Pu-kappen

von rage_against, 14.08.06.

  1. rage_against

    rage_against Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #1
    Hallo Leute!

    ICh habe ein Gibson Sg Special und möchte sie mid PU-KAppen
    verschönern..nur möchte ich nicht 40 euro für die originalkappen ausgeben!

    kennt ihr welche die auch verchromt sind und für die Sg passen würden?

    aja ich möchte im internet bestellen!
     
  2. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 14.08.06   #2
    Wie wäre es mit Rockinger?

    Ulf
     
  3. LesterW.Polfus

    LesterW.Polfus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #3
    Hallo,
    genau das möchte ich bei meiner gibson LP Classic machen und ich bin mir nicht sicher wie das dann mit dem befestigen aussieht. ich hab mir schon den workshop von HOSS (der Wachs-Workshop) angeguckt aber ich bin mir nicht sicher wie man die kappen auf den pickup vor dem wachsen anbringt damit sie nicht herunterrutschten.( die kappen sollten ja nicht magnetisch sein damit die PUs nicht mikrofonisch werden)

    Danke schonmal und sorry das ich jetzt deinen fred missbrauche...

    Gruß Lester
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.08.06   #4

    Ist das bei Hoss nicht ein SPULENwachs-Workshop? Wenn ja, ist das viel komplizierter und heikler. Kappenwachsen dagegen ist simpel.

    Man kann da einfach irgendein olles Teelicht nehmen, man braucht auch keinen Topf zum Tränken etc.pp. Es geht nur darum, den Hohlraum zwischen PU und Kappe halbwegs zu füllen, nicht um die Füllung von mikrofeinen Luftlöchern zwischen den Spulendrahtwindungen.

    Zum Kappenwachsen:

    PU-Schrauben bissel tiefer schrauben (also die Screwpoles, wenn vorhanden)

    Löcher in der Kappe von aussen zukleben (Tesa reicht)

    Kappe umgedreht hinlegen. Leicht anwärmen, damit das Wachs nachher nicht sofort erstarrt. Im zweifelsfall Backofen 60° :)

    Wachs flüssig machen, im Wasserbad oder auch Direktbefeuerung (Spulenwachsung dagegen immer nur im Wasserbad !!)

    Zähflüssiges Wachs (oder auch nur flüssig bis wachsweiches) zur Hälfte in die Kappe reinfüllen. Warten bis es insgesamt wachsweich-schmierig ist (dann ist es definitiv nicht mehr zu heiss).

    Man muss kein superflüssige Wachs nehmen und auch nicht so sorgfältig arbeiten wie bei einer SPULENwachsung, wo das Wachs mikrofeine Luftlöcher in den Wicklungen füllen soll. Es geht ja nur um die Hohlraumausfüllung zwischen PU und Kappe. Also kein Ding....

    PU in die Kappe/das Wachs reindrücken (Screwpoles des PUs müssen, wie gesagt, vorher niedrig geschraubt werden, möglichst weit rein), überschüssiges Wachs, das rausquatscht, abstreifen.

    Pu sauber zurechtrücken, dass er oben an die Decke stößt (genauer gesagt die Flatpoles) und die Grundplatte unten sauber in der Kappe verschwindet und halbwegs bündig abschliesst.

    Kalt werden lassen.

    Die Kappe sollte jetzt schon bombenfast sitzen, auch ohne Lötung.

    Grundplatte auf einer Seite mit der Kappe verlöten, wegen Masse-Anschluss.

    Wer will, kann auf der anderen Seite auch noch nen Lötpunkt zur Fixierung setzen. Ist aber normalerweise nicht nötig. Die Kappe sitzt mit dem Wachs so fest, dass man auch ohne Lötung Schwierigkeiten hat, die wieder runterzukriegen.

    Fertig

    Naja, noch Tesaflim von den Löchern nehmen, PU Schrauben auf Standardhöhe schrauben. Oder wie auch immer man es halt will.
     
  5. rage_against

    rage_against Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #5
    Und wie baut man einen PU aus??

    muss man da die Saiten herunternehmen?
     
  6. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 14.08.06   #6
    Bei einer Les Paul ist das wohl angenehmer!

    Ich löse immer die Saiten ein wenig und schraube dann das Stoptail ab. Dann kann ich die ganzen Saiten aus dem Weg nehmen ohne sie von den Tunern entfernen zu müssen.

    Zum Ausbau des Tonabnehmers mußt Du die vier Schrauben des Pickuprahmens lösen und kannst dann das PU vorsichtig aus dem Schacht nehmen. Dann wir es Zeit für den Lötkolben. Die entsprechenden Kabel für das betreffende PU müssen in der Elektronik abgelötet werden. Aber bitte merken, wo was dran war oder ein Foto machen.

    Anschließend kann man die beiden Schrauben für die Höhenverstellung des PU lösen (bitte nicht die Federn verlieren) und hat dann das pure PU in der Hand.

    Ulf
     
  7. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #7
    ganz einfach und ohne löten und wachsen:
    saiten runter
    die 4 schrauben vom pu-rahmen raus
    doppelseitiges klebeband zwischen unterseite abdeckung und oberseite pu
    kappe drauf-evtl rahmen innenseite grosser feilen
    alles wieder einbauen
    pu ein stück runterschrauben
    saiten drauf
    fertig

    pfeift auch nicht - habs selber bei 5 klampfen so gemacht - hält ewig
     
  8. Schneller Elch

    Schneller Elch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.06   #8
    also ich hab bei meiner LesPaul (im uebrigen auch die Special-Version) auch Kappen drauf gemacht und dafuer kein Wachs und kein Klebeband (find ich eh problematisch, weil du die Kappe nachher nichtmehr sauber entfernen kannst und dann evtl. klebebandreste auf dem PU hast) benutzt. Ich hab die Kappe einfach auf den Tonabnehemr gedrueckt bis zum anschlag geerdet und fertig! Haelt gut, ist ja eh keiner belastung ausgesetzt und mann kann jederzeit den Tonabnehmer problemlos wechseln.

    Wegen Preisen: Ich hab meine drei kappen beim gitarrenladen gekauft, der hat sie bei irgendeinem Zulieferer (ich glaube Goeldo) bestellt und die haben 8 Euro pro stueck gekostet. Du musst nur bevor du die bestellst genau den abstand zwischen den Polepieces rausmessen, da gibt es naemlich zwei verschieden abstaende.
    Wobei der Gitarrenhaendler eigentlich eine SG im Laden haben sollte...
     
  9. rage_against

    rage_against Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.06   #9
    Was heisst denn bist zum Anschlag geerdet??

    Hat es Auswirkungen auf den Sound wenn man die Kappen einfach ohne wachs draufdrückt?
     
  10. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.08.06   #10
    Metallkappen neigen gerne zu Mikrofonie. Das Ding wirkt dann wie eine Membran.

    Kommt drauf an, wie anfällig dein setup ansonsten ist. Wer mit einem ohnehin anfälligen System (Hollowbody-Gitare bei Highgain z.B. :D) spielt, der wird mit Sicherheit gewachste PUs vorziehen.

    Ich habs bei meiner Thinline-Jazzgitarre gemerkt. Das hab ich auf die (Jackson- und Ibanez-)PUs meine alten Epi-Kappen draufgemacht. Erst mal nur mit Klebeband, später gut gewachst. Das war definitiv anders.

    Und da es wirklich keine Kunst ist, zudem die Kappen besser halten, why not.

    In punkto "halten" kommts natürlich auch auf die Dimensionen an. Es gibt PUs, auf denen Kappen einfach nur rumrutschen, wenn man sie nicht festmacht. Andere sitzt hauteng und haben soviel Reibung, dass man theoretisch auf Fixierung verzichten kann.

    Bei mir gings damals nicht. Kappe drauf, Gitarre normal gehalten, Kappe wackelte, klapperte, rutsche nach oben, berührte die Saiten...
     
  11. Schneller Elch

    Schneller Elch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.06   #11
    oh...sorry! Ich hab das komma vergessen. Das soll ne aufzaehlung sein also: Also bis zum anschlag draufgedrueckt, Erdung angeloetet und fertig!
     
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