Problem mit Rückkopplung

dansel

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Hi. das ist ein Auszug aus meinem Thread aus dem "gutturaler gesang" forum:


Eine andere Sache die mich beschäftigt ist mein generelles micro-rückkopplungsproblem im proberaum

ich hatte vorher ein kackmicro für 25€ und hab mir nun das beyerdynamics tg-x 58 geholt. gestern dann probe gehabt. jedoch ist das problem das gleich wie vorher, und sonst hab ich aauch keinen unterschied feststellen können.

mein problem ist einfach das ich wohl zu leise bin für die pa... was eigentlich nicht sein kann. dreh ich die pa mehr auf, gibt es halt ne rückkopplung. ich kann mir die sache eigentlich nicht erklären, da die PA gerade mal bis zur hälfte aufgedreht ist. wenn ich den microkorb mit meiner hand abdecke gibts auch sofort ne rückkopplung, ist das normal ?

mir kommt es so vor, als ob die PA einfach diese fry scream frequenz zu leise wahrnimmt. wenn ich dagegen tiefe parts mit death mache, isses super laut... wenn ich was hören will vom fry, dann muss ich quasi ganz viel eigenstimme mitreinbringen, was dann quasi normales schreien ist und sehr hoch... habt ihr da ne erklärung für ? wie laut muss man screamen, damit die PA es gut umsetzen kann ?

---

ich weiss nicht was für eine PA im proberaum steht, da es der proberaum vom kollegen ist. aber der sänger seiner band hat damit keine probleme. ich weiß nur das es eine eher schlechte PA ist, laut aussage des drummers :D
 
Harry

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ich hatte vorher ein kackmicro für 25€ und hab mir nun das beyerdynamics tg-x 58 geholt. gestern dann probe gehabt. jedoch ist das problem das gleich wie vorher, und sonst hab ich aauch keinen unterschied feststellen können.
es liegt definitiv NICHT am Mikrofon

iwenn ich den microkorb mit meiner hand abdecke gibts auch sofort ne rückkopplung, ist das normal ?
das ist einer der schlimmsten Fehler die du überhaupt machen kannst :eek:

die weiteren Tipps:
- Boxen/Sänger anders stellen
- gescheite Boxen benützen (einer der Hauptursachen für Feedbacks insbesondere im Proberaum)
- leiser proben (das ist kein Blödsinn sondern purer Ernst, wobei ihr die Probelautstärke deutlich erhöhen könnt wenn ihr anständige Boxen habt)
 
dansel

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hmm. naja verstärker und so kann man ja runner drehen, aber wie sieht das denn mit der schlagzeug aus ? ich kann dem drummer ja nicht sagen er soll alle "trommeln" nur streicheln... dann verprügelt der mich aus prinzip mit seinen sticks.

die sache ist ja, das der andere sänger keine probleme hat. es wird wohl irgendwie an mir liegen, jedoch hab ich ka wieso die pa meine fry screams so leise rüberbringt.

ich deck den korb ja nicht komplett ab mit meiner hand, sondern fass halt nur ganz oben an. ich bin ja kein schlagersänger der das mic ganz unten anpackt und den kleinen finger noch abspreizt :D
 
Harry

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die größten Feedback-Probleme im Proberaum sind:
1. Lautstärke des Schlagzeugers
2. Lautstärke des/der Gitarristen
3. Equipment

an Punkt 3 könnt ihr leicht was verändern - bei Punkt 1 und 2 kann ich oder ein Kollege leider nicht helfen :nix:
 
dansel

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naja ne neue pa / boxen zu holen ist wohl schwerer als denen zu sagen sie sollen leiser spielen ^^.

wie ist es denn mit dem abdecken des korbs ?also umgreife das micro halt so weit oben wie es geht und halte es direkt an meinem mund, so das quasi kein raum zwischen mundöffnung und micro ist.

und wie meinst du das denn genau mit dem problemen der rückkopplung ? ist es problematisch mit zu lauten instrumenten, weil man die PA dann lauter aufdrehen muss, oder weil deren sound mit meinem mic eine rückkopplung gibt ?
 
Harry

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wie ist es denn mit dem abdecken des korbs
du veränderst dadurch die Richtcharakteristik und machst aus einer Niere fast eine Kugel
und somit hast du ein extrem feedbackanfälliges Teil in der Hand

ist es problematisch mit zu lauten instrumenten, weil man die PA dann lauter aufdrehen muss, oder weil deren sound mit meinem mic eine rückkopplung gibt
beides, eines bedingt das andere
 
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der onk

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Zur Sache mit der Mikrofonhaltung:

Die Richtcharakteristik des Mikrofons (in der Regel Nierentypen bei Liveanwendung) beruht auf Laufzeitunterschieden des einfallenden Schalls über den ganzen Mikrofonkorb. Hält man nun den Korb teilweise zu, kommt man von der ursprünglichen Richtcharakteristik immer mehr Richtung omnidirektional, also Kugelcharakteristik. Das Mikro wird also aus allen Raumrichtungen ähnlich empfindlich, was zu enorm verstärkter Tendenz zu Feedbacks führt.

Deshalb: Auch wenn's anders noch so cool aussehen mag - das Mikro immer am Griff nehmen und die Kapsel nicht abdecken! Oder eben die Freddy Mercury Nummer... :D


In Eurem speziellen Fall tippe ich aber auch eher darauf, daß die verwendete Gesangsanlage nix taugt, die Probelautstärke heftig ist und Du halt verhältnismäßig leise singst.


domg
 
dansel

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hmm das mit der micro haltung is doch kacke ^^. es sieht halt soo cool aus. naja ich werds beim nächsten mal testen das mirco am stängel zu fassen. außerdem versuch ich es zu veranlassen das die leute ein bissle leiser spielen.

was ist denn die freddy mercury nummer ?
 
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der onk

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Was heisst "testen"? Du schreibst, es pfeife sofort los, sobald du die Kapsel abdeckst - das war bereits der Test! :D

was ist denn die freddy mercury nummer ?

Der Gute hatte ein Mikrofonstativ. Wollte er rumlaufen, zog er einfach die Verlängerungsstange komplett raus und nahm die mit dem Mikro mit. Sieht auch cool aus und die Kapsel bleibt frei...
 

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