Real Rhodes

von nordstern, 25.05.07.

  1. nordstern

    nordstern Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.12.05
    Zuletzt hier:
    23.01.08
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    37
    Erstellt: 25.05.07   #1
    Hallo!

    Vorweg: Sollte sich zu meiner Frage doch irgendwo in der tiefen Vergangenheit des Forums was finden, dann bitte ich um Nachsicht, denn ich habe alle Stichworte per Suchfunktion gesucht und keinen einzigen Treffen erhalten.

    Meine Frage:
    Im letzten Jahr verdichtete sich das Gerücht, daß es ein neues Fender Rhodes geben soll. Jetzt fragte ich vor zwei Wochen einen Jazz-Pianisten danach und er antwortete prompt: "Das gibt's schon!". Irgendetwas meinte er in Richtung "Real Rhodes" würde das heißen, oder so ähnlich.

    Ich kann aber dazu nichts finden!

    Und ich kann mir keinen Reim darauf machen, daß es das angeblich schon geben soll und gleichzeitig hier im Forum aber rein gar nix dazu zu lesen ist.

    Weiß jemand was darüber???

    Grüße,
    nordstern
     
  2. Borntob4

    Borntob4 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.12.05
    Zuletzt hier:
    27.12.11
    Beiträge:
    493
    Ort:
    Deutschland
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    426
  3. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.04
    Zuletzt hier:
    27.08.13
    Beiträge:
    1.013
    Ort:
    Raum Hannover
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    532
    Erstellt: 25.05.07   #3
  4. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.07
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    910
    Ort:
    Köln
    Zustimmungen:
    233
    Kekse:
    3.988
    Erstellt: 25.05.07   #4
    gibts schon, ist aber noch nicht aufm markt, und man weiß auch noch keine preise. im endeffekt ists in etwa dass gleiche, wie die alten auch, nur benutzt man andere teile. support für die alten kisten übernehmen die also nicht.
    obs sich lohnt? ka..... die geschätzten 3000 euro für die 61er version finde ich schon sehr happig.
     
  5. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

    Im Board seit:
    27.01.07
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    3.396
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    595
    Kekse:
    5.056
    Erstellt: 25.05.07   #5
    Außerdem ist es fraglich, ob die Teile hier in Deutschland überhaupt entscheiden!

    Laut hersteller gibt es hier nämlich noch keinerlei Ansätze eines Vertriebs oder sonstigen Verteilungsmöglichkeiten! Also vor 2008 würde ich damit also auf keinen Fall rechnen!

    Wenn wir Pech haben, müssen wir uns die Teile importieren...

    Und die Preise finde ich ebenfalls ziemlich happig, dafür dass die zum einen total schwul aussehen (das soll geschmackssache bleiben) und zum anderen nicht besonders anders klingen als die alten. Nagut, das Teil hat MIDI und den ganzen kram (wobei du da aber nochmal ein paar 100€ auf die 3000€ draufrechnen müsstest!), trotzdem find ich das nich gerechtfertigt :)
     
  6. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.10.03
    Zuletzt hier:
    2.11.10
    Beiträge:
    2.296
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    1.225
    Erstellt: 25.05.07   #6
    Ich finde 3000,- total indiskutabel!!!
    Man müsste ja auch noch Kohle für ein Case raufpacken, das integrieren in ein Case, wie beim alten, wurde ja zünftig vergessen!!!
    Ich denke die Dinger sind nur was für Studios mit Knete!!!
    Glaube nicht, daß wir in Deutschland das Ding auf der Bühne sehen werden...
     
  7. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

    Im Board seit:
    27.01.07
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    3.396
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    595
    Kekse:
    5.056
    Erstellt: 25.05.07   #7
    Jap, ich hab die Teile zwar nicht gehört, aber ich denke nicht, dass die neuen jetzt so viel besser als die alten klingen, wenn überhaupt...werden die demnächst wieder irgendwo ausgestellt, wo man sich die anhören könnte?
     
  8. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.07
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    910
    Ort:
    Köln
    Zustimmungen:
    233
    Kekse:
    3.988
    Erstellt: 25.05.07   #8
    jop.... wenn man sieht, dass ich mir für 50 euro nen altes hohner-piano gekauft habe, dass wir nun restaurieren und zersägen :-)
    und klingen tuts im endeffekt fast genauso....
     
  9. Langfingerli

    Langfingerli Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.07.06
    Zuletzt hier:
    15.06.12
    Beiträge:
    511
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    312
    Erstellt: 25.05.07   #9
    @Orgeltier
    Sinn? Die Teile haben ja wohl null miteinander zu tun, abgesehen davon, dass du nicht spezifiziert hast, was du für ein Hohner hast...

    Also ich fand die Teile schon sehr gelungen. Mit dem Preamp und dem Equalizer kann man schon einen ultrafetten Sound produzieren. Zudem sind sie absolut rauschfrei. Und mich haben die Dinger beim Spielen schon inspiriert. Natürlich ist der Preis nicht ohne, aber abwarten.
     
  10. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

    Im Board seit:
    27.01.07
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    3.396
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    595
    Kekse:
    5.056
    Erstellt: 25.05.07   #10
    @Langfingerli:

    Das ist ja schonmal scheiße....Rauschen ist Vintage :p ;)
     
  11. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.07
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    910
    Ort:
    Köln
    Zustimmungen:
    233
    Kekse:
    3.988
    Erstellt: 25.05.07   #11
    Sinn? es heißt electra piano.
    und es hat sehr viel miteinander zu tun. die funktionsweise ist genau die gleiche (metallplätchen etc.), und der sound ist auch vergleichbar, nur etwas glockiger. Wird nicht umsonst das "deutsche rhodes" genannt. ist vor allem bekannt durch den led-zeppelin basser/pianisten.... hör mal in stairway to heaven rein.
    hat nix mit dem pianett oder clavinett zu tun, für die hohner ja bekannt ist.
    dieses dingen ist gemeint: http://www.tasteundtechnik.de/112311.html?*session*id*key*=*session*id*val*

    außerdem geht nichts über ein gut erhaltenes altes rhodes... und die bekommt man billiger als das neue..... ich fand den sound auch gut... aber nicht überwältigend.
     
  12. nordstern

    nordstern Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.12.05
    Zuletzt hier:
    23.01.08
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    37
    Erstellt: 26.05.07   #12
    Hallo!

    An alle, die mir den link und sonstige Infos zum neuen Rhodes mitteilten: Herzlichen Dank!

    Kein Wunder also, daß ich noch nichts fand - brandneu!

    Ich finde das neue Mk VII höchstinteressant. "Best of both worlds" sozusagen. Die Klangfülle des Vintage Rhodes dank gleicher elektro-mechanischer, analoger Klangerzeugung und dazu auf der Höhe der Zeit, was Einstreufestigkeit, Rauschen, Anschlüsse (Midi, balanced XLR...) betrifft.

    Ich las auch bereits den Preisrahmen. Von 3.000 bis 5.000 Dollar, je nach Ausstattung und Oktavumfang. Für mich war das eine absolut positive Überraschung. Ich hatte mit 5.000 bis 6.000 Euro gerechnet. Aus dem einfachen Grund, daß da jede Menge Mechanik verbaut ist und das bedeutet viel höheren Bau-(Arbeitszeit)Aufwand und auch Materialaufwand, als pure Elektronikteile.

    Ich finde, das ist den Preis absolut wert! Immerhin ist jede Sampling-Lösung, selbst eine so saugute, wie ein Clavia Nord Electro II oder Stage, eine Lösung aus zweiter Hand. Sprich: Das war auch ein echtes Rhodes, das per Stimmstäben den Klang erzeugte, der dann per Samples weiterwanderte! Hut ab vor Rhodes, daß sie es schaffen, das Mk VII um den Preis herzustellen! Nehmt mal den Preis eines Rhodes 1970 und rechnet den inflationsbereinigt hoch! Da wären wir um die 10.000 Euro oder weit darüber!

    @ Orgelmensch:
    Es wäre Weissagerei, ob man es in D sehen wird, aber hier im Ösiland sieht man es sicher, dann ich bin schon überzeugt, es mir zu kaufen. ;-)

    @FantomXR:
    Rauschärmer und einstreusicherer werden sie sicher sein, aber was den Grundklang betrifft, werden sie sicher nicht "besser" klingen. Der Punkt ist ja für mich, daß der Sound des Rhodes unnachahmbar und schlicht herrlich ist.

    Erlaubt mir den hypothetischen Vergleich:
    Wir schreiben das Jahr 2040 und seit 30 Jahren wurde keinerlei Flügel und kein sonstiges akustisches Klavier mehr gebaut. Und nichts konnte die Klangfülle, das Spielgefühl etc. ersetzen. Weshalb auch vorhandene Flügel gepflegt und restauriert wurden. Und plötzlich werden wieder Flügel neu gebaut und erscheinen am Markt...

    Das ist doch die Ausgangssituation des neuen Rhodes. Und da stellt sich für mich nicht die Frage, ob es besser klingt. Lediglich schlechter soll's nicht klingen... ;-)

    Ich finde das Design des Mk VII ganz gelungen. Gelungen mit dem Ziel einer Synthese vom vertrauten Aussehen der früheren Rhodes und modernem Design. Wer's "klassisch" mag, kann ja die pianoschwarze Version nehmen. Und was die knalligen Farbversionen betrifft: Satte Hochglanzfarben sind very trendy unter den Designern. Übrigens gab's das beim Rhodes bereits früher: In den späten 60ern und frühen 70ern gab's das Rhodes im "Space Design" in grell apfelgrün, orange und gelb! Aber natürlich ist Design Geschmacksache. Ich persönlich werde am ehesten zur pianoschwarzen Variante greifen - zeitlos!

    @Langfingerli:
    Freut mich zu hören! Umso gespannter bin ich auf das Mk VII.

    "Inspiration" ist jetzt ein Stichwort für mich. Das Spielgefühl unterscheidet z.Bsp. ein echtes Rhodes (ob Vintage oder das neue Mk VII) von jedem Sample-Clon. Die dem Rhodes eigene Mechanik bringt eben auch ein ganz eigenes Spielgefühl. Natürlich könnte man das Tastaturfeeling bei einem Elektronikclon nachzumachen versuchen, so wie eine Hammermechaniktastatur (Stichwort: Kawai MP8) eines Stagepiano das Tastaturfeeling eines Flügels nachbildet. Aber dann dürfte der Clone ausschließlich den Rhodes Klang reproduzieren und sonst nix!

    Und warum einfach jedes reale Rhodes zigmal lebendiger klingt, als jeder Sample-Clon:
    Durch die (mechanische) Art der Klangerzeugung verändert sich der Klang in Microsekunden ständig und wird nie 100 % gleich sein. Wir haben das am Institut für Elektronische Musik hier in Wien analysiert. Von der Attackphase bis zum Ausklingen ändert sich die Obertonzusammensetzung ständig! Jede Mikrosekunde anders! (Das gilt für JEDES analoge Instrument. Auch für eine Flügel, ein Sax etc, etc.)

    Und bei erneutem Tastenanschlag sieht das nie mehr gleich aus, weil der Anschlag vielleicht ein Mikronewton stärker war, Resonanz mitschwingt etc, etc.

    Das macht die Lebendigkeit eines Klangs aus! Und genau deshalb klingt jede Sampling-Lösung so steril! Die zugrundeliegenden Samples sind Momentaufnahmen. Sie bilden ausschließlich die Obertonzusammensetzung ab, die exakt zum Aufnahmezeitpunkt des Samples herrschte. Und NUR die!

    @Orgeltier:
    Im Grunde läufst du damit bei mir offenste Türen ein. Immerhin besitze ich ein originales Clavinet - selbst restauriert.

    Ganz ohne Vorteil ist aber ein neuproduziertes Rhodes nicht. Von akuteller Vorverstärkerelektronik, Midi etc. mal abgesehen:
    Man weißt, daß es Ersatzteile für das Instrument vom Hersteller gibt; daß es nachkaufbar wäre, wenn es jemand böswillig vom Gig entwendet oder zerstört...

    Mein Punkt ist: Ich würde z.Bsp. mein Clavinet nie auf die Bühne mitnehmen. Oder nur mit 10 Security-Menschen drumrum ;-)). Das wird als das Kleinod gehütet, das es ist. Ein neues Rhodes Mk VII nehme ich dagegen gerne auf die Bühne mit. Passiert dem was, zahlt die Versicherung und ein neues wird bestellt...

    @FantomXR:
    Praxishürde: Die Soundingenieure bekommen regelmäßig einen Schreikrampf, wenn du ihnen ein Rhodes, Wurli oder Clav ans Pult hängst! Des Rauschens und der Einstreuungen wegen - und nur deshalb. Mich persönlich stört's ja nicht, aber ein's ist zu bedenken:
    Zu Zeiten des Vintage Rhodes (also späte 60er, 70er) hatten Profimixer 20 dB mehr Rauschen als heute, eine LP kam auch nie an Rauschfreiheit heutiger CDs oder erst recht SACDs, vom (Staub-)Knistern der LPs ganz zu Schweigen! Da fiel ein Rauschen eines Rhodes nicht ins Gewicht! Heute ist das anders.

    @ alle:
    Wenn jemand eine Bezugsquelle des neuen Mk VII in D erfährt, bitte sofort posten! Detto, wenn jemand erfährt, wo eines antestbar ist.

    Grüße, nordstern
     
  13. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.04
    Zuletzt hier:
    27.08.13
    Beiträge:
    1.013
    Ort:
    Raum Hannover
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    532
    Erstellt: 27.05.07   #13
    Ich frage mich, was die bei dem neuen Rhodes rauschmäßig verbessern wollen; die Mechanik usw ist genau die gleiche, und bei vielen Studios wird das Rhodes auch nur direkt am Cinchausgang ohne den internen Preamp abgenommen und in einen Superteueren Preamp geschickt. Und das mit den Einstreuungen haben die Studioleute doch auch kapiert.
     
  14. iron_net

    iron_net Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.07.04
    Zuletzt hier:
    27.11.16
    Beiträge:
    1.624
    Ort:
    Offenbach
    Zustimmungen:
    11
    Kekse:
    1.060
    Erstellt: 27.05.07   #14
    Also wenn die keine Suitcase-Version zu einem erschwinglichen Preis diesseits der 2000 Euro rausbringen, sind die selbst schuld. Die könnte nämlich locker zum Hit werden.
     
  15. Ramarro

    Ramarro Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.05.07
    Zuletzt hier:
    21.02.15
    Beiträge:
    68
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    13
    Erstellt: 27.05.07   #15
    Hi,
    den Klang finde ich eigentlich gar nicht Rhodes-ähnlich, wie denn auch, ein Rhodes hat schließlich tines, keine reeds. Das ist doch ein ganz wesentlicher Unterschied ...

    Hier wurde mehrfach das Rauschen von Rhodes angesprochen, was mir eigentlich völlig unverständlich ist. Ein Rhodes an sich rauscht nicht, ist ja rein passiv, und das thermische Widerstandrauschen ist aufgrund der doch recht niederohmigen Ausgangsimpedanz vernachlässigbar. Wenn, dann ist es der Preamp oder Amp. Die Einstreuempfindlichkeit ist m.E. auch nicht besonders groß, jedenfalls weitaus geringer als die der meisten Gitarren.
    Die neuen Modelle hatten mich auch schon interessiert, sehen eigentlich auch gar nicht schlecht aus, bis auf die Anordnung der Beine/Ständer. Die finde ich nämlich wirklich ziemlich bescheuert, da sieht mein altes MKII mit den braces doch immer noch wesentlich eleganter aus.
    Ja, der originale Rhodes Sound, ebenso unnachahmlich wie der einer Tonewheel-Hammond, ich liebe ihn. Trotzdem, für die Bühne ist es OK, aber fürs Wohnzimmer ist es einfach ein alter Klapperkasten, dafür ist die Mechanik leider viel zu laut. Ich habe ein Modell mit Kunststofftasten, weiß nicht, ob es mit Holztasten vielleicht besser wäre? Könnte man es irgendwie entklappern? :(

    Grüße,
    Rolf
     
  16. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.04
    Zuletzt hier:
    27.08.13
    Beiträge:
    1.013
    Ort:
    Raum Hannover
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    532
    Erstellt: 28.05.07   #16
    Klar, Filze erneuern ! Wenn die abgenutzt sind fängts an zu Klappern.
     
  17. Ramarro

    Ramarro Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.05.07
    Zuletzt hier:
    21.02.15
    Beiträge:
    68
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    13
    Erstellt: 30.05.07   #17
    Danke, das ist mir schon klar. Nur, werden denn die Filze auch durch reine Alterung schlechter? Dieses Rhodes wurde nämlich ausgesprochen wenig gespielt, stand die letzten 15 Jahre sowieso nur eingepackt rum, ich habe es gerade erst kürzlich wieder aufgebaut. Aber auch davor wurde es nur wenig benutzt, war praktisch neu. Jedenfalls ist das Klappern auf der gesamten Tastatur gleich, das spricht ja doch eher gegen Abnutzung durch Spielen.

    Grüße,
    Rolf
     
  18. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.04
    Zuletzt hier:
    27.08.13
    Beiträge:
    1.013
    Ort:
    Raum Hannover
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    532
    Erstellt: 31.05.07   #18
    Auch wenn man die Tasten nicht drückt, ruhen sie ja auf den Filzen dadrunter. Ich würde also mal vermuten das ein austauschen der Filze zumindest eine Verbesserung bringen müsste. Ansonsten mach das Rhodes doch mal auf und guck es dir ganz genau an, die Mechanik ist sehr einfach und meistens findet man das Problem sehr schnell.
     
  19. Armin-Orgler

    Armin-Orgler Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.05.05
    Zuletzt hier:
    27.11.15
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Oberschwaben
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    32
    Erstellt: 07.06.07   #19
    Ob das neue Rhodes nun "schwul" aussehen mag oder nicht - letztlich nicht wirklich ein Argument für oder gegen einen Kauf desselben.
    Entscheidend alleine für den Kauf eines neuen Rhodes (meines erachtens jedenfalls ) kann nur sein, dass man ein neues nicht runtergespieltes Instrument unter seine Finger kriegt, welches sich straff, satt, kompakt und präzise spielen lässt und dennoch authentisch klingt (so wie es eben klingen sollte) wie man es sich perfekterweise vorstellt und auch bewusst so anspielen lässt - was mich durchaus zum Schwelgen in alten Träumen bringen kann...
    Wer Angst davor hat, dass das Ganze nun zu steril klingen könnte, der kann ja beruhigt sein aufgrund der wissenschaftlichen Untersuchungen von "nordstern" und dem "Institut für Elektronische Musik in Wien", welches offenbar ganz deutlich beweisen konnte, dass bei derartigen Instrumenten kein Anschlag/Zupfen/Anblasen/etc. dem anderen gleicht....
    Der Preis allerdings ist durchaus eine Diskussion wert - die verwendeten Bauteile bei einem Rhodes werden bei Gott ja nicht so hoch sein, als dass ein Preis von 3000,- € gerechtfertigt wäre... Aber das ist ja nichts Neues - Marketing eben... die Nachfrage regelt den Preis... dummerweise... :screwy:
     
Die Seite wird geladen...

mapping