 Maschinen auf 1HE.
Wenn man zwei Signalquellen unabhängig voneinander bearbeiten will macht das Teil schon Sinn.
In einem streng katholischen (analogen) Siderack finden sich ja auch min. zwei Effektgeräte ;)
 
Harry
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Na ja, das MX400 bietet im Vergleich zum MX200 halt 4 Ein- und Ausgänge, sind halt 2 Maschinen auf 1HE.)
schon klar - aber er braucht dann halt auch ein Mischpult mit Minimum 3 AUX-Wegen:
2x für das MX400
min. 1x für Monitoring (das kommt früher oder später)

Und wenn er das Soundcraft-Pult benutzt, dann hat er zumindest ein rudimentäres aber durchaus einsetzbares Lexicon schon integriert und er braucht "nur" noch ein externes MX200 (falls überhaupt). Und günstiger dürfte diese Lösung auch sein.
 
deschek
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Hallöchen, Harry,

aus Technikersicht ist deine Sichtweise klar und verständlich, aber ich glaube, das Effektgerät ist hier eher aus Musikersicht zu sehen, oder? Wer will schon in Frage stellen, ob ein Gitarrist wirklich 15 Bodentreter oder 5 Klampfen braucht...? Der TE scheint sich fest für das MX400 entschieden zu haben und warum auch nicht, ist ja ein unzweifelhaft gutes Gerät.

Für diese Anwendung bin ich nach wie vor der Meinung, daß ein MG124 oder ein EPM-8 ausreichen würde. Die Akustikklampfe braucht sowieso eine (aktive) D.I., dort kann man nachteilsfrei splitten und getrennt ins Effektgerät und ins Pult.
Natürlich wäre es noch komfortabler ein Pult mit zwei Post-Auxen zu verwenden (spätestens wenn doch mal ne zweite Gitarre o.ä. dazukommt), aber dann würde ich gleich auf ein Pult mit 2Pre- und 2 Post-Auxen setzen um gegebenenfalls auch beiden Künstlern einen eigenen Monitormix anbieten zu können.

Ciao, Deschek
 
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Hallo,
dass ich mit dem MX400 etwas zu hoch gegriffen habe sehe ich ein, ich möchte mir noch einen Summenequalizer zulegen, den DBX DRIVERACK PX. Der hat auch einen Kompressor, ich könnte also hier den Kompressor nutzen und mit vom YAMAHA MG 124 CX den Hall? Wäre das ne gute Lösung? Welchen Monitor (für Musiker) könnt ihr mir empfehlen? Da gibt es ja schon welche ab 100 Euro, es sollte auch leicht und kompakt sein.

lg Patrick

EDIT: kann ich mit der Akustikgitarre nicht direkt ins Pult, warum brauch ich eine DI? :)
 
Harry
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Wie kommst du auf den dbx driverack? Das ist ein Multifunktionsgerät, elendiglich schwer zu bedienen, da zig Menüs und alles digital. Hattest du schon mal so ein Gerät unter den Fingern? Falls ja - weißt du was auf dich zukommt. Falls nein - bitte mal vorher checken.
Also wenn du einen reinen Summen EQ suchst würde ich hier einen "konventionellen" nehmen.
Vom Summen-Kompressor würde ich abraten. Ein Kompressor ist ein Gerät welches über Inserts in die einzelnen Kanäle eingeschliffen werden sollte. Für ganz einfache Zwecke tut es hier auch der eingebaute Kanal-Kompressor in den kleineren MG-Pulten von Yamaha.

Du kannst mit der A-Gitarre theoretisch auch direkt ins Pult, wenn das Pult in unmittelbarer Nähe steht. Sobald du über XLR verlängern musst, brauchst du eine DI-Box.
Eine DI-Box kann aber auch das Signal splitten. Desweiteren sollte eigentlich jeder Musiker wenigstens eine im Koffer haben.
Sowas z.B. geht einwandfrei und bringt kostenmäßig niemand um:
http://www.musik-service.de/behringer-di-20-prx395691718de.aspx

Ein sehr guter, kleiner und leichter Monitor ist die RCF-Box:
http://www.musik-service.de/Lautsprecher-Box-RCF-ART-310-A-prx395751709de.aspx

oder auch die Opera:
http://www.musik-service.de/db-technologies-opera-410-d-prx395769664de.aspx

Aktiv-Monitore für 100 Euro sind Schrott (sorry für das Pauschalurteil - ist aber zutreffend)

Der TE scheint sich fest für das MX400 entschieden zu haben und warum auch nicht, ist ja ein unzweifelhaft gutes Gerät.
Beim MX400 komm selbst ich noch als eingefleischter Lexicon-Fan ins Schwärmen. Ein oberaffengeiles Effektgerät. Aber wie schon gesagt: wir konnten die Möglichkeiten im Live-Einsatz nur bruchstückhaft nutzen.
Und ob ich jetzt einen alten Plate-Effekt mit x msec oder einen blablaHall mit xx msec einstelle ist dem Publikum eigentlich schnurzpiepegal. Der Grundsound muss stimmen - und den hast du auch im kleinen Soundcraft-Pult. Und selbst hier sind die Editiermöglichkeiten überraschend gut.
 
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Wie kommst du auf den dbx driverack?
Ich hätte nen Feedback-Killer, Kompressor, Einmessautomatik dh. so schwer wäre er nicht zu bedienen, natürlich wird man auch manuell was anpassen müssen. Ich kenne Multieffektgeräte mit vielen Untermenüs. Das Problem ist eben das wir sicher in schlecht klingenden Räumen spielen werden, dagegen wollte ich etwas vorsorgen.
Das Pult steht wahrscheinlich in Reichweite, aber ich könnte einfach ein Stimmgerät anstelle des DI verwenden oder? Nach dem Stimmgerät dürfte das Signal auch nicht abfallen, sofern es keinen True Bypass hat?
Ok der Monitor wäre jetzt gleich teuer die an der PA, ob ich beim Monitor für die Musiker so viel Watt brauch :/
 
Harry
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Was man als Musiker braucht sind keine Watt sondern ein angenehmer Sound. ;)
Und was meinst du wie hoch dein Spaßfaktor ist wenn du den ganzen Abend von einem mittig trötenden Hamsterkäfig angeblasen wirst?

Wenn ihr in schlecht klingenden Räumen spielt braucht ihr gute Boxen - aber doch keinen driverack. :rolleyes:

Über Feedback-Killer wurde hier schon an anderer Stelle sehr viel geschrieben. Verlasse dich nicht auf dieses Feature!
Wie schon gesagt: wenn du der Meinung bist du kommst mit dem driverack klar: Bitte sehr. ICH möchte ihn im Live-Betrieb nicht bedienen.
Vergiss die Idee mit dem Stimmgerät - das ersetzt doch keine DI-Box.
Eine DI-Box setzt ein asymmetrisches Signal in ein symmetrisches um oder (wie schon erwähnt) splittet das Signal. Das kann kein Stimmgerät.
Aber wenn dein Signalkabel (Weg von A-Gitarre zum Pult) nicht länger als 10m ist brauchst du auch keine DI-Box.
 

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