Reloop 1600 PA für Band geeignet?

von Guitarfr3ak, 29.09.10.

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  1. Guitarfr3ak

    Guitarfr3ak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.10   #1
  2. der onk

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    Erstellt: 29.09.10   #2
    Das sieht ja schon mal ganz chic aus. Reloop war früher gröbster Beschallungs-Schrott in mieser Optik, den Conrad-Elektronik auf unwissende Geiz-ist-geil-Musikanten losgelassen hat. An der Optik mag sich zweifelsfrei was getan haben, am Rest wohl nicht... lol

    Bitte sende mir aussagekräftige Fotos, die Dich beim Einladen eines über 70 kg schweren 18ers (Sperrholz sein Dank...) in einen PKW-Kofferraum zeigen. ;):D


    Mein Tip: Finger weg. Aber sowas von!!! ;)


    domg
     
  3. Broadwoaschd

    Broadwoaschd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.10   #3
    Das ist ein Nachbau, Lizensbau oder sonstwas der Omnitronic AS1500 Mark I, die haben wir selber im Einsatz und ich find sie für den Preis super.
    Inwiefern das Reloop anders ist kann ich nicht sagen, hier weiß wohl Tobias Niedenthal hier ausm Forum mehr.

    Mich wundert nur das Gewicht, die Omnitronic ist wesentlich leichter.
    Hier übrigens das Produkt, nen zufälliger Shoplink den ich beim googlen gefunden habe:
    http://www.lighting24.de/Ton-Buehne...m1500-Watt::9481.html?&refID=444&&language=de
     
  4. TobiasNiedenthal

    TobiasNiedenthal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.10   #4
    Moin,

    das Produkt ähnelt optisch tatsächlich unserem alten AS-1500 von Omnitronic. Wo das Reloop hergestellt wird bzw. wie es klingt, kann ich allerdings nicht sagen. Ich habe das nie live gesehen, geschweige denn gehört. Die gleiche Bestückung kann es aber nicht haben, denn einige Komponenten werden so nicht mehr hergestellt.

    Prinzipiell kann man mit ein oder zwei von diesen Systemen schon kleinere Konzerte beschallen und kommt dabei meist günstiger weg als mit Einzelkomponenten.
    Am Beispiel AS-1500 kann ich sagen, dass ich die Anlage bereits nahezu weltweit als ordentliche Standbeschallung auf Messen eingesetzt habe, einige Kollegen damit erfolgreich Live-Konzerte und Parties beschallt haben und Kunden wie der Arbeitgeber von MHumann damit ihr tägliches Brot verdienen. Ob es für Deine Band aber das Richtige ist, kann ich nicht sagen.

    Die einzig wirkliche Alternative wären aktive Kunststofflautsprecher, wobei Du hier bei den Subwoofern eigentlich schon wieder ein Problem hast.
    Bei Boxen ist es grundsätzlich ratsam, diese vorher anzutesten. Dies gilt insbesondere für die günstigeren Vertreter.
    Was für den einen Zweck noch klanglich im Rahmen sein mag, ist für einen anderen vielleicht nicht mehr akzeptabel.

    Offene Fragen wären:
    - Was für eine Musik macht Ihr und wie laut soll es werden?
    - Wie sieht der typische Gig aus, also welche Publikumsgröße muss beschallt werden?
    - Wie sehr schwankt die Veranstaltungsart, wie flexibel muss also die Anlage sein?
    - Soll die PA auch im Proberaum eingesetzt werden?
    - Wie groß ist das Budget?
    usw.


    Gruß aus Würzburg
     
  5. Broadwoaschd

    Broadwoaschd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.09.10   #5
    Vielleicht wird es ja garnichtmehr hergestellt, und die Gewichtsdaten sind unrealistisch?
    Wenn es die gleiche Bestückung wie die Omnitronic ist, kann ich das System guten Herzens empfehlen, wenn ihr in der Lage seid mit Lötkolben etc. umzugehen und das System immer vorsichtig transportiert.
    Da ich fast wöchtentlich mit dem Omnitronic System arbeite kann ich vielleicht auch was dazu sagen:

    Mit einem System würde ich Rockband mit bis zu 100 Zuschauern machen.

    Mit mehreren Bässen zeigt das System erst seine eigentliche Stärke.
    Ich mach Outdoor mit 3 Bässen und 2 Tops pro Seite ca. 300 Mann mit gutem Rockpegel. An dem Abend wär Pegeltechnisch mehr gegangen, es waren aber auch nicht mehr Leute da sodass es unnötig war lauter zu machen.
    Indoor sind 400-500 mit der Konstellation möglich, je nach Raum. In ner 3-Felder-Halle mit mehreren Rockbands ging das System allerdings gnadenlos unter. Hier waren zum Glück aber dann wesentlich weniger Zuschauer als erwartet da.

    Bei Showveranstaltungen, wo also keine Liveband mit Rockpegel auftritt, reichen 4 Bässe und 4 Tops in der ersten Reihe, plus 2 Tops als Delay voll aus um ne 3 Felder Halle adäquat und gut verständlich rüberzubringen.

    Die umfangsreichste Anwendung hatte ich dieses Jahr in nem großen Zelt, ich glaube das war 50x80Meter, für 2000 Menschen bestuhlt etc.
    Dort hab ich 2x3 Subwoofer als Endfirearray aufgebaut und angesteuert, 4 Tops als Frontholz, in den Zeltgiebel in 10 Metern Höhe und 15 Meter zur FrontPA die erste Delay, 10 Meter dahinter die zweite.
    Für die Showveranstaltungen gings, ne Band hatte ich darüber zum Glück nicht. An einem Tag kam Spider Murphy Gang mit eigener PA, die haben da natürlich was ganz anderes aufgefahren ;)


    Der Nachteil an dem System ist halt die mechanische Belastbarkeit. die große Metallplatte, auf der alles verbaut ist, ist ziemlich instabil und nicht versteift, die Speakonbuchsen und XLR Buchsen machen gerne mal Probleme, genauso wie die Platine mit den Potis etc. Genauso ist der Tiefmitteltöner der Tops ein gefragtes Ersatzteil, was so leider nichtmehr hergestellt wird offensichtlich. Wenn man mit der Anfälligkeit leben kann hat man allerdings ein gutes System für das Geld.
    Wo bekommt man sonst solch eine Leistung für gerademal ~ 1000€ bei gleichzeitig gutem Klang? :D
    Wir verwenden die Tops übrigens auch als Monitore.
     
  6. Guitarfr3ak

    Guitarfr3ak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.10   #6
    Danke für die vielen Antworten. Werde die Finger von diesen Boxen lassen. Hab mir eh gedacht dass es qualitativ nichts besonders sein wird, wollte mich aber noch von euch bestätigen lassen!

    @TobiasNiedenthal:
    Zu deinen Fragen..
    -Was für eine Musik macht Ihr und wie laut soll es werden?
    Musik ist wie bereits erwähnt Rock und Punk, dementsprechend sollte auch der Pegel einigermaßen sein.

    - Wie sieht der typische Gig aus, also welche Publikumsgröße muss beschallt werden?
    Verwenden würden wir die PA für Proberaum und für Kneipengigs mit ca 50 Personen.

    - Wie sehr schwankt die Veranstaltungsart, wie flexibel muss also die Anlage sein?
    Veranstaltungen werden hauptsächlich Kneipengigs sein.

    - Soll die PA auch im Proberaum eingesetzt werden?
    Ja.

    - Wie groß ist das Budget?
    Wir wollten ca. 1000 Euro ausgeben. Mit der neuen Erkenntnis habe ich nun etwas in Richtung Rcf Art 410A oder Db Opera 410D. Später wenn mal wieder ein paar Hunderter über sind würden wir dann noch einen Sub dazukaufen, aber dafür reicht momentan einfach die Knete nicht. Muss mal ein halbes Jahr ohne bzw. mit dazugemietetem Sub gehn.
     
  7. Wil_Riker

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    Erstellt: 01.10.10   #7
    Hallo Guitarfr3ak,

    da Du in "Komplette PA-Anlagen" gepostet hast: Wird denn überhaupt ein Mischpult benötigt, oder geht's nur um Boxen?
     
  8. Guitarfr3ak

    Guitarfr3ak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.10   #8
    öööh:gruebel:..upps..da ist mir ein Fehler unterlaufen. Geht nur um die Boxen. Bitte verschieben!
    Danke!!

    Erledigt. Gruß, Wil Riker
     
  9. fnhoch2

    fnhoch2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.10   #9
    Ansonten noch das große LD Dave was im selben Preisbereich umhergeistert, ich kenn nur das 12er, aber das 15 soll nach gelesenem sehr angenehm klingen.
    8er Tops und 15er Bass um die 800 Euro...
     
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