Probleme beim Probe aufnehmen

von Linkshänder, 27.08.20.

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  1. Linkshänder

    Linkshänder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #1
    Guten Morgen zusammen.
    Da wir seit Anfang an unsere Proben aufnehmen stehen wir nun vor folgender Problematik.
    Unser aktueller Proberaum ist ziemlich klein, somit kommt es vor das mein Gesangsmikro immer noch die Sounds vom Schlagzeug mit aufnimmt. Mitunter hört sich der Gesang dann auch manchmal kratzig an, wenn zu viele Signale einstreuen.
    Hat jemand Tips wie man das irgendwie einschränken oder vermeiden kann?
    Ich nutze ein Shure SM Beta 58 und wir nehmen über ein Behringer Xair 18 auf
    Vielen Dank
    Gruß Chris
     
  2. Linus-T-Schnütz

    Linus-T-Schnütz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #2
    Hi Chris,

    Wie sieht euer Raum aus?
    Wie ist denn eure Aufstellung im Proberaum?
    Steht der Sänger mit dem Rücken zum Schlagzeug oder Sänger und Schlagzeuger sich gegenüber?
     
  3. Linkshänder

    Linkshänder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #3
    Hey. Gegenüber stehen wir
     
  4. scenarnick

    scenarnick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #4
    Was ist hinter Dir? Wenn da eine glatte Wand ist, häng mal einen Teppich da hin, der die Reflexionen der Wand dämmt. Aber insgesamt hört sich das, was Du beschreibst so an als würde das Mikro auch übersteuern
    weil es zu viel Dampf bekommt. Ich gehe mal davon aus, dass Gain und alles kontrolliert ist und dass das "Kratzen" im Mikro entsteht (wobei das bei dem Betas ne Weile dauert). Wir haben auch gerade versucht im Proberaum ein Recording zu machen, was schlussendlich dazu führte, dass ich die Vocals zuhause neu eingesungen habe, weil wir zu viel Bleed von den anderen Instrumenten drauf hatten.

    Wenn Eure Aufnahmen nur der Selbstkontrolle dienen sollen, kannst Du mit Teppich und ggfs. noch einem "Reflection Filter" wie dem hier
    [​IMG]
    Dein Glück probieren. Wenn sie amtlich werden sollen und ggfs. veröffentlicht, dann musst Du zumindest als Sänger in eine Kabine gehen (oder einen Nebenraum, was aber die Kommunikation extrem erschwert)
     
  5. Hendock

    Hendock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #5
    Mikro korrekt eingepegelt? Filtereinstellungen für den Gesangskanal angepasst?
     
  6. Linkshänder

    Linkshänder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #6
    Hallo
    Hinter mir ist eine Wand voll mit Eierkartons beklebt.
    Mikro sollte eigentlich auch richtig eingepegelt sein.
    Und ja die Aufnahmen sind nur für uns, aber sollte natürlich trotzdem ne vernünftige Qualität haben.
    Lg
     
  7. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #7
    Eierkartons bringen genau gar nichts... ;)
    Hol‘ dir 2 Packungen Stein/Glaswolle aus dem Baumarkt und stelle die hinter dich, bzw eine Rolle zwischen Mikro und Schlagzeug und eine hinter dich.
    Wenn du merkst, dass es wirkt, kannst du es „schön machen“, andernfalls bringst du sie wieder zurück.
     
  8. Linkshänder

    Linkshänder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.20   #8
    Das hab ich mir schon gedacht das die nichts bringen^^
    Problem mit der Steinwolle, wir können nichts in dem Proberaum mitnehmen, der wird von mehreren Bands genutzt. Ich hab noch so Schwarzen Akustikschaumstoff. Den mit den Noppen. Bringt das was?
     
  9. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.20   #9
    kA... vermutlich etwas mehr als gar nichts - die Standardlösung ist Basotect in Plattenform, ein offenporiger Schaumstoff. Lies dir mal die Spezifikationen durch, welche Plattenstärke welche Frequenzen dämpft. Tiefe Töne brauchen grundsätzlich mehr Volumen.
    Das Zeug ist relativ teuer, wenn man nicht auf Reste zugreift (werden auch angeboten).
    Stein/Glaswolle ist billig und leicht verfügbar, deswegen der Test-Vorschlag.
    Bei mir ist das Dach mit ca 25cm Glaswolle hinter Plastikfolie gedämmt (wegen Energie).
    Der Bodenraum ist quasi echofrei - das hat mich echt erstaunt.
     
  10. BeWo

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    Erstellt: 31.08.20   #10
    Alte Schule wäre mit Matrazzen zu arbeiten.

    Wir haben 2 Abschirmwände selber aus je 2 OSB-platten mit Scharnier gemacht und vorne und hinten mit Schallschutzmatten beklebt.
    1x in hoch um den Sänger abzuschotten und 1x niedrig damit der Drummer noch drüberschauen kann.
    Auf Frequenzen haben wir gar nicht geachtet, wir haben einfach 5 oder 7cm Schallschutzschaumstoffe genommen. Kann man sicher Professioneller machen aber es nimmt auf alle Fälle einiges.

    https://www.thomann.de/at/clearsonic_s2466x2_s5_2d_sorber.htm
    https://www.thomann.de/at/clearsonic_a55_drum_panel.htm
    https://www.amazon.de/PolySound-Nop...schallschutzmatte&qid=1598881244&sr=8-11&th=1
     
  11. nickatall

    nickatall Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.20   #11
    Von Glas oder Steinwolle würde ich dringend abraten, denn wenn die nicht dicht in Folie eingepackt ist, sind frei herumfliegende Fasern gesundheitsschädlich. Und gerade in einem Proberaum wird Staub durch die Luft aufgewirbelt und eingeatmet.

    https://www.test-asbest.de/lexikon/...arf diese Glaswolle nicht mehr verbaut werden.

    Auf dem Dach geht das, denn da muss ja, damit die Dämmung richtig funktioniert, alles luftdicht mit Folie verklebt sein.
     
  12. dr_rollo

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    Erstellt: 04.10.20   #12
    Also wir machen das seit Jahren, jede Probe als Multitrack mitschneiden, XR18 und nun X32, fahren ne ziemlich hohe Lautstärke im nicht all zu großen und wenig gedämmten Raum. Klar gibt's da Einstreuungen (nicht nur) in die Vocal Mics, aber die Ergebnisse sind absolut passabel. Es werden sogar teilweise Schnipsel aus den Probemitschnitten verwendet, wenn ein Live Mitschnitt, der auf gleiche Art erstellt wird, ausgebessert werden muss, weil sich einer verspielt, versingt, oder was auch immer.