Rausschmiss

  • Ersteller FlorianTT
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Ich denke, dass es schon hilfreich ist, erstmal mit jemand anderem zu reden.
Erstens hat hier schon jemand geschrieben, dass man auf einmal der Unruhestifter ist, wenn man was sagt und niemand dahinter steht.
Zweitens: Vielleicht hat man was falsch verstanden oder eine falsche Ansicht, was auch immer. Dann ist es doch gut, wenn man mit einer (oder zwei) Personen darüber reden um erstmal zu klären, ob man alleine mit seiner Meinung da steht bzw um Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Wenn ich Stress mit meiner Freundin habe, dann lasse ich das erstmal sacken und hole mir Rat bei irgendwem.
 
gut, dass ich nie ne beziehung mit dir fuehren muss... oO ;-)

Wenn man gewohnt is ueber sachen zu reden, dann kann man auch missverstaendnisse schnell klaeren und wenn man eine falsche einsicht hat, sollte man als normaler selbstbewusster sterblicher auch genug mumm haben, mal zu sagen "ja, sorry, hab mich geirrt, nix fuer ungut".
Wenn ihr das nicht koennt, dann muesst ihr natuerlich andere wege gehen, aber ich wuerd so in keiner band spielen wollen...

Edit: Unruhestifter hoert sich so boese an fuer jemanden, der ein problem anspricht... Ich find das nichts negatives.
 
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FlorianTT schrieb:
Ich denke, dass es schon hilfreich ist, erstmal mit jemand anderem zu reden.
Erstens hat hier schon jemand geschrieben, dass man auf einmal der Unruhestifter ist, wenn man was sagt und niemand dahinter steht.
1. Dann habt ihr keine Meinung zu der ihr auch alleine stehen könnt,
müsst euch ersteinmal Rückendeckung schaffen und habt wohl auch kein Vertrauen in euere Leute..
Dann habt ihr echt richtig beschissene Bands. In so 'nem Klima würd' ich nicht spielen.

FlorianTT schrieb:
Zweitens: Vielleicht hat man was falsch verstanden oder eine falsche Ansicht, was auch immer. Dann ist es doch gut, wenn man mit einer (oder zwei) Personen darüber reden um erstmal zu klären, ob man alleine mit seiner Meinung da steht bzw um Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
2. Das spricht man einfach in Anwesenheit aller an. Dann erfährt man schon wer gleicher Ansicht ist oder nicht.
Wenn wer gleicher Ansicht ist, sagt er es, wenn wer nicht gleicher Ansischt ist, dann sagt er warum er eben nicht die gleiche Meinung vertritt.

Dies geschieht aber als Gruppe, als Gemeinschaft, als Band.
Alles andere ist Kinderkacke und hinter dem Rücken des dann Betroffenen.

Wenn man als Bandmitglied nicht den Mumm hat es mit allen gleichberechtigt zu bereden, Angst hat wenn man mit einer Meinung alleine dasteht
und sich ersteinmal die anderen Beiseite holen muss,
wo dann gar nicht sicher ist, ob sie wirklich der gleichen Meinung sind oder durch die nicht Anwesenheit des Betroffenen
gleicher Meinung werden, der hat meiner Ansicht nach noch einiges zu lernen.

Dieses hinterfotzige Verhalten. Erstmal defensiv vorgehen und wenn
keiner der eigenen Meinung ist sich mucksmäuschenstill verziehen um jaaa bei niemandem irgendwie in Mißgunst zu verfallen und wenn dann die Mehrheit einer Meinung ist wie Tiere ab in die offensive auf den Betroffenen.

Wie kommt man sich wohl als 5. Bandmitglied vor, wenn 4 von 5 Bandmitgliedern
auf einen zugehen und einem ihre Meinung sagen. Ich würde mir da ziemlich übergangen vorkommen.

FlorianTT schrieb:
Wenn ich Stress mit meiner Freundin habe, dann lasse ich das erstmal sacken und hole mir Rat bei irgendwem.
Ja ist ja schön, aber du holst dir bei den anderen ja keinen Rat.
Du gehst hin "joa hey, das und das gefällt mir nicht, sehr ihr das auch so ?"
Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

Wenn du diese Beziehungsgeschichte nun als Argument hervorbringen willst, dann musst du des Trotzdem im gesamten sehen.
Du hast 'ne Beziehung zu jedem in der Band und nicht nur zu einem. Dann kannst du dir Rat bei deinem Gitarren-, Klavier- oder Skilehrer
holen, dann funktioniert dein Beispiel auch wieder.

Das wird an deiner Haltung wohl auch vll. gar nicht viel ändern, aber im Moment hoffe ich dass des andere vll. so sehen oder verstehen dass der leichteste Weg nicht immer der beste ist.
Natürlich ist es leichter mich ersteinmal keinem "Konflikt" hinzugeben, also nichts im gesamten anzusprechen, aber der richtige Weg ist das in 'ner gleichberechtigten Band keineswegs.
 
Hat einer von euch eigentlich mal außer den üblichen "musikalischen Differenzen" einen Rausschmiß aus Angst erlebt? Ich schon.

War damals bei unserem Schlagzeuger so. Der war eigentlich ein stadtbekannter Raufbold, aber in der Band verstanden wir uns immer gut.

Nur als er in den meisten Kneipen Hausverbot bekommen hatte, begannen sich diese Aggressionen immer mehr in den Proberaum zu verlagern.

Im einen Moment hat er locker gequasselt, ne halbe Stunde später voll auf Aggro und beleidigte Leberwurst gemacht, ne Stunde später wars wieder gut. Voll Schizo.

Wir haben ihm ein paar Wochen zugeguckt, und dann freundlich die Tür geöffnet. Begründung: wir kommen nicht dreimal die Woche hierher und wollen jeden Moment befürchten müssen, daß Du einem von uns in die Fresse haust!

Da hat er es verstanden, und ein paar Tage später war er umgänglich, hat keine Schlägereien mehr angezettelt, und durfte auch wieder in die Kneipen. GEHT DOCH! :)
 
monsterschaf schrieb:
Da hat er es verstanden, und ein paar Tage später war er umgänglich, hat keine Schlägereien mehr angezettelt, und durfte auch wieder in die Kneipen. GEHT DOCH! :)

Cool. Hätt ich nicht vermutet.
Da zeigt sich mal wieder, was es bewirkt, wenn Leuten wirklich was wichtig ist.

x-Riff
 
@Reaper:
Ich stimme Dir aber zu, dass man innerhalb einer Band absolut ehrlich zu sich sein sollte. Allerdings: Bissel Augenmaß darf's auch sein und die Seite will ich kurz ausformulieren.
Jeder hat mal'n schlechten Tag, Freundin weggerannt, Auto kaputt oder Streß im Job. Da warte ich dann auch einfach mal ab und es kann gut sein, dass man über einen gewissen Zeitraum einen Durchhänger eines Gruppenmitgliedes tolleriert respektive auffängt und auch ohne ihn darüber redet. Das ist dann nicht "hintenrum" sondern schlichte Gruppendynamik - das ist gesund wenn jeder weiß "worum es geht". Das kann viel besser funktionieren, also mit dem frisch getrennten Sänger eine Diskussion über seinen verflossene Liebe und die Auswirkung auf die Band zu führen. Nach zwei Monaten sieht die Welt wieder anders aus - wenn nicht, reden. Nicht immer ist ein sofortiges Gespräch die beste Lösung, das wollte ich damit sagen.
Das eine Band solcheasugewogenen Mechanismen entwickelt geht nicht von jetzt auf gleich, oft benötigt es Jahre, einige unsanfte Bauchlandungen. Gerade bei ganz jungen Bands sieht man das öfters. Woher sollen sie's auch wissen - so arg vernünftig war ich mit 17 auch noch nicht?! :(

@FlorianTT:
Wenn ich Stress mit meiner Freundin habe, dann lasse ich das erstmal sacken und hole mir Rat bei irgendwem.
Und genau das ist das Problem! Den "Stress", also echte Differenzen und keine Nichtigkeiten solltest Du mit Deiner Freundin und mit niemand anderem klären. Gibt es dazu keine gemeinsame Basis, habt ihr so oder so ein Kommunikationsproblem und nicht genügend Vertrauen. Ich weiß - leichter gesagt als getan, aber so ist die Realität. Nicht miteinander reden zu können ist das Anfang vom Ende.
Die Thematik läßt sich auf eine Band tatsächlich recht gut übertragen - es geht jetzt nicht um Kleinigkeiten, sondern um wirklich fundamentale Dinge.
Sonst ist das eben der grobe Unfug den man bei Päärchen immer sieht: Jeder weiß von den Problemen zwischen den beiden, nur die beiden selbst nicht. Das kann's nicht sein. Bei mir war das auch schon so, gebe ich gerne zu. Man sollte daraus lernen.

Andererseits geht das Thema hier über einen "Rausschmiß". Also nicht über "wir haben da ein kleines Problem welches man mit bischen Palaver beheben kann".
Deswegen habe ich das in einem vorherigen Post auch differenziert. Eine Trennung ist kein Rausschmiß. Wer beide Begriffe synonym benutzt, erkennt den Unterschied nicht!
Ich gehe einfach mal davon aus, dass der Punkt der sachlichen Argumentation irgendwann auch vorbei sein kann. Hatte ich selber schon. Wir hatten einen Musiker dem sämtliche Mitglieder der Truppe über ein Jahr lang ständig und gebetsmühlenartig gepredigt haben, dass er üben und alte Probemitschnitte VOR den Proben anhören soll, es ging schlicht und ergreifend darum, dass er seinen Kram spielen sollte und eine erkennbare Weiterentwicklung am Instrument erreichen sollte. Ich habe keine Lust, einem Basser auf jeder Probe wirklich alle Songs von vorne zu erklären, samt Arrangement? Dazu kam dann ein hoher Grad an Unzuverlässigkeit, Proben wurden gestört durch ständiges Zwischenspielen, unangebrachte dumme Bemerkungen, Ellbogenmentalität zwecks Eringung der Rudelführerschaft innerhalb der Band, etc. Die Konsequenzen waren bekannt bzw. wurden frühzeitig in Aussicht gestellt.
Man kann sich den Mund fußlig labern, irgendwann ist schlicht und ergreifend auch mal Feierabend. Eine Band kann durch zuviel Verständnis und Freigiebigkeit ob der Verhalten einiger Mitglieder auch massiv am Sinn und Zweck der Sache, nämlich dem Mussig machen gehindert werden.
 
Ich seh das ziemlich ähnlich wie unclereaper, probleme werden möglichst sofort angesprochen und rat holt man bei jemand aussenstehendem und nicht bei einer involvierten person. Objektivität is bei so ratschlägen imho etwas vom wichtigsten und wenn kollegen negatives über jemand anderen sagen müssen/wollen, dann kann das nur subjektiv sein.
Zum glück kam ich bei meiner Band nie zu einem rauswurf, natürlich gabs hin und wieder meinungsverschiedenheiten, aber da sitzt man einfach zusammen an tisch, beredet das gemütlich bei nem kühlen bierchen und lässt alles raus.
Wenn ich persönlich mühe mit jemanden habe, schlaf ich zuerst ne nacht drüber, überlege mir, ob das wirklich ein problem von der anderen person aus ist oder ob ich ein problem draus mache und spreche die person allein mal drauf an, ist meiner meinung nach auch wichtig, wie schon gesagt wurde, käme ich mir auch ziemlich überrumpelt vor, wenn 4 von 5 bandkollegen mir vorwürfe machen....ich muss auch zugeben, wir verstehen uns in der band wirklich sehr gut und es sind auch eine von meinen besten kollegen geworden, da ist es mir einfach auch wichtig, dass zwischenmenschlich auch alles in ordnung ist...

Seit einfach ehrlich zu euch, zu euren bandkollegen und spricht sie auf probleme an, die werden sich nämlich nicht von alleine lösen und der rausschmiss ist keine wirklich lösung, sondern man haut das problem weg ohne es wirklich gelöst zu haben....
 
Styg schrieb:
@Reaper:
Ich stimme Dir aber zu, dass man innerhalb einer Band absolut ehrlich zu sich sein sollte. Allerdings: Bissel Augenmaß darf's auch sein und die Seite will ich kurz ausformulieren.
Jeder hat mal'n schlechten Tag, Freundin weggerannt, Auto kaputt oder Streß im Job. Da warte ich dann auch einfach mal ab und es kann gut sein, dass man über einen gewissen Zeitraum einen Durchhänger eines Gruppenmitgliedes tolleriert respektive auffängt und auch ohne ihn darüber redet. Das ist dann nicht "hintenrum" sondern schlichte Gruppendynamik - das ist gesund wenn jeder weiß "worum es geht". Das kann viel besser funktionieren, also mit dem frisch getrennten Sänger eine Diskussion über seinen verflossene Liebe und die Auswirkung auf die Band zu führen. Nach zwei Monaten sieht die Welt wieder anders aus - wenn nicht, reden. Nicht immer ist ein sofortiges Gespräch die beste Lösung, das wollte ich damit sagen.
Das eine Band solcheasugewogenen Mechanismen entwickelt geht nicht von jetzt auf gleich, oft benötigt es Jahre, einige unsanfte Bauchlandungen. Gerade bei ganz jungen Bands sieht man das öfters. Woher sollen sie's auch wissen - so arg vernünftig war ich mit 17 auch noch nicht?! :(
Da stimme ich dir auch zu. Nur sind das ja Probleme die in gewisser Weise Verständnis benötigen oder wenigstens bekommen.
Da kann man ja das warum? und das wieso? nachvollziehen und kann sich dementsprechend Bandintern beraten.

Ich meine Probleme die man jetzt mit einem hat. Sei es wg. der Musik, der "Arbeitsmoral" oder dem Auftreten.
Wenn in dieser Problematik ein Grund vorliegt, z.B. stress im Privat- und/oder Berufsleben oder eben eine zugrundegegangene Beziehung,
diesen aber die Band nunmal nicht weiß oder wissen kann,
finde ich dass man halt mit ihm reden sollte. Das ist ja jetzt wieder die Ausgangssituation.

Vielleicht jetzt etwas unglücklich formuliert aber ich führe einfach mal zwei Beispiele auf.

1.
Ich weiß unser Sänger hat ein paar Probleme, das macht sich auf den Proben bemerkbar.
Dann werde ich ihn nicht darauf ansprechen sofern er es nicht will, da Ablenkung in so einem Fall erstmal wirklich das beste ist.
Er kann/muss sich 5-6 Tage die Woche damit auseinandersetzen, dann brauch er es auf der Probe nicht auch noch.
Sowas wird sich meistens legen, das kann auch mal einige Wochen dauern.
Aber man ist einfach mit den Tatsachen vertraut und kann sich in diese Lage hineinversetzen oder halt ein gewisses Verständnis aufbauen.

2.
Unser Sänger ist auf den Proben nicht mehr so richtig dabei, führt sich auch mal seltsam auf.
Ist musikalisch mal ausgelaugt und neigt vll. auch mal dazu alles hinschmeißen zu wollen.. etc.
Dann spreche ich ihn sobald es mir halt vermehrt auffällt oder es sich irgendwie "störend" äußert darauf an.
Entweder hat er dann persönlich ein paar Probleme oder ihm geht irgendwas in der Band aufn Geist.
Aber, man weiß es dann. Man hat es offen angesprochen und das finde ich in dieser Situation,
in der man praktisch selbst nicht weiß warum denn Bandmitglied X aufeinmal so ist wie es ist, einfach produktiver und ehrlicher.
Und dann kann man immernoch weiterschauen.

Aber einfach schweigen und dann erstmal die anderen Mitglieder abklappern und mal so horchen,
um später dem einen "gemeinsam" die "Meinung" vorzutragen, oder nicht vorzutragen weil man aufeinmal alleine mit der Meinung dasteht, das ..
naja wie ich das finde habe ich ja schon vermehrt zum Ausdruck gebracht. :)

Ich war mit 16 schon dieser Auffassung.. aber auch eher durch einen guten "Lehrmeister"...
Aber ich bin damit komplett vor die Wand gefahren, weil ich es z.T. auch nicht so gut umgesetzt habe. ;)
Zeitweise war ich bei denen nicht selten ein großer Störfaktor weil ich mit der kompletten Situation nicht zufrieden war,
aber die anderen das nicht verstehen konnten, die fanden des solange klasse bis ich aus dem reden nicht mehr raus kam :D
Zusätzlich gabs halt noch neben der Band so gut wie gar keinen Kontakt .. es bestand zwar untereinander eine Freundschaft,
aber diese Freundschaften waren z.T. auch sehr lädiert was wiederum dazu führte dass man sich untereinander abgekapselt hat
und es mir letztendlich immer unmöglich war, mal ein Wochenende zu organisieren an dem man gemeinsam mal was gemacht hat.
Das hat mich frustriert. Das ist aber von Bandtechnsichen Problemstandpunt aus gesehen eine viel komplexere und vor allem kompliziertere Sache.
Ist sehr schade gelaufen. Och Gott, ich werd' wieder Nostalgisch. :redface:
 
Bin selber mal rausgeschmissen worden
Hatte mit nem Kumpelm damals die Band gegründet
Dazu kamen dann ein Schlagzeuger und ein Keyboarder (ich war Bassist, der Kumpel Gitarrist)
Ich bin imemr weiter richtung Metal abgedriftet, ahb aber nie drauf gedrängt.
Irgendwann fand ich dann einen zettel im Briefkasten, auf dem stand, dass ich raus sei, weil ich nicht akzeptiere dass die keinen Metal spielen wollen :)screwy: )
NEN verdammten BRIEF !!!!
Gab auch riesen Aufstand bin zu nächsten Probe hingefahren und hab die erstmal ordentlich zur Sau gemacht, dass das das allerletzte sei etc pp
Danach monatelang Funkstille und danach wiederganz normale.

Nun spielen der Kumpel von damals wieder zusammen in einer Bnd, ich als Lead Gitarre, er als Rhytmus (ist halt seine zweit band, da kann er nich so viel erwarten , außerdem war ich zuerst da, ätsch^^)
 
Ein brief - oh mann.
Nur sms ist härter.
 
Wo sind bloß die wahren Rocker und Metaller geblieben ? :D
Ein Brief ist wirklich unterste Schublade. Habe ich auch schon erlebt.
Zwar war der Brief von der Sängerin, welche mir wiederum alle möglichen Vorwürfe gemacht hat aber es war lustig.

So in etwa.. "ich verlasse die Band, weil unter deiner "Führung" nichts bei rum kommt,
wir haben immernoch keinen Schlagzeuger und keinen festen Probetermin am Wochenende, ich habe das alles und biete den anderen an mit mir weiterzumachen..."
Irgendwie hat die durch ihr mehrfaches nicht erscheinen und nicht melden einfach auch nicht mitbekommen,
dass ein Drummer kam und wir einen neuen Vertrag unterschrieben haben und ich auch nichts alleine entschieden habe...
Wir sind dann getrost nach dem Motto "Reisende soll man nicht aufhalten" auf's nächste "Suche Musiker"-Portal gegangen und haben nach einem Sänger oder einer Sängerin gesucht.

Das dumme an der Sache war... Sie hat keinen Absender auf den Umschlag geschrieben und auch nicht genügend Porto auf den Brief gepappt. Das hab ich Depp gezahlt, weil der Brief sonst weggeschmissen worden wäre, weil ja auch kein Absender zum zurückschicken da war.
Ich dachte echt das wäre was wichtiges... Eine Verehrerin oder sowas. :D ;)
 
Das übelste, was mir passiert ist, war dass zwei leute in der band den vierten (keyboarder) noch nicht mal rausgeschmissen haben, sondern gesagt haben, die band löst sich auf und zwei wochen später ham die unter gleichem namen weitergemacht.

voll der ekel.

x-Riff
 
x-Riff schrieb:
Das übelste, was mir passiert ist, war dass zwei leute in der band den vierten (keyboarder) noch nicht mal rausgeschmissen haben, sondern gesagt haben, die band löst sich auf und zwei wochen später ham die unter gleichem namen weitergemacht.

voll der ekel.

Das ist echt scheiße. Ich weiß nicht warum soviele nicht mal tacheles reden können.
Da weiß man einfach wo man dran und was Sache ist. Damit komme ich gar nicht klar.
 
Das ist ne ganz komische Mischung aus Feigheit, Machotum und business muss so sein - Denke, glaube ich.

Da hilft nur so viel Abstand wie möglich, um mit so leuten nix zu tun zu haben, und so viel Nachdruck wie möglich, wenn man mit so leuten zu tun hat.

Aber ich habe es schon immer gewußt: Musiker sind nicht die besseren Menschen - da trifft sich das gleiche sammelsurium an lebewesen wie im wirklichen leben.

x-Riff
 
meine band ist am ende, ich könnte kotzen.............. haben am mittwoch dann wohl unseren letzten gig. naja, für ne neue band fehlt nur noch der mann am schlagzeug:(
 
Rodrigo.G. schrieb:
...Man spielt nicht in einer band weil man die anderen mag ! ...

Ansichtssache! Ich mag die Leute, mit denen ich in einer Band spiele. Ich muss allerdings auch nicht unbedingt in jeder Band mitspielen, da ich meine Kohle mit was anderem ranschaffe...
 
Der Sänger meiner jetzigen Band und ich wollten ende letzen Jahres (vlt. mitte Dezember, also nicht lange her)
mit einem Bekannten eine neue Band zu gründen.
Irgendwann war es Februar und unser Abi (also von dem Sänger und mir) stand an
und dementsprechend haben wir von anfang an abgemacht in der Zeit nicht zu proben
Das kam auch ganz gelegen, weil wir immernoch keinen Drummer hatten
Jedenfalls war das schriftliche Abi dann irgendwann auch mal rum
und Osterferien und wunderschönes nichtstun stand an
Ganz nebenbei waren wir (immernoch Sänger und ich) ab und an
im Keller meiner Mutter mit 2 unserer besten Kumpels jammen
Es entstanden 2 oder 3 neue Lieder und man einigte sich zu fröhlicher Stunde auf einen Namen
Und irgendwann macht es bei mir *klick*
"Conan (spitzname des Sängers, weil er langhaarig wie kräftig ist und das Geheimnis von Stahl kennt;) )!
Hey, was ist mit der alten Band? Ich hab die völlig vergessen. Hast du nochmal mit dem Typen gesprochen?"
"Hä?...Aso...ne"
"Ja und jetzt?"
"Wird wohl nix mehr werden"
Verdammt, was für ein Trottel ich bin:screwy:
So deppert muss man erstmal sein
Hab den Bekannten mal getroffen und mich erst ganz nett mit ihm unterhalten.
Irgendwann dachte ich mir leichter als jetzt wird es nie
und irgenwas von Band und so (???) vor mich hingestammelt, als der Typ mich angrinste
und meinte, dass ihm das eh schon klar war, aber man könne ja trotzdem mal jammen oder sich so treffen
Das war vielleicht eine Erleichterung (Ich bin durchschaubar wie Flasche leer:redface: )
Auch wenn es versöhnlich ausgegangen ist, so ein Scheiß darf einem einfach nicht passieren
 
Morgen,

Mit ein bissl Cliquenbildung wird man leben muessen. Die basisdemokratische Gemeinschaft gibts eigentlich nie, oder wenn, dann nur selten.

Bei uns ist der Schlagzeuger die letzte Instanz. Das will er garnicht so wahr haben, aber ueber den läufts letzten Endes. Und wenns dem mal reicht, dann fliegt der Betreffende halt. Da ich ihn seit 22 Jahren kenne, bequatschen wir halt schon so einiges.

Wir haben uns ganz freundschaftlich per email von unserer Bassistin getrennt und waren auch 2 Wochen später zum Geburtstag eingeladen. Es muss keine konspirative Runde bei einem Bier sein, klappt auch so wie man sieht. Waer auch schwer gewesen sich zu treffen, weil sie nie da war :D

Der Saenger war jedes mal so dicht, dass ihm die stecknadelkopfgrossen Pupillen in verschiedene Richtungen baumelten. Auch nicht die idealen Vorraussetzungen fuer eine konstruktive Diskussion. Also neuen gesucht und als der passte, SMS an den Ex Saenger.
Selber schuld. Ich bin zu alt um wegen sowas wochenlang rumzueiern.

Ich wuerd nicht zuviel Wind um Trennungen machen. Es is nicht die Familie, bloss ne Band. Binnen einer Woche hat man ne neue, wenn man will. Die Foren und Zeitungen quellen über mit entsprechenden Inseraten.

cu
martin
 
dodl schrieb:
Mit ein bissl Cliquenbildung wird man leben muessen. Die basisdemokratische Gemeinschaft gibts eigentlich nie, oder wenn, dann nur selten.
Das liegt an den Menschen selber. Nur weil es Bands gibt die es nicht hinbekommen, heißt es nicht, dass es selten ist.
Sehr viele Bands bilden ein vorab geklärte und meist demokratische Gemeinschaft.
Jeder weiß was er zu tun hat und bekommt auch Aufgaben zugeteilt. (In einer Band zu sein, heißt eben nicht ausschließlich Musik machen)

Wichtige Entscheidungen werden in vielen Bands oft gemeinschaftlich getroffen.

dodl schrieb:
Ich wuerd nicht zuviel Wind um Trennungen machen. Es is nicht die Familie, bloss ne Band. Binnen einer Woche hat man ne neue, wenn man will. Die Foren und Zeitungen quellen über mit entsprechenden Inseraten.
Das ist deine Auffassung. Eine Band ist für mich wie eine Familie.
Gerade wenn man durch die gegen tourt, ist so ein freundschaftliches Verhältnis das beste.
Man muss die ganze Zeit miteinander auskommen. Aber vielleicht hast du das ja auch noch nie erlebt.
So wie du das schreibst ist es ja "bloss ne Band", aber das zieht vll. bei irgendwelchen Leuten,
die auf Hinterhöfen proben und nie so richtig ausm Quark kommen. (oder kommen wollen)

Unabhängig davon gibt es auch x-Bands bei denen es undemokratisch funktioniert.
Das läuft aber alles auch meist in einem gewissen Rahmen ab. Es ist nicht immer die Diktatur in der nur einer alles bestimmt.
In gut (musikalisch als auch menschlich) laufenden Bands gibt es trotzdem wieder klare "Richtlinien".

Aber sich per eMail und SMS von irgendwem zu trennnen ist für mich unterste Schublade.
Das zeigt mir nur dass die wenigsten "die Eier" haben darüber direkt mit jemandem zu reden.

Man kann es ruhig als "ich bin zu alt für sowas" abtun, aber was ist dann mit Bands die seit mehr als 20 Jahren bestehen ?
Man ist nie zu alt um sich mal am Riemen zu reißen und auch mal den "schwierigen" Weg zu gehen.
SMS und eMail sind es zumindest nicht. Aber jedem das seine...
 
Noe reaper, ich behaupte mal dass die allermeisten Bands die wirklich rumtouren, ganz klare vertraglich geregelte Rechte und Pflichten haben. In Bezug auf den Boss (die Plattenfirma) und innerhalb der Band. Das verklärte Bild von den 5 Freunden auf Tour kauf ich der PR Abteilung nicht ab.

Und mit "Eier haben" hat das nix zu tun. Ich bin schlichtweg zu faul fuer endlose sich im Kreis drehende Diskussionen, die dasselbe Ergebnis bringen wie ne SMS. Wird sich deswegen nicht gleich erhängen. Ich halt nicht viel von der "wir haben uns alle lieb und zerreden alles stundenlang" Mentalität. Ist mir zu anstrengend.

Aber ich gebe zu, ich bin bekennender Hinterhofmusiker und hab garnicht vor irgendwie gross rauszukommen. Soll Spass machen. Sonst nix. Machts keinen Spass, brauch ich 5min zum zusammenpacken.

cu
martin
 

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