Preamp bei passivem Schallloch-PU nötig?

von kleiner-baer, 16.04.08.

  1. kleiner-baer

    kleiner-baer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #1
    Heyho

    ich will mir den Fishman Neo-D (Passiv, magnetisch) für meine Akustikgitarre zulegen, will mich aber vorher über ein paar Punkte versichern:
    - Kann man ihn VÖLLIG ohne Bohren etc. einfach nur ins Schalloch klemmen?
    - Braucht man einen Preamp? Oder reicht eine Gitarre, der Neo-D und ein Akustikverstärker aus?
    Sprich: Kann ich das Ding ohn weiteres einsetzen, das Kabel direkt in den Amp stöpseln und los gehts?


    Danke schonmal ;-)

    P.s: Hier der Link zum PU: https://www.thomann.de/de/fishman_neod_schallochtonabnehmer.htm
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 16.04.08   #2
    Die meisten Akustikverstärker verfügen bereits über getrennte Aktiv/Passiv-Eingänge oder einen Aktiv/Passiv Schalter, also kein Problem.
    Wenn der Akustikverstärker dies nicht hat, dann ist er i.d.R. auf Akusitkgitarren mit eingebautem aktivem Pickup ausgelegt. In dem Fall empfieht sich eventuell ein extra Preamp - ausprobieren!
    Bei passiven Pickups gilt grundsätzlich: kurzes Kabel bis zum Verstärker oder Preamp. ;)
     
  3. kleiner-baer

    kleiner-baer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #3
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 16.04.08   #4
    Also da hast du dir jetzt ganz genau so ein Modell ausgesucht, wie ich es auf keinen Fall empfehlen würde. :rolleyes:
    Überhaupt keine Trennung zwischen aktiven und passiven Eingang, weder durch Schalter noch durch seperate Buchse.
    Und auch kein "Level"-Regler der die Eingangsempfindlichkeit irgendwie anpassen könnte.
     
  5. kleiner-baer

    kleiner-baer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.08   #5
    haha bitter! :-D
    aber in der anleitung von dem FAME amp (die gibts bei music store auf der seite zum download) steht:

    "Viele Akustikgitarren mit einem eingebauten Tonabnehmer verfügen zusätzlich über hochwertige Vorverstärker- Systeme (Preamps). Zumeist sind diese mit einem Bedienfeld auf der Zarge ausgestattet, um gewisse Parameter wie z. B. die Lautstärke, oder den Klang zu regeln. Zuweilen entstehen in diesem Bereich Probleme, wenn Regel-bereiche zwischen der Gitarre und dem Verstärker in Einklang gebracht werden sollen. Hier empfi ehlt sich für den AC60R folgende Vorgehensweise:
    ..."

    Klingt eher so als hätte das gute Stück probleme mit aktiven PUs!
    Bist du dir hundertpro sicher dass es ohne Preamp bei Fame + Passivem PU zu Problemen kommt?

    aber vllt so lang mal ein neuer vorschlag:
    Westerngitarre + Fishman Neo-D + HARLEY BENTON HBAC-80
    (https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbac80.htm)

    würde das denn gehen? also PU reinschieben, direkt (ohne preamp) in den Amp (da steht aktiv/passiv schaltbar!^^) und losfetzen?

    na ich muss mal nochmal über das alles nachdenken und mit dem gitarrenhändler meines vertrauens reden ;-)

    Danke!
     
  6. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 18.04.08   #6
    Natürlich nicht. ;)
    Es ist nur zu befürchten, dass die Sache dann rückkopplungsenpfindlicher ist.
    Aber das ist mit einem magnetischen Pickupo vielleicht auch weniger schlimm als mit einem Piezo.

    Ob ich statt dem von Dir ausgesuchten AMP ein Harley Benton nehmen würde, weiß ich auch nicht. :confused:

    Kannt Du nicht Gitarre samt Pickup in irgend einem Musikgeschäft ausprobieren.
    Vielleicht auch etwas Feedback provozieren - aber sofort wieder Hand auf die Gitarre, damit Du nicht gleich wieder aus dem Laden fliegst.:D

    Wofür willst Du eigentlich die verstärkte Akustikgitarre einsetzen?
    Wenn Du in einer Rockband spielst, die eh eine PA hat, dann kannst Du dir den Amp auch erstmal sparen.
    Du brauchst keinen extra Amp zum Sound machen wie bei der E-Gitarre.
     
  7. kleiner-baer

    kleiner-baer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #7
    huhu
    war heute beim gitarrenhändler meies vertrauens, er sagte mir:
    - (genau wie du): Spar dir den Ak-Amp, und lass es bei Konzerten über die PA laufen, klingt genauso gut. Und zuhause dann halt unplugged oder über den Egitarren-Amp, auch wenns miese klingt.
    - Kauf dir kein nachträglichen Tonabnehmer, das klingt alles wie ne Egitarre, sondern lieber ne neue Akustikgitarre mit integriertem PU + Preamp. Und das war ich dann wohl auch machen, wenn die Kohle für den Amp flachfällt hab ich wieder etwas Luft und kauf mir ne nette neue Gitarre...

    VIelen Dank für deine Hilfe!

    KB
     
  8. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 19.04.08   #8
    :great:

    Hmm, er bezog sich da wohl auf den von Dir ausgesuchten Fishman, weil das ein magnetischer Tonabnehmer wie bei der E-Gitarre ist.
    Naja, ganz so e-gitarrig wie früher sind die nicht mehr und dabei nicht ganz so rückkopplungsaempfindlich wie nachgerüstste Piezos (die auch möglichst noch ein Preamp brauchen).
    Also im Gegensatz zu Deiner Verstärkerwahl fand ich den Fishman eine deutlich bessere Entscheidung. ;)

    Aber eine spezielle Bühnen-A-Gitarre ist natürlich auch nett!
    Viel Spass beim der Auswahl! :)
     
  9. kleiner-baer

    kleiner-baer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #9
    ja ich weiß nicht, vllt probier ich den fishman doch und schick ihn zurück wenner mit nicht passt udn zu egitarrig klingt^^
    ansonsten werd ich mal meine werten erzeuger anpumpen und das reichts auch für ne schöne neue git im 300€ bereich...
    naja nochmal vielen dank für die hilfe :great:
     
  10. Jiko

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    Erstellt: 19.04.08   #10
    Da die Saiten ganz anders schwingen und der Tonabnehmer extra dafür gemacht wurde, wird das schon passen und deutlich akustischer klingen, als eine E-Gitarre (ist aber klar, dass er als Gitarren-Händler dir eher eine neue Gitarre empfiehlt :p ). Und da es ein magnetischer ist, wird er auch so viel Power haben, wie ein vorverstärkter Piezo-Tonabnehmer, da wird also nicht wirklich ein Preamp benötigt, soweit ich das beurteilen kann. Über einen E-Gitarren-Verstärker - OK, da kann es schon einer E-Gitarre nicht unähnlich klingen.
     
  11. BenFloyd

    BenFloyd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.08   #11
    Verzeiht wenn ich mich hier einklinke aber ich habe Just den selben Tonabnehmer ins Auge gefasst um meine alte Lakewood-Dame zu verstärken;)

    Also ich nutze den AC-60 von Roland und hab bisher immer mit einem MXL Kleinkondensatormicro abgenommen, quasi in den 2. Input mit Phantomspeisung usw.
    nun dachte ich ob man so einen magnetischen Neo von Fishmann als 2. Signalquelle in den ersten input stecken könnte, wenn ich mit Klavier und Drums+Bass spiele is das Micro so ne Sache, da hör ich mich kaum noch und ich will nicht in die Lakewood bohren für en Piezo...

    1. Frage: Kann ich den Passiven Fishman-Neo ohne weiteres in meinen AC-60 stöpseln?

    2. Frage: Ist es überhaupt empfehlenswert ne relativ teure Gitarre so abzunehmen oder schmeist man damit den Klang weg?
     
  12. kleiner-baer

    kleiner-baer Threadersteller Registrierter Benutzer

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  13. Westerly RI

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    Erstellt: 22.04.08   #13
    Als wenn´s unbedingt ein magnetischer sein muss, dann würde ich den Nanomag von Shadow empfehlen. Ist der einzige, den ich kenn, der nach Akustikgitarre klingt.

    Und gar nicht mal sooo teuer.

    Ob der passive Fishman natürlich klingt, wage ich zu bezweifeln.

    Grüße, Kai
     
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