Rack - Unterschiede?

von 0 db, 15.11.07.

  1. 0 db

    0 db Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.07   #1
    Wir sind auf der Suche nach einem 6HE DD Amprack mit 50cm Einbautiefe.

    Die Preisunterschiede sind schon doll. Zwischen 70,- Euro bei den ebuchten bis hin zu über 200,- Euro.

    Die Qualitätsunterschiede erkennen wir virtuell (Internet) nicht.

    Etwas Nachhilfe mit Fakten diesbezüglich wäre toll.
     
  2. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 15.11.07   #2
    Was ich Dir definitv sagen/schreiben kann ein Amprack und dann auch noch bei einer Tiefe von 50 cm sollte mindestens zwei Griffe auf jeder Seite haben.

    Dann stell doch mal einfach die Links hier rein,wo Du denkst das könnte das richtige sein.
    Dann schauen wir uns die an und sehen dann weiter.
     
  3. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.11.07   #3
    unterschiede gibts z.b. in
    -holzstärke
    -verwendete beschläge
    -verstärkungen verwendet (z.b. gegenbleche hinter klappgriffen)
    -eingehaltene fertigungstoleranzen
    -qualität der verarbeitung an sich
    -zustand des holzes (platten wirklich sauber gerade, nicht gewellt etc)
    usw usw

    sowas lässt sich auf bildern wirklich schwer erkennen
     
  4. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 15.11.07   #4
    bis auf die tatsache dass sie nur 2 griffe haben (bei ampracks doch irgendwie scheiße) kann ich nix negatives an den DAP ampracks feststellen!
     
  5. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 15.11.07   #5
    Zusatz zum Tobse:

    - Anzahl/Qualität der mitgelieferten Schrauben/Muttern
    - zulässiges Maximalgewicht
    - Reserve bei der Innenhöhe

    Bei den günstige China-"Holz"-Cases, wie sie unter dem Label DAP oder auch vom Leidinger angeboten werden, ist es z.B. so, daß ein Maximalgewicht von 10kg pro Griff angegeben ist. Für ein Amprack mit konventionellen Stufen wäre das sehr wenig. Dazu kommt im Bereich der Verschraubungen von Kufen und Rackschienen eine Qualität, die baldige Überarbeitung erforderlich macht. Die Rackschrauben sind ein Fall für kompletten Ersatz, da mit sehr kleinen Schraubenköpfen versehen und bei den Höheneinheiten gibt es Null Reserve. Will man ein Rack voll bestücken, ist also genaues Messen angesagt, weil hier schon kleinste Überschreitungen der Geräte von 1HE=44,5mm Probleme bringen werden.

    Fazit: Für leichte Geräte im Hobby-/Gelegenheitseinsatz taugen die China-Racks m.E. absolut. Für kommerziellen Einsatz und schweres Gerät sollte man etwas mehr ausgeben.


    der onk mit Gruß
     
  6. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.11.07   #6
    Danke fürs Ergänzen :)
    Hierzu noch kurz eine kleine Praxiserfahrung.
    Noch zu Hobbyzeiten hab ich mir bei ebay so ein günsitg Case noch günstiger erstanden. 2HE Kiste, rein kam ein bissel UHF Kram. Das Ding ging gelegentlich auf die Straße, wurde nett im Kofferaum verpackt, liebevoll behandelt.
    Steht noch immer hier und sieht immer noch aus wie geleckt. einwandfrei.

    Für eine Tour habe ich eine günstig 120x60x60 Kabeltranse gelauft, das das Budget am Anschlag war. Drin waren 2 große Glasfasertrommeln (wegen denen das Budget am Anschlag war :D) und ein bissel XLR Gestrippe. Eigentlich nichts für ne Kabelkiste, der Kram wiegt ja kaum.
    Bereits nach der ersten Tourwoche hat man 2 Mann gebraucht um das DIng zuzukriegen so verzogen war es (einer sitzt drauf, der andere tritt dagegen), als nächstes ist ein butterlfy einfach abgebrochen, dann die einschubleiste für die Trennwände rausgerissen, und dann das Scharnier am Deckel..
    Die Bremsen an den bluewheels hats auch irgendwann erwischt.
    Das Ding hätte man sich einfach komplett sparen können, da wär man mit Plastiktüten besser dran gewesen.

    ich denke das unterstreicht ganz nett onks imho völlig richtiges Fazit. Wenn da Gewicht reinkommt, das Ding regelmäßig im Truck landet, Ladehelfer kennen lernt und auch mal hart rangenommen wird, Finger weg.

    Wirds dagegen lieblich behandelt, eh nur von den gleichen Leuten angefasst, fährt im Sprinter o.ä. kommt kaum Gewicht rein etc kann das schon gehen..
     
  7. rumbaclave

    rumbaclave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.07   #7
    Ein großer Unterschied ist u.a., was für Material verwendet wird. Bei den billigen Cases ist es oft MDF und das manchmal auch nur 6 mm stark. Das hält nicht viel aus. Von MDF würde ich grundsätzlich die Finger lassen, imho kommt nur verleimtes Mehrschichtholz in Frage, manche sagen dazu Sperrholz, es gibt auch sog. Karosseriebauplatten (phenolharzgetränkt), usw.; je stärker die Platten sind, desto stabiler und schwerer das Case, 9 mm ist wirklich gut.

    mfg
     
  8. emes1982

    emes1982 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.07   #8
    Die größten Unterschiede konnte ich bei der Holzart festestellen. Nur durch die Verwedung von günstigen Hölzern lassen sich diese enormen Preisunterschiede überhaupt realisieren.

    Ein guter Hersteller vewendet Phenolharzbeschichtetes Multiplex aus reiner Birke. In diesen Platten werden mehrer dünne Holzschichten aus Birkenholz im 90° Winkel verleimt. Dadurch halten diese Platten ein enormes gewicht aus und durch die einzelnen Schichten brachen diese Plattem nur in den seltesten fällen komplett durch.
    Diese Platten haben von sich aus schon ein hohes Eigengewicht, was die Cases dann auch schon recht schwer machen.

    Die günstigen Hersteller verwenden gerne ein Multiplex Imitat. Hier handelt es sich ebenfalls um Phenolharzbeschichtete Platten in denen aber allerhand verschíedene Hölzer verklebt werden und dies auch nicht sauber im 90° Winkel. Hier kommt dann die günstige Kiefer und sonstige Nadelhölzer zum Einsatz. Von außen sehen diese Platten wie Multiplex aus sind aber endeutig am gerigen gewicht zu erkennen.

    Die ganz günsitgen sind dann aus einfachen billigen Sperrholzplatten die mit einem billigen Kunstoff überzogen sind. Für leichte Cases z.B. Mikro oder paar UHF Empfänger kann man diese aber schon verwenden, wenns nicht für den täglichen Roadeinsatz sein soll.


    Ich hoffe ich konnte ein wenig aufklären
     
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