r Clean & singende Leads & mehr in einem Amp [

von mwoeXT, 05.09.10.

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pedaltrain
  1. mwoeXT

    mwoeXT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.10   #1
    Hallo zusammen.

    Ich suche einen neuen Vollrähren-Amp, nachdem mich mein Rectifier nicht mehr auf allen Bereichen zufriedenstellen kann.

    Idel wäre Cleansound, der dem FAT Mode des Mark V ähnelt. Ein dezenter Hall an Bord wäre schön.
    Fußschaltbar (ob per Pedal, Booster oder Amp Kanal spielt keine Rolle) bräuchte ich einen zweiten Sound, Crunch bis kräftiger Verzerrt. Bitte keine High Gain Monster. Ich will nur einen schönen singenden Leadsound, der auf keinen Fall so grässliches Fizzeln in den Höhen hat, wie mein Rectifier.

    Ich will damit Blues und Jazz spielen, von der Verzerrung reicht älterer Rock völlig aus, für Brachialeres habe ich meinen Rectifier.
    Ich spiele eine American Standard Strat und eine Ibanez RG.

    Der Amp sollte tragbar sein, damit meine ich, nicht wesentlich mehr als 20 kg. Combo oder Top spielt keine Rolle.

    Angespielt habe ich bisher:

    - Mesa Mark V (FAT Mode göttlich, ebenso der Rest vom Clean Channel, Ch2 annehmbar, Ch3 unbrauchbar, da zu fizzzelig. Ich würde den Amp kaufen, hätte er nur den ersten Kanal mit dessen 3 Modi fußschaltbar.

    Was ich in Betracht gezogen habe:

    - Mesa Boogie Lonestar Classic oder Special
    - Mesa Boogie Express
    - Soldano Lucky 13 (soll ja den Cleankanal eines Deluxe Reverbs haben)
    - diverse Bad Cats

    Was ich nicht mag:

    - Marshalls, diese sind mir zu kratzig und fizzelig
    - Modeler
    - grobe und bröckelige Gainstrukturen

    Preis spielt zunächst keine Rolle

    Vielen Dank schonmal, und freundliche Grüße,
    Christoph
     
  2. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.10   #2
    Wenn ich mir deine Liste so anschaue und deine Soundanforderungen, dann zieh mal den Diezel Schmidt in Betracht - grade für clean und crunch ein Nonplusultra mit nem ganz wundervollen Hall an Bord.. Auf alle Fälle mal testen!

    [​IMG]

    Nur das Gewicht liegt etwas über 20 Kilo ;)

    Ich hab den Amp sehr lange mit den beiden Lonestars verglichen - und was den TONE betrifft hat er in meinen Augen die Nase weit vorne.
     
  3. mwoeXT

    mwoeXT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.10   #3
    Hi!

    Danke, der Amp sieht interessant aus, wobei ich ihn ohne ihn gespielt zu haben eher einer anderen musikalischen Ecke zugeordnet hätte.
    Kannst du ein bisschen genauer sagen, was ihn vor den Lonestars auszeichnet? In Bezug auf Gainstruktur, Differenzierbarkeit der einzelnen Töne trotz Zerre etc.

    Liebe Grüße
     
  4. jaeger28

    jaeger28 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.10   #4
    Probier mal den Egnater Renegade, oder wenss a bisserl mehr sein darf, der MOD50.

    Auch ein Bogner Shiva EL34 könnte Dir durchaus gefallen, hat nen fetten Clean und unheimlich dynamischen, dicken Leadchannel.
     
  5. Dog02

    Dog02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.10   #5
    Den Shiva EL34 Kann ich nur empfehlen, spiel ihn an und dreh einfach an den Knöpfen. Der ist unheimlich vielseitig!
     
  6. PRSCustom24

    PRSCustom24 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.10   #6
    Ich habe einen Mesa Boogie Lonestar Combo 2x12, davon kann ich nur abraten (außer Du spielst nur im eigenen Kämmerlein). Zum einen ist das Teil schweineschwer (wobei Du mit der 20 Kg-Grenze wohl fast alle Mesas ausschließt, ob Top oder Combo). Zu anderen war zwar der Sound zu Hause erste Sahne, man kann gar nicht aufhören zu spielen, aber im Bandgefüge fehlte des Durchsetzungsvermögen und der Biss. Er klang einfach nur dumpf, mulmig und schlapp.:bad:
     
  7. mwoeXT

    mwoeXT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.10   #7
    Hi!

    Einen Egnater ziehe ich nicht in Betracht.
    Den Bogner probiere ich, sollte er mir jemals unterkommen.

    PRSCustom24:

    Ich dachte an die 1x12er Combo bzw das Top. Hast du einen Classic oder einen Special. Kann mir nicht vorstellen, dass sich der Amp nicht durchsetzt bei meinem Bandgefüge. Habe auch schon mit einem mickrigen Fender Transistoramp geprobt, ich mag es eher leise :) .

    Liebe Grüße,
    Christoph
     
  8. PRSCustom24

    PRSCustom24 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.10   #8
    Ich habe einen Classic, die etwas ältere Variante (vor 2007?), bei der man nur zwischen 100 und 50 Watt umschalten kann (bei den heutigen kann man glaube ich auch noch auf 10 Watt runtergehen). Zur Durchsetzbarkeit muß ich ergänzen: bei der einen Band (Blues) waren wir 2 Gitarren (der andere Gitarrist kam mit seinem Vox einfach viel besser durch), bei der anderen Band (Southern Rock) sogar 3 Gitarren. Ich vermute, dass das als einziger Gitarrist oder bei rein cleanen Stilrichtungen dann auch ganz anders aussehen kann.
    Der Lonestar war soundmäßig erste Sahne (sowohl Clean, Crunch und vor allem Lead), aber leider eben nur zuhause, deshalb ist er jetzt auch mein Probeamp daheim... Für das Sonstige nehme ich die Marshalls, da ist das mit der Durchsetzbarkeit nicht so das Problem :D
     
  9. lennoxcf

    lennoxcf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.10   #9
    Auch wenn du sie nicht in Betracht ziehst, ich kann nur empfehlen was ich kenne (und ich kenne viele....!). Egnater Renegade. Head oder 1x12 Combo.
     
  10. Bite the Strings

    Bite the Strings Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.10   #10
    Was hälst du denn von Koch Amps?
    nen StudioTone, StudioTone XL oder TwinTone dürften dich eig sehr glücklich machen.
    genialer Cleansound(vllt nen bisl zu durchsetzungsfähig für dein Wünsche ...:o) und absolut transparenter(heißt du hörst wirklich immer alle Töne raus, nicht dass es dünn klingt;)) Zerrsound der alle Wünsche außer vllt. Black Metal abdeckt.
    der Hall ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und die restliche Ausstattung 1a.
     
  11. Kramusha

    Kramusha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.10   #11
    Der User Hoss verkauft seinen Mesa Lonestar 112 zur Zeit! Frag ihn mal, ob er dir den Amp empfehlen könnte!
     
  12. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 10.09.10   #12
    Yup, hier ist das Inserat zu meinem Lonestar:

    http://www.historiclespauls.com/forum/viewtopic.php?f=12&t=1508

    Natürlich ist er schwer, aber er hat super stabile Rollen und ist am Griff eingentlich auch gut zu tragen (über wenige Treppenstufen).

    Zur Durchsetzungsfähigkeit: Alles eine Einstellungssache (der ganzen Band). Der eingebaute Speaker klingt sehr kalifornisch, weich und rund. Ich habe den Amp aber auch schon an Vintage 30 und Greenbacks betrieben, da wird er rauher, britischer.
     
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