[Review] Squier Affinity Bronco Bass

von Bady, 01.07.18.

  1. Bady

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    Erstellt: 01.07.18   #1
    Hallo Leute,

    ich möchte euch heute mein neu erworbenes Bass vorstellen.

    Ich habe bisher noch keinerlei Erfahrung mit einem Bass gemacht, bisher nur die E Gitarre geschwungen. (Ist ja scheinbar so der übliche Werdegang von einem Basser :D)

    Meine Erwartungshaltung war darum eigentlich nur ein gut klingendes, gut bespielbares und gut verarbeitetes, passives Bass zu finden, nach einiges Stunden des vergleichen in einem großen Kölner Musikhaus habe ich mich für den Bronco Bass entschieden.

    Technische Daten.

    • Hersteller: Fender Squier
    • Korpus: Agathis
    • Hals: Ahorn
    • Halslackierung: Hochglanz
    • Halskonstruktion: Geschraubt
    • Griffbrett: Ahorn
    • Griffbrettradius in Zoll: 9,5
    • Griffbrett-Typ: Bundiert
    • Anzahl Bünde: 19
    • Bundformat: Medium Jumbo
    • Inlays: Dot
    • Sattelbreite in mm: 38
    • Mensur: Shortscale
    • Mensur (Zoll): 30
    • Tonabnehmerhersteller: Squier
    • Elektronik: Passiv
    • Saitenzahl: 4
    • Farbbezeichnung: Black
    • Finish: Hochglanz
    • Made in: Indonesia
    • Tonabnehmer: 1x Singlecoil
    • Zubehör: Innensechskant
    Verarbeitung:
    Finde ich für den Preis wirklich ordentlich, Lackierung ist Einwandfrei.
    - Buchse und Potis sind einwandfrei
    - Bundstäbchen sind alle ordentlich entgratet.
    - Mechaniken laufen Butterweich
    - Höhenverstellung Tonabnehmer einwandfrei
    - Maserung vom Holz ist echt schick.
    - Aus der Box raus gut eingestellt.
    - Klinkenbuchse auf der Front (Beste Position IMHO)


    Lediglich das der Hals nicht lackiert ist, konnte auf Dauer problematisch werden, aber für den Preis von 174€ habe ich das auch nicht erwartet. Edit: Da lag ich Falsch, der Hals ist lackiert.

    20180629_201553.jpg 20180629_201454.jpg 20180629_201641.jpg 20180701_224248.jpg 20180701_224320.jpg 20180627_201109.jpg


    Sound:

    Alle Aufnahmen wurden weitestgehend ohne Effekte aufgenommen, um den Sound möglichst gut bewerten zu können, Saiten sind die drauf welche vom Werk aus drauf waren.
    Aufgenommen habe ich mit einem Klinke zu USB Kabel und Audacity.

    Edit: Ups, mir ist gerade aufgefallen das alle Aufnamen mit Musik in Mono sind, kommen die Tage nochmal neue In Stereo :)

    Purer Sound vom ersten Tag mit dem Bronco. (4 Beispiele in einem)




    Bronco mit Blues (Ca 70%? PU, Stimmung E)




    Bronco mit Rock (Ca 80% PU Stimmung Droped D)




    Bronco mit Metal (Ca 90% PU Stimmung Eb)






    Fazit: Ist sein Geld mehr als wert, besseren Sound habe ich erst ab 700€ aufwärts gefunden, ich kann das Teil nur empfehlen, als erstes Bass macht es sich bisher Hervorragend, die Bespielbarkeit ist fantastisch, die Verarbeitung ist gut, und dank der Handlichkeit der kurzen Mensur kann man Prima im Sitzen üben.
     

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  2. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 02.07.18   #2
    Kleine Korrektur...

    Der Hals ist selbstverständlich lackiert!
    Warte mal ein paar Wochen, dann wird die Halsrückseite durch die Schuppen deiner Finger abgeschliffen und wirkt wunderschön "speckig". Squier nutzt einen Lack, der im Auslieferungszustand matt /wie unlackiert wirkt. Deine Hand wirkt dann wie extrem feines Schmirgelpapier...

    Wäre der Hals nicht lackiert, wäre er seh bald unansehnlich. Wird nicht passieren!

    Auf Dauer sollte man die Klinkenbuchse evtl. gegen eine Switchcraft oder Neutrik Buchse ersetzen.

    Habe den Bronco auch mal in einem Laden angespielt und fand ihn super!
    Da steckt Squier wirklich Geld in die Komponenten statt in Gimmicks.
     
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  3. Bady

    Bady Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.18   #3
    @Cadfael Oh das war mir nicht bekannt, bei meiner alten Squier Strat ist noch dick Hochglanz Klarlack am Hals :)
     
  4. Jost Halenta

    Jost Halenta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.18   #4
    Wäre er nicht lackiert, dann würde das Ahorn auf der Halsrückseite nach ein paar Monaten stellenweise grau werden.
     
  5. Bady

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    Erstellt: 02.07.18   #5
    @Jost Halenta
    Damit hätte ich für das Geld leben können :)


    @Cadfael Wie kommt das eigentlich das alle Amis den Sound vom Bronco schrecklich finden und behaupten das es sich um einen billiges 6 magnetiges Strat Pickup für Gitarren handeln würde ?

    Laut meinen Info´s wurde das PU extra für den Bronco "designed"
     
  6. nicknick

    nicknick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.18   #6
    Fake News .. die Amerikaner lieben sowas ..
     
  7. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 03.07.18   #7
    Ich weiß nicht, ob der Bronco 4 oder 6 Pole Pieces hat...

    Wo das mit den sechs Magneten her kommt?
    vielleicht stimmt es. Vielleicht aber auch vom Fender MusicMaster Bass?!
    Der Fender MusicMaster Bass hatte definitiv einen Gitarren-Pickup mit 6 Pole Pieces. Es wird nur darüber gestritten, ob es ein Strat Pickup war, der einer Duo-Sonic oder der einer anderen Fender Gitarre. Der MusicMaster Bass war deutlich billiger als der Mustang Bass - und leider auch qualitativ wesentlich schlechter. Das betraf besonders den Hals, der sich oft genug unrettbar verzog...

    Seine Verwandschaft zum MusicMaster kann der Bronco ja nicht abstreiten - auch, wenn es einige Unterschiede gibt.
    Squier brachte vor 20 Jahren auch einen MusicMaster auf den Markt. Heutzutage sind die sehr begehrt, da es sie nicht lange gab.
    Hier das Fender Original...

    MusicMaster Bass.jpg
     
  8. Jost Halenta

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    Erstellt: 03.07.18   #8
    Ich hatte ein paar Jahre einen Musicmaster (Baujahr ca. 1970) und habe jetzt noch einen reichlich umgebauten von 1976. Beide hatten einen Traumhals mit ultratiefer Saitenlage und bei beiden wurde nie was am Hals nachgestellt und sie haben sich um keinen Millimeter verzogen. Habe bisher auch in meinem Umfeld nie was davon gehört. Vielleicht handelt es sich um eine bestimmte Serie bzw. Baujahre.
     
  9. Bady

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    Erstellt: 03.07.18   #9
    @Jost Halenta Oder verzogener Hals ist auch eine Fake News der Amis.
     
  10. Jost Halenta

    Jost Halenta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.18   #10
    Trump eben...:ugly:
     
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  11. chri-st

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    Erstellt: 03.07.18   #11
    Also ich hab Mal in einem Bronco den Pickup gegen einen dimarzio humbucker im singlecoil-format gewechselt - das original sah sehr nach billigen Strat-Pickup aus.

    Der Bronco ist aber heute vermutlich auch schon so 15 Jahre alt.

    Bis auf das fand ich den aber auch ganz cool - Shortscale kommt Gitarristen entgegen :)
     
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  12. Bady

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    Erstellt: 03.07.18   #12
    @chri-st

    Wenn es wirklich so ist würde mich es wirklich wundern wie so ein billiges Pickup es schafft so viel fetter und voller zu klingen als die meisten anderen Bässe zwischen 100-500€

    Ab 700€ Bässen gab es EMG Tonabnehmer , die waren nochmal eine ganze Spur geiler - aber dazwischen gab es nichts was mich so überzeugt hat wie der Bronco.

    Egal wie oft ich mir meine Samples anhöre ich finde den Stock Sound immer noch Wahnsinn,

    ggf. liegt es aber daran das ich kein geschulter Bass Spieler bin :)
     
  13. chri-st

    chri-st Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.18   #13
    Dann ist ja alles super :) Der Pickup kann sich über die Jahre ja auch geändert haben.
     
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  14. Der gute Fee

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    Erstellt: 04.07.18   #14
    Der Bass bietet sich doch für Mods geradezu an - PU... aber er klingt doch auch so schon.
    Mit neuen Saiten wären neue Aufnahmen nochmal spannend. Saiten sind so ne Sache, alle kotzen auf die Warwick-Red-Label, auf meinem ATK (gaaanz anderer Bass), liebe ich die Billo-Seile. Slap, Akkorde dreschen, mit den Fingern Achtel pumpen... hab aber auch rechts wegen Akustik-Gitarre Nägel wie ne Disco-Nu**e, (sowas sagt man nicht...). Darum vielleicht auch nen anderen Sound. Aber trotzdem, Saiten machen viel aus.
     
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  15. Bady

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    Erstellt: 04.07.18   #15
  16. Kluson

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    Erstellt: 06.07.18   #16
    was meinst du denn in den Beispielen mit 70, 80, 90 % ?
    btw. ... Ratt ist lustig :-)
     
  17. Bady

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    Erstellt: 06.07.18   #17
    @Kluson

    Lautstärkeregler am Bass :)

    :D warum
     
  18. Kluson

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    Erstellt: 06.07.18   #18
    Weil ich damit wenig anfangen konnte.
    Ich finde man kann es immer am besten beurteilen, wenn man das Instrument solo oder in Playbacks spielt, in denen genau diese Instrumentengruppe nicht vorkommt. Man hat eigentlich keine Möglichkeit etwas zu beurteilen, wenn in der Originalaufnahme auch ein Bass spielt
     
  19. Bady

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    Erstellt: 06.07.18   #19
    @Kluson

    Die erste der 4 Aufnahmen ist ohne alles.
     
  20. Kluson

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    Erstellt: 06.07.18   #20
    Ich weiß :-)
    Und es ist natürlich auch im Bandkontext interessant - aber da eben schwer zu beurteilen wenn sich der vorhandene und der darüber gespielte Bass den Platz teilen müssen
     
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