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Rente als freiberuflicher Musiker - ETFs vs. Rürup Rente?

Skinny Jeans
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Moin zusammen,
Bin 43, (Live-)Musik lief die letzten 10-15 Jahre lang ok bis gut, fragt man sich halt irgendwann, wie das mit der Rente mal werden wird?
a) evtl. schlechtere Auftragslage ab 50?
b) seit 10-15 Jahren in ETFs als private Altersvorsorge gespart, das ist schon mal gut
c) aber kein Rürup gemacht, wurde einem meist ausgeredet? Welche Erfahrungen habt Ihr da so? Nur machen in den Jahren, wo es gut läuft, um Steuerlast zu senken? Oder gar nicht machen, weil man erst mit 67 ran kommt?

Welche Infos habt Ihr zu Rürup, wo schließt man so was "online" ab oder besser doch Finger weg?

Danke, maz
 
Kernfrage: Wie sicher muss die Anlage sein? Dies betrifft nicht nur Gewinne/Verluste, sondern auch die Wertung als "Schonvermögen". Bisher waren "richtige" Rentenversicherungen da meines Wissens außen vor (= mussten also nicht aufgelöst werden). Kann bei Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, katastrophaler Auftragslage etc. relevant werden. Diese Frage solltest du mit berücksichtigen. Rechtssichere Auskünfte kann ich (und kann das Forum) nicht geben, nur den Hinweis auf diese Frage. (Die für mich mal relevant war.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hilft es dir etwas:
Rürup nutze ich nicht. Aber: Es gibt eine gesetzliche Rente und eine (private) Betriebsrente. Die Betriebsrente, obwohl aus Einkommen bezahlt, fließt erst ab dem Tag, an dem auch die gesetzliche Rente fließt! Dies Eintrittsalter wird gesetzlich nach hinten geschoben. Da gibt es theoretisch kein Limit. "Früher Rente" bedeutet "prozentual weniger Rente". Diese Kürzung wird 1:1 von der Betriebsrente übernommen!! BEIDE Renten werden gekürzt.
Die Zahlungen aus Betriebsrenten, die ich kenne, steigen jedes Jahr exakt um 1%, unabhängig von der Inflation! Man ist der Teuerung praktisch schutzlos ausgesetzt. Hauptsächlich frisst die Inflation zudem "liquide" Ersparnisse.
Die staatliche Rente folgt dem durchschnittlichen Lohnniveau und damit zumindest halbwegs der Inflation.
Mit 43 Jahren weiß man nicht, was wird in welchem System. Nicht mal die Währung, in der die Auszahlungen erfolgen werden, ist - realistisch, empirisch betrachtet - gesichert.
Historisch betrachtet war Rente größtenteils Privatsache. Durch die Zerstörung aller Vermögenswerte ist man auf die Idee des Generationenvertrages gekommen. Später wurde die Pille erfunden, usw. Jetzt erfindet man die KI. Das Rad dreht sich immer weiter.
 
Moin,
Du musst zur Renten bzw. Vermögensberatung. Die kosten manchmal Geld. Wenn eine Beratung kein Geld kostet, berät die nur über die eigenen Produkte.
Hast du jemals in die Rentenversicherung eingezahlt? Also während eines Arbeitsverhältnis? Bundeswehr/Zivildienst? Dann gehe auch da hin.
Frage bei den anderen Selbstständigen in deinem Umfeld nach, wie die das machen. Vor allem bei den älteren...

Rürup? Hier solltest du erst recht einen unabhängigen Berater fragen, die Verträge sind alle privatwirtschaftlich.

Die Investition in ETF war schon mal ein guter Anfang.

Ciao
Monkey
 

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