[REVIEW] AKG D22 Mic zur Stack Abnahme

von The_Tank, 29.02.08.

  1. The_Tank

    The_Tank Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.08   #1
    Testkandidat: AKG D22 Instrumentalmikrophon
    Preis: 60-70 Euro

    Lieferumfang: Micro mit eingebauter Halterung, Koffer, Drumklemme

    Testaufbau:
    Ibanez JEM7vwh -> JSX -> Glass Nexus in der Loop -> Mesa Dual Rec 4x12er
    Mikro mal oben mal unten positioniert und verschiedene Positionen durch.

    Vergleichsmikros: Shure SM57 und T.Bone MS75 (SM57 Klon)

    Mikros an einem YAMAHA LS 9 - 16 Mixer über eine HK AUDIO ELIAS PA.

    Bediehnung:
    Nun da kann man bei allen nix falsch machen -> XLR Stecker und rein ins Pult...
    Durch den eingebauten Mikrohalter beim AKG gibts kein Gefummel und keine gebrochenen halter Zungen.

    Klang:
    Da hat das AKG deutlich die Nase vorne. Der Klang wird total neutral übertragen. So wie aus der Box so kommts auch ins Pult. Das SM57 verfärbt den Ton leicht, das kann man nun mögen oder nicht, manche stehen ja grad deswegen auf das SM57.
    Das T.Bone klang absolut gleich wie das Shure.

    Rauschen:
    AKG und Shure geben sich hier keine Schwäche, bei beiden ist es für ein dyn. Mikro absolut OK. Das T.Bone hat vom Empfinden her leichte Nebengeräusche, die aber so minimal sind, dass es bei Live Auftritten ziemlitsch egal sein sollte. Im Studio sollte man was anderes hernehmen (aber da nimmt man meist eh auch kein SM57).

    Robustheit:
    Das Metallgehäuse des AKG macht den Eindruck, dass es auch einen Nuklearschlag übersteht. Auch der Korb ist sehr robust gebaut und es übersteht sicher den Bühnenalltag.
    Das Shure steht dem ganzen in nichts nach und macht sicher auch viel mit. Das T.Bone macht nicht den ganz so soliden Eindruck auch wenn es äusserlich wie das 57er aussieht. Aber das mag subjektiv sein. Probleme gab es mit keinem auch nicht beim "Stativumfaller" Test.


    Fazit:

    Für mich ist das AKG das neue Mikro der Wahl für die Bühne. Die sehr neutrale Übertragung, gepaart mit genug Druck, solider Verarbeitung und gutem Handling machen es zu einem Top Mikro und das bei einem Preis der voll OK geht. Das T.Bone wird zum Backup und das 57er verkauft...
     
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  2. sebbi

    sebbi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #2
    Hallo,

    zu aller erst: ein schönes Review :great:
    Eine Frage hätte ich aber trotzdem noch: Hast du das D 22 mal als Gesangsmikrofon getestet? Wie schlägt es sich auf diesem Bereich im Vergleich zum SM57?


    MfG, sebbi
     
  3. The_Tank

    The_Tank Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #3
    Also als Gesangsmikro find ich beide nicht sehr schön, da sie (AKG) zu klar sind oder (SM57) andere Frequenzen bevorzugen.
    Finde da das Wald- und Wiesen SM58 noch immer Klasse und verwende auch nix anderes. War nur mit dem SM57 am Stack nimmer so zufrieden.
     
  4. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #4
    Dir ist schon bewusst, dass ein SM58 quasi ein SM57 mit Korb ist, oder? ;)
     
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