RD 700GX - Pianosounds klingen irgendwie drahtig ...

von singaroras, 18.07.10.

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Casio
  1. singaroras

    singaroras Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.10   #1
    Hallo,

    die Kehrseite der Fülle von Einstellmöglichkeiten ist (bei mir), lange zu brauchen, alles zu erfassen und den individuellen Wünschen anzupassen. Ich habe viiiel Zeit mit dem Gerät unter Kopfhörern verbracht und bin trotzdem bei den Pianosounds noch nicht recht glücklich. Bis auf ganz zarten Anschlag habe ich bei den den meisten Pianosounds irgendwie drahtige Obertöne - ich kann das gar nicht richtig beschreiben. (Vielleicht klingt es über eine PA wieder anders ...)
    Sicherlich ist das mit entsprechenden Einstellungen zu verändern, doch welche? Den Piano-Designer habe ich natürlich benutzt, doch der bietet ja auch so eine Fülle ... Auch am EQ habe ich rumgeschraubt, eigentlich an allen Reglern ...
    Ich hätte einfach gerne ein wohlig warm klingenden Flügelsound, der bei kräftigem Anschlag kraftvoll aber nicht spitz und drahtig klingt. Hat von den RD 700GX-Nutzern Tipps für mich? Danke vorab!

    LG, singaroras
     
  2. goepli

    goepli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.10   #2
    Hallo,
    da plage ich mich inzwischen seit 3 Jahren mit herum, mit inzwischen sämtlichen RD 700-Modellen, selbst mit der neuen Supernatural-Piano Karte.
    Ständig diese nervigen drahtigen Obertöne. Da wirst du wohl mit leben müssen.
    Habe eine Piano- Erweiterungkarte nach der anderen gekauft -war immer irgendwie unzufrieden.
    Andere Forumsmitglieder finden es wieder toll, weil es für sie so natürlich klingt -bringt mir aber nichts auf der Bühne.
    Dafür bin ich nun wieder mit den Rhodes-Sounds "halbwegs" zufrieden, komme auch beim Muggen insgesamt ganz gut klar -aaaaber die Pianos nerven doch immer irgendwie, weil entweder zu dumpf oder zu klirrig in der Band.
    Das empfinde ich bei Jazzmuggen mit einer Vocalistin wiederum nicht so, da geht es mit dem Piano.

    Ach ja, und wenn mal jemand anderes allein drauf spielt und ich höre es mit räumlichen Abstand, will ich immer gar nicht glauben, dass das Teil doch so gut klingt.....
    Habe selbst aber eigentlich gutes Stereo-Monitoring auf der Bühne, (nur für mich).

    Gruß Göpli
     
  3. singaroras

    singaroras Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.10   #3
    Hallo Göpli,

    es beruhigt mich einerseits, dass Du diese Obertöne auch hörst und nervig findest, andererseits muss ich ja "meine" Lösung finden, auch wenn Sie nur ein Kompromiß sein könnte.
    Hast Du den Piano-Designer "angeschmissen" (auch den E-Piano -Designer) und würdest Du mir verraten, welche Änderungen zu vorgenommen hast (qausi als Abguck-/Ablausch-Orientierung, mal sehen ob sie für mich auch passen)?
    Ganz lieben Dank vorab.

    LG, singaroras

    PS: Wie meinst Du denn Deinen vorletzten Satz? Ich verstehe ihn so, dass Du mit räumlichen Abstand Dein Roland RD 700 GX (von einem anderen ohne Begleitinstrumente gespielt) gut klingend empfindest. Das wäre ja schön so ...
     
  4. goepli

    goepli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.10   #4
    Moin singaroras,

    zunächst zum vorletzten Satz:
    Habe eine klavierspielende Nachbarin. Wenn die mal in meinem Probenkeller darauf spielt und ich sitze ein Stück daneben, dann klingt es richtig gut. Ist natürlich Solo.
    Zu den Pianoeinstellungen habe ich leider auch für mich selbst nicht den richtigen Tip.
    Für die Band nehne ich das Bright von der Supernaturalkarte mit Limiter und Spektrum (bißchen Probieren)
    Die Designer-Geschichten habe ich noch nicht so genutzt, weil sie mir nicht das erhoffte Ergebnis brachten.
    Bei den Rhodes viel mit EQ probieren; mit den Amp-und Speakersims (Wurly-Amp) Wichtig auch: Tremolo! -und nach hinten durchgeblättert die Einstellungen der Stangen zum Magneten- Abstand und Position sowie Bell Thumb oder wie es heißt. Damit kriegst Du es glockig oder knurrig hin. (sitze jetzt im Büro und hab es nicht so genau parat im Koppe als Fast-Rentner)
    Linedrive auch noch wichtig für ggf. Übersteuerungen bei den Rhodes.
    -Muss jetzt aufhören, man ruft mich ....

    Bis denne
    Göpli
     
  5. goepli

    goepli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.10   #5
    Haaaallooo!!
    Sind alle im Urlaub?
    Ich hatte mich hier noch mal eingeklinkt, in der Hoffnung, dass von den wahren Experten ggf. ein paar Tipps kommen.
    Soll ich das als betretenes Schweigen werten, weil es keine Lösung gibt? Na Ja, -wie soll man dies auch aus dem gesampelten Material herausfiltern. Eine Frage des Ausgangsflügels, der wohl nicht jedermanns Geschmack ist.
    Seltsamer Weise finde ich in diesem Board aber auch keine Diskussion über das neue CP 5 von Yamaha, was für mich als notorischen Nörgler eventuell interessant sein könnte.
    Besitzt es noch niemand?
    Wie gesagt, es ist eine "Hassliebe" zu allen RD 700 xx, die ich bisher hatte, weil die Piano-Sounds für Rockmusik weitgehend ungeeignet, für die Restmuggen bis Trio im Grunde wiederum völlig OK sind. Mit dem ganzen Rest an Sounds bin ich auch recht zufrieden.
    Ich verstehe die Entwickler überhaupt nicht . Es kann doch nicht so unlösbar sein, ein ordentliches durchsetzungsfähiges klares Rockpiano ohne viel Schnickschnack zu designen, dass nicht so klirrt -und überdies tlw. auch noch auf unterschiedliche Weise bei nebeneinanderliegenden Tasten.

    Nix für Ungut.
    Göpli
     
  6. pheno

    pheno Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.10   #6
    Also um dem ganzen Mal eine andere Meinung hinzuzufügen: Ich hab das RD-700 SX und bin mit den Sounds eigentlich recht zufrieden. Gut, die "drahtigen" Obertöne höre ich auch manchmal, aber das kommt sehr auf die Raumakustik an. In kleinen Räumen klingt es sehr knallig, aber mit ein bisschen EQ-Geschraube gehts. Auch in Bands klingt es für mich gut... Insgesamt war ich bis jetzt sehr zufrieden mit dem Teil. Vielleicht ist es aber auch einfach nur Gewöhnungssache und ein Stück weit mangelnde Erfahrung.

    Außerdem wird es glaube ich NIE gelingen, einen natürlichen Klaviersound in so eine Box zu packen, irgendwo ist immer die Schwelle des technisch machbaren.
     
  7. singaroras

    singaroras Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.10   #7
    Hallo Göpli,

    mein 5. Versuch (nach Klick auf antworten war ich dann auf einmal immer nicht berechtigt, obwohl ich mich vorher angemeldet hatte ... komisch):

    Ich bin 100%-ig bei Dir, obwohl ich nun mit dem RD 700GX erst mein 1. Roland-SP habe. Vorher hatte ich 10 Jahre lang ein Yamaha P80 (das kam gerade neu auf den Markt). Das habe ich immer noch (eine Taste, die treue Dienste leistete, gibt man ja eigentlich nicht weg ...). Doch ich wollte etwas Neues, vor allem wollte ich mehr Sounds, diese layern und in den Verhältnissen untereinander auch mischen. Das P80 war da ja seeehr eingeschränkt. In den Jahren zuvor hatte ich mal ab und zu ein RD700 SX unter den Fingern, da fand ich die Tastatur nicht so dolle, da lag mit mein Yamaha besser. Doch vielleicht konnte man am SX auch diesbezüglich Einstellungen ändern; habe ich nicht probiert, war ja nicht mein Instrument. Die Bedienung und die Sounds fand ich gut.

    Das RD 700 GX habe ich mir dann ausgeguckt und auch getestet. Die Tastatur hat´s mir angetan. Die finde ich richtig gut. Außerdem integriertes Netzteil (das externe Netzteil beim P80 war nervig und auch einmal kaputt), XLR-Ausgänge - Top!
    Beim Testen unter Kopfhörern sind mir damals auch die drahtigen Obertöne nicht so aufgefallen. Vielleicht habe ich nicht richtig in die Tasten "gehauen", denn wenn´s bissl kraftvoller zur Sache geht, dann finde ich die ungemein präsent und nervig.

    Nun ja, ich habe mir einen USB-Stick gekauft, meine ca. 30 Setups darauf gesichert und fange von vorne an. Auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und nun zuerst mit dem Piano-Designer so weit wie möglich die 3 damit "zu designenden" Pianosounds erarbeiten, dann das Ganze mit den E-Pianos und dann die eigenen Setups nochmal neu machen. Vielleicht war ich bei diesen in der 1. Runde auch zu übermotiviert, habe oft 4 Sounds gelayert. Ich hatte (bereits schon bei Piano+Strings oder Piano + Pads) ein komisches Abreißen des String- oder Padsounds beim Pedalspiel. Abhilfe schaffte hier der Hinweis vom Roland-Support, mal die Reverseeinstellungen zu nutzen. Damit gehts (ein bissl besser).

    Von einer Haßliebe kann ich noch nicht sprechen, das Teil finde ich gut, doch ich muss wohl auf dem Weg zum Glück viel probieren und Handbuch lesen. Ich möchte eigentlich nicht nochmal investieren, um (mit dem Piano Kit) vernünftige Pianosounds (sowohl für Solo mit Singen als auch im Bandgefüge) verfügbar zu haben. Das muss doch gehen :gruebel: . Das SRX-O7 Board (Ultimativ Keys) möchte ich über kurz oder lang noch haben, da sollen brauchbarere Orgeln drauf sein (die Klangbeispiele im Netz lassen auch darauf hoffen).

    Vielleicht können wir uns über unsere Tasten den einen oder anderen Gedanken und Tipp mal zuwerfen. Das würde micht freuen. Vielleicht auch darüber, welcher Synthi zum RD 700 GX passen würde (bin auch Gastkeyboarder in einer Rockband). Du hast ja laut Bildern eine VK 8 über´m RD. Doch "nur" Orgel, dass eher bei mir nicht ...

    Soweit, ich gehe jetzt wieder "Piano-Schrauben".

    LG, singaroras
     
  8. goepli

    goepli Registrierter Benutzer

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    Moin singaroras,
    Du hast eine PN
    Ansonsten nutze ich bei dem, was ich mache, fast nur Piano-, Rhodes- und Hammondsounds.
    Für mache Titel im Bandprogramm reichen in der Regel zusätzlich die restlichen Brot- und Butter -Sounds im SP.
    Gruß Göpli
     
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