Problem bei der Notation mit Changes

von Axel.601, 10.07.08.

  1. Axel.601

    Axel.601 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #1
    Hello Goodbye,;)

    ich hab ein schwerwiegendes Problem. Ich versuch es so kurz wie möglich zu formulieren. Angenommen ich komponiere ein Stück in Es-Dur, so habe ich als Vorzeichen 3b.

    Aber diese Vorzeichen hindern mich ja nicht daran den ersten Akkord des Stückes als C-Major Akkord zu schreiben.

    Wenn ich nun anschließend das Tonale Zentrum über A nach F# ziehe, so kann ich in F#-Dur als III Akkord ein A#-Moll 7 Akkord schreiben.

    Nun zu meiner ersten Frage: Ist es zwingend notwendig, das A#-Moll 7 enharmonisch zu verwechseln, obwohl die Verschiebung um große Terzen von einer Kreuz-Tonart ausging? Und wenn nicht,

    das wäre meine zweite Frage, so würde A#-Moll 7 immer noch ein A#, C#,F und ein G# enthalten, wobei bei 3b das As und das Es umschifft werden müssten.

    Müsste ich dann bei diesen beiden Tönen (As und Es) ein Doppel-Kreuz anwenden, weil ich ja bspw. vom Es zum E und vom E zum F möchte?

    Vielen Dank!
     
  2. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 10.07.08   #2
    Das, was du hier aufführst, passiert immer, wenn du eine ganze Runde durch den Quintenzirkel modulierst. An irgend einer Stelle mußt du dann die Akkorde enharmonisch verwechseln.

    Bei drei großen Terzschritten (1 3 #5 #7) landest du auf der übermäßigen Septime anstatt der Oktave. Bei vier kleinen Terzschritten (1 b3 b5 bb7 bb9) landest du auf der verminderten None anstatt der Oktave. Enharmonisch verwechselt sind die #7, 8 und bb9 der gleiche Ton.

    In der Notation und auch bei deinen Akkordsymbolen muß hier zwangsläufig an irgendeiner Stelle ein Kompromiß = eine enharmonische Verwechslung stattfinden.

    Einzelne Töne innerhalb eines Akkordes würde ich nicht ändern. Das zerstört die Struktur des Akkorde und die Lesbarkeit leidet. Wenn dein Zentrum F#-Dur ist würde ich Stufenakkorde und Töne von F#-Dur verwenden. Alternativ wechselst du einfach F#-Dur durch Gb-Dur aus, was besonders dann sinnvoll ist, wenn du weiter nach Eb-Dur modulierst.

    Gruß
     
  3. Axel.601

    Axel.601 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.08   #3
    Ich danke dir, war schon am verzweifeln, hab mich mit dem Doppel-# richtig verzettelt. Aber wenn ich enharmonisch-verwechseln kann bin ich beruhigt.:great:
     
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